Seid ihr alle Nichtraucher?

  • Habe hier nichts übers Rauchen gefunden und somit ist mein schlechtes Gewissen nach meiner Krebsdiagnose noch viiiieeel grösser geworden8|

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Beitrag gekürzt, da in einem anderen Thread - bis auf das Thema Rauchen - schon derselbe Text gepostet wurde.

  • Liebe Schnuggi,

    Rauchen ist wirklich nicht gut, wenn man Brustkrebs hat. Es beeinträchtigt die Durchblutung, darum besteht die Gefahr, dass die Chemotherapie nicht richtig wirkt.

    Deshalb raten die Ärzte, mit dem Rauchen aufzuhören.

  • Liebe Schnuggi ,


    ich oute mich jetzt auch mal als Raucherin. Meine Chemotherapie ist abgeschlossen und ich habe die ganze Zeit hindurch geraucht - mit ärztlicher Erlaubnis. Natürlich weiß ich, dass es ungesund ist - meine Ärzte wissen das auch ;). Jedoch meinten drei verschiedene (unter anderem meine OÄ), dass ich lieben weiterrauchen solle (weniger wäre natürlich besser), als einen psychischen Zusammenbruch zu erleiden. Auch ein gesunder Geist trägt zur Genesung bei.

    Ich hatte leider auch nicht die Kraft, damit aufzuhören - und schon gar nicht in der Situation!

    Natürlich wäre es wesentlich gesünder, damit aufzuhören, besser gestern als heute - und ich bewundere jede Einzelne, die dies auch schafft. Ich gehöre aber nicht dazu - vielleicht irgendwann mal?


    LG
    Pschureika

  • Ich bin auch Raucher und gerade die Wochen nach meiner Diagnose hätte ich es in tausend kalten Wintern nicht geschafft aufzuhören, ich war nervlich so durch, das ich leider schon mal ne Zigarette gebraucht habe.

    Meine Professorin in der Uniklinik riet auch davon ab, jetzt sofort aufzuhören, das würde meinen Stress nur erhöhen, aber natürlich soll man langfristig aufhören.

    Ich hab jetzt reduziert und gehe mal davon aus, wenn meine EC-Chemo startet "schmecken" mir die Kippen wahrscheinlich eh nicht mehr, oder wenn ich nach der Chemo 2-3 Tage ins KH komme, werd ich wohl wieder aufhören.


    Hatte vor über 3 Jahren schonmal aufgehört, weil ich ne echt fiese Bronchitis hatte, habe gar keine Luft mehr bekommen und als es mir nach 2 Tagen besser ging, hab ich mir gedacht,da ich jetzt 2 Tage nicht geraucht habe, kann ich auch gleich ganz aufhören, war eigentlich super easy.


    Ein paar Monate später hab ich dann meinen Schatz kennengelernt, der raucht und wurde irgendwie wieder angefixt;(;(

    Ansonsten habe ich wie sanfanero auch gesund gelebt, vegetarisch-vegan, viel Sport, frisch gekocht, kein Fertigzeugs, viel Bio, Sport und Hundebewegung und trotzdem Krebs...möööp

  • Hallo

    Ich rauche seit 13 Jahren nicht mehr und keinen Alkohol . Kein oder nur sehr wenig ungesundes Essen. Und trotzdem Brustkrebs . Ich arbeite in einer Praxis und kann sagen, dass wenige der Brustkrebspatientinnen geraucht haben. Auch haben sehr viele Kinder bekommen und gestillt . Ich kannte jemand der auch an Krebs gestorben ist dessen Meinung dass es mir dem Reaktorunglück in Tschernobyl zusammen hängen könnte. Es gibt mehr Krebs. Die Menschen erkranken immer jünger dran.

  • Ich bin auch schon immer Nichtraucher, trinke keinen Alkohol unf bin Vegetarier. Aber mal ehrlich. Wieviele Nichtraucher bekommen Lungenkrebs. Mag ja sein, dass es gesünder ist nicht zu rauchen (und ich finde es auch ekelig), aber viele Menschen, die sich immer gesund ernähren, nicht rauchen, nicht trinken und viel Sport treiben, bekommen trotzdem Krebs. Oder was ist mit krebskranken Kindern?

  • Ja, an Tschernobyl ist definitiv was dran. Mein Mann muss regelmässig zu Strahlenschutzfortbildungen und der Lehrer, der diese Lehrgänge leitet, hat sich über die Jahre viel mit dem Thema beschäftigt. Es deutet viel darauf hin...in den ersten Jahren nach so einem Unglück kommen die Leukämien, nach ca. 30 Jahren kommen dann andere Krebserkrankungen...ich bin jetzt 46, war zum Zeitpunkt Tschernobyl 14.

  • Liebe Schnuggi

    Ja ich bin seit der Diagnose Nichtraucher. Vorher hatte ich geraucht und ich bin überzeugt, dass das Rauchen sicher mehr als 50% dazu beiträgt Krebs zu bekommen, weil es einfach das Immunsystem schwächt. Und ein starkes Immunsystem ist das A und O für ein gesunden Körper und gegen Krebs!

    Grüsse

    Himbeer

  • Ich stimme Himbeere unbedingt zu!

    Sicher gibt es Raucher, die uralt werden...Glück gehabt, gute Gene! Das mit dem Lungenkrebs und Nichtrauchern...es gibt zwei Arten von Lungenkrebs: einen können wir alle bekommen und den anderen durch aktiv oder passiv rauchen und der ist deutlich häufiger. Wir haben/hatten Brustkrebs, d.h. unser Immunsystem hat aus irgendwelchen Gründen versagt. Wir sollten in der Tat unser Immunsystem stärken und nicht zusätzlich schwächen, um geheilt zu werden und ein Rezidiv zu verhindern. 100% Sicherheit gibt es aber gerade bei Brustkrebs nicht und so muss jeder selbst entscheiden, was ihm wichtig ist, was zur eigenen Lebensqualität beiträgt. Denn die ist natürlich wichtig:thumbup::S!

    Liebe Grüße,

    Tara☀️

  • Zuerst mal ein liebes HALLO an alle. Bin froh das ihr mir alle gleich geantwortet habt. Natürlich weiß ich das es besser wäre aufzuhören ,aber momentan rauche ich sogar mehr:rolleyes: und jede mit einem extrem schlechten Gewissen. Ich glaube auch nicht das ich es fertig bringe jetzt aufzuhören. Habe schon Bauchweh wenn ich es morgen auf der Onkologie sagen muss.Mein Gyn hat es nicht angesprochen . Und ich natürlich auch nicht;)

  • Hallo an alle Raucher und Nichtraucher...


    Ich oute mich mal als Wenigraucherin...muss dazu sagen, habe bis vor einigen Jahren noch geraucht habe und ich habe seit der Diagnoseerstellung im August 2017 wieder damit begonnen. Ganz ehrlich, der Stress hat zugeschlagen und ganz offen und ehrlich, ich habe Eierstockkrebs und an den paar Zigaretten täglich werde ich nicht sterben...

    Die Diagnosen bei Eierstockkrebs FIGO IV sind so bescheiden, dass da die paar Zigaretten am Tag nichts mehr ausmachen werden. Die Nerven lieben blank bei mir.....

  • pupi1230

    Deine Diagnose tut mir echt leid. Ich hoffe es geht dir den Umständen entsprechend gut. Man redet sichs oft leicht mit Sachen tun/nicht tun,lassen/nicht lassen. Zur Zeit sind die ersten Reaktionen immer "das rauchen wirst auch lassen müssen" was mich nur stresst da ich es selber auch weiß. Schreibe euch morgen was die Onkologie gesagt hat. Hab echt Muffensausen:hot: :hot:Dank euch habe ich bei weitem nicht mehr soviel Angst wie vorher:)Habe die letzten Tage Stunden damit verbracht eure Beiträge zu lesen. Und ich darf nicht jammern es sind viele schlechter dran als ich. Denen wünsche ich von Herzen alles Gute<3

  • pupi1230

    sorry bin über deinen Beitrag zu schnell drübergeflogen. Ich kann mir denken das deine Nerven blank liegen.Ich hoffe du hast jemanden der dich unterstützt. Manchmal sch...t dir das Leben mitten ins Gesicht:cursing: Ich hoffe das es dir seelisch bald besser geht.

