Duktakles Karzinom in situ (DCIS)

  • Liebe Haselinchen


    Danke für die Infos 😊. Wie lange hat deine OP gedauert? Nach ersten Überlegungen, sollte BET aufgrund pos. Gentests, nicht ausreichen, würde ich mich entwèder für Ablatio ohne Wiederaufbau entscheiden oder für die skin sparing Methode, die mein Arzt vorschlägt. Ich bin mir nicht sicher. Habe eh nur Körbchen B u die Sturm u Drang Zeit ala Baywatch sind vorbei 😉. Bedenken sind da bzgl Bestrahlung mit Implantaten usw.

    Wurdest du nach deiner Ablatio noch bestrahlt? Sorry falls ich es überlesen habe, wenn du es bereits erwähnt hast.

    LG ☀️

  • Hallo Juni2019 ,

    wird deine linke Brust bei der Op auch gleich wieder aufgebaut? Hast du dich entschieden ob Eigengewebe oder Implantat?

    Kann sein, dass du es schon geschrieben hast, bin lange nicht aktiv gewesen hier im Forum.

    Liebe Grüße Pünktchen

  • hallo Pünktchen,

    nein, die Brust wird nicht wieder aufgebaut, weil ja noch Therapie vor mir liegt. Ich hab mich auch dafür entschieden ohne Aufbau weiter zu machen.

    Liebe Grüsse

  • Liebe Sonne69 , leider habe ich keine Ahnung mehr, wie lange die Ablatio gedauert hat, es war im Januar 2007...

    Die Seite mit dem invasiven Tumor wurde bestrahlt, die andere nicht. Ich habe mich gegen einen Aufbau entschieden, weil ich ehrlich gesagt die Fotos dazu nicht sehr überzeugend fand. Sicher sind die OP-Techniken jetzt aber wesentlich besser. Bauchfett hatte ich nicht genug für zweimal Körbchengröße B/C, meine Muskel wollte ich da lassen, wo sie hingehören. Fremdkörper allein für die Schönheit wie Implantate wollte ich nicht, und wären soweit ich mich erinnere nach der Bestrahlung auch nicht möglich gewesen (alles wie gesagt Stand 2007). Das bringt dich jetzt vielleicht alles nicht weiter. Ich kann nur sagen, dass ich meine Entscheidung gegen einen Aufbau nie bereut habe.

  • Liebe Haselinchen

    Vielen Dank. Es hilft mir doch, da ich verschiedene Erfahrungen der Frauen gegenüber stellen kann. In 4-5 Wo finden die ersten Vorgespäche statt. Letzendlich muss ich auf den Gentest warten.

    Ich wünsche dir alles Gute. 🍀

    LG ☀️

  • Diagnose DCIS oder doch invasiv?

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe vor ca 3 Wochen die Diagnose DCIS bekommen. Habe mich soweit damit abgefunden. War nun heute bei einem Vorgespräch zur OP und da sagte mir die Ärztin (sie kannte mich bisher noch nicht), dass sie vorsichtshalber den Wächterlymphknoten entfernen möchte und der Aufbau nicht in der gleichen OP gemacht werden könnte, da sie sich aufgrund der Bilder nicht sicher ist ob es was invasives ist. Man müsste die Pathologie nach der OP abwarten. Bin dann jetzt doch etwas verunsichert, da sich mein behandelnder Arzt so sicher war mit dem DCIS.

    Hatte das schonmal jemand? Vor OP Diagnose DCIS, nach OP festgestellt das es doch invasiv ist?


    Lg Kati

    Einmal editiert, zuletzt von Alecto () aus folgendem Grund: Themen zusammentgeführt

  • Liebe Kati KatiP ,

    Bei mir wurde auch DCIS festgestellt. Nach der OP fand der Pathologe dann zusätzlich einen 0,5 cm invasiven Tumor. Sowohl in der Mammographie wie auch im Sono, war das Ausmaß des DCIS und der Tumor nicht sichtbar. Näheres steht in meinem Profil.


    LG Basti

  • Basti ok. Dann ist es nicht ganz ungewöhnlich. Hattest du dann gleich im Anschluss bei der ersten OP Chemo?

    Ich lasse gleich eine Mastektomie machen. Mir ist das Rezidiv Risiko zu groß

  • KatiP ,

    Bei mir erfolgte nach der 1. OP gleich eine zweite OP (Wächterlympfknoten Entnahme und weitere Entfernung des DCIS).

    Ich konnte wählen ob ich die Mastektomie vor oder nach der Chemo machen will.

    Ich habe mich für zuerst Chemo entschieden, weil mein Brustzentrum nur Silikonimplantate macht. Wärend der Chemo habe ich einen Termin bei einem Plastischen Chirurgen gemacht, der dann 6 Wochen nach der Chemo die Mastektomie mit gleichzeitigen Aufbau Diep Flap durchführte.

