Magenkrebs - Leben ohne Magen

  • Hallo BUTTERBLÜMCHEN, danke der Nachfrage😊! Ich habe ein Magnesium-Kalzium-Präparat, das ich jetzt regelmässig nehme...- ich glaube, das hilft!

    Und mit dem Arbeiten gehe ich es langsam und mit wenigen Stunden an! Aber es macht mir wieder Freude, mit "meinen PatietInnen" zu arbeiten! Mal schauen, wie ich mich entwickle...💪🙌!


    Ich habe noch eine Frage in die Runde: In meinem CT- Bericht steht etwas von "Kalksalzminderung" in LWS und BWS. Weiss jemand, ob das schon eine Nachwirkung der Gastorektomie sein kann nach so kurzer Zeit (15 Mon. post-op)?

    Wer zuerst richtig antwortet bekommt einen....: BUTTERKEKS😁! Jo, moi, is scho' Weihnachn?😄

  • 🤣And the Winner is Buchliebhaberin 🥳!!!


    Ich hoffe mit der Belohnung man bekommt einen „Butterkeks“ bin nicht ich gemeint!😋obwohl ich auch natürlich auch sehr lecker bin!

    Ja, wir haben hier tolle Leute, genau Buchliebhaberin sitzt ja für solche Fragen direkt an erster Quelle!


    Ich komme gerade von der Magenspiegelung oder wie sich das auch nennt (hab ich wieder vergessen zu fragen, ob es einen speziellen Ausdruck dafür gibt), und alles super!😀ich durfte all die Aufnahmen hinterher sehen, und er hat sich viel Zeit genommen, zum erklären, was wie wo was ist. Ganz schön viel durcheinander da drinnen. Alles ganz glatt und geschmeidig, alles vollständig verheilt.🥳


    Heute wird zweimal gefeiert, das gute Ergebnis und meine Tochter wird heute 30 Jahre!!!


    Viele liebe Grüße an alle!

    Euer Butterkeks!

    Welch ein Triumph wäre es, den ganzen Magen auszuschalten, und doch die Verdauung vor sich gehen zu sehen.

    Zitat: Kaiser u. Czerny 1876

  • Hallo zusammen.


    Hab mal eine Frage an die Malos, die schon wieder am Arbeiten sind. Wie schafft ihr es, die regelmäßigen Essenszeiten in die Arbeit zu integrieren? Habt ihr eure alte Leistungsfähigkeit wieder erreicht?


    Mein Chef sagt, ich kann mir die Zeit zum Essen nehmen, wenn ich sie brauche. Aber praktisch ist es gar nicht möglich, mich aus dem Arbeitsfeld zu entfernen und somit stopf ich mir zwischen Tür und Angel was zwischen die Zähne ( was ich bei meinen nächsten Arbeitsschritten wieder bereue <X )


    Ich hab im März 2019 meinen kompletten Magen entnommen bekommen, benötigte keine Chemo oder Bestrahlung. Hab insgesamt 25 kg abgenommen.


    Ich bin seit Juli 2020 wieder in meiner 75% Stelle als Altenpflegerin tätig. Ich mag meine Arbeit sehr gerne, komme aber immer wieder an meine Grenzen. Erstmal bin ich nach der Arbeit so kaputt, dass alles andere auf der Strecke bleibt. Dann merke ich auch, dass, wenn ich 4 Tage am Stück Dienst hatte, mir 1 freier Tag zum Erholen nicht ausreicht.


    Ich überlege jetzt, meine Stunden ein wenig zu reduzieren, um mehr Freizeit zu bekommen. Kann ich meinem Arbeitgeber vorschreiben, wie ich arbeiten möchte? Ich möchte nämlich nicht, dass meine tägliche Arbeitszeit reduziert wird und auf die Wochentage verteilt werden. Mein Wunsch ist eher, mehr Tage frei zu bekommen.


    Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

  • Liebe Mariku63 ,


    Kalksalzminderung hat nicht wirklich was mit der Gastorektomie zu tun.

    Kann der Beginn einer klassische Osteoporose sein. Eventuell hast Du Vitamin D3 Mangel.

    Ich hoffe, ich habe das jetzt richtig wiedergeben. 🙈


    Liebe Butterkeks , Glückwunsch zum tollen Ergebnis und natürlich auch Deiner Tochter zum 30sten!


    Liebe Hasepups , dass mit der Esserei stell ich mir echt schwer vor. Bekomme das ja zu Hause kaum hin. Drücke Dir die Daumen!

  • Huhu Hasepups, ich finde, es ist eine ganz schlechte Option, sich das Essen reinzustopfen!!

    Wie viele Stunden arbeitest du denn? Und gab es ein BEM- Gespräch ( dazu ist dein Arbeitgeber verpflichtet)!! Hast du keine stufenweise Wiedereingliederung gemacht? Keine Erwerbsminderungsrente beantragt? Das sind Fragen, die aus deiner Beschreibung nicht so hervorgehen.

    Ich persönlich halte es für unrealistisch, in Vollzeit zu arbeiten, zumal du nicht nur eine sehr schwere Erkrankung hinter dir, sondern auch einen sehr anstrengenden Beruf hast! Bei der Grundpflege, die du als Altenpflegerin ja auch machst, darfst du bestimmte Sachen gar nicht durcjführen, z.B. Transfer aus dem Bett, Heben von Patienten zur Lagekorrektur usw. . Da entsteht ein hoher intraabdominaler Druck..., nicht so doll!! Bezüglich des Essens brauchst du natürlich viel Zeit! Bei mir ist es z.B. so, dass ich nicht aus einer Stresssituation oder unter Zeitdruck essen kann. D.h. im Klartext: Vor dem Essen ein wenig zur Ruhe kommen=10 Min., Essensaufnahme= 25- 30 Min ( wegen langsam Essen und gut kauen), Nachruhen= 30 Min. Macht zusammen zumindest 1 1/4 Stunde PAUSE PRO HAUPTMAHLZEIT! Für 1 Zwischenmahlzeit reichen bei mir 15-20 Min. , weil ich zu den Hauptmahlzeiten Frühstück und Mittagessen schon ganz gut 'was "verputze"😉!

    Rechnerisch bedeutet das für eine Vollzeitbeschäftigte- 2 Haupt- und 2 Zwischenmahlzeiten vorausgesetzt- 3-3 1/2 (!) Stunden Pause. Plus 8 Stunden Arbeit...; alsp grob 12 Stunden ausser Haus... Willst du dich umbringen? Nein, nein, so geht es nicht! Ich rate dir, dich schnellstens mit deinem Arzt in Verbindung zu setzen und ihm zu sagen, dass du es so nicht schaffst!!

    Du musst gut für dich sorgen und Stress ist GIFT für Malos!!

    Ich selbst bin seit der Gastrektomie- offiziell seit Okt.- teilerwerbsgemindert, d.h. ich kann laut Rentenbescheid 3 - max. 6 Std./T. arbeiten und beziehe dabei eine kleine Rente, durch die das etwas geringere Einkommen ausgeglichen wird. Und ganz ehrlich : Vollzeit würde ich in meinem Beruf körperlich und mental nicht mehr schaffen, ohne mir gesundheitlichen Schaden zuzufügen! Ich bin so gut zufrieden - mit den perspektivisch 20 Std./W. ! Ich fange auch erst um 14 Uhr an, so dass die beiden wi htigsten Hauptmalzeiten schon erledigt sind..

    Pass gut auf dich auf!😊M.63


    PS : HASEPUPS, habe gerade nochmal nachgelesen: 75%-Stelle als Altenpflegerin? 😨🙃🤤! Du Arme! Da musst du kürzer treten!!!!!! Etwas Lebensqualität soll ja auch noch übrig bleiben und Energie für andere schöne Dinge! Hat dich denn niemand im Vorfeld schon gewarnt?

  • Hallo BUCHLIEBHABERIN, Vit.D3- Spiegel ist bei mir sehr gut gesättigt, zumal ich schon seit 3 Jahren ergänze durch ein Präparat! Aber Dank für den Tipp! LG, M.63


    PS Liebe Buchliebhaberin, ich denke schon, dass durch die Magenentfernung nicht mehr soviel Kalzium im Knochen ankommt und im Resultat dann eine Osteoporose eintreten kann!

    Meine Ärztin sagte auch schon, dass mein Osteoporoserisiko grundsätzlich sehr niedrig ist, weil ich mich 1. Gut ernähre, 2. Viel Sport mache und immer gemacht habe und 3. Keine famil. Disposition besteht. Meine Oma hat mit 70 noch fesch auf dem Tisch getanzt zur goldenen Hochzeitt meiner Eltern 😁...


    sorry, zur SILBERNEN HOCHZEIT!

  • Mariku63 , danke für deine Antwort.

    Also, man hat mich nach der Reha entlassen mit der Aussage, dass ich später wieder in meinem Beruf arbeiten kann. Ich hab erst dran gezweifelt, aber nach und nach gemerkt, dass es besser wird.

    Nein, ein Bem Gespräch als solches gab es nicht. Trotzdem habe ich mit meinem Arbeitgeber meine Situation durchgesprochen. Ich hätte auch die Option gehabt, in die Tagespflege zu wechseln, wenn mir die stationäre Pflege zu schwer gefallen wäre. Ich hab dann eine stufenweise Wiedereingliederung gemacht, um zu sehen, ob es wieder in meinem alten Job klappt....und ich habe es als gut genug befunden. Ich hab allerdings einige Konditionen an meine Arbeitsstelle gestellt, die mir die Arbeit erleichtern und die besser in meinem Tagesrhythmus passen (wie z.B. überwiegend Spätdienste). Ich hole mir auch Hilfe bei den schweren Arbeiten und meine Kollegen sind da sehr verständnisvoll.

    Wenn ich einmal da bin, schaffe ich auch eine volle Schicht von 7,5 Stunden, esse zwischendurch 3 mal eine Kleinigkeit. Ich merke auch, wann ich was essen muss, da mein Bauch mir mit Knurren Bescheid gibt. Aber es klappt halt nicht immer mit dem Essen:(

    Und ich merke jetzt, dass ich nicht mehr so viele Tage am Stück arbeiten kann. Über eine Teilerwerbsminderungsrente mache ich mir gerade jetzt Gedanken, hab mich aber leider in der Vergangenheit nicht wirklich mit dem Thema Rente beschäftigt. Daher fällt diese dementsprechend gering aus :rolleyes: Ich hab gelesen, dass man dann auch noch dazu verdienen kann. Vielleicht sollte ich mich mal erkundigen. Aber wo zuerst....Rentenbund, Integrationsamt, Hausarzt....? Hast du noch Tipps für mich?

    LG

  • Hallo Hasepups, wenn in deinem Reha- Abschlussbericht steht, dass du " wieder voll arbeitsfähig sein wirst" , d.h. also mehr als 6 Stunden arbeiten kannst, wird es schwierig mit dem Rentenantrag! Mich erstaunt, dass deine Ärzte dort keine Bedenken hatten , zumal du einen körperlich recht anstrengenden Job machst...! Die besten Chancen auf Bewilligung bestehen, wenn die Reha-Ärzte eine Erwerbsminderung prognostisch für sehr wahrscheichlich halten.

    Jetzt stehst du unter "Beweisdruck"!

    Ich würde mir erstmal eine vernünftige Beratung beim Integrationsfachdienst holen. Die helfen bei solchen Fragen! Grundsätzlich darfst du bei einer Erwerbsminderung zuverdienen: Bei voller Erwerbsminderung ( heisst unter 3 Stunden/tägl. Arbeitszeit) 6300,-€. Bei Teilerwerbsminderung deutlich mehr - richtet sich nach deinem vorherigen Verdienst.

    Ach, ja, beim Schwerbehindertenamt kannst du auch Beratung bekommen! Viel Glück! M.63

  • Liebe Butterkeks ,

    es freut mich sehr zu hören, dass deine "Magenspiegelung" ein so gutes Ergebnis hervorgebracht hat 🥳🥳 Da lässt sich der 30. Geburtstag deiner Tochter bestimmt gleich doppelt so gut feiern.

    Mein CT diese Woche war auch ganz gut. Immerhin wieder ein leichter Rückgang, vor allem bei den Verdichtungen auf der Lunge.


    Liebe Grüße an alle und ein schönes, ☀️-iges Wochenende.