    Sonne70

    Mein Gyn hat gesagt das mittlerweile jede 8. Frau an Brustkrebs erkrankt und sie wissen nicht wieso. Wenn man sich einen Kreis mit 80 Frauen vorstellt und 10 davon haben Brustkrebs finde ich das schon heftig. Eine Ursache muss es wohl haben.

  • Schnuggi


    Daaaaanke...mir gehts eh derzeit ganz gut, aber vor CT-Terminen hab ich immer Muffensausen und bei EK hat man hat das Gefühl dass man halt auf einem Pulverfass sitzt (weil bei FIGO IV sind die Chancen für ein Rezidiv leider relativ hoch) und dann.....dann rauch ich mir auf dem Pulverfass sitzend noch eine Zigarette an....😫😫😫


    Ach was sollˋs....


    Drück dir für deine morgige erste Chemo die Daumen 💕😀



    Liebe Grüsse von Wien ins schöne Tirol

  • Ich habe auch noch nie geraucht und lese übrigens oft, dass ein Hauptrisikofaktor für Brustkrebs mangelnde Bewegung sein soll!

    Aber auch das trifft auf mich nicht zu, ich bin sportlich und schlank.

    Meine Mutter hatte Brustkrebs, sie brauchte allerdings keine Chemo, mein Tumor ist HER 3 positiv!

  • Hallo Schnuggi ,

    oute mich auch mal als Raucherin.

    In meinem BZ haben sie nur gesagt, dass ich ja selbst wisse, dass Rauchen nicht wirklich gesund ist. Das Getöns, das man oft von anderen Ärzten zu hören bekommt war hier definitiv nicht. Situationsbedingt habe ich nach Diagnose laufend zur Zigarette gegriffen, mittlerweile wird es aber weniger. Die Stärke zum Aufhören hab ich leider noch nie gehabt.

    An manchen (immer mehr) Tagen schmeckts auch nicht wirklich.

    An Tschernobyl habe ich auch schon gedacht, weil es soooo viele Betroffene und vor allem sehr Junge gibt.

    Liebe Grüße, Gabra

  • Hallo an Alle 🤗

    Ja das leidige Thema Rauchen ...

    war 27 Jahre Raucherin - 1 Schachtel am Tag ...

    Nach der Diagnose hab ich reduziert auf 4-6 am Tag (Arzt meinte ich soll das versuchen ... schön wenn’s klappt)

    Das hab ich während meiner ganzen EC Zeit so gehalten und es ging mit gut mit der chemo ( vielleicht weil der Körper ehe sein Gift hat vom Rauchen 🤪)

    Morgen startet bei mir 12x Paclitaxel und ich hab mir vor einer Woche gedacht ... ich hör jetzt mal auf bzw steige um auf E-Zigarette- ja und da steh ich jetzt gerade

    Somit seit 1 Woche E-Zigarettenraucherin ... ob das gesünder ist? Keine Ahnung 🤔 aber es kostet wesentlich weniger und ich häng auch nicht ständig dran

    Wolke65

  • Hallo an alle!

    Danke fürs aufmuntern. In ca 2 Stunden gehts los ;(. Aber mal die positiven Sachen die ich mir vor Augen halte: Ich habe eine wunderbare Familie , einen super Arzt (und seine Frau) und wirklich gute Freunde. Unter meinem Arzt fühlte ich mich im Krankenhaus wie eine Privatpatientin und seine Frau ruft mich immer wieder an um zu fragen wie es mir geht und ob ich an allle Termine denke. Voll süß.Noch dazu ist das Krankenhaus in meiner Stadt also werde ich dann gemütlich rüberspazieren (ca. 15min).Kennen du ich im Krankenhaus auch viele also ist das auch nicht so schlimm. Heute muss ich eine Nacht bleiben. Melde mich aber morgen wie es mir ergangen ist.

    Danke noch mal an alle und LG:*