Magenkrebs - Leben ohne Magen

  • Guten Morgen liebe Mariku, na das liest man doch gern, daß bei Dir alles in Ordnung ist. So soll es sein! :thumbup:

    Gehst du eigentlich zu einen Onkologen oder nur zur Deiner Hausärztin? Ich meine eine gute Hausärztin macht ja eigentlich auch nichts anderes als der Onkologe, körperliche Untersuchung und Ultraschall.

    Meine Aorta schaut nicht so gut aus wie Deine, hab schon eine leichte Erweiterung, aber noch nicht besorgniserregend. Dafür ist mein Onkologe immer von meiner Leber so begeistert, er sagt sie schaue aus wie im Lehrbuch, weil sie so weit runter geht?

    Ach ja, und wenn Eure Leberwerte beim Blutbild passen (GGT,AST,ALT,GOT) dann ist es fast ausgeschlossen, dass man Lebermetas hat.

    Ich lasse auch so alle 3-4 Monate mal eine Blutsenkung beim Hausarzt machen, das ist eigentlich auch ein guter Parameter um Metas auszuschließen, und um allgemein zu schauen ob alles ok ist.


    Hat irgendjemand was von Ankadaja gehört?:(


    Liebe Grüße an die ganze Malo Crew!

    eurer Butterkeks

    Welch ein Triumph wäre es, den ganzen Magen auszuschalten, und doch die Verdauung vor sich gehen zu sehen.

    Zitat: Kaiser u. Czerny 1876

  • Liebe Mariku63 ,


    Schön, dass alles gut aussieht und dass Du mit Deiner neuen "Bettgenossin" zufrieden bist 😉

    Uns würde ganz schön was fehlen, wenn Du nicht hier wärst. Du bist mit Butterkeks immer sofort am Start, wenn man hier Frust ablädt und sozusagen die erste Anlaufstelle! 😘

    Und der beste "Erklärbär".

    Ja, ich hatte tatsächlich kurz darüber nachgedacht, vielleicht doch schon in die Wiedereingliederung zu starten.

    Eigentlich fehlt mir die Arbeit und vor allem die Menschen. Aber ich muss mir selber eingestehen, dass ich noch nicht so weit bin. Weder körperlich noch mental. Außerdem kann ich ja auch nicht Autofahren wegen der Neuropathien.

    Jetzt stelle ich die Bücher halt bei Instagram vor, statt im Laden. Außerdem habe ich das Häkeln als Therapie für meine Hände für mich entdeckt. Hab schon alle im Umkreis mit einer neuen Mütze versorgt. Ob sie wollten oder nicht. 😉😂

    Um Ankadja mache ich mir auch große Sorgen. Leider habe ich auch nichts gehört 🙄


    Liebe Grüße an die ganze Malo-Crew

  • Liebe Mariku63 , es freut mich sooo sehr, dass bei Dir alles in Ordnung ist! Das ist einfach wunderschön!!! Und ja, Du würdest hier total fehlen! Du hast mir vor einem Jahr in meiner absoluten Panik sooo geholfen. Ich kann mich erinnern als Du geschrieben hast, dass Du gerade einen Spaziergang gemacht hast, einen Milchkaffe trinkst und Kekse dazu ißt. Das hab ich heulend meinem Mann gezeigt und mich einfach nur gefreut.


    Und Deine Tipps, Butterkeks sind einfach super. Ich werde auch eine Blutsenkung machen lassen. Was täte ich ohne Euch?


    Derzeit sitzen wir aber hier in Wien in der Wohnung und hoffen, dass die Polizei bald Entwarnung gibt. Es ist einfach ganz schrecklich.


    Viele liebe Grüße an Euch alle!

  • Guten Morgen Ihr Lieben😊! Schon gut gefrühstückt?


    Liebe Buchliebhaberin, mit der Wiedereingliederung solltest du dir echt keinen Druck machen!

    Alles braucht seine Zeit, und Stress und Druck sind die Erzfeinde aller Malos!!

