Seid ihr alle Nichtraucher?

  • Hallöchen in die Runde,

    ich hab mir erstmal ne Ziggi gedreht und die Postings gelesen. ^^

    Ich hab ein einziges mal mit dem Rauchen aufhören müssen. Das war 1992, als ich 14 Tage auf der Intensivstation war. Ich wurde dann auf die normale Station verlegt und siehe da... direkt vor meiner Nase ein schöner langer Balkon mit Bänken und Aschenbecher. Mir war nach der ersten Ziggi rotze übel und trotzdem habe ich weitergemacht<X

    Ich rauche seit fast 35 Jahren und ehrlich gesagt möchte ich (noch) nicht damit aufhören. Rauchen ist das einzige Laster, was ich mir noch gönne. Aber wenn es hart auf hart kommt und ich aufhören muss....hm. Muss ich mal in Gedanken durchspielen.

    LG Vollmondalarm8)

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich blicke auch auf eine 35jährige Raucherkarriere. Ich bekam meine Disgnose (Eierstock Krebs) am 02. Januar und bin am 02. Februar operiert worden. Bis dahin habe ich geraucht, die Narkoseärztin hat mir sogar die genaue Uhrzeit mitgeteilt, wann ich die letzte zu mir nehmen darf.

    Danach habe ich keine mehr angerührt, hatte aber leider auch als Folge der Chemo eine Lungenembolie. Da erschien es mir besonders pervers zu rauchen. Erst vor zwei Wochen habe ich die angefangene Schachtel von Februar weggeworfen.

    Ich könnte an manchen Tagen alles geben für eine Zigarette. Die Lust und das Verlangen kommt immer wieder hoch und ich habe das auch noch nicht geschafft. Als Nichtraucher fühle ich mich noch nicht so recht...aber immerhin habe ich es schon mal bis hierher geschafft. Trotzdem sage ich: der Versuch lohnt sich, das schlechte Gewissen taugt nämlich nichts für die Gesundung!


    liebe Grüße

    Löwenzahn

  • Moins'n,


    ich rauchte auch ca. 35 Jahre und gehöre seit fast 7 Jahren zu den Nichtmehrrauchern.


    Die ersten Wochen waren die Hölle (kalter Entzug ohne Hilfsmittel), ich war ungeduldig, ständig unleidlich und missgestimmt und mein Ehegespons (hat noch nie geraucht) konnte mir nix recht machen. Für ihn waren die Wochen auch nicht einfach und es flogen zwischen uns öfters mal die Fetzen, aber irgendwann war ich wieder normal, nur ohne Zigaretten.


    Ich habe sehr gerne geraucht und manchmal überkommt mich immer noch der Janker nach einer Zigarette. Das dauert nur wenige Sekunden, einmal tief durchatmen und schon denke ich nicht mehr dran. Aber ich sehe mich auch nicht mehr als gefährdet, denn mittlerweile bin ich viel zu geizig, um Geld für Zigaretten auszugeben. Gerechnet mit meinem damaligen Zigarettenkonsum würde ich heute monatlich ca. 295 Euro ausgeben.


    Allen neuen Nichtmehrrauchern und die, die es erntsthaft werden wollen wünsche ich ganz, ganz viel Durchhaltevermögen. Bitte hört nicht auf Euren inneren Schweinehund, der bei Euch auf der Schulter sitzt und Euch verführerische Worte ins Ohr säuselt, er meint es nicht gut.


    Viel Erfolg :thumbup:

  • hallo zusammen,

    seit der reha 2017 bin ich auf e-zigaretten umgestiegen. diese befülle ich selbst mit cbd-e-liquid, so dass ich quasi was gesundes verdampfe ... ;)

    für zu hause habe ich auch noch einen extra kräuterverdampfer. es gibt eine menge kräuter, die man verdampfen und obendrein noch positive gesundheitliche effekte erzielen kann!

    wäre vielleicht für den ein oder anderen auch eine alternative!?

    lg ani64

    da es sehr förderlich für die gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. 8) voltaire

  • Hallo liebe Taci ,

    ich habe sofort nach Diagnose, im Februar aufgehört zu rauchen und ich habe nicht wenig geraucht. Ich bin genau der Meinung wie Kleeblatt69 , rauchen ist nicht gesund, das weiß jeder und wenn man dann noch sch. ..K. ..hat, sollte man es wirklich lassen. Ich, für mich habe viel zu viel Angst, dass es noch schlimmer kommt und deswegen verschwende ich gar keinen Gedanken mehr daran zu rauchen. Als es beim Lunge röntgen hieß, dass alles ok ist, hab ich fest beschlossen nie wieder eine Zigarette anzufassen.

