Metastasierter Brustkrebs

  • Hallo Mädels,


    erstmal Kaku Glückwunsch zu deinem Ergebnis:hug: Es es toll immer wieder positive Nachrichten von den "Meta-Frauen" zu hören...


    Ich mache direkt mal weiter. Ich hatte diese Woche Thorax und Abdomen Untersuchungen.


    Meine Knochenmetastasen verhalten sind weiterhin ruhig und die Organe und Lymphknoten scheinen weiterhin frei zu sein :thumbup::thumbup::thumbup: Damit ist an den Knochen und Organen seit einem Jahr alles Stabil, ich kann es gar nicht glauben.


    Am 17.3 steht noch das Hirn-MRT an, wenn das auch noch gute Nachrichten bringt, flippe ich vermutlich aus^^


    Ich sende euch allen liebe Grüße und umarme euch.:hug:<3

  • Hallo X_A_N_D_R_A ,

    herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Befund!! 🎉🎊

    Das freut mich total 🤗

    Sowas, gerade unter den metastasierten Frauen zu lesen, tut soooo gut, baut auf und macht unwahrscheinlich Mut! 😊


    Weiter so..... und meine Daumen sind ganz fest gedrückt, dass du nach dem 17.03. wieder mit so einer positiven Nachricht hier zu lesen bist ! ✊🍀🙂


    Ganz liebe Grüße

    Valaria

  • Hallo Sophiechen , habe grade eben erst deine Antwort gelesen die du mir geschrieben hattest am 25.2., danke dafür. Leider habe ich ja schon länger Knochenmetastasen, auch im Ileosacralgelenk und im Trochanter major. Das ISG wurde bestrahlt wie auch BWK 12 und zuletzt LWK 4. das ging alles glatt. Meine Frage war eben nur, ob du an der HWS bestrahlt wurdest, denn da habe ich von einigen Pat. erfahren, dass es zu Schluckbeschwerden usw.

    gekommen wäre, aber GsD. ist bei dir jetzt alles stabil und das freut mich.

    Ja, mein Radiologe meinte die tumoröse Durchsetzung von HWS, BWS und LWS , bezogen aus das Skelett, d.h. die knöchernen Anteile, vor allem HWK 7, BWK 2,7,9 und 12 sowie LWK 2 und 4

    mit pathologischem Knochenmarködem , das letztere könnte aber auch von meinem Diabetes herkommen. Das alles ohne intraspinalen oder intraforaminalen Weichgewebskomponenten.

    Das heißt, dass weder Spinalkanal noch die Foraminae der WS von Tumoren durchsetzt sind.

    Deswegen wollte ich dieses MRT Neuroachse um zu sehen, ob Tumormassen oder Tumorzellen im ZNS zu sehen wären. Das ist wohl nicht der Fall. die Frage ist dann eben nur, woher kommen diese Gangunsicherheit und der ständige Schwindel? Mein Onkologe und Radiologe versuchen das mit den durch die zunehmende Skleorsierung und dadurch bedingte Stenosen (Einengungen) des Spinalkanals zu erklären, allein mir fehlt der Glaube. Letztes MRT Schädel war o.B.

    Habe jetzt aber nochmal um ein MRT des Innenohrs (Akkustikusneurinom??) gebeten, denn diese neurologischen Ausfälle (lt.Neurologe alles o.k. ??) schränken meine Lebensqualität enorm ein. Dir wünsche ich alles Gute weiterhin, Stabilität und danke nochmal für deine Antwort und gern komm ich auf dein Angebot zurück , mich wieder bei speziellen Fragen an dich zu wenden.
    Lg Margarete

  • Liebe X_A_N_D_R_A , gratuliere zu den guten Befunden:hug::hug::hug:

    Habe gerade erst deine Geschichte gelesen und muss sagen, Hut ab, soviel Optimismus, obwohl die Metastasn dich ja immer wieder in Unruhe gebracht haben und du immer wieder den Kampf aufgenommen hast...und zuzätzlich arbeitest du. Wahnsinn. Du bist mir ein großes Vorbild.

  • X_A_N_D_R_A
    Super Nachrichten... das freut mich so sehr!!💐🍀🤩

    Du hast schon so viele Rückschläge hinnehmen müssen!! Immer wieder stehst Du auf und bündelst Deine Kraft!!
    Du bist eine so starke Frau! Ich wünsche Dir noch ganz viele solch toller Befunde!!! 💐✌🏼 Viel Spaß beim Feiern 👯

    LG :hug:

  • Ihr Lieben,

    ich bin etwas frustiert und verunsichert. Ich habe mich nun auf einiges eingestellt. Metastasierter Brustkrebs in beiden Brüsten nach 31 Jahren mit Fernmetastasen. Gestern rief ich im KH an um meine Turmormarker abzufragen, denn mir war aufgefallen, dass ich diese in meinen Berichten nicht finden kann. Ich erfuhr, dass diese nicht abgenommen wurden. Wurde meines Erachtens total vergessen. Ich soll nur 3 Monate IBRANCE einnehmen und nun befinde ich mich im 3. Zyklus. Da noch etwas in der Lunge diagnostiziert wurde, soll noch ein CT gemacht werden. Dieses ist nun am 15.4.21. Danach erfolgt eine umfangreiche OP mit Mastektomie der rechten Brust, links Brusterhaltend und Ausräumung der Achsel. Die Lunge ist noch fraglich. Danach kurative und palliative Behandlung. Ich leide unter starken Schmerzen und nehme schon viele Schmerzmittel. Ich hoffe, ich finde wieder etwas Sicherheit und meinen Optimismus.

  • Hallo Optimist1958


    erst einmal willkommen in diesem tollen Forum. Gerne hätten wir dich alle woanders kennengelernt.


    Bezüglich der Tumormarker kenne ich mich nicht so aus, aber da wird bestimmt eines der anderen Mädels noch antworten. Ich meine aber irgendwo gelesen zu haben, dass diese nicht immer aussagekräftig sind (nur Meinung, kein Wissen). Zumindest hat mit mir noch nie jemand über Tumormarker gesprochen.


    Bezüglich der Schmerzen würde ich auf alle Fälle mit deinem Arzt sprechen. Ich hatte z.B. vor Diagnose Ibuprofen in Höchstdosierung genommen und es half nicht gut. Danach hat meine Hausärztin mich auf andere Medikamente umgestellt, das klappte deutlich besser. Mein Arzt in der Klinik meinte, wenn man starke Schmerzen hat, sollte man auch nicht vor einem Opioid zurückschrecken. Entgegen der landläufigen Meinung hat es auch weniger Nebenwirkungen als man denkt und macht auch nicht abhängig (an dieser Stelle noch einmal danke an Mama von vier für den Buchtipp von Sven Gottschling). Wichtig ist eine regelmäßige Dosierung und nicht erst Schmerzmittel nehmen, wenn es gar nicht mehr geht.

  • hallo Optimist1958 wie Rheinkies auch sagte kann auch ich nichts zu den tumormarkern sagen, die stehen bei mir auf keinem Bericht und es wurde mir auch noch nie etwas dazu gesagt. Ich wollte immer mal nachfragen, vergesse es aber jedesmal.


    warum sollst du ibrance nur für 3 Monate nehmen? Das macht eigentlich keinen Sinn für so einen kurzen Zeitraum.
    ich frage mich auch immer, warum die einen Frauen operiert werden und andere nicht.

    Ich hatte ganz am Anfang mal gefragt, warum ich nicht operiert werde und da sagte man mir, eine OP birgt wieder neue Risiken und würde keine bessere Lebensqualität geben.

    Nach einem halben Jahr ibrance muss ich sagen, ich hatte immer eine sehr gute Lebensqualität und wie es aussieht, hat sich mein Untermieter verkrümelt oder ist zumindest so winzig geworden, dass er im Ultraschall nicht mehr zu sehen ist.
    du solltest auf jeden Fall deinen Arzt fragen, ob du ibrance nicht mindestens bis zur OP nehmen sollst.


    Tut mir leid, dass du schmerzen hast, wo hast du die? An den Brüsten oder an den metastasen?

    Auch dazu kann ich nicht viel sagen, ich hatte nur am Anfang leichte schmerzen in der Leiste und je nach Bewegung sporadisch auftretende starke Schmerzen in der brustwirbelsäule, wie so ein stechen, kurz und heftig. Heute weiß ich, dass war mein frakturierter Brustwirbel der ins Rückenmark quetschte. Da die Schmerzen immer nur sporadisch auftraten und schnell wieder weg waren, hab ich keine Schmerzmittel genommen.

    Aber frag dazu auf jeden Fall auch deinen Arzt, ist ja auch nicht so dolle, wenn man sich so mit Schmerzmitteln vollpumpt, dann lieber einmal was richtiges, wie ein Opiat.

  • Vielen Dank Rheinkies und Kaku,

    ich war schon vor 31 Jahren das erste Mal erkrankt und da spielten die Tumormarker eine sehr wichtige Rolle. Ich weiß natürlich, dass sich viel geändert hat, aber diese Marker haben mich immer begleitet. Es ging um Heilung, Verbesserung oder Verschlechterung. Es ist eine wichtige Säule bei der Beurteilung. Und nun nach knapp 3 Monaten IBRANCE würde ich gerne wissen, ob es anschlägt. Meine Schmerzen sind in den Brüsten und den Armen. Der Krebs hat bei mir über die Lymphknoten gestreut. Dagegen erhalte ich jetzt Opiate, damit es erträglich wird. Alles sehr unschön. Lieber Gruß