Oncotype Test u.a. Prognosetests

  • Hallöchen Lua , was ich noch berichten wollte, heute hat mich eine Sachberaterin von meiner Krankenkasse angerufen. Es tat ihr Leid aber der MDK hat es abgelehnt die Kosten für den Test zu übernehmen . Ich sollte mir überlegen ob ich den Test machen. Da fragt man sich was für Menschen arbeiten da, bekommen die einen Weihnachtsbonus für die meisten abgelehnter Anträge? 😬Ich bin begeistert vielleicht sollte ich mir überlegen ein Buch zu schreiben Welcher Kampf bringt uns an unsere körperliche Grenze? Erfahrungen mit der Krankenkasse !!! Wenn ich jetzt noch meine Fahrkosten selber zahlen muss wird mein Buch ein Kassenschlager 🤢

  • Liebe Silke48 ,

    wir haben ja auch keine anderen Sorgen. Das soll alles zur Genesung beitragen. Wir sind überall nur eine Nummer. Egal ob KK, AG oder sonst wo. Ich musste auch schon solche Erfahrungen machen. Lass Dich nirgends abwimmeln, kämpfe um Dein Recht.

    L.G.von Amy48

  • Silke48 Gibt es vielleicht über das Krankenhaus die Möglichkeit dies über eine Studie laufen zu lassen?


    Ich war in einer Studie und hätte dort die Kosten, wenn die Kasse sich geweigert hätte, einreichen können. Habe direkt bei Veranlassung dazu ein entsprechendes Formular mitbekommen. Glücklicherweise hat meine BKK aber nicht gemeckert und vermutlich gezahlt oder das sonstwie geregelt. Mich haben Sie zum Glück nicht behelligt ;-)

  • Hallo ihr Lieben, ich habe bei der Firma angerufen die den Test durchgeführt haben.Eine sehr nette Dame hat mich beruhigt und gesagt wenn ich das Schreiben von meiner KK bekomme soll ich die Unterlagen an sie weiterleiten. Es gibt eine Möglichkeit irgendwie 🙄. Ich werde sehen !!!! Was mich etwas nachdenklich macht ist, die Tante von der KK hat gesagt das diese Tests nicht nachweislich aussagekräftig sind. Wer hat den Nutzen, ich oder die Firma 🤑die diese Tests anbieten. LG Silke

  • Hallo ich grüße euch alle. Ich bin eine von diesen, die in die Studie des Oncotype test aufgenommen wurde ( letztes Jahr) und bin froh das es diesen Test für mich gab, da mir dadurch die Chemo erspart blieb. Ich wurde am Montag von dem Krankenhaus angerufen, in dem ich behandelt worden bin und die mich in den Test aufnahmen und ich würde gefragt, ob ich bereit wäre, meine Geschichte im Fernsehen wieder zu geben. Die Aufnahmen des hessischen Fernsehens fanden heute statt und werden demnächst in Sendung DEFACTO ausgestrahlt , wann da bekomme ich noch eine Mail. Im Zuge dessen wurde mir gesagt, das die Studie zu ende ist und mit diesem Bericht darauf aufmerksam gemacht werden soll, das die Kosten von der Kasse bezahlt werden. Gerne gebe ich den Sendetermin an, so bald ich in weiß.

  • Irgendwie verstehe ich diesen Test auch nicht wirklich, er ist doch auch kein Hellseher und weiß ob irgendwo was rum schwirrt:/ oder heißt das wenn dein score niedrig ist einfach nur so viel wie sorry, bei dir schlägt die Chemo nicht an? :/ ich verstehe es irgendwie nicht....

  • Lua


    Der Tumor wird nach Amerika in ein Speziallabor geschickt, wo er auf seine Beschaffenheit und 26 verschiedene Sachen die Chemorelevant sind untersucht. Das Ergebnis ergibt wohl den Score. Meine lag bei 7 und die Erklärung dafür war, das wenn ich eine Chemo machen würde das Rückfallrisiko bei 5% läge und bei keiner Chemo bei 6% für den Zeitraum von 5-7 Jahren. Mein Tumor war vor dem Test grenzwertig, sodas mir die Tumorkonferenz eine Chemo nahe gelegt hat, ich aber dank des Test es dann doch nicht brauchte . Ob in meinem Körper noch Krebszellen rum schwirren, das weiß keiner, die schwirren auch bei nicht Krebskranken rum und müssen nicht zum Ausbruch einer Krankheit führen

  • Die Übernahme der Kosten ist irgendwie nicht so richtig nachvollziehbar. Bis vor 2 Jahren hat meine KK die Tests bezahlt. Jetzt nicht mehr. In den Leitlinien sind die Tests ausdrücklich erwähnt. Sie berücksichtigen nun mal die ganz spezifische Genetik des Einzelnen!