    Ich hoffe , dass es euch gelingen wird aufzuhören.

    L.g.Amy48

  • Hallo LaleLuu ,


    genau davor habe ich auch Angst! Ich bin zwar happy, dass ich es geschafft habe aufzuhören und eigentlich finde ich es auch toll, aber ich habe schon mal nach vier Jahren wieder angefangen. Einmal Taucher, immer Raucher, man darf wirklich keine mehr anrühren, zumindest wenn man mehr war als ein Gelegenheitsraucher.

    Jetzt rauchst Du halt wieder. aber wenn schon, dann ohne schlechtes Gewissen. Wenn man jedes Mal denkt, dass man es lasssen sollte, ist es garantiert nicht gut. Stehe dazu, irgendwann riecht es es jemand und schämen brauchst Du Dich nicht.


    Vielleicht kriegst Du da auch wieder die Kurve zum Nichtrauchen!


    liebe Grüße

    Löwenzahn

  • Meine letzte Zigarette habe ich am 31.01.1981 geraucht. Seitdem bin ich Nichtrauchern. Ich habe täglich zwei, oft auch drei Schachteln geraucht bzw. deren Inhalt.;) Ich habe von einem Tag zum anderen aufgehört, mitten in der Packung. Die angefangene Packung habe ich aufbewahrt, so nach dem Motto: "Wenn ich rauchen will, kann ich das jederzeit, doch ich habe das nicht nötig." Damit habe ich mich sozusagen über die Sucht gestellt, was hilfreich war. Allerdings habe ich mir vor dem Aufhören genau überlegt, was ich mit meinen Händen mache, wie schön es sein wird, wenn die Wohnung und das Auto nicht mehr nach Rauch stinken uvm. Dann kam eine Bronchitis, und danach habe ich nicht mehr angefangen. Anfangs war es nicht einfach, doch ich habe es geschafft. Heute spielen Zigaretten in meinen Gedanken überhaupt keine Rolle mehr. Ich bin froh, daß ich es geschafft habe, kann aber jeden verstehen, der jetzt einfach nicht die Kraft zum Aufhören hat. Ich finde, wenn man jetzt raucht, kann man mit dem Entzug warten, bis man die nötige Kraft und einen freien Kopf dafür hat. Setzt euch nicht unter Stress und bitte, habt kein schlechtes Gewissen, jetzt haben andere Dinge Vorrang.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Amy48


    👍🏻 Kompliment, ist es dir schwer gefallen?


    Ich hab vor ungefähr 25 Jahren von heut auf morgen aufgehört, hatte Kette mit mindestens 30-40 Stück pro Tag. War ganz schön kostspielig und heute würde ich bei der Menge arm werden.


    Als ich aufhörte kostete eine 22 Stück Schachtel noch 3 Euro.


    Ich habe 3 Jahre lang jeden Monat das eingesparte Geld auf ein Konto überwiesen und mir und meinem Mann dann voll coole Fahrräder gekauft.

    Liebe Grüße

    Biggi

    _______________________________________________________


    Das Wesentliche ist für manche Augen unsichtbar!

  • BiggiL , nein ist mir nicht schwer gefallen. Ganz so viel habe ich nicht geraucht, vielleicht ne knappe Schachtel am Tag. Und ja, das geht ganz schön ins Geld. Wir fahren heute noch ab und zu in die Tschechei, das ist nur 30 km weg. Da kostet eine Schachtel ca.35 Euro. Weil mein Mann noch raucht, aber nur dafür lohnt es sich natürlich nicht. Wir tanken noch und gehen auch mal gut essen.

  • Ich hab nie wirklich geraucht, passiv als Kind, weil meine Eltern rauchten. Meine Mutter nur abends mein Vater 5 Tage die Woche auch. Vielleicht aktiv habe ich so zwei bis drei Schachteln (nicht Stangen) geraucht, mit anderen, auf Partys und so. Aber dann habe ich gemerkt, dass mir das eigentlich gar nicht schmeckt und ich das nur machte, weil es cool war.

  • Ich habe im Oktober 2018 die Diagnose Brustkrebs bekommen und wusste dass ich am 27 November 2018 operiert werden sollte. Ich habe sofort mit dem Rauchen aufgehört, in meinem Kopf gingen solche Gedanken rum wie ich kann nicht den einen Krebs (Brustkrebs) bekämpfen wollen und füge meinem Körper (Lunge) gleