Oncotype Test u.a. Prognosetests - Haben sie eure Therapieentscheidung beeinflusst?

  • 😭😭😭 kommt für mich leider zu spät. Ich glaube, der wäre für mich in Frage gekommen. Aber super, für die, die es nach uns zum ersten mal erwischt.

    :( Es ist nicht nachzuvollziehen, dass so eine Entscheidung so lange dauert.

  • Hallo,

    hat jemand mit befallenen Lymphknoten den Oncotype-Test gemacht?

    Laut Arzt ist der in D als valide anerkannt für Frauen ohne Lymphknotenbefall. Die Testhersteller selbst sagen wohl, dass er auch aussagekräftig ist bei bis zu 3 befallenen Lymphknoten.

    Bei mir sind 2 LK befallen und ich grüble gerade, wie ich mich entscheiden soll, falls der Test sagt, dass Chemo bei mir nicht sinnvoll wäre...

    LG

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  • Liebe Ontsch , lass ihn doch machen. Du kannst doch dann immer noch immer entscheiden, ob Du nicht doch eine Chemo machen möchtest

    Ich hatte zwar keine befallenen Lymphknoten und laut Oncotype war ich an der Grenze zwischen niedrigem und mittlerem Risiko (was eigentlich heißt keine Chemo). Aufgrund eines anderen Werte habe ich dann aber doch eine Chemo gemacht.

    Dies war allerdings auch meinem eigenen Sicherheitsgefühl geschuldet.

    Und meines Wissen ist er auch in Deutschland, für bis zu 3 befallenen Lymphknoten anerkannt und valide.

    Da gibt es auch entsprechende Studien bzw. Auswertungen für

    Liebe Grüße

    Annett

  • Ich habe den test mChen lassen-allerdings auf eigene Kosten. Da ich 2 befallene Lymphknoten hatte.

    Ich bin am Ende froh das gemacht zu hBen weil ich mich aufgrund des Tests gegen eine Chemo entschieden hab.

    Es geht jetzt morgen mit bestrahlung und in 2 Wochen mit AHT los.

    Ich würde Den Test im Zweifel auf jeden Fall machen, da. Über Therapie auch nicht das wahre ist

  • Mir wurde gesagt das man sich auf diesen test verlassen kann und er sehr genau ist.

    Sicher bin ich da natürlich auch nicht.. Der test hat ausgesagt das ich mich um 2.5 Prozent ' verbessere" mit einer Chemo.

    Aber ohne chemo schon 94 Prozent Sicherheit hab. Deswegen hab ich mich dagegen entschieden. Hab aber fur die Entscheidung trotzdem fast 3 tage gebraucht.

    Das BZ und der Onkologe haben bei den Werten absolut abgeraten..

    Aber irgendwie will man ja auch alles richtig machen..

    Ich vertraue jetzt einfach mal das das schon alles gut ist so...

    Wünsche dir die richtige Entscheidung und alles liebe

  • Ich habe den Oncotype Test machen lassen auch mit zwei Befallenen Lymphknoten und musste diesen selbst bezahlen, die Kasse hatte meinen Antrag auf Übernahme abgelehnt.Ich bin so froh darüber das es den Test gibt auch in Deutschland.Mein Ergebnis hat bewiesen das mein Tumor 0,0 auf Chemo reagiert und dadurch habe ich mich gegen die empfohlene Chemo entschieden.Allerdings hatte ich einen guten Arzt der mir diese Chance in Aussicht gestellt hat und mir erzählt hat das es diesen Test gibt.Nachdem ich um Bedenkzeit gebeten habe.Mein Tumor ist hoch Hormon anhängig und vor den Befall war nie die Rede von Chemotherapie, das hat mich zögern lassen.Hatte zu dem Zeitpunkt schon den OP Termin für den Port in der Hand und bin kurzfristig davon abgewichen.Ich bin froh über diesen Test.Du musst nur abfragen bei deinem Arzt ob der Test bei dir Sinn macht, ich glaube das war auch abhängig davon ob der Krebs Hormon abhängig ist oder nicht.Egal wie dieser Test sollte zur Regel werden, auch für andere Richtungen.Es gibt viele Frauen die die Chemo brauchen aber nicht empfohlen bekommen und anders herum.Mein Chefarzt in der Klinik kämpft schon seit Jahren darum aber es tut sich nur langsam etwas. Leider😏

  • Hallo Annettle , mein Score war 17

    also an der Grenze zwischen niedrigerem und mittlerem Risiko, sprich 11% Fernmetastasenrisiko ohne Chemo nach 10 Jahren.

    Auch mir Stand frei Chemo ja oder nein. Aufgrund meines unter Tamoxifen nicht gefallenen KI67 Wertes (nach OP bis zu 30%) habe ich mich für die Chemo entschieden

    Liebe Grüße Annett 🙏 🙏

  • Ich hab eben mein Oncotype-Ergebnis bekommen: Recurrence Score 18, also genau an der Grenze zu der "Nutzen einer Chemo kann nicht ausgeschlossen werden" - Gruppe. Wie soll ich mich entscheiden? Ich tu mich gerade sehr schwer, Doc rät eher von einer Chemo ab...

  • ich stehe gerade vor einem ähnlichen Problem, mein Tumor ist zu 100 Prozent Östrogen und Progesteron positiv, Nach meiner Biopsie Mitte September wurde mir, aufgrund der Tumorbiologie meines Mammakarzinoms in der rechten Brust, ein Biomarker-Test empfohlen. Da ich mich gegen eine empfohlene Klinik entschied, wurde der Test storniert. In der Klinik in der ich operiert wurde, hielt man den Test nach der OP 1,6-1,8 cm großes Karzinom und 9 Lympfknoten, wobei in zwei Sentinel Lymphknoten Tumorzellen nachweisbar waren, nicht mehr für notwenig und empfahl mir direkt eine Chemo. Eine zweite Beurteilung in einer renomierten Klinik in Berlin, sowohl des Biopsiebefunds als auch des OP Befundes ergab die klare Empfehlung für einen Biomarkertest. In den Kriterien zu diesen Tests werden eindeutig das persönliche Gespräch mit dem behandelnden Arzt und neben der klinischen Beurteilung auch die Berücksichtigung der persönlichen Umstände der betroffenen Patientin in den Vordergrund gestellt. Ich fühlte mich leider von meiner operierenden Ärztin nicht ernstgenommen, wurde wegen des Beginns der Chemo unter Druck gesetzt und mir wurde, aufgrund einer persönlichen Befindlichkeit, mir eine Zweitmeinung eingeholt zu haben, verweigert den Test, obwohl ich zugesichert hatte ihn bei fehlender Übernahme durch die GKK selbstständig zu finanzieren verweigert, diesen Test in der Pathologie in Auftrag zu geben. Es war ein langer beschwerlicher Weg es doch noch zu erreichen. Somit ging wertvolle Zeit verloren. Sollte dieser Test eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs aussagen, werde ich die Chemo annehmen. Ich möchte jedoch das Gefühl haben alles ausgeschöpft zu haben, denn eine solche Therapie würde mich in meinem neuen Lebensentwurf massiv zurückwerfen.