Tag der Krebsüberlebenden

  • Hallo ihr Lieben
    die Diagnose ist nicht das Ende Mädels;)Meine Diagnose im November 2012 Ovarialkarzinom mit begleitender Peritonealkarzinose pt3c,g3,l1,v0,pnx

    Den Statistiken werden wir es zeigen. Trotz einiger Rezidive geht es mir gut, ich genieße meine Rente und mache viel Sport, mein Pedelec hat jetzt schon über 5000 km drauf. :D Und im Fitnessstudio sind wir 2 mal die Woche Stammgast. Ich mache alles was mir Spaß macht.

    Zur Zeit Paclitaxel wöchentlich, was gott sei dank wieder das Aszitis zurückdrängt. Das ganze letzte Jahr mit Treosulfan konnte ich auch sehr viel unternehmen. Zu Beginn mit Treosulfan 11/17 hatte ich einen TM über 7000 dieser hatte sich auch nur halbiert, jetzt ist er bei 1100. Aber ihr seht selbst mit diesem utopischen TM geht es weiter. Ich komme gut damit zurecht und mache mich nicht verrückt. 8|
    Es hilft ja nichts, damit müssen wir leben und das beste daraus machen8o

    Geplante Radtour von Passau nach Wien ich hoffe es klappt, freuen uns schon darauf:hot:
    Liebe Kirsche vielen Dank für diesen thread das können wir brauchen und auch deine positiven Beiträge:love::hug:

    Liebe Grüße von Anni

  • Hallo meine Lieben,


    Ich melde mich heute auch einmal wieder, zum Tag der Krebsüberlebenden.

    Meine Diagnose bekam ich im Mai 2017, das ist jetzt also schon 2 Jahre her.

    Brustkrebs T1, G2, Her2 positiv (+++), Ki 67: 20%, Östrogenrezeptor: positiv (IRS 12), Progesteronrezeptor: positiv (IRS 6)

    Meine Therapie bestand aus OP, 4xAC und 12xPacli mit Herceptin und 21 Bestrahlungen.

    Seit Januar 2018 nehme ich Tamoxifen und schwitzte mich seitdem durch den Tag 😊

    Mir geht es im Großen und Ganzen eigentlich gut. Ich bin noch immer nicht so belastbar wie vor der Therapie und immer wieder kleine Wehwehchen, die aber einfach am Alter liegen könnten.


    Ich hoffe sehr, dass auch bei den nächsten Untersuchungen nichts gefunden wird und ich das Thema Krebs noch lange aus meinem Leben verbannen kann.


    Diese Ängste bleiben allerdings, vielleicht auch deshalb weil meine Kinder noch so kleine sind.


    Ich drücke allen, die noch am Anfang des Weges stehen ganz fest meine Daumen, ihr packt das (wenn ICH das geschafft habe, dann ihr auch 😁)


    Ich wünsche mir, dass wir alle hier jedes Jahr in diesem Thread mehr werden.


    Ganz liebe Grüße Anja 🍀

  • Hallo,


    ich hatte am 21.9.2016 die erste OP zur Diagnoseerstellung. Ovarialkarzinom.

    Am 29.9.2016 die große OP. Dann Chemotherapie, sechsmal, alle drei Wochen, bis zum 14.03.2017.

    Habe mich gut erholt und mir gestern die "Chemolöckchen" abschneiden lassen. Bis gestern habe ich die Haare einfach wieder wachsen lassen und mich gefreut, wieder Haare zu haben. Seit gestern trage ich eine Kurzhaarfrisur.

    Jetzt erinnert mich nur noch die Narbe auf meinem Bauch an den Krebs.


    Liebe Grüße, kleiner Vogel

  • 2 Jahre habe ich auch schon geschafft und bin voller Optimismus. Dabei hatte ich einen der aggressivsten Tumore: Inflammatorisches Mammakarzinom. Die Paclis musste ich auch nach 9 x abbrechen und ich kann keinen Hormonhemmer nehmen. Dabei ist mein Krebs zu 98% hormonabhängig gewesen. Ich lasse jetzt jährlich mein Blut auf zirkulierende Tumorzellen untersuchen und das war o. B.

