Metastasierter Brustkrebs

  • Anirit , ich könnte mir Bestrahlung der Meta vorstellen und danach zusätzlich eine Bisphosphonat oder Xgeva Therapie.


    Oder gleich diese zusätzliche Therapie, ohne Bestrahlung, wenn diese Meta im 5. Wirbel keine Beschwerden macht.

    (Zahnstatus muss dafür geklärt werden ...)

    Bei mir wurde nicht bestrahlt, ich hab aber auch eine ganze Menge im Sklelett verteilt, Xgeva hat bei mir prima geholfen, seit 19 Monaten, Skelett stabil, keine Schmerzen mehr.)

    Ausserdem, wenn Du jetzt Fulvestrant bekommst, vielleicht dazu Umstellung von Ibrance auf Kisqali ?

    Das ist ein anderer CDK4/6 Hemmer, und ich weiß dass Studien von Kisqali mit Fulvestrant gemacht wurden.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall ein gutes Ansprechen auf die Therapie ✊✊

  • Liebe Kaku , vielen Dank für deine Antwort.

    Morgen gehe ich zu meinem Onko. Ich hoffe so sehr, dass Ibrance mir weiter erhalten bleibt.🍀🍀🍀🍀🍀🍀

    Für dich- alles erdenklich Gute , und Gratulation zur deinem tollen Befund!✊✊✊

    vielen lieben Dank,


    und für dich feste daumendrück ✊✊✊✊✊ damit dein nächster Befund mit Weitergabe von ibrance genauso toll wird

  • Hallo meine Lieben Kaku , Kampfjule , gistela und KatzenMom 64 ! Vielen Dank für euren Zuspruch, es hat mir sehr geholfen, eure Zeilen zu lesen.

    Ich sollte heute eigentlich mich mit meinem Onkologen treffen, aber zum Glück( seine Praxis ist ziemlich weit entfernt von meinem Wohnsitz) habe ich vorher angerufen. Er meint, es ist nicht sooo dringend, dass ich heute kommen soll, also einen Termin erst am Dienstag bekommen. Na ja, was soll ich sagen- abwarten...

    Die Meta ist klein, aber es tut sehr weh. Ich habe schon alles mögliche darüber gelesen und denke, dass anderen CDK4/6 Hemmer kriege ich nicht. Der Radiologe meinte, er würde die Meta bestrahlen... Ich möchte so gerne beim Ibrance bleiben- die Lymphknoten Metastasen haben sich verkleinert und , obwohl ich 125 nehme, habe ich keine NW( von keinem Medi bis jetzt).

    Ob das gut ist oder nicht- wer weiß.

    Mit viel Hoffnung liest man jetzt das neueste aus der Forschung: vor ein Paar Tagen den Bericht, dass Durchfallmittel Loparamid( ich hoffe, ich habe es richtig geschrieben 😊) die Tumorzellen im Gehirn tötet. Nur diese verdammten Metastasen sind so hartnäckig. Aber vielleicht werden diese auch irgendwann besiegt ( am besten- bald)

    Ihr seid alle so gut und liebevoll, vielen Dank nochmals!❤❤❤

    Ich wünsche euch allen ein schönes WE, schmerzfrei und unbeschwert!

    Liebe Grüße aus Berlin

    Irina

  • Liebe Erna66 , Entschuldigung, dich habe ich nicht erwähnt 🙏.

    Ja, Schmerzmittel habe ich, aber bei bestimmten Bewegungen hilft nicht mal das. Ich schaffe es aber, bin nicht überempfindlich. Bloß das Kopfkino...

    Aber wem sag ich das, ihr kennt das alle... Dieses Gefühl der Ohnmacht- du tust alles, aber weißt immer, dass es wieder kommt. So hat mir ein "Zweite Meinung "- Arzt der Berliner Ch- è gesagt:" Es ist egal, ob Sie es bestrahlen lassen( es ging damals um die LK Meta) oder rausoperieren, sie kommt woanders wieder, da es eine Systemische Erkrankung ist".