    LG Basti

  • Hallo KatiP,

    bei mir die Diagnose auch DCIS, jedoch stand vor der OP schon fest dass dieser Mikroinvasiv war.

    Ich hatte erst Mastektomie, mit Sentinellymphknotenentfernung (zur Sicherheit), danach kam aufgrund der microinvasivität des Tumors (trotz Lymphknoten frei) die adjuvante Chemo. Mehrere Faktoren hierzu empfahlen 2 von 3 Brustzentren die Chemo (hatte mir verschiedene Meinungen eingeholt da ich so ein "Zwischenfall" war).

    Ich selbst wollte all diese Schritte, da ich mit u40 noch zu jung zähle und mir niemals im Leben Vorwürfe machen möchte.

    Übrigens ist ein DCIS meist komplexer bei der Behandlung, da ja nichts wirklich Leitlinie ist ... Therapiert man besser drüber oder drunter? Was ist wirklich notwendig? Wofür entscheidet man sich?Usw...

    Alles Gute für dich 🍀

    LG Möhrchen 🥕

  • das microinvasive wurde bei mir bei der Stanze bereits festgestellt, im MRT konnte man es bei mir nicht sehen.

    Letztendlich hat der Pathologe das letzte Wort (was es genau ist).

    Abgeschwächt gibt es nicht wirklich bei der Chemo, Gift ist Gift ... aber ja, ich hatte "nur" 12xPacli.

    Kein Problem KatiP, wir helfen dir gerne 🤗

    LG Möhrchen 🥕

  • Moehrchen ah ok.

    Dann hab ich noch bischen Hoffnung, da bei der Stanze nur DCIS rauskam. Wurde 3 mal an verschiedenen Stellen gestanzt.

    Aber wie du sagst. Erst nach OP wenn der Pathologe untersucht hat, weiß man es ganz genau

  • Mir ging es leider auch so. Laut Biopsie sollte es nur ein DCIS sein. Nach der OP hat der Pathologe jedoch zwei kleine invasive Herde im Gewebe gefunden. Ich befinde mich nun mitten in der Chemo. Aber auch das ist zu schaffen. 💪


  • Hallo zusammen,


    mein Beitrag zum Thema "was sieht man?" Bin aber möglicherweise ein Einzelfall.


    Mein Erstbefund war 1 Tumorherd, invasiv, 24 mm groß. Festgestellt durch Mammographie und Tomosynthese. Von DCIS keine Rede.
    Dabei blieb es während der gesamten Chemo. Alle 14 Tage wurde Ultraschall gemacht - und man hat mit immer erzählt, dass der Tumor kleiner würde, verschwände. Auch am Tag vor der OP lautete der Befund: klinische Komplettremission.


    Nach der OP: böses Erwachen

    Es waren mittlerweile 2 Herde geworden, gleich groß wie der Ausgangsherd. Und zusätzlich ein großes DCIS - wurde ebenfalls mitentfernt.


    Ich halte es für ein Glück, dass meine Operateurin, die am Vortag noch klinische Komplettremission befundet hatte, wohl so erfahren war, dass es ihr gelungen ist, trotz völlig anderer Erwartungshaltung alles herauszuholen und auch das DCIS komplett zu erkennen und zu zu eliminieren.


    Fazit: unter US, unter Tomosythese und unter Mammographie war nichts zu sehen - es sind völlig Fehlbefunde zustandegekommen.

    Vielleicht wäre MRT die geeignete Untersuchungsmethode gewesen??


    Ich bin auf jeden Fall jetzt extrem verunsichert, was eine Nachsorge mit Ultraschall anbelangt. Das Verfahren hat sich in meinen Augen so disqualifiziert, dass ich auf jeden Fall mit einer anderen Methode untersucht werden möchte. Ist wahrscheinlich nachvollziehbar ...

  • Bei mir lautete die Diagnose nach Mammographie, Ultraschall und MRT auch DCIS, allerdings mit 8 cm schon gross.


    Festgestellt durch Stanze.


    Ich wollte eine Mastektomie und im Gewebe fand man dann doch ein Karzinom mit 0,7 cm. Vollkommen andere Biologie wie das DCIS.


    Der Wächterlymphknoten wurde bei der OP entfernt, das wurde mir so empfohlen, da man manchmal bei grossen DCIS doch noch mehr findet.

  • Rebecca 68 hattest du dann Chemo oder wie therapiert man dann? Mein Arzt sagte mir, selbst wenn etwas invasives gefunden wird nach der Mastektomie wäre ich Lichtjahre von einer Chemo entfernt. Aber was macht man dann?

    Wächterlymphknoten soll bei mir auch vorsorglich raus.

    Lg Kati

  • Kommt auf die Biologie des Karzinoms an. Bei den meisten Karzinomen ist keine Chemo angesagt, da sie sich nicht so schnell teilen. Bei mir war leider Chemo erforderlich. Wächterlympfknoten gibt es nach der Masektomie nicht mehr, daher soll der vorher untersucht werden.