Szintibefund auffällig - Knochenmetastasen?

  • Mariechen54

    ich habe bereits seit vielen jahren knochenmetas und erst letztes jahr sind lymphknotenmetastasen als fernmetastasen insbesondere an hals und schlüsselbein dazugekommen ...

    da es sehr förderlich für die gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. 8) voltaire

  • Elenear ,danke dir.Hab noch mal in meinen Befund geguckt,das steht"V"für Veneninfasion.Das ist glaub ich Metastisierung über Blutbahn .

    ani64 .Oh je,ich hab bei dir gelesen das man erst die Knochenmetas diagnostiziert hat u dann den Brusttumor.Das ist ja gruselig.Es gibt in Punkto Krebs nichts mehr was es nicht gibt......

    Hoffentl.kann man deine Schmerzen gut behandeln....:hug:

  • Eine kurze Fortsetzung hier, denn viel Neues gibt es nicht zu berichten, glücklicherweise, denn vieles vorher waren eigentlich Hiobsbotschaften. Kirsche : Ich hatte ja keine Chemo und war bisher eigentlich gut davon gekommen. Aber durch die Bestrahlung fühlte ich mich erstmals richtig krank. Tagelang konnte ich nur noch ein bisschen Eis am Stiel essen, hatte in einer Woche nochmal mehr als ein Kilo abgenommen. Aber wiedermal Glück gehabt, nach etwas mehr als einer Woche waren die Schluckbeschwerden Geschichte, und dass alles fies bitter geschmeckt hat oder Übelkeit ausgelöst hat, das ist auch seit einer Woche vorbei. Für den Tag nach dem Abgrillen hatte ich mir vorgenommen, den Kampf wieder voll aufzunehmen. Vorher war ich zu müde, und mein Körpergefühl sagte mir, dass es wohl besser wäre, dem nachzugeben. Tag drauf also wieder auf Crosstrainer, Ergometer und in den Wald. Und was soll ich sagen: Am Sonntag sind wir fast 11km bergauf, bergab gelaufen, und ich konnte nur erstaunt feststellen, dass es mir eigentlich besser geht als vor einem Jahr. Da musste immer das Notfallpack mit (allergisches und Belastungs-Asthma, wo ist es geblieben? :D)

    Was für mich wichtig ist: Ich brauche Tage ohne Erinnerung an die Krankheit, ein Gefühl von Normalität, damit das dicke Fell wieder wächst.

    Ach ja, bevor ich's vergesse: In einem anderen Thread schrieb ich (ich glaube als Reaktion auf Kirsche s Geschichte), dass ich mir nichts mehr wünsche als ein Wochenende am Meer! Hey, ich bin am Packen ☀️!!!

  • Auch ich wünsche dir vom ganzen Herzen eine wunderfeine Zeit am Meer liebe Bertha  :*

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • Vielen Dank, Ihr Lieben!

    Hier meine Ansichtskarte! Gestern hat es noch für 4 km gereicht, heute schon 10km Laufen, immer schön am Wasser lang. Das Apartement ist toll, das Frühstück opulent, mit einem Glas Sekt als Dessert. Diesen Post widme ich besonders all denen, denen es im Moment nicht so gut geht oder die sich niedergeschlagen oder hoffnungslos fühlen. Die Mehrzahl der Tage in diesem Jahr ging es mir so, und nun fühlen sich Tage wie diese wie Wunder an! Von diesen wünsche ich Euch und uns ganz ganz viele!


  • Das Foto hätte eigentlich der Abschluss dieses Threads sein sollen. Ich dachte, die Fortsetzung fände danach, bedingt durch langsam einkehrende Routine, in entsprechenden Thementhreads statt.

    Aber es kam doch wieder alles anders, und ich musste mich hier wieder einmal herausziehen, wieder einmal war alles so niederschmetternd. Da aber jetzt alles ziemlich gut ist, schreibe ich hier mal weiter, denn vielleicht (naja, vielleicht lieber nicht ...) gibt es den einen oder anderen ähnlich gelagerten Fall, und das Verfolgen der Therapie oder des Verlaufs ist hilfreich, vielleicht sogar ermutigend.