    Ich bin ein sehr positiver Mensch, beschäftige mich mit vielem, aber inzwischen weiß ich- es ist Schicksal: Entweder -Oder. Nur die positive Einstellung heilt auch nicht...

    Na ja, einfach LEBEN, aber diese durch die Pandemie geklaute Lebenszeit... Sehr schade...

  • Liebe Anirit ,


    ich antworte auch, wenn ich nicht erwähnt werde 😉

    Ich denke, in unserer Situation macht bestrahlen Sinn, wenn eine Metastase Probleme macht.

    Ansonsten sehe ich es ähnlich wie du, jetzt leben. Und die positive Einstellung mag vielleicht nicht heilen, aber ich denke, dass man damit vielleicht eine höhere Lebensqualität hat.

  • Anirit und Erna66

    Auf jeden Fall hilft die positive Einstellung!!! 👍


    bei mir werden ja jetzt auch nur einzelne Metas bestrahlt. Die eine im Arm tut etwas weh, die andere war wohl etwas suspekt, sollte zuerst nicht bestrahlt werden, aber dann hieß es, wenn ich eh wegen Arm hin muss, dann machen sie die andere direkt mit.


    also mir hilft die Bestrahlung auf jeden Fall, oder das xgeva, oder was auch immer, jedenfalls verknöchern die Metas die im Sommer bestrahlt wurden zunehmend und sind inaktiv. Und schmerzen hab ich an den Stellen auch nicht mehr

  • Oh, Kaku , ich freue mich für dich, dass die Metas verknöchern! Sollen die alle für immer verknöchern, verschwinden und niemals wieder kommen!

    Ja, Erna66 , natürlich vergraule ich mir mein Leben nicht mit Trauer und Tränen , dafür ist die Zeit zu kurz. Ich bin auch schon " älteres Semester "...

    Ein schönes Wochenende an alle!🙏😊❤

  • hallo zusammen...

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich anfangen soll...ich bin 36 Jahre alt und seid 13 Jahren in einer glücklichen Beziehung(ja es gibt auch mal streit:))

    Im April 2017 wurde bei mir Brustkrebs festgestellt,das war am Anfang natürlich ein Schock,aber ich habe den Krebs den Kampf angesagt,ein Monat später fing die Chemotherapie an. Im September sollte die Operation sein,aber kurz davor der nächste Schock,Knochenmetastasen... die Ärzte in der Uni haben dann einen Plan aufgestellt wie es weiter geht...im November war dann endlich die o.p

    ich habe mich auch mit den Metastasen abgefunden,habe regelmäßig meine Medikamente deswegen eingenommen und war ja auch immer in ärztlicher Behandlung...ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht,die Metastasen gehörten jetz zu meinen leben,hatte ja auch nie groß Schmerzen...alles war schick bis 11/2020..

    Ich hatte starke Schmerzen im Rücken bekommen,druck im Ohr und im kopf. Es wurde dann eine lumbalpunktion gemacht und da stellte sich heraus Metastasen im nervenwasser....die Ärztin sagte mir gleich das sie mir nicht sagen können wieviel Zeit mir noch bleibt. Irgendwie ist das alles so unrealistisch und ich will das alles nicht wahr haben...wir haben 3 wundervolle patenkinder,die ich aufwachsen sehen wollte und nun....ich bin ehrlich,ich bin auch ein Mensch der Google fragt und das war wohl auch ein Fehler,jetz mach ich mich erst recht fertig...;( sorry für den langen Text. Lg

  • Guten Abend Marli84 , das ist leider nicht schön was du uns da schreibst. Ich habe deinen Post gesehen und nicht nur wegen unserer ähnlichen Namen hier im Forum möchte ich dir schreiben, ich bin genau doppelt so alt wie du aber auch bei mir soll jetzt wegen meiner Beschwerden, die genau gleich sind wie bei dir (Kopfschmerzen, Druck im Ohr und Kopf, Schwindelattacken usw.) eine Lumbalpunktion gemacht werden.

    Wie wurdest du denn in der Zeit von 2017 an behandelt und was für eine Tumorbiologie hat der Krebs denn? Vor allem. wie soll nach der Diagnose die Therapie für dich jetzt aussehen.

    Ich hoffe sehr, dass du gute Ärzte um dich hast, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

    Es tut mir leid, dass du so jung mit dem allem konfrontiert wirst

    Lg Margarete

  • Liebe Marli84 , ich glaube , dass hier nicht sehr viele Frauen sind, die die MTX Chemo bekommen haben. Was meinen denn deine Ärzte, waren die 6 Zyklen erfolgreich und was musst du jetzt noch an Tabletten-Chemo nehmen. Vor allem, wie fühlst du dich nach dieser Chemo jetzt, denn so wie ich dich verstanden habe, müssen die Zyklen ja sehr schnell hintereinander gegeben worden sein. Das muss der Körper ja auch erst verkraften,

    Gut ist aber, dass keine Hirnmetastasen festgestellt wurden und der Liquor sicherlich auch keine Mengingeosis carcinomatosa aufzeigt. Sind die Schmerzen im Rücken, der Druck auf Ohr und Kopf jetzt verschwunden? Ich weiß, dass das viele Fragen sind und eigentlich suchst du ja hier eher Frauen die ähnliches durchmachen, aber du kannst mit deinem Bericht eben auch sehr hilfreich sein.
    nur das beste für dich

    Lg Margarete

  • Guten morgen Marlin48

    Ich musste aller 2 Tage in die Klinik wegen der chemo,habe sie ganz gut verkraftet...

    Es wurde eine meningeosis carcinomatosa bei der lumbalpunktion festgestellt.

    Als ich mit den chemotabletten(talzenna) angefangen habe,war die erste Woche nicht schön,hatte starke Kopfschmerzen und kein Schmerzmittel hat geholfen lag nur auf der Couch. Hab sie 1 Tag dann weg gelassen und von da an ging es dann..

    Meine Schmerzen waren erst weg,aber kurz nach Weihnachten kamen die Kopfschmerzen wieder(mal schwach mal stärker) und seid ca einer Woche druck im Kopf,Rücken und Nackenschmerzen...das hält nicht den ganzen Tag an,sondern verschwindet nach kurzer Zeit wieder....

  • Du bist ja nun zum Jahresanfang mit einer harten Diagnose konfrontiert, Marli84 ,

    ich wünsche Dir, dass der Austausch hier im Forum Dir hilft, mit dieser neuen Situation besser klar zu kommen.

    Willkommen hier in der Forumsrunde, auch wenn der Anlass kein schöner ist.

    Jung wie Du bist, hättest Du definitiv einen anderen Start ins neue Jahr verdient!

    Krebs ist so eine sch... Erkrankung!

    Hier kannst Du schreiben soviel und so oft Du möchtest, niemand muss sich für einen langen Text entschuldigen, und Dein Text war doch gar nicht lang, hier ist Platz für so viele Zeilen wie man braucht.

    Bekommst Du bereits psychoonkologische Unterstützung?

    Wünsche Dir viel Kraft, und dass die Ärzte noch gute Möglichkeiten für viel viel gute Zeit für Dich finden!

    Viele Grüße und alles Gute, gistela

    Am schönsten ist es für mich zwischen den Wurzeln meines "Wunderbaums", mit Blick in die Krone.

    Auch der Baum ist nicht mehr ganz gesund, so passen wir gut zusammen.

  • Danke für die lieben Worte gistela

    Ja psychoonkologische Betreuung habe ich,es tat auch gut als die nette Dame im kkh bei mir war,da man ja wegen der jetzigen Situation kein Besuch empfangen durfte...auch wenn sie einen nicht wie Familie oder Freunde in den Arm nehmen konnte:)....