    Mir schrieb die KK, die Tests sind nicht geeignet. Es gäbe für Chemo-Entscheidung die Tumorbiologie sowie Sonographie und andere Untersuchungen. Aber das ist ja genau das Ding. Tumorbiologie gut und schön, aber Grenzfälle erhalten ohne Test fast immer die Chemo. Die kostet Tausende Euro. Wenn sie aber nur von z. B. 6 auf 5 % die Rezidivrate senkt, wozu dann? Ist doch ziemlich sinnlos. Dafür sind mir persönlich die Risiken viel zu hoch.

    Nach wie vor ist die Abtretungserklärung an den Pathologen meiner Ansicht nach ein guter Weg. Damit steigt die Zahl der getesteten Patientinnen und die Tests werden validierbarer. In 10-15 Jahren kann dann z. B. herauskommen, dass die Hälfte der Grenzfälle (wohlgemerkt nur die, also in der Regel max. G2, hormonrezeptorpositiv, HER2 negativ, kein Lymphbefall, keine Metastasen) von einer Chemo nicht genug profitiert hätte. Wenn das keine wichtigen Forschungsergebnisse sind, dann fällt mir nichts mehr ein.

    Die KK geht argumentativ so nicht vor. Sie zahlen die Chemo und sie zahlen den Rechtsstreit. Sie zahlen auch sämtliche Behandlungen, die aus dauerhaften Nebenwirkungen einer Chemo entstehen. Sie zahlen aber nicht den Test selbst. Und nun liebe Betriebswirte rechnet mal aus, was auf Dauer teurer ist.

  • Hall Dodo59

    Danke für den Fernseh Tip.

    Ich hatte einen KI von 35 und G2 habe auch an der Chemo gezweifelt und einen Endopredict Test machen lassen.Ergebniss war eindeutig.

    hohe Rezidivwahrscheinlichkeit ohne Chemo und Bestrahlung .Also hatte ich das volle Programm.


    Lg

    Steffi

  • Moin steffi66


    das tut mir leid, das dein Ergebniss nicht das war, welches du dir erhofft hast.


    In diesem Fernsehbericht geht es darum, das es die Möglichkeit nicht mehr gibt, an einer Studie zum Oncotype Test aufgenommen zu werden, da diese ausgelaufen ist.

    Leider wird ja dieser Test nicht von der Kasse bezahlt, geschweige denn, gibt es diesen Test hier in Deutschland.

    Ich findet da muss was geschehen !


    LG Dodo59

  • Hallo Dodo59

    Ich habe den Endopredict bezahlt bekommen über einen Fond den es in Berlin gibt.

    Aber ich habe auch ganz schön rumgenervt damit er bei mir gemacht wird,von selbst schlägt das einem keiner vor und da steckt auch ganz klar was dahinter.3000Euro für einen Test oder 15.000 Euro für eine Chemo.die Pharmaidustrie freut sich so oder so

    Lg

    Steffi

  • Liebe Dodo59 , du glückliche, das ist echt toll.


    Bei mir war es wie bei Steffi, leider hohes Rezidirisiko. Aber gut, da weiß man wenigstens, warum man sich gequält hat. Ich hatte den Prosigna Test und den hat die Kasse problemlos bezahlt (ihren Anteil), die Beihilfe nach mühsamer Rücksprache mit den Ärzten.


    Meine Ärzte kämpfen dafür, dass der Test respektiveddie Tests in die Leitlinien aufgenommen wird / werden.


    Das wird echt Zeit.


    LG Sonnenglanz

  • Hallo liebe Dodo59 , war sehr interessant der Beitrag. Hoffendlich werden die Tests endlich in die Leitlinien aufgenommen. Bei mir wurde kein Test gemacht. Es wurde gleich gesagt, bei Ki von 6-7% richtet die Chemo mehr Schaden an, als dass sie nützen würde, obwohl mein Tumor 3,2 cm war. Ich hoffe, dass das die richtige Entscheidung war, ich war echt froh und dankbar, dass ich drumherum kam.

    L.g.von Amy48

  • Hallo Dodo59 , ich fand den Beitrag auch sehr interessant. Habe 25 Wochen Chemotherapie hinter mir, wenn die vermeidbar gewesen wären..! Ich hatte allerdings einen Ki von 51%. Leider wurde in meinem Brustzentrum der Onkotype nich mal erwähnt, auch nicht im anderen BZ, wo ich mir eine Zweitmeinung einholte. LG Sally11