    Ich beginne nächste Woche mit 2x 3 Stunden in einer neuen Praxis! Ich freue mich, bin auch ein bisschen aufgeregt, wie es sich jetzt anfühlt nach fast 20 Monaten (!)Pause. Wenn alles gut geht, möchte ich nach und nach auf 20-25 Stunden steigern...! Das ist mein Projekt für die nächsten Monate 😁? Die lange Pause hatte übrigens auch ihr Gutes: Ich fühle viel deutlicher, was mir wichtig ist im Leben und wo meine Ressourcen liegen, die mir Kraft und Lebensfreude geben.


    Huhu liebe Butterkeks, bei mir macht die Hausärztin die Nachsorge. Die macht Ultraschall, Port-Spülung und Blutbild. Das war's! Die fettlöslichen Vitamine und den Selenspiegel lasse ich jetzt auch mal checken (auf meinen Wunsch hin). In der onkologischen Praxis war ich nach Behandlungsabschluss auch 1x, aber die Ärztin dort gefiel mir nicht so gut...!Noch eine Frage an alle, die Chemo hatten: Habt ihr alle noch euren Port drin? Und wie ist eure Meinung zum "Herausnehmen" bzw. wann?


    Von Ankadaja habe ich leider auch nichts mehr gehört... ! Das ist wohl kein gutes Zeichen🤔!

    Es ist einfach immer wieder bedrückend, wenn jemand von uns plötzlich von der Bildfläche verschwindet und man nicht erfährt, was passiert ist! Ich denke an Ankadaya und wünsche ihr, dass es ihr gut geht, egal, wo sie ist!


    Macht etwas Schönes aus dem Tag - für euch, für alle, die nicht mehr hier sein dürfen auf dieser wunderschönen Erde... Bis bald, M.63

  • Huhu Mariku, ich habe keinen Port, da ich ja keine Chemo hatte, aber ich glaube man sollte ihn schon mind. 2 Jahre drin lassen. Nicht allein wegen dem Risiko des Rezidives, sondern auch das zum Beispiel, Nahrung oder andere Medikamente zugeführt werden können.


    Nach dem 3. Jahr ist es bei Magenkrebs sehr unwahrscheinlich das noch was folgen könnte.



    Liebe Grüße

    Butterkeks

    Welch ein Triumph wäre es, den ganzen Magen auszuschalten, und doch die Verdauung vor sich gehen zu sehen.

    Zitat: Kaiser u. Czerny 1876

  • Hallo Butterkeks, meinst du mit "unwahrscheinlich" , dass kein Rezidiv mehr auftaucht oder generell nix mehr, also auch keine Metastasen? Hast du da eine Quellenangabe? Das finde ich spannend! Ich habe entsprechend der Flot-Studie gelesen, dass die 5- Jahresüberlebensrate bei Lokal fortgeschrittenen Magen-CA bei 46% ( vormals 36%) liegt und das progressionsfreie Intervall im Mittel bei 30 Monaten ( oder waren es 50?) . Für mich hört sich das so an, dass die "kritische Zeit" also erst nach 2 1/2 Jahren post-op. auf uns zukommt. Was sagt dein Onkologe dazu? Andererseits lese ich auch immer wieder, dass die ersten 2 Jahre über das höchste Rezidivrisiko besteht. Und ich glaube, diejenigen, die die ersten 2 Jahre schaffen, sterben dann auch nicht mehr an einem Rezidiv..., sondern entweder an einem neuen, chemoinduzierten Tumor oder an Spätmetastasen. Und die ganz Glücklichen, die die 5 Jahre ohne alldem überstehen, sind die geheilten- mit 80- 100%-iger Sicherheit. Nun, mich erinnert das alles irgendwie ein bisschen an Roulette...! Ich hoffe jedenfalls, dass wir alle zu den "Langzeitüberlebenden" zählen. Die Forschung entwickelt sich auf dem Magenkrebs- Gebiet angeblich ja auch rasant. Und wir profitieren alle davon, oder?!

  • Liebe Mariku63 und Butterkeks !


    Huh, Ihr kennt Euch da wirklich total gut aus. Ich habe meinen Port noch, aber bei der letzten Kontrolle im September hat die Onkologin gemeint, man könne ihn bald rausnehmen. Da wurde er auch zum ersten Mal gespült. Das hat problemlos funktioniert. Mich stört der Port überhaupt nicht, also werde ich ihn wohl noch drinnen lassen.


    So, was können wir tun, um unsere Überlebenschancen zu verbessern:


    Brokkoli

    Sport

    Omega 3 Fettsäuren


    Fällt Euch sonst noch was ein?


    Viele liebe Grüße an Euch beide!!!

  • ...und... letztendlich traue ich Statistiken nicht😜! Habe mal als Studentin bei Emnid ( Meinungsforschungsinstitut) gearbeitet, um mein Bafög etwas aufzustocken. Da wurde total geschummelt...😂! Ach ja, und noch eine aufmunternde Geschichte: Habe vor Kurzem eine Sendung auf WDR 5 gehört zum Thema aktive Sterbebehilfe (äh..., ja, ich beschäftige mich in meiner Freizeit gern mit so....erbaulichen... Themen 🤓!) . Da rief eine Hörerin an, die vor 20 (!) Jahren ein schweres Magenkarzinom hatte, mit nachfolgender Gastrektomie usw. . DIE LEBT, MÄDELS!!

    Hat sich also so gar nicht an die Statistik gehalten...😉

  • Hallo Mariku, ja, dieses Thema ist echt schwierig, mich beschäftigt das auch sehr.


    Lt. Literatur treten Rezidive zu 50 - 90 % beim fortgeschrittenen Magenkrebs in den ersten 2 Jahren auf, deshalb auch die kürzeren Untersuchungsintervalle.

    Lokalrezidive kann es auch noch nach vielen Jahren geben, z.B. das Anastomosenkarzinom, oder das Karzinom im Restmagen (bis 21 Jahre!!!)


    So, nun kann man das Ganze so oder so sehen....denn nimmt man z.B. die Verdopplungszeit einer Mikrometastase bei diffusen Typ, würde die in ca. 15 Monaten auszuspüren sein, denn da wäre sie ca. 3 cm, beim intestinalen Typ, wäre dies nach ca. 3 Jahren der Fall.


    Andererseits sagen Onkologen (wie auch Buchliebhaberin schrieb) das mit jeder rezidivfreien Untersuchung, sich das Risiko minimiert, weil sie davon ausgehen, das Metas sehr, sehr schnell wachsen, ja was denn nun?


    Ich persönlich, und auch nur in meinen Fall!!! sehe das anders, ich habe jetzt nach 1,2 Jahren und in Zukunft mehr Angst vor einen möglichen Rezidiv, als am Anfang. Sollte doch noch irgendwo eine Mikrometastase rumgeschwirrt sein, braucht sie ja Zeit zum wachsen......ich hatte keine Chemo, die vielleicht alle abgetötet hätte?


    Meinen Onkologen habe ich mal gefragt, wie denn mein Stand so wäre, da kam folgende Antwort:

    Also, es ist alles soweit sauber, sie haben weiter keine Risikofaktoren, außer die G3 Differenzierung. Fazit: Wenn ich ihn nicht gefragt hätte, wäre ich genau so schlau gewesen.


    Wie sehen die anderen dieses Thema?


    LG

    Welch ein Triumph wäre es, den ganzen Magen auszuschalten, und doch die Verdauung vor sich gehen zu sehen.

    Zitat: Kaiser u. Czerny 1876

  • Hallo zusammen


    Ich habe mich zu Beginn mit den Statistiken auseinandergesetzt, aber als ich gesehen habe, wie schlecht die Überlebenswahrscheinlichkeit generell ist, habe ich aufgehört. Trifft ja hoffentlich eh nicht auf uns zu 😊


    Den Port habe ich noch. Die Ärzte meinten ich solle ihn bis ca. ein Jahr nach der letzten Chemo drin lassen. Als er neu war hat er mich sehr gestört. Jetzt spiele ich auch Tennis damit und habe keine Probleme.

    Vielen Dank für die Überlebenstipps, Lachen macht mehr Freude als Brokkoli 😂

  • Liebe Funy ,


    Ich habe Dich noch gar nicht willkommen geheißen! Ich bin sicher, Dir tut das Forum genauso gut wie mir!


    Ich denke auch, dass es ok ist, wenn Du noch nicht zugenommen hast! Es dauert einfach. Mir hat mein Chirurg gesagt, dass es gut ein Jahr dauert bis sich der Körper erholt und angepasst hat. Wir brauchen Geduld. Und Lachen ist auf jeden Fall gut. Brokkoli schmeckt mir zum Glück :-)


    Viele liebe Grüße!

  • Hallo Butterkeks, auch "mit Chemo" gibt es nicht die Sicherheit, dass sich keine Metastasen bilden. Wenn da während der Chemo irgendwo Krebszellen unterwegs waren, die sich im Schlafmodus (= die Zellen teilen sich dann extrem langsam) befanden, dann sind die von der Chemo jedenfalls nicht zerstört worden. Und wenn die dann irgendwann aktiv werden, hat man seine Metastasen...! Ich denke, dass beste, was man tun kann ist, das Immunsystem so richtig fit zu machen ( mit Sport, Brokkoli.... 😉, na, ihr wisst schon ) und darauf zu hoffen, dass die Killerzellen die Übeltäter aufspüren und töten!

    Ansonsten, ich habe an manchen Tagen auch mal stärkere Ängste, dass da was nach kommt...!

    Oft bin ich aber auch optimistisch 😊!

    Wegen des Ports frage ich mal meinen Onkologen demnächst. .. Der Port stört mich nicht, ihn rausnehmen zu lassen, hätte für mich eher Symbolwirkung....

    Gutes Nächtle euch allen 😪! Mariku63

  • Ja, ich denke auch, das ein fittes Immunsystem enorm wichtig ist!!!


    Ich habe noch etwas um die Liste zu ergänzen:


    Geht in den Wald!!! Macht Spaziergänge im Wald 2 x die Woche für 30 Minuten.


    In der Waldluft befinden sich sogenannte Terpene, die aktiv auf unser Immunsystem wirken und die Killerzellen deutlich anregen!!!


    Und wenn ihr noch Ausschau auf Beeren oder Pilze haltet, ist es ein Feuerwerk für das Gehirn, die Konzentration wird super angeregt und durch die mit reinen Sauerstoff angereicherte Waldluft erweitert sich jedes Gefäß in unserem Körper!

    Und er reinigt auch unsere Seele!!!


    Beste Grüße

    Euer Butterkeks

    Welch ein Triumph wäre es, den ganzen Magen auszuschalten, und doch die Verdauung vor sich gehen zu sehen.

    Zitat: Kaiser u. Czerny 1876

  • Hallo ihr lieben Malos,


    Ich wollte mich mal kurz melden. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Erst mal muss ich euch von unserem neuen Familien Mittglied erzählen. Wir haben uns einen Mischling aus der Hundehilfe geholt. Einen süßen Portugiesen mit Namen Milow.

    Er ist echt bis her ein Glücksgriff und eine wahre Therapie für Steffi und auch mich. Er bringt wieder Leben in unsere Hütte. Steffi muss ja jetzt raus und hat wieder eine Aufgabe und übernimmt Verantwortung. Ich denke sie kann sogar ab und an mal die trüben Gedanken vergessen. Das ist wirklich toll und bis jetzt bekommt sie alles ganz gut hin und vergisst darüber hinaus auch nicht das Essen. Zwar immer noch nicht so viel wie sie sollte aber im Moment hält sie ihr Gewicht.


    Butterkeks

    Nun zu Anka ich denke wir haben auch Grund zur Sorge. Ich habe ihr vor zwei Tagen mal eine Whats app geschickt, die bis jetzt nicht mal gelesen wurde. Mir wird da ganz schwer ums Herz wenn ich an sie denke.


    Mariku63

    Großartig das bei dir alles in Ordnung ist, ich freue mich sehr:):):):):):)


    Ich wünsche euch allen einen angenehmen Abend und passt gut auf euch auf….


    Liebe Grüße


    Julice

  • Hallöchen ihr Lieben :hug:

    Freue mich, dass ihr gute Befunde erhalten habt. Glückwunsch:thumbup:

    Chemo und Strahlentherapie ist mir erspart geblieben. Brustkrebs bekam ich Chemo und Strahlentherapie, die mir bis zum heutigen Tag in Erinnerung geblieben sind.

    Statistiken ist eine Glaubensfrage. Dreimal Krebs, da glaube ich nicht an Statistiken. Ich sehe das Leben positiv und sollte ich nochmal an Krebs erkranken, dann nehme ich es an.

    Im Moment läuft es nicht so wie ich es mir wünsche.

    Seit achtsam und ich wünsche euch alles Gute


    LG Lavenda