    Ich habe meiner Familie versprochen zu kämpfen und das werde ich auch tun,auch wenn es manchmal schwer fällt.


    Lg und ein schönes Wochenende...

  • Hallo Marli84 , danke für deine Antwort. Ich hab heut Nacht mal noch ein wenig im Forum gestöbert und da ist mir der Krankheitsverlauf von Katzi64 in den Sinn gekommen.

    Sie hat ja leider vor einigen Jahren auch die Diagnose M.carcinomatosa bekommen und vielleicht kannst du dich mal durch ihre posts lesen.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall ein schönes WE und versuche dich mit einem deiner Patenkindern zu treffen und evtl. eine kleine Schneewanderung o.ä. zu machen.

    Es sind natürlich bei jedem Krebsmedikament NW zu erwarten und vielleicht ist das auch bei dir jetzt so , aber in der Regel wird das ja besser.

    Das wünsche ich dir auf jeden Fall und ich wünsch dir auch, dass du hier Frauen findest und dich dann mit ihnen austauschen kannst, die

    ähnliches erleben und erlebt haben. Denn ich sehe es so, dass du auch eine Vorreiterin bei einigen hier sein könntest, denn deine Behandlung ist ja vor allem jetzt mit den Tabletten schon etwas Neueres. Ich glaube gelesen zu haben, dass man da eine BRAC 1-2 Mutation haben muss, bevor man diese Tablettenchemo bekommt, aber Studien gezeigt haben, dass Talazoparib sehr gute Ergebnisse aufweist.

    Lg Margarete

  • liebe Marli84 dass tut mir sehr leid, dass du jetzt so eine Diagnose bekommen hast. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, ich habe noch nie von Metas im nervenwasser gehört. Es hört sich nicht gut an, aber gut ist ja, das so schnell mit der chemo begonnen wurde.


    Es macht mir ein bisschen Angst, ich werde genauso behandelt, wie du bisher: ibrance, letrozol und xgeva. .


    aber ich drück dir auf jeden Fall fest die Daumen, sei stark!

  • Hallo Ihr Lieben, heute war ja meine Befundbesprechung vom Re-Staging (CT Thorax und MRT Abdomen von Anfang Januar). Es gab gute und schlechte Nachrichten. Die gute Nachricht war, dass keine neuen Metastasen zu sehen waren, sondern nur die eine verbliebene Lebermetastase. 😀 Die schlechte Nachricht war, dass eben diese eine Lebermatastase bockig ist und leider wieder gewachsen ist. 😟 So ein Mist verdammter!!!

    Immer wenn ich denke: Super, funktioniert, Therapie wirkt, ich vertrage es super....zack... Wirkung vorbei. Ich bin entäuscht und sauer. ☹️


    Jetzt machen wir nächste Woche noch ein PET-CT um zu überprüfen, ob es wirklich nur die eine Meta gibt. Wenn es sich hoffentlich bestätigt, dann würde ich die Metastase gern chirugisch entfernen lassen. Ich hatte ja schon eine Leber-OP und der behandelnde Prof. meinte, dass man durchaus auch nochmal nachabladieren kann. Meine Ärztin im BZ unterstüzt und befürwortet meinen individuellen Weg. Meine Befunde werden nach dem PET-CT nochmals in der Tumorkonferenz besprochen. Falls die OP eine Option ist und ich danach tumorfrei wäre, dann könnte ich wahrscheinlich mit dem Olaparib weitermachen, weil es möglich sein kann, dass nur diese Metastase nicht mehr anspricht, im Rest des Körpers aber die Wirkung noch vorhanden ist. Bei mir waren die Metastasen ja von Anfang an so ungleich in Ihrem Verhalten.

    Damit würden wir weitere Therapieoptionen für evtl. später aufsparen.


    Ich hoffe sehr, dass keine weiteren Metas zu finden sind und der "Leber-Prof." sein OKAY gibt und das M.ding restlos entfernen kann.


    Gefrustete Grüße Kuestenkind_70