Kosten Gentest Beihilfe und priv. KV

  • Hallo allerseits. :-)


    Ich bin mir etwas unschlüssig, wohin ich mein Thema tun soll. Falls ich hier falsch bin, bitte entschuldigt das.


    Meine Ärztin empfahl mir, einen Gentest machen zu lassen. Nun habe ich mich informiert und einen Termin für nächsten Montag in einem entsprechenden Zentrum bekommen.

    Jedoch ist die Frage, wer übernimmt die Kosten? Es kann ja locker 6.000 € kosten. Ich bin noch Beamtenanwärterin. Das kann ich mir selbst nicht leisten.


    Ich bin beihilfeberechtigt und gleichzeitig bei einer privaten Krankenversicherung versichert. Bei der PKV sagte man mir eben, so etwas kommt eben so selten vor, man könne keine genaue Aussage treffen. Ist alles ein Einzelfall und wird erst nach abschließendem Einreichen der Rechnungen genau entschieden.

    Ich würde ein Gutachten benötigen, in dem eine medizinische Notwendigkeit attestiert wird. Ich kann doch aber nicht den Test machen lassen, ohne zu wissen, ob dann Einzelfallbezogen für oder gegen die Kostenübernahme des Tests entschieden wird.

    Und wie ist das mit der Beihilfe? Übernehmen die einen Anteil?


    Ich hoffe, jemand kann mir helfen und hat Erfahrungswerte. :-)


    Zur Info: Meine Ärztin sagte, den Test soll ich vor der Chemo machen. Und die beginnt nach Ostern. oder ist das auch während Chemo möglich? Daher ist das übliche Prozedere mit Kostenvoranschlag und Co zeitlich nicht mehr realisierbar, da ich heute den Termin für den Test am Montag bekommen habe.

    2 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: weitere Info :-) (Engelchen86) Name der PKV gem. Forumsregeln entnommen.

  • Liebe Engelchen,


    Dein Dilemma verstehe ich gut. Denn im Grunde würdest Du ja im Vorfeld eine Kostenübernahme-Bestätigung benötigen, damit es nicht am Ende heißt "April, April, wir übernehmen nicht" und Du somit auf den Kosten sitzenbleibst.


    Da für Dich die Sache sehr eilt, könnte ich mir vorstellen, dass man Dir ggf. beim BRCA-Netzwerk über Erfahrungen anderer Betroffener zu diesem Thema berichten könnte. Die Kontaktdaten findest Du unter https://www.brca-netzwerk.de/ .


    Oder Du fragst einmal bei der UPD (Unabhängige Patientenberatung Deutschland) nach, ob man dort einen Tipp für Dich hat. Kontaktdaten unter https://www.patientenberatung.de.


    Vielleicht konnte ich Dir mit diesen Tipps schon ein bisschen helfen - und evtl. meldet sich ja auch hier noch jemand, der Dir helfen kann.


    Herzliche Grüssles



    Saphira

  • Hey Engelchen86

    bei der Krebserkrankung meines Cousin wurde seinen Eltern gesagt sie sollen froh sein nicht privat Versichert zu sein. Private Versicherungen sind bei Krebserkrankung wohl leider nicht so spendabel 😲 Würde mich da echt interessieren was bei dir raus kommt. Wäre cool wenn du uns hier auf dem laufenden hältst. Wünsche dir da auf jeden Fall viel Glück.


    Wegen dem zeitlichen Ablauf. Ich habe den Gentest erst mitten während der Chemo machen lassen. Ist für mich nur für die Op wichtig. Wieso solltest du den machen lassen?

  • Saphira

    Danke für die Hilfen. Ich habe mich beim BCRA Netzwerk schlau gemacht. Das hat schon ein wenig geholfen. Ich frage trotzdem selbst einfach nochmal nach, wenn ich zum Termin hingehe.


    AliceImWunderland

    Ja als privat Versicherter ist es echt in so einer Situation ziemlich nervig und anstrengend alles. Um so viel muss man sich kümmern und erstmal schlau machen. Das kostet auch Nerven und Kraft.

    Ich soll den Test machen lassen, weil ich 1. so jung bin, 2. wegen der Diagnose und 3. weil in der Familie bereits viele Krass hatten (nicht alle Brust, aber trotzdem viele Fälle da sind).

  • Hallo Engelchen86

    Bei mir war das mit dem Gentest auch nicht so einfach.