    Also: Nach dem Kurzurlaub war erstmal Einnahmepause von Ribociclip angesagt. Die Grippeimpfung wurde vorgenommen, und es ging los mit den Zahnarztbehandlungen als Vorbereitung auf Denosumab. Ein Implantat wurde eingesetzt, alles gut. Die Blutwerte hatten sich zwischenzeitlich verbessert, sodass Anfang November der nächste Zyklus Ribociclip beginnen konnte. Am dritten Tag bekam ich Probleme mit dem Hören, erst dachte ich, das Radio sei kaputt, Störgeräusche, später Frequenzverschiebungen, Echo im Kopf beim Sprechen, ein Rauschen so laut wie ein Wasserfall ... kurz und (nicht) gut: ein Hörsturz der übelsten Sorte. HNO-Arzt, Onkologe und zwei weitere bemühte Ärzte versuchten mir zu helfen, da ich rechtsseitig nach einem früheren Hörsturz eh schon taub bin. Die meisten von euch werden sich die Panik vorstellen können, zuallererst natürlich die Furcht, dass die Metastasen weiterhin aktiv sind und nun das Hörzentrum im Hirn erwischt haben. Ich habe die Tage zeitweise nur noch unter der warmen Bettdecke ausgehalten. Dass Metastasen die Verursacher wären, konnte dann aber schnell durch Analyse des Verlaufs ausgeschlossen werden, um mich zu beruhigen, wurde mir aber auch ein MRT angeboten. Wie es weiterging, fasse ich kurz zusammen: Ich hatte wieder einmal Glück, und alles bildete sich bis Anfang des neuen Jahres zurück. Geholfen haben vielleicht ein paar Maßnahmen wie Ginkgo, viel trinken, mehr Salz im Essen, proteinreichere Ernährung (Tipps des HNO-Arztes), durch Eisen ergänzt und diverse Mineralien. Viel Bewegung natürlich. In den folgenden beiden Zyklen Ribociclip fingen jeweils am dritten Tag Echo und Rauschen im Kopf wieder an, aber gemäßigter, jetzt, nach dem vierten und fünften Zyklus ist gar nichts.

    Was mag losgewesen sein? Panik und Horror werden am Anfang die Symptome heftigst verstärkt haben. Wochenlang konnte ich ja auch nicht ausschließen, dass die Medikamente (Ribociclip, Letrozol) die Verursacher sind, und dann gilt es, sich zu entscheiden zwischen Therapie und Lebensqualität. Eins war mir schnell klar: Ohne Musik oder Gespräche geht bei mir nix mehr ... dann lieber ...

    Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass nicht Ribociclip an sich der Verursacher ist, vielleicht ein bisschen, sondern eher die regelmäßig massive Verschlechterung des Blutbildes und damit In der Folge der Durchblutung. Das ist einigermaßen kontrollierbar, und man kann gegensteuern, was ich jetzt auch wohl erfolgreich mache, hauptsächlich mit Eisen und Magnesium, und mit Ausdauertraining.

    Mit Beginn des neuen Jahres fing dann alles an sich zu normalisieren, und so fasste ich davon ausgehend den guten Vorsatz: Lachen&Freuen, und - hey - es klappt! Dazu kommen gute Nachrichten, dass weiterhin nichts auffälliges Neues festzustellen ist (Ultraschall, Blut), und der Zahnarzt hat grünes Licht gegeben für Denosumab (inzwischen 2x intus). Zusammen mit Sonne und frischer Luft erholt sich das Gemüt.

    Nun hoffe ich, dass ich es auch schaffe, hier wieder den einen oder anderen Beitrag zu posten, um anderen Mut zu machen. Leider hauen mich schlechte Nachrichten immer gleich um. Beim Nachlesen dieses Threads ist mir aber wieder einmal klargeworden, wieviel Trost und Mutmachhilfe in den Beiträgen stecken. Danke!

  • Liebe Bertha ,


    wie schön, dass du dich gemeldet hast.

    Dein Weg ist echt steinig, gib nicht auf. Die Frühlingssonne holt uns alle wieder irgendwie aus unseren Löchern.

    Ich drück dich mal ganz fest,


    Zebralilly

  • Liebe Bertha , schön von dir zu lesen:thumbup:Ich wünsche dir, das es dir ganz lange gut gehen möge und ich freue mich, das sich nichts verschlechtert hat bei dir! Ich schicke dir viele Sonnenstrahlen und ganz viel positive Energie:thumbup:<3 LG solema