    Mir geht es, bis auf wenige Missempfindungen in Füßen und Händen, jetzt aber gut. Ich genieße das Leben in vollen Zügen und bin dankbar. Im nächsten Jahr melde ich mich hier wieder.

    LG Jonna

  • Hallo ihr Lieben,


    ich hatte in den letzten Tagen an anderer Stelle schon mal gschrieben. Da heute der Tag der Krebsüberlebenden ist füge ich meine Zeilen hier nochmal ein:


    "Auch ich habe zwei Jahre geschafft und bin so dankbar dafür.

    Mit vielen von Euch war ich ab Feburar 2017 (als ich meine Diagnose bekam) unterwegs.

    Manchmal wart ihr ein Stück voraus mit der Chemo oder ein Stück zurück. Aber nie haben wir uns aus den Augen verloren, hatten manchen Spaß und uns immer gegenseitig Mut gemacht. Wir haben Rezepte getauscht und unsere kreativen Dinge hier gezeigt, die wir gebastelt, genäht, gestrickt oder gehäkelt haben.

    Diese zwei Jahre waren geprägt vom hoch und runter, Ängsten, totaler Verzweiflung - aber auch Mut, Hoffnung und starkem Lebenswillen. um denen die mir ziemlich unsensibel erklärt haben, dass es sehr schlecht um mich steht....zu beweisen - ich werde noch eine Weile leben.


    Trotz aller Nebenwirkungen kann ich sagen, es geht mir gut. Ich bin in den Alltag zurückgekehrt - ja mit Einschränkungen - aber dennoch bin ich damit zufrieden. Ich habe EU- Rente, kann nicht mehr in den Job zurückkehren - das hätte ich auch nicht mehr geschafft.


    Aber wir haben in unsere ehrenamtliche Tätigkeit zurückgefunden, Beschäftigung die uns unwahrscheinlich gut tut und die ich mir nach meinen Kräften einteilen und gestalten kann.


    Regelmäßig habe ich Kontakt zu meinen 4 Enkeln und in wenigen Tagen kommt Enkelchen 5. " :*


    Für Alle die sich vielleicht noch erinnern können: Einer meiner Enkel bekam mit 3 Monaten die Diagnose Hirntumor - kurz nach meiner Diagnose. Viele Untersuchungen und regelmäßige lange Fahrten in eine Spezialklinik folgten. Es war ein sehr harter Weg für uns alle, aber besonders die kleine Familie. Er hat ein künstliches Auge, viele Diagnosen sind noch dazu gekommen und er ist mit seinen 2,5 Jahren entwicklungsmässig zurück. Er ist "anders" wie ein" normales" Kind, bewegt sich anders, isst und spielt anders. Dennoch ist er ein sehr fröhlicher Junge geworden - der nichts vermisst..


    Dafür sind wir dankbar - der Medizin, der Forschung, den staatlichen Stellen, der Krankenkasse... und auch diesem wundervollem Forum hier mit den Moderatoren und allen Mädels :hug:

    die uns Allen ein Leben und Überleben mit Krebs ermöglichen.


    Ganz liebe Grüße Eure Blume 8)






    :) Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi. ;)

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  • Hallo ihr Lieben und Danke Kirsche für die Erinnerung ,


    für alle die gerade am Anfang der Behandlung stehen : Nächstes Jahr schreibt ihr hier :!:

    Ich reihe mich gerne für euch in den positiven und Mut machenden Thread ein.


    Am 01.Juli kann ich mich als 3 Jahre krebsfrei bezeichnen. Wahnsinn.

    Klar bleiben Narben, Wehwehchen, mal gute und mal schlechte Tage........


    ..............egal ich bin eine Überlebende und es werden immer mehr!!!



    ika-ulm du bist :thumbup:<3 und weiter so.

  • Ihr Lieben, ich freue mich sehr über die vielen Beiträge heute.

    Zeigen diese doch vor allem, dass wir nicht nur über-, sondern sehr gut leben können 8o

    Auch bei mir erinnern fast nur noch die Narben an meinen nicht sehr leichten Weg 2016/2017.

    Ich habe zu mir gefunden, strebe eine Arbeitszeitverkürzung an (für mich vor der Diagnose völlig undenkbar), gehe wie früher tanzen und zum Zumba, habe mir einen netten Chor gesucht (Empfehlung einiger Ärzte) und bin weiterhin ehrenamtlich (soroptimistisch) tätig.