    Eigentlich soll man den vor der Chemo machen lassen, weil eine Chemotherapie die Ergebnisse verfälschen kann. So sagte mir das die Ärztin jedenfalls. Leider hat mein Brustzentrum versäumt,mich darauf hinzuweisen, und nun habe ich den erst während der Chemo machen lassen, weil das Ergebnis auf jeden Fall OP relevant ist. (Kostenübernahme der Mastekomie)

    Ich musste bei der privaten KK anfragen, ob der Test in dem BZ durchgeführt werden darf. Dass er generell bezahlt wird, war nicht das Thema. Nur das BZ,in dem ich bin, stand nicht mit meiner KK in Kooperation. Ich habe da dann angerufen (täglich! )Und Druck gemacht. Dann haben sie sich mit der Übernahmebestätigung beeilt und es hat geklappt. Ich finde dieses ewige "Drum-kümmern" und Formulare ausfüllen sehr sehr anstrengend und nervig!!

  • Hallo Engelchen86,

    ich kann leider auch ein Lied davon singen.

    Bin auch Beihilfeberechtigt und PK versichert.

    Mein Gen Test wurde nach der Chemo gemacht.! Meine Tante und Oma hatten Krebs.

    Also.. PK Anfrage wegen Gen Test gemacht, diese haben sofort zugesagt.

    Aber die Beihilfe....🙈Weil die Beihilfe nur bestimmte Labore nimmt bzw. vorgeschrieben bekommt ,... mein Onko aber sein Labor hat ,zu dem er immer alles einschickt wollte nicht mein Blut dort hin schicken.

    Es ging hin und her.. bis das Labor aus München sagte ;also wenn die Beihilfe gar nicht zahlt dann gibt es einen Topf ... da bezahlen wir den Rest. Da war ich erstmal heilfroh. Ich war ja mittlerweile wieder in Widerspruch gegangen und die Mühlen mahlen langsam.. jedenfalls musst mein Onko zum dritten Mal alles ausfüllen warum weshalb und medizinisch Notwendig usw. Die Beihilfe bezahlte dann doch ,aber mit der Begründung ,das es eine einzel Fallentscheidung wäre. Und zukünftig auch anders entschieden werden kann...

    Ja und der Test kostete 5424€.. Wahnsinn ..im übrigen war er negativ. Wenigstens was .. puh..

    Und noch was ..was die Beihilfe betrifft , immer hinterfragen! Es gibt ganz tolle Mitarbeiter die einem wirklich helfen und und aber auch andere.. die nicht mal den Widerspruch lesen und nur Textbausteine als Antwort liefern.. jetzt nach fast einem Jahr seit Krebs hab ich schon viel miterlebt.. mit vielen Tränen und Wut im Bauch.. aber auch da ,..gewöhnt man sich irgendwie daran..🙄

    Vg und niemals aufgeben💪🏻💪🏻Milly72

  • Hallo Engelchen86,

    ich habe schriftlich den Antrag auf Kostenübernahme bei Beihilfe und PKK eingereicht mit der Bitte um schnelle Antwort. Innerhalb von 2 Wochen hatte ich von beiden die Zusage und die Rechnungen wurden dann auch problemlos übernommen.

    Tsss...die sind ja lustig, von wegen das wird hinterher entschieden. Hast du den Schrieb von deinen Ärzten, dass ein Gentest dringend empfohlen wird, eingereicht?

    Viele Grüße, Lotta

    Ach ja, und mir wurde gesagt, dass ich den Test unbedingt in einer Uni-Klinik machen muss, da sonst die Kosten nicht übernommen werden.

  • Oh je ich fühle mich jetzt schon oft überfordert mit Anträgen und Überweisung und all dem Kram 🤤 Da beneide ich euch jetzt mal so gar nicht drum 😥 Wünsch euch da viel Ausdauer und Geduld und vor allem gute Sachbearbeiter. Mit denen muss man sich gut halten 😫

  • Hallo Engelchen86,

    ich hab ewig nicht mehr in dieses Forum geschaut, aber bei deinem Thema wollte ich doch mal eben meinen Senf dazugeben. Ich war bei Erstdiagnose 35 Jahre alt. Daher empfahl mir mein Onkologe einen Gentest durchführen zu lassen. Ich habe die Kostenübernahme bei meiner PKV und Beihilfe beantragt und auch relativ schnell die Zusage bekommen. Soweit ich es in Erinnerung habe, hat man ein Recht auf einen Gentest, wenn man bei Erkrankung unter 35 Jahre alt ist. Ich habe den Test in einer Humangenetischen Praxis machen lassen, würde dir aber empfehlen gleich in eins der 13 zertifizierten Zentren für familiär bedingten Brust- und Eierstockkrebs zu gehen. Da ich Palb2 Mutantin bin, habe ich eine subkutane Mastektomie machen lassen und hatte im Vorfeld viel Ärger mit der KV, weil sie das Gutachten der Humangenetik nicht anerkennen wollten und mich dann nochmal in eine Uniklinik geschickt haben. Am Ende wurde aber alles: Gentest, subkutane Mastektomie und Silikonaufbau beidseitig, Entfernung der Eierstöcke, DIEP-Flap und Narbenkorrektur übernommen.

    Bei Fragen, versuche ich dir gerne zu antworten.


    Liebe Grüße Maca

    Der Mensch plant und Gott lacht :wacko:

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira ()

  • Erstmal ein riesen Dank für eure Beiträge und zugesandten Kraft. Ich sehe, nicht nur ich habe ich so ein Hick Hack mit der PK und Beihilfe.

    Das allein ist wirklich etwas, was ich so vermisse und was als damals gesetzlich Versicherter nie Probleme gemacht hat. Einfach zum Arzt. Und die klären das dann schon.


    In einem zertifizierten Zentrum lasse ich es machen. Das scheint ja schonmal von Vorteil zu sein.


    Ich denke auch, wenn die sich doof anstellen, dann werde ich einfach so lang kämpfen und Druck machen, Widerspruch einlegen... bis sie es dann doch zahlen.


    Maca vielen Dank. Wenn noch Fragen kommen, werde ich mich nochmal an dich wenden :-)

    Ich lasse jetzt erstmal den Test machen. Bestimmt können die Damen vor Ort auch noch was dazu sagen und können ggf. Hilfen geben, damit die Kostenübernahme klappt.

  • Hallo Mädels,

    ich hab den Gentest heute gemacht, da meine Mutter mit 63 Jahren an Brustkrebs verstorben ist , meine Cousine mütterlichseits mit 34 Jahren und ich mit 46 Jahren erkrankt sind.Die Kosten dafür übernimmt die Krankenkasse und wenn ich positiv getestet bin auch den Brustaufbau beider Brüste.Die Gebärmutter und Eierstöcke müssen dann auch raus.

    Warum soll bei Euch der Gentest was kosten????


    Liebe Grüße Giecher

  • Engelchen86

    Ich bin auch Beamtin mit PKV und Beihilfe. Hab den Test vor 8 Monaten machen lassen. Alles wurde übernommen.


    Meine Krankenkasse hat (wie viele Private Kassen) einen Vertrag unterschrieben, dass die den Test Zahlen MÜSSEN.

    Die Beihilfestellen haben das oft nicht, so auch meine. Ich bekam also vom Zentrum für Familiären BK und EK ein Formular für die Beihilfe. Darin steht, dass meine PKV sich vertragsgemäß zu 50% an den Kosten beteiligt und die Beihilfe darum gebeten wird, die anderen 50% zu übernehmen.


    Ich hab mal in unsere Beihilfeverordnung geschaut vorher, da stand in einem § sogar was zur Kostenübernahme für Gentests mit drin.


    Meine PKV wollte dann noch vom Zentrum für Familiären BK und EK ne Bescheinigung, dass der Test notwendig ist. Hab die Mail dann an die Ärztin weitergeleitet und die hat der Krankenkasse dann alles notwendige vorgelegt.



    Ich muss sagen, die Krebserkrankung ist ein ganz schön bürokratischer Aufwand, wenn man PKV und Beihilfe hat. Mega stressig, gefühlt wöchentlich schicke ich Anträge los, damit meine Rechnungen gezahlt werden usw. Da wäre man tatsächlich lieber "Kassenpatient".

    Manchmal hab ich das Gefühl, ich brauche bald ne eigene Bürokraft für die ganzen Arztrechnungen...


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    Mal was anderes:

    Ich möchte dich nicht verunsichern oder dergleichen, aber hast du dich schon um deine Schwerbehinderung gekümmert?

    Du bist noch Anwärterin, also noch nicht auf Lebzeit verbeamtet. Je nach Dienstherr könnte da tatsächlich ein Fass aufgemacht werden, was die Lebzeitverbeamtung betrifft.

    Mein Freund ist während der Ausbildung chronisch erkrankt. Das war ein riesen Drama. Aber kaum war die Schwerbehinderung durch, hat niemand mehr was gesagt und er wurde problemlos lebzeitverbeamtet...

  • Hey Kajuscha .


    Super, danke für deine Erfahrungen.

    Wie du sagst, Krebs als Privatpatient ist kein Zuckerschlecken. Allein die ersten Rechnungen jetzt haben mich spontan aus den Latschen kippen lassen.=O^^


    Ich habe ja nun morgen diesen Termin für den Gentest. Ich werde dort noch genauer erfragen, ob ich ggf. etwas für die Beihilfe erhalte und auch die Notwenigkeit bescheinigt bekomme für die PKV. Das waren super Hinweise. Danke.


    ________

    Ja wegen der Schwerbehinderung mache ich mich nach Ostern schlau. Nun haben ja viele Urlaub grad und ich selbst bin täglich bei 2-3 Terminen eingebunden. Habe aber bereits 2 Adressen erhalten wo ich melden kann. Und das mit der Verbeamtung ist auch noch ein Thema wovor es mir graut. Ich glaube, dass wird mich dann noch viele Nerven kosten. Aber da werde ich aufs ganze gehen. Widerspruch einlegen. Klagen. Was auch immer.

  • Hallo Engelchen86

    Ich habe den Test erst kurz vor der OP, nach der Chemotherapie gemacht. Allerdings wurde mir von der Beihilfe ein Zentrum vorgeschrieben. Die haben eine Liste, welche Labors das nur (in ihren Augen) machen dürfen. Da hatte ich etwas Fahrerei.

    Ich drücke dir die Daumen für alles. Die Schwerbehinderung kannst du mit dem Sozialarbeiter in deiner Klinik machen. Das geht ruckzuck. Liebe Grüße von Tanne

    Gib jedem Tag die Chance, der Schönste deines Lebens zu sein ( Mark Twain)

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich bin „nur“ PKV, also keine Beamtin, aber auch ich kann ein Lied singen von dem überbordenden Bürokratismus, den man als Privatversicherter erledigen muss. Ich frage mich immer, wie man das macht, wenn es einem über längere Zeit richtig schlecht geht und man einfach nicht kann? Da kommt man verdammt schnell in Bedrängnis.

    Zum Gentest: meiner wird während Chemo gemacht, ich erhalte ein Kosteninfoblatt (keinen Kostenvoranschlag), das ich bei der PKV vorlegen soll. In der Humangenetik sagte man mir gleich, dass man das ablehnen wird und dann müssen nach Test die Ärzte entsprechende Stellungnahmen schreiben. Heißt ich lasse mich auf den Test ein ohne zu wissen, ob er am Ende bezahlt wird oder nicht. Mir hat man 4500-5000 € in Aussicht gestellt, schluck!

    Da ich aber vorbelastet bin, will ich den Test auf jeden Fall machen lassen. Irgendwie ist das alles kein Spass! Habe mir auch schon ein paar mal gewünscht, ich wäre noch gesetzlich versichert. Fairerweise darf man abnicht vergessen, dass wir bei der Auswahl der Ärzte schon einen gewissen Freiheitsgrad haben, zumindest in zweimFällen seit meiner Krankheit war ich schon dankbar, dass ich Ansprüche stellen konnte.

    Wie läuft dad eigentlich bei Euch mit dem Krankengeld? Meine PKV hat ein eigenes Formular (weicht von der AU für den Arbeitgeber ab), das ich 14tägig im Original abstempeln lassen muss, dann zahlen sie rückwirkend das Geld. Ein unnötiger quälender Bürokratismus.


    so jetzt habe ich genug gejammert, noch scheint die Sonnr und da ich morgen an der Chemonadel hänge, gehe ich jetzt noch mal raus.


    Ich wünsche Euch allen einen guten, soweit möglich schmerzfreien Tag!

    Eure Löwenzahn

  • Hallo zusammen, ich bin gerade schockiert, welche Probleme ihr mit der Kostenübernahme eurer Krankenkassen habt. Bei mir stand damals im Bericht vom Krankenhaus drin, das bei mir ein Gentest empfohlen wird. In meiner Familie bin ich die einzige, die an Krebs erkrankt ist. Ich war dann zur humangenetischen Beratung. Wir haben den Stammbaum aufgezeichnet und ich bekam meinen Gentest. Hatte vorher noch mit meiner Krankenkasse telefoniert und es war kein Problem. Ich bin gesetzlich Krankenversichert. Zu unser aller Überraschung wurde bei mir ein Gendefekt gefunden.

    Gruß Silvi

  • Liebe Kajuscha ,

    ich kann dir nur zustimmen. Gefühlt reiche ich auch wöchentlich Rechnungen bei der Beihilfe und der PKV ein - mit schwindelerregenden Beträgen. Momentan warte ich alleine für die Bestrahlungsbehandlung auf 16 000€. Und die Beihilfe lässt sich beliebig Zeit. Da wird es schon manchmal knapp mit der Kontodeckung=O.

    Nach meiner AHB, die jetzt dann anfängt ,möchte ich mal alle Kosten für Chemo, Op, Bestrahlung, AHB und sonstige begleitende Arztbesuche zusammenrechnen. Das muss eine horrende Summe sein.

    Ich habe mir auch schon oft gewünscht, Kassenpatientin zu sein und von diesem ganzen Papierkram verschont zu werden. Auch regt sich bei mir immer wieder das schlechte Gewissen, wenn ich diese Summen sehe, dass ich die Allgemeinheit so viel koste.

    Herzliche Grüße

    catchme

  • Auch ich gehöre zur Fraktion Beihilfe/PKV. Direkt nach Bekanntwerden der Diagnose habe ich mit beiden gesprochen. Die Beihilfestelle sagte mir "Wir lassen Sie finanziell nicht im Regen stehen" und tatsächlich fischen sie meine Anträge heraus und ich bekomme das Geld etwa innerhalb 1 Woche überwiesen. Bei der PKV hat das leider nicht so geklappt, da hat man nicht mal einen festen Ansprechpartner. Telefongespräche laufen nur über ein unpersönliches Callcenter und da sind solche Absprachen nicht möglich.


    Ich mache mir bereits jetzt große Sorgen, wie die Bezahlung der Rechnungen während meiner REHA laufen soll, denn irgendwelche Labors melden sich immer unvorhergesehen. Am meisten haut jedoch die Anitikörpertherapie rein, alle 3 Wochen bekomme ich die Rechnung für Perjeta/Herceptin von der Apotheke über 6500 Euro. Und das unbefristet.....die regelmäßigen Anträge über die nächsten Jahre sind gesichert ;) Wie Kajuscha schon schrieb, braucht man wirklich bald eine eigene Bürokraft für den ganzen Schriftkram.

  • Guten Morgen Red Lita ,

    danke, das ist ein Supertipp! Ich werde mich mal an die Beihilfe wenden und bitten, ob sie es vielleicht ein wenig beschleunigen könnten.

    Wie dieser ganze Kram laufen soll, wenn ich die nächsten 3 Wochen auf Reha bin, macht mir auch Sorgen. Eigentlich müsste ich meinen Laptop mitnehmen und das tue ich nur ungern. Habe aber kein Tablet. Und über Handy mache ich keine Überweisungen.

    Auf der anderen Seite muss es ja auch möglich sein, dass man einfach mal 3 Wochen weg ist. Einfach WEG! Ging ja früher auch. Da sind die Sachen halt dann liegen geblieben und die Welt ging nicht unter.

    Frohe Ostern wünscht

    catchme

  • Hallo Red Lita und alle Beihilfe/PKV Betroffene,

    ich rühre gerade eine Abtretungserklärung für Rechnungen von der Apotheke ein. Da ich alle 3 Wochen Knocheninfusion und Av....bekomme und meine Tabletten( Kis..) bin ich bei 10.000 € pro Monat.🙈

    Hab mit meinem PKV Vertreter gesprochen. Ist noch alles am Anfang.. mal sehen ob das klappt. Brief an die Apotheke ist unterwegs. Geht aber nicht mit der Beihilfe..zwecks Abtretung..


    Bei der Beihilfe schreibe ich immer „eilt“ und eD...drauf.. Sie überweisen innerhalb einer Woche .. Ihr wisst ja ,was Beihilfe zahlt.. und was nicht.. 🤨auch so ein leidiges Thema..


    Mir wird auch immer mulmig ,wenn ich sehe was da für Summen zusammen kommen. Aber ändern kann ich es nicht ,hab mir den Mist nicht ausgesucht.

    Liebe Grüße Milly72 💪🏻🙋🏻‍♀️