Oncotype Test u.a. Prognosetests

  • ich weine im Moment auch viel . Kommt halt immer was neues . Kopftuch man fühlt sich unwohl . Aufgedunsen vom cortison. Völlegefühl , man steht von jetzt auf gleich vor neuen Aufgaben die man zu schaffen hat . Aber ich hoffe es wird. Ich sitze mit Kopftuch im Garten und wenn es zu warm wird kommt es ab habe ich gerade beschlossen . Egal wie doof die Nachbarn gucken . Die müssen da jetzt durch wie ich auch !!!!!! Basta

  • Liebe Kati,


    hier haben schon einige die Daten des Tumors kommentiert.

    Aus meiner Erfahrung kann ich mich nur anschließen.

    Ich hatte Glück, mein Tumor war nur G1 und der Ki 20%. Mein Brustzentrum hatte den Oncotype angesprochen, weil die Frage der Chemo grenzwertig war. Wie viel profitiere ich bei den Daten von einer Chemo, wenn man die eventuellen Nebenwirkungen betrachtet. Und dann gab es auch bei dem Oncotype ein grenzwertiges Ergebnis. Oft sind die Daten nicht so eindeutig. Ich habe damals die Entscheidung getroffen, keine Chemo zu machen.

    Aber ich bin mir sicher, bei den Werten, die Du angegeben hast, hätte meine Ärztin diese Entscheidung nicht so leicht akzeptiert und ich hätte mich auch für die Chemo entschieden. Eine harte Zeit. Doch Nebenwirkungen kann man heute recht gut behandeln. Und die Zeit ist absehbar, die Erfolgsaussichten sehr sehr groß. Das lohnt doch !


    LG

    Birgit

  • wenn ihr wüsstet, wie geschockt ich bin. Ich habe nur schlimme Sachen über eine Chemotherapie gelesen. Es wird gesagt, dass es nur die Lebenszeit verlängert. Ich tue wirklich alles um meiner Mutter zu helfen. Ich recherchiere viel.

    Meine Mutter will erstmal die Chemotherapie.

    Die Frage ist jetzt, falls die Chemo nichztwirken sollte, wird der Brustkrebs dann streuen und größer werden (in der Zwischenzeit) ? Die Op und die Chemotherapie schließen sich gegenseitig nicht aus, so wie ich das verstanden habe.


    Ich hoffe jeder besiegt den Krebs und wird vollständig geheilt.

  • Liebe Kati,

    ich glaube, Du solltest nicht zu viel recherchieren und Deiner Mutter zutrauen, daß sie mit gerade mal 48 Jahren die Entscheidung zur Chemotherapie allein treffen kann und offensichtlich genug Vertrauen in die Ärzte hat. Bitte versteh mich nicht falsch, aber Deine Mutter ist nicht alt und gebrechlich, sondern in den allerbesten Jahren und ganz sicher hilfst Du ihr nicht , indem Du ihr alle möglichen Schreckensszenarien einer Chemotherapie ausmalst. Lass sie doch selbst hier im Forum lesen und sich ihre Meinung bilden; gerade hier gibt es so viele Frauen, die sehr gut durch die Chemo gekommen sind.

    Bei den von Dir geschilderten Tumordaten würde ich mich nicht trauen, eine Chemo abzulehnen.

    Ganz ehrlich, sie ist gut zu schaffen und es handelt sich um einen absehbaren Zeitraum .


    Ganz liebe Grüße,

    Moneypenny

  • liebe kati53,

    bei mir wurde nach der sechsten nab-pacli der erste kontroll-Ultraschall gemacht, um zu sehen wie/ob sich der mistkerl schon verändert hat .

    er war kaum mehr zu sehen !

    bevor die chemo losging, war er als großes schwarzes teil leicht zu erkennen .

    und bei der zweiten kontrolle nach weiteren sechs Wochen konnte man wieder eine sehr deutliche Veränderung sehen …. sogar als laie !

    wie meine "Vorredner" schon "sagten" , die chemo ist wahrlich kein Spaziergang . aber sie hilft deiner mama im kampf gegen den mistkerl .

    glg an deine mama und natürlich auch an dich :hug:

    Lilli

  • Ich kann mich Moneypenny nur anschliessen: hör auf rumzugoogeln und deine Mutter mit dem erworbenen "wissen" zu verunsichern.

    Was man so im Netz liest ist oft völlig veraltet und entspricht nicht mehr den aktuellen Therapien und Nebenwirkungen. Aktuelle Informationen bekommt ihr z.b. beim Krebsinformationsdienst. Die chemo wird üblicherweise nicht zur lebensverlängerung sondern sehr oft zur Heilung eingesetzt. Und selbst wenn er gestreut hat, ist es kein sofort zu vollstreckendes Todesurteil sondern eine chronische Erkrankung mit der man noch sehr lange gut leben kann.

    Wenn du deiner Mutter helfen willst, steh ihr zur Seite, frag was sie will und braucht und respektiere ihre Entscheidungen. Wenn sie es möchte geh mit zu den besprechungsterminen aber bitte: sie ist die Patientin und entscheidet!

    Ich hinterfrage auch gern alles und hole mir 2-3 Meinungen ein. Wenn ich es richtig verstanden habe, seid ihr bei 7 oder 8 Ärzten gewesen und es waren sich alle einig, dass eine Chemo notwendig ist. Meinst du nicht, dass du es langsam akzeptieren solltest?

    Dass du Angst hast ist verständlich, aber du hilfst deiner Mutter nicht, wenn du ihre Entscheidungen nicht respektierst. Es gibt übrigens auch für Angehörige psychoonkologische Betreuung. Dort kannst du Ggfs Unterstützung finden, mit deinen Ängsten umzugehen. Ich habe während meiner Therapie nur Menschen um mich haben wollen, die an meine Heilung geglaubt und mit mir positiv nach vorn geschaut haben, alle anderen habe ich gemieden, da sie mir nicht gut getan haben.

  • Liebe Kati,


    ich kann gut verstehen, dass eine "Chemo" Dir Angst macht.

    Und Du kannst mir glauben, dass ich sehr froh war, dass ich die Entscheidung treffen konnte, sie nicht zu machen.


    Aber !!!

    bei einer eindeutigen Empfehlung der Ärzte hätte ich sie gemacht.

    Und dabei hätten mir die vielen Berichte geholfen, die ich hier im Forum gelesen habe. Chemo ist nicht mehr "Quälerei" und "Verlängerung derselben".

    Nein !!!

    Ganz viele Frauen haben die Chemo "gut weggesteckt, sind gesund und gehen ihrem Leben wie vor der Diagnose nach.


    Geholfen hat mir auch, dass ich zwei Frauen, die mitten in der Chemo steckten, persönlich kennenlernen durfte.

    Und !!! Ich konnte ganz viel Mut erleben und kein Jammern.
    Inzwischen sind beide Frauen auch wieder in den Beruf eingestiegen.


    Also, lass Dich nicht entmutigen!!!


    Ich wünsch Deine Mutter, dass Du sie bei Ihrer Entscheidung so gut unterstützt, wie Du Dich gerade um die beste Behandlung kümmerst. Da kann sie sich glücklich schätzen.

    Ich wünsche Euch alles Gute

    Birgit

  • Es wird gesagt, dass es nur die Lebenszeit verlängert.

    kati53 Was hast du denn alles gelesen? Ich denke mal, du hast gegoogelt und dich nicht so sehr an diesem Forum orientiert, wo viele genau aktuell durch diese Therapie der Chemo durchgegangen sind. Sonst müsstest du andere Eindrücke haben! Deine Mutter will die Chemo? Herzlichen Glückwunsch! Sie hat sich für das Leben entschieden, auch wenn es für einen absehbaren Zeitraum vielleicht, eventuell, unter Umständen..... erstmal blöd ist. Dennoch, den Kampf aufnehmen ist eine so wichtige mentale und auch emotionale Sache für alle Krebsdiagnostizierten!


    Was meinst du mit „verlängert „nur“ die Lebenszeit?“ Ist ja nicht so, dass das kein lohnenswertes Ziel wäre, also für mich jedenfalls. Mit der Diagnose hatte ich nämlich - und so ging es vielen - den Gedanken, ich will jetzt noch nicht sterben.

    Ich glaube auch nicht, dass eine Chemo „nur“ die Lebenszeit verlängert. Ich z.B. habe gute Aussicht auf eine vollkommene Heilung, da gerade die Chemo die Krebszellen im Tumor komplett zerstört hat und das ist ja nichtmal ihre eigentliche Aufgabe. Aufgabe ist es, die umherschwirrenden Zellen im Körper zu erwischen. Und ich bin zuversichtlich, dass wenn sie das im Tumor geschafft hat, auch alles andere platt ist, von dem man nicht so genau weiß, ob es da ist.


    Meine Ärzte und ich haben alles getan, um mich heil zu kriegen. Klar war es ein mühevoller, anstrengender Weg, der auch etwas gekostet hat, aber wenn dein Leben so existenziell bedroht ist, dann tust du alles, weil der Mensch letztendlich doch am Leben hängt.

    Mein Gyn im BZ sagte: „Sch...diagnose, ganz ehrlich.....aber der Weg ist zu schaffen und er schenkt ihnen Lebensjahre, die sie sonst nicht hätten.“ Eine Chemo ist nicht leicht, aber vorzeitig die Flügel hängen zu lassen und sie nur als belastende Therapie zu sehen ist keine Alternative, die zum Leben führt! Lies mal nach, wie viele hier die Chemo gut gepackt haben! Das ist kein Vergleich zu den Behandlungsmethoden von vor 10, 15 Jahren, nichtmal von 3 oder 4 bei Her2neu positiven!

    Google-Erkenntnisse, sofern sie nicht von seriösen Seiten wie dem KID waren, helfen niemandem, lass sie weit weg von deiner Mutter. Was sie jetzt nicht brauchen kann sind Verunsicherung und alte Geschichten, die nur Angst machen. Mut und Zuversicht waren eine der tragenden Säulen in meiner Krebsgeschichte UND die Menschen, die mich darüberhinaus positiv mitgetragen und gestärkt haben.


    Zu deinen anderen Fragen: der Tumor wird im Verlauf der Chemo (bei Chemo vor der OP) in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Man kann normalerweise sehen, ob er auf die Chemo reagiert. Sollte deutlich werden, dass er nicht reagiert oder sich gar vergrößert, würde man die Chemo abbrechen und operieren. Und nein, OP und Chemo schließen sich normal nicht gegenseitig aus.


    Alles Gute und vor allem viel Zuversicht deiner Mutter und Vertrauen in die Ärzte!

    🌻 It doesn't matter where you go in life, it's who you have beside you! :hug:


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  • ich und zwei weitere Geschwister waren mit meiner Mutter bei der Chemotherapie Besprechung.

    Wir haben über die Nebenwirkungen gesprochen und wie das ganze abläuft.

    Wir haben den Bogen mit den Nebenwirkungen bekommen. Ich habe mir den Bogen angeschaut und habe festgestellt, dass die Chemotherapie andere Krebserkrankungen verursachen kann. Jedoch steht im Bogen auch, das es dazu dient Krebs zu verhindern nach einer Tumorentfernung. Wie passt das zusammen ?

    Meine Mutter hat 4 Medikamente bekommen die Sie an einem Tag nehmen muss bei der Chemotherapie ist das normal ? Wie War es bei euch ?

  • Ganz ehrlich: um eine Chance auf ein noch langes Leben zu haben und dem vorhandenen Krebs nicht kampflos das Feld zu überlassen war die Chemo bei mir notwendig. Ich svhätze bei deiner mutter ist es ähnlich. Meine Ärztin hat mir die wichtigsten Nebenwirkungen (Haarausfall, Übelkeit, trockene schleimhäute) aufgezählt und meinte, den Rest soll ich lieber gar nicht lesen. Damit bin ich gut gefahren. Das ist wie bei dem beipackzettel von kopfschmerztabletten. Wenn du den mal genau durchliest, dürftest du sie auch nicht nehmen. Es heisst immer "Kann" nicht "muss". Und wenn ich in vielleicht 20 Jahren einen anderen Krebs kriege weil ich jetzt ne Chemo gemacht habe, dann ist das so. Aber ohne Chemo wär ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in 20 Jahren nicht mehr lebendig. Guck nicht nur auf das was eventuell eintreten könnte sondern schau dir die alternativen an. Eine Alternative "Strandspaziergang" oder sonst was harmloses gibt es nicht.

    Die Chemo dient nicht primär dazu den Tumor zu zerstören sondern insbesondere "zirkulierende Zellen" die sich eventuell bereits vom Tumor gelöst haben und irgendwo im Körper rumschwirren. Die kann man nicht sehen und mit der op sind sie nicht verschwunden.

    Diverse sog. Begleitmedikamente sind normal. Insbesondere die Mittel gegen Übelkeit sollte man grosszügig einwerfen bevor einem schlecht wird.

  • Ach ja, ich bin knapp 52 und gehöre damit wahrscheinlich zu den von Vael erwähnten „älteren Frauen“ .

    So meinte ich das nicht Zebralilly :) Dachte Kati's Mom ist eher Richtung Ende 60/70.


    Ich war 46 mit meiner Diagnose, und mein Krebs wuchs rasend schnell aus meiner Sicht, obwohl 'nur' mit Ki 30 eingestuft. (bei OP 8 cm)

    Bei mir gab es nie einen Gedanken die Chemo abzulehnen, mit der Mastektomie tat ich mich schwer, aber da bei mir OP zuerst kam, hatte ich insofern nicht lange Zeit darüber zugrübeln.


    kati53 Vertrau deiner Mutti. Sie ist diejenige die die Therapie durchstehen muss und es ist sehr wichtig, dass die die Psyche da auch mitspielt. Chemo ist kein Spaß, auch im Nachhinein können Probleme auftauchen. Wie die Alternative aussieht, sieht man halt leider nur wenn es zu spät ist, wenn es nicht gut geht.

  • Hallo kati53 , so etwas habe ich noch nicht gehört. Bei uns im BZ wird penibel darauf geachtet, dass man nicht mit nüchternen Magen die Chemo macht. Da die Chemo über die Vene gegeben wird, wüsste ich auch nicht, welche Auswirkungen das auf die Wirkung der Chemo haben sollte.

  • Ich sollte unbedingt vor der Chemo frühstücken. Andere Fasten vor der Chemo. Es gibt also völlig unterschiedliche Herangehensweisen.

    Lass doch bitte deine Mutter entscheiden womit sie sich wohl fühlt und was ihre Ärzte empfehlen. Deine Mutter scheint eine gestandene Frau zu sein (Du hast geschrieben dass du und 2 weitere Geschwister sie gestern begleitet haben, also hat sie vermutlich 4 und mehr Kinder gross gezogen. Das schafft man nicht so einfach. Dazu gehört schon eine gewisse stärke) und von altersdemenz ist man mit 48 auch noch weit entfernt. Es ist verständlich dass ihr euch um sie sorgt, aber gib ihr die Luft zum Atmen und lass sie ihre Entscheidungen treffen, denn sie allein hat die Folgen zu tragen.

  • Vael


    Das war mir klar, kati hat auch das Alter ihrer Mutter erst nach deinem Post angegeben. Du konntest also das Alter nicht wissen :-). Ich fand es nur so lustig, als sich dann herausstellte, dass sie jünger ist als ich. Und Vael, leider hat es meinen Smiley nach meinem Post nicht eingefügt. Hatte Probleme mit dem Programm und war froh, dass mein Post dann überhaupt gespeichert werden konnte. Den Smiley hat es verschluckt. Dafür kommt er jetzt mit der Versicherung, dass ich deine Bemerkung nicht ernsthaft auf mich bezogen habe. :D:D:D


    So, muss mich fertig machen für die drittletzte Bestrahlung.


    Schönen Tag,


    Zebralilly


  • In meinem BZ gäbe es keine Diskussion, sie würden ganz stark zur Chemo raten.


    Wie es jeder verträgt, ist sehr individuell. Ich hatte einen viel weniger aggressiven Tumor und gehe trotzdem mit der Chemo auf Nummer sicherer. Ganz sicher kann man nie sein. Aber inzwischen sind die Uberlebensraten gut und man gewinnt meist auch gute Jahre.


    Ich habe nach den schlimmsten Nebenwirkungen gefragt und man antwortete mir: Fatigue und Glatze. OK, die Haare kommen wieder. Fatigue ist schon doofer. Was dagegen tun: Sport, Sport, Sport.... Auch während der Chemo. Ich gehe mit Pulsuhr viel spazieren und mache etwas Yoga.


    Ich arbeite mit der Visualisierung nach Simonton (Buch). Da wird immer gefragt, was ist das Wichtigste in deinem Leben.


    Die Antwort ist immer: das Leben mit meinem Mann. Dann weiss ich, warum ich das mache.


    Die Ärzte begleiten einen. Falls etwas gravierend wird, wird unterbrochen. Es ist besser, die Therapie läuft durch... Aber wenn es nötig ist, wird einem geholfen.


    Deine Mutter hat selbst mit dem aggressiveren Tumor gute Chancen. In meiner Familie hatten einige Personen Krebs sorten, bei denen die Chemo nicht angeschlagen hat. Bei deiner Mutter ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie ganz viel gute Zeit gewinnen kann. Allein für die Menschen, die gerne gekämpft hätten um auf dieser Welt zu bleiben, muss ich kämpfen. Ich nehme die Chance wahr, die sie nicht hatten.


    Sieh die Mittel weniger als Gift als als Medikament an


    Und wenn es ganz gut läuft, wird deine Mutter mit wenigen Blessuren wieder ganz gesund. Auch wenn die Angst in einem gewissen Umfang bleiben wird.


    Sieh die Chancen! Versuch es zumindest.


    Alles Gute.

  • Hallo, Ihr Lieben,


    ich war gestern schon beim Chemoaufklärungsgespräch und habe auch schon Termine für Port, 1. Chemo etc - da bekam ich heute morgen einen Anruf von einem zweiten BZ , wo ich mir eine Zweitmeinung einholen wollte. Termin hierfür hatte ich aber erst für kommenden Montag - da hätte inzwischen aber schon die Chemo gestartet. Nun konnte mein Gespräch bereits heute stattfinden, und wider Erwarten hat mir dieser Arzt nun ganz klar zum Oncotype-Test geraten, da ich in seinen Augen mit KI 67 15% nicht eindeutig für eine Chemo zu klassifizieren bin. Er hat dann auch alles gleich in die Hände genommen - jetzt hoffe ich, meine Kasse übernimmt die Kosten.


    Was mich in dem Gespräch verwundert hat: er sagte mir, ich sei auf jeden Fall hormonrezeptorpositiv und der Hormonrezeptorwert aus der Stanze sei viel aussagekräftiger als der aus dem entfernten Tumor (weil es hier durch die Fixierung zu Abweichungen kommen kann). Gerade aufgrund letzterem wurde aber meine Therapieempfehlung von Bestrahlung und AHT zur zusätzlichen Chemo hin abgeändert , weil nun der ER nur noch 6/12 (und nicht mehr 12/12 wie bei der Stanze) war. Mir schwirrt der Kopf - ich weiß bald nicht mehr, was ich denken soll.


    Eins ist aber für mich sicher: sollte ich beim Test nicht ganz eindeutig in der Low Risk-Zone landen, steht die Chemo außer Frage. Ich bin auch eher der Sicherheitstyp:-)


    LG


    Braunauge

  • frag doch mal in Deinem Brustzentrum.


    Meines hat mit einem Anwaltsbüro zusammengearbeitet und ich musste nur eine Abtretungserklärung unterschreiben.

    Zunächst war ich etwas skeptisch, aber es hat tatsächlich völlig problemlos funktioniert:

    Nach einem Schreiben des Anwalts hat die Kasse zugestimmt

  • Hallo zusammen,


    ich weiß jetzt nicht was ein Oncotype DX-Test ist. Bei mir war es halt so, dass mein Befund grenz wertig war. Chemo ja oder nein. Man hat meine Gewebeentnahme nach Amerika zur besseren Diagnostik geschickt. Hat etwa 3 Wochen gedauert und das gleiche Ergebnis erbracht. Gekostet soll das ganze ca. 3000 € haben, wobei mir vorher zugesichert wurde, dass ich nur ca, 150 € Eigenanteil zu leisten habe. Obwohl meine Krankenkasse sehr knausrig ist, haben sie in diesem Fall gezahlt. Naja, eine Chemo kostet etwa 120.000 €.