    Etwas vorsichtiger als früher bin ich mit gefährlichen Pflanzen im Garten (Rosendornen) und mit direkter Sonneneinstrahlung. Hoffe, dass mein Lymphödem dauerhaft Ruhe gibt.

    Die beste Anschaffung in den letzten Jahren war definitiv meine Hängematte, die ich wirklich oft nutze zum Seele baumeln lassen (war harte Arbeit für mich) und natürlich, um die OP-Saal-Decken zumindest virtuell zu bevölkern.

    Leider habe ich nicht mehr die Zeit, neue Foris zu begrüßen oder mich in deren laufende Behandlungen einzulesen. Da habe ich den Staffelstab übergeben. Ich werde aber unsere EK-Truppe weiterhin motivieren und für alle, die es möchten, weitere Forumstreffen organisieren.

    An alle alten Hasen: Ich freue mich schon sehr auf Eure Beiträge in einem Jahr :hug:

    Allen neuen Foris sende ich ein großes Paket mit Kraft, Zuversicht und Durchhaltevermögen. Rüstung an, Visier runter, auf in den Kampf! Wir lassen Euch nicht allein :hug::hug:

    LG Kirsche

    1-2-3-4 diesen Kampf gewinnen wir.
    5-6-7-8 das Schalentier wird platt gemacht!


    Alles wird gut - eine andere Option gibt es nicht!

  • Liebe Foris

    Auch ich möchte mich gerne einreihen, ich bekam meine Diagnose Sept 2015


    Invasives Mammakarzinom NST rechts

    Östrogenrezeptor :nahe 100% positiv

    Progeateronrezeptor:80 %mäßig bis stark positiv

    Ki-67: 10-12%

    Her-2-Status:Score 0


    wurde am am 5 Okt. Wurde Brusterhaltend operiert kein Lymphknotenbefall 33 B und ab Januar 2016 Tamoxifen

    Ich habe zwar sehr viele Schwierigkeiten, damit fertig zu werden ist nicht immer einfach., denn mein Leben besteht nur aus Therapien Ärzte und Kontrolluntersuchungen und da sind die Ängste noch vorhanden, zwar nicht mehr so gravierend.

    Habe diesen Monat Unterleib Sono und

    Mammographie + Sono + Knochendichte

    Ich freu mich jedes Mal wenn Sie nur sagt extremes Lymphödem in der Brust und Arm.

    Aber vielleicht erlebe ich den Tag noch wo Sie sagt alles OK, denn die Thorax-Bandage bei dem Wetter zu tragen ,ist nicht gerade angenehm.


    Mit die NW komme ich klar die Hauptsache ist „DAS ICH LEBE“ und habe bis heute kein Rezidiv und das ist das wichtigste.

    Ich wünsche Euch alles Gute , gutes Durchhaltevermögen, und denkt immer daran, nie aufzugeben.

    Viele liebe Grüße

    Klabautermann <3:hug:<3

  • Ihr Lieben starken Mädels und Kriegerinnen

    Da heute der Tag der Krebsüberlebenden ist möchte ich euch etwas Mut zusprechen . Am 12.Februar 2018 erfuhr ich das sich mein Leben verändert und am 13. Februar 2018 war es sicher ich hatte die Diagnose Krebs ..ein Triple negatives Mammakarzinom. Ein Schock !

    Ich wusste nicht ob ich am Leben bleiben darf , ob der Krebs schon gestreut hat .

    Die Welt stand still . Leere ....dann unbändige Angst . Mein Leben und meine Welt liegt in Scherben und ich war von Panik ,und unguten Gefühlen überrannt , die Zeit zwischen der Diagnosestellung und den Ergebnissen der Staigingunterauchungen war die Hölle. Die Zeit schien im Schneckentempo zu laufen und mein Herz schlug so heftig vor Angst . Dann kam der Befund das ich außer dem Brustkrebs nur zwei befallene Lymphknoten hatte ..so viel Erleichterung hatte ich zuvor nur sehr selten in meinem Leben ...somit die halbe Miete und die Chance wieder gesund zu werden , und ich begriff Brustkrebs ist heute zu therapieren und auch heilbar. Ab da war klar ich gehe da durch ohne Rücksicht auf mich . Mein Kampfgeist war so geweckt wie noch nie in meinem Leben und in meinem Kopf war ganz fest verankert das jetzt jeder Tag ein schöner Tag ist , ein Tag an dem ich um mein Leben kämpfe , niemals aufgebe und das mit aller Kraft . Mir war es völlig egal gewesen welchen Preis ich zahlen werde , denn wenn es günstig läuft habe ich alles gewonnen ...mein Leben ! Und ich habe lieber von der Chemotherapie eine Glatze am Kopf , keine Körperbehaarung mehr und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh ! Ich habe dem Tag der ersten Chemo entgegengefiebert denn das ist meine Stunde den Krieg gegen diese miesen Verräter zu beginnen und zu gewinnen .

    Die ersten Chemos mit Epiburicin und Cyclophosphamid waren für mich kein Hindernis, nur die Spritzen mit dem Filgrastim waren hart in den Nebenwirkungen und ich wusste ich werde diese Nebenwirkungen lange haben bis zur OP hin denn es stand fest auch das Filgrastim war mein Begleiter. Ich habe die Chemotherapie als meine Verbündete gesehen die mir geholfen hat den Kampf um mein Leben zu gewinnen . Eine treue Begleiterin wie mein Port , den ich liebevoll meinen Willy nenne ...sie haben mich nie im Stich gelassen . Auch Epo mußte ich spritzen das meine Blutwerte immer so waren das die Chemotherapie laufen konnte. Ich sollte laut meinem Onkologen später die Chemotherapie nicht mehr dosisdicht sondern reduziert bekommen . Er wollte mich schützen ! Ich habe es nicht zugelassen , habe darum gekämpft weiterhin die Chemo dosisdicht zu bekommen . Mir waren die Nebenwirkungen völlig egal , ich wollte einfach nur Leben dürfen . Ja die Zeit um die Mitte der weiteren Chemos mit Paclitaxel und Carboplatin die nun wöchentlich liefen haben mir den Rest gegeben und ich hatte fast taube Füße , fast taube Finger der linken Hand , Gangunsicherheit und einige andere nicht schönen Nebenwirkungen bekommen , mir ist die Puste ausgegangen und ich kam nicht mehr weit , hatte kaum noch Kraft .....ABER ich bin jeden Tag aufgestanden habe den Tag , meine Lieben und das Leben umarm ...jeder Tag ist ein guter Tag an dem ich leben darf und ich habe mich auch weiterhin unbändig auf die weiteren Chemos gefreut denn mein Karzinom wurde kleiner und war dann auch bildgebenden Kontrollen nicht mehr zu sehen . HOFFNUNG. !

    Der Kampf lohnt ! Dann würde ich brusterhaltend operiert und ich habe sogar die pathologische Komplettremmission erreicht . Für mich viel mehr als ein hoher Lottogewinn .

    Mein Leben . Ich darf weiter an der Seite meines Mannes bleiben , weiter meine beiden Mädchen lieben . Meine Mama und Schwester umarmen . Das Leben umarmen und bin unfassbar glücklich . Ich lebe jetzt anders ...leiser , intensiver , entschleunigt und im hier und jetzt . Ich schmiede wieder Pläne ...weiß jetzt schon was ich Weihnachten mache , wie ich schmücke ....freue mich auf unseren Urlaub an meiner heißgeliebten Nordsee . Wir fahren vorher noch zu meiner Mama und Schwester und danach auch noch mal vor dem Rückweg .

    Ich weiß heute ganz genau was im Leben zählt, wer für mich die Welt bedeutet

    und ich liebe und lebe noch viel intensiver.


    Ohne meinen Mann hätte ich diesen Kampf nicht gewinnen können ,

    er hat mich beflügelt , mir die Kraft gegeben weiter zu kämpfen , war immer für mich da und hat mich ab Mitte der Chemo mit dem Paclitaxel und Carboplatin versorgt

    und mich angefeuert ,nicht zugelassen das ich liegen und stehenbleibe . Seine Liebe gab mir die Kraft niemals aufzugeben .


    Ich bin der Schulmedizin samt der heutigen Medikamenten , meinen ganzen Ärzten , den Chemoschwestern , dem Pflegepersonal so unendlich dankbar das sie mir die Möglichkeit gegeben haben diesen Kampf zu gewinnen . 🙏🏽


    Mädels es ist nicht immer leicht aber auch ich bin jeden Tag einen Schritt gegangen .....habe teilweise mit den Steinen am Weg schöne Dinge gebaut , auch mit den Steinen meine

    Energiefresser beworfen und verscheucht ,ich bin diesen Menschen die mich fallen ließen heute sehr dankbar denn sie haben mir Klarheit geschenkt , gezeigt wer es wirklich wert ist in meinem Leben bleiben zu dürfen . Ich habe nie die Hoffnung verloren und bin aufrecht mit geballten Fäusten in den Krieg gezogen , habe auch verschnaufen müssen UND ich bin wieder aufgestanden mit dem festen Willen es zu schaffen , die Therapien durchzuziehen

    Auch ihr schafft das . Auch heute habe ich noch Nebenwirkungen, habe Neuropathien in den Fingern , den Füßen ...kann mich schlechter konzentrieren als früher , habe ein Lymphödem ....aber was soll’s ....😉auch damit kann ich sehr gut leben !!! Ich habe einen geringen Preis für mein Leben bezahlt , und den sehr gerne !!


    Im Februar letzen Jahres bekam ich die Diagnose Krebs , jetzt über ein Jahr später Schreibe ich diese aufrichtigen Zeilen um euch allen Mut zu machen , denn es ist wirklich zu schaffen

    Und jetzt am 31. Juli 2019 bin ich ein Jahr krebsfrei

    .....🙏🏽möge es Büdde immer so bleiben . 🙏🏽

    Und möge es Büdde auch für euch so sein 🙏🏽


    Gebt niemals auf und kämpft es ist wirklich zu schaffen !!

    Ich hoffe und lache , weine und leide mit euch und ich hoffe ich kann euch etwas Mut machen

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

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  • Moin,


    gerne komme ich Kirsche's Bitte nach, hier ein paar Zeilen zu schreiben.


    Bei mir wurde Ende 2013 ein Sarkom in der Gebärmutter durch Zufall entdeckt und entfernt. Die Prognose bei Sarkomen ist leider nicht so gut, um so mehr freue ich mich, dass ich noch lebe und es mir gut geht, bis auf normale Maleschen, die auch "Normalos" haben ;).

    Kurzum, egal welchen Krebs ihr habt, ihr habt immer die Chance lang, länger zu leben oder den Krebs gänzlich zu überleben und das wünsche ich allen hier :hug:! Und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass dieses Forum dazu beiträgt länger zu leben/überleben, denn diese Gemeinschaft hier ist magisch und setzt Kräfte frei, die uns helfen dem Krebs erfolgreich die Stirn zu bieten!


    Liebe Grüße und alles Gute und vorallem allen neu Erkrankten viel Zuversicht,

    Wölfin :hug:

    Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

    (Buddha, Siddhartha Gautama, ca. 563-483 v.Chr.)

  • Hallo Ihr Lieben!

    Einen Beitrag zum Tag der Krebsüberlebenden zu schreiben, finde ich eine tolle Idee.:thumbup:

    Es soll Mut machen, denen die den harten Kampf gegen dies Krankheit noch vor sich haben oder sich gerade mitten drin befinden.

    Aber auch denen die ihre Therapie schon hinter sich gebracht haben und manchmal zweifeln (das tun wir alle mal).

    Als ich 2015 das erste Mal erkrankte dachte ich es sei das Ende. Auch nach erfolgreicher Behandlung schien mein Leben aus den Fugen zu geraden.

    Genau 2 Jahre später kam dann die neue Hiobsbotschaft. Obwohl es mich diesmal umso mehr traf (Chemo; Brustentfernung) wusste ich das dies nicht das Ende sein wird.

    Manchmal hatte ich Zweifel, wollte aufgeben, habe immer gesagt das ich das nicht noch einmal durchstehen würde.

    Doch heute 2 Jahre danach weiß ich, ich würde wieder kämpfen.

    Mein Leben hat sich total verändert. alles wurde für mich in Frage gestellt.

    ABER, ich lebe heute bewusster den-je.

    Ich habe eine neue Chance bekommen und die nutze ich in vollen Zügen.

    Die Erfahrung die mich diese Krankheit hat machen lassen, habe ich für mich gelernt ins positive umzusetzen.

    Es war ein harter und schwerer Weg. Doch es hat sich gelohnt.


    Mein Motto lautet deshalb: Wen es mir heute gut geht, denke ich nicht an gestern, und was morgen ist weiß niemand.


    Ihr Tapferen da draußen, meine Daumen sind täglich für Euch gedrückt.

  • Huhu ihr Lieben,


    auch bei mir steht der Tag der Krebsüberlebenden fett im Kalender. Danke dennoch Kirsche für die Erinnerung.



    Meine Diagnose fiel am 24.07.2017, da war ich 51, zu jung zum Sterben.

    Anfangs lief es bei mir noch etwas durcheinander, da ich die Klinik gewechselt habe, worüber ich heute noch mehr als froh bin! Ich kann mich erinnern an die schweren Schritte zu meinem Gyn in die Praxis, als er die Biopsie machte. Und ich kann mich erinnern, dass ich in der Praxis den Überweisungsschein fürs BZ umgedreht habe, ich wollte die Diagnose Mamma Ca nicht mehr lesen müssen.

    Bei mir lief alles routinemäßig, Staging ohne weitere Ausbreitung des Tumors uff! Portop, Chemobeginn am 05.09. mit EC und Pacli plus Antikörpern. Danach OP und Bestrahlung. Letztes Jahr etwa um diese Zeit war ich fast fertig.

    Keine einfache Zeit, ich habe einiges an Nebenwirkungen mitgenommen, aber ich bin ohne sonstige Komplikationen und Verzögerungen durchgekommen. Das schreibe ich auch ein Stück weit meiner positiven Kämpfernatur zu. Nie aufgeben! Ich habe auch dieses Forum als wichtig für mich gesehen, weil ich Fragen stellen konnte und gute Tipps erhielt oder aber aufgebaut wurde. Alles geballte Kompetenz hier! Danke an alle dafür! Soweit es mir möglich ist, beantworte ich auch gerne Fragen und gebe Tipps. Ich bin zwar zeitweise nicht so häufig hier, aber per PN immer erreichbar! Also traut euch :-). Das war eh das, was ich an der Zeit am meisten geschätzt habe: Freunde, Familie, alle, die mich mitgetragen haben. Ich musste keinen einzigen „von der Liste streichen“ und darauf bin ich echt stolz.


    Im Herbst habe ich nach Reha und einem Jahr Aussetzen mit der Wiedereingliederung begonnen und arbeite seit Januar Vollzeit. Das war und ist nie ein Problem gewesen. Körperlich war und bin ich gut belastbar. Die Seele muss aber auch nachkommen und das braucht seine Zeit. Ich hatte im November/Dezember meinen Durchhänger, aber seit Januar ging es aufwärts und seitdem bin ich auch stabil. Fröhlich, keck, belastbar und froh, das Leben wiederzuhaben.

    Gerade in diesen Tagen genieße ich ALLES!

    Ein paar Nebenschauplätze habe ich schon noch, aber ich weiß auch nie genau, ob die mit der Behandlung zu tun haben oder ob es am Alter liegt. Auch hier: mit viel Optimismus dran.


    Haltet den Kopf hoch und zieht das Ganze durch mit einem gesunden Optimismus. Die Forschung ist soooooo weit gerade beim Brustkrebs. Wir haben alle Chancen der Welt, wenn der Krebs rechtzeitig erkannt wird. Daher nehmt auch die Vorsorge und die Nachsorgen wichtig! Bei mir war es die Vorsorge, in der mein gewissenhafter Gyn den Tumor entdeckt hat, ich hätte ihn nicht tasten können, er lag zu tief.


    Allen Frauen hier will ich Mut machen! Kämpft und lasst euch von Mr. K. nicht unterkriegen!


    Specialgrüße an Unicorn 🥰 und Kylie ...melde mich, aber gerade is dicht.....😘


    Zebralilly

    🌻 It doesn't matter where you go in life, it's who you have beside you! :hug:


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  • Hallo ihr Lieben,

    da reihe ich mich doch auch gerne ein.


    Meine Erstdiagnose malignes Melanom erhielt ich im Oktober 2013. Es folgte eine harte Therapie über 18 Monate, da sich schon Krebszellen im Wächterlymphknoten breit gemacht hatten. Danach fand ich mit dem einen oder anderen Umweg in mein "neues" Leben.

    Dann kam nach fünf Jahren der große Schock: Metastasen im ganzen Körper. Ich war körperlich schon fast am Ende. Das ist jetzt ein halbes Jahr her, und mir geht es Dank modernster Medikamente wieder super gut. Ich mache Sport und Musik und gehe sogar wieder ein paar Stunden in der Woche arbeiten.

    Aufgeben ist also nie eine Option. Es lohnt sich immer weiterzukämpfen!

  • Liebe Foris, auch ich möchte mich hier einreihen mit einer kleinen Mutmachgeschichte. Danke liebe Kirsche für die Erinnerung an diesen Tag und deine tolle Organisation der Treffen. Ich erhielt meine Diagnose im September 2017 ein G3 Tumor Her2 +++ mit mehreren multifokalen Herden. Ich spürte irgend etwas stimmt nicht mit mir, also ging die Suche los, einen Tag vor dem Termin beim Gyn habe ich den Mistkerl getastet. Die 2 Wochen bis alle Untersuchungen, Ergebnis der Stanzen usw durch waren, waren echt die Schlimmsten. Nach dem Befund es ist Krebs, war ich ruhig und teilweise sehr gelassen, immer einen Schritt nach dem anderen. Ich bekam 16x Chemo, dann Mastektomie und 17x Antikörper. Die Mastektomie war für mich die richtige Entscheidung, da mir somit die Bestrahlung erspart blieb. Mädels, die Chemo ist nicht angenehm, aber gut zu schaffen. Mir half während dieser Zeit immer viel Bewegung und mein Hauptnahrungsmittel waren Bananen und Haferflocken. Seit Oktober 2018 arbeite ich wieder, manchmal ziemlich fertig noch von der Arbeit, aber insgesamt geht es mir gut mit ein paar kleinen Wehwehchen. Ich geniesse mein Leben, sage öfters nein und achte sehr darauf das es mir gut geht. Ende Juli fahre ich zur Reha, erhoffe mir dort noch etwas mehr Power, bin schnell erschöpft. Mädels bitte denkt positiv und meldet euch ab und an mal. LG :hug:


    Noch ein Nachsatz, ich habe in einer OP Mastektomie und Aufbau mit Silikon machen lassen und bin sehr zufrieden.

  • Hallo ihr Lieben,

    vor ziemlich genau einem Jahr habe ich die Akutbehandlung meines MammaCa abgeschlossen und viel gegrübelt, gegen die Ängste angekämpft und ein neues Leben begonnen, das trotz allem dem alten ganz ähnlich ist.


    Als ich meinen Onkologen fragte: "Warum steht denn im Endopredict-Test _High Risk_, obwohl doch der Tumor eher zu den harmlosen gehört, meinte er es gäbe viele Faktoren. Aber auch bei _High Risk_ ist die Chance zu überleben viel größer als das Risiko daran zu sterben.

    Daran halte ich mich nun. Ich habe ein Jahr geschafft und jedes Jahr ist ein gewonnenes. Auch wenn eines Tages diese oder eine andere Krankheit wieder in mein Leben tritt, werde ich dieses Jahr gelebt haben und vielleicht das nächste und das nächste, so Gott will, oder wer auch immer mich beschützt.


    Ich wünsche euch Optimismus, Kraft und Hoffnung.


    LG Nachtigall

  • Hallo ihr lieben Kämpferinnen, auch ich kann mich einreihen. Meine OP war im Dezember 2016. In vielem bereits geschriebenen finde ich mich wieder. Ich weiß noch, das ich nach der letzten Chemo keine Kraft mehr hatte zum laufen. Das war auch seelisch mein absoluter Tiefpunkt. Jetzt, 2,5 Jahre nach Diagnose und 2 Jahre nach der letzten Chemo geht es mir gut. Ich bin dankbar und genieße das Leben noch viel mehr als früher. Irgendwie bin ich trotz der immer bleibenden Ängste vor einem Rezidiv auch ein Stück gelassener geworden. Ihr Lieben, gebt nicht auf:thumbup:Auch wenn das Leben nach dem sch...Krebs ein anderes ist, es ist lebenswert und schön. Fühlt euch gedrückt:hug:

  • Ich weiß nicht, ob ich mich hier einbringen kann, aber vielleicht gibt mein Verlauf auch den Meta-Frauen etwas Mut.:/


    Am 07.04.2015 bekam ich die Diagnose "Lymphogen metastasiertes Mammacarcinom".;( Die EC-Chemotherapien haben schnell und gut gewirkt.:) Leider hat man nach einer Weile immer neue Metastasen festgestellt. Manche Therapien wirkten nicht und ich war sehr verzweifelt.:rolleyes: Ab Juni 2017 erhielt ich 15 Paclitaxel- und 2 Docetaxel-Chemos, die dann wegen hoher Toxizität abgebrochen werden musste (mir ging es ab der 13. Pacli sehr schlecht). Aber sie hat gewirkt, so gut, daß ich noch heute (18 Monate nach der letzten Pacli) keinen erneuten Progress habe.:) Ich bin 4 Jahre nach der Diagnose noch am Leben. Zwar hat meine Psyche einen kleinen Knacks abbekommen (bin nicht mehr belastbar), aber körperlich geht es mir gut und ich bin zufrieden.


    Zebralilly - Alles gut, nur keinen Streß.:*


    Ganz liebe Grüße Kylie 💙

  • Hallo liebe Foris,

    ich bekam meine Diagnose im Juni 2018 also ziemlich genau vor 1 Jahr. Zuerst konnte ich es gar nicht begreifen. Dann kam die schwere Auswahl des Brustzentrums, die sämtlichen Untersuchungen und nach ca. 5 Wochen die 1. EC von 4 ECs und 12 Paclis. Zu den Paclis gab es dreiwöchentlich Trastuzumab und Pertuzumab, da ich auch HER2 habe. Zwischenzeitlich musste ich Filgrastim wg. niedriger Leukos spritzen was mir auch kurz vor der 4 EC eine Gürtelrose und 4 Tage auf der Isolierstation einbrachte. Seit Januar 19 bin ich mit den Chemotherapie durch wurde brusterhaltend operiert und habe 33 Bestrahlungen hinter mir. Seit 2 Wochen bin ich nun in der AHB in Bad F....bach. Es ist sehr schön hier und die Anwendungen helfen mich wieder fit zu machen. Ich habe zwar alles einigermaßen hinter mich gebracht, habe aber an der Narbe eine Fettgewebsnekrose und Sports ging während den Therapien nicht. Bin aber täglich spazieren gegangen. Vor der 1. Nachsorge, die nach der AHB ansteht habe ich schon jetzt Angst. LG Sally11

  • Ich möchte mich hier ebenfalls einreihen ...


    Am 20.05.2017 , ein Tag nach meinem 50. Geburtstag, habe ich den Untermieter getastet.

    Ein knapp 2 cm großer TN Tumor, G3, Lo Mo, Ki 70%.

    Zuerst gab es ein Turbostaging und ich bekam Carbo und Pacli neoadjuvant. Zwischendrin habe ich mir noch schnell eine Lungenembolie mit Lungenentzündung geleistet, aber auch das hat mich nicht umgebracht. ;)

    Die erhaltende Op verlief prima, dann kam zum krönenden Abschluss noch die Bestrahlung.


    Mein Mann und mein Sohn haben mich auf Händen getragen.. außerdem bekam ich viel Hilfe von lieben Freunden und Nachbarn.

    Ich konnte mich voll und ganz auf das Gesundwerden konzentrieren.

    Jetzt nach 2 Jahren bin ich immer noch krebsfrei und das darf gern so bleiben. :)

    Nun habe ich Ressourcen für all das, was viele Jahre brach liegen musste- ich bin Herrin meiner Zeit.

    Ich habe - als ehemals Selbständige-aufgehört zu arbeiten, bin zu Hause und erhalte BU Rente. Mein GdB wurde von 50 jetzt auf 70% erhöht.

    Natürlich ging diese ganze Zeit nicht ohne Spuren an mir vorbei.. aber Krieger haben nun mal Narben.


    Mein Leben ist völlig anders.. intensiver.. entschleunigter.. beglückender..-- und ich möchte mein altes Leben vor der Krankheit nicht mal mehr zurück haben- unglaublich, aber wahr.


    Also Ihr Lieben: Aufgeben ist keine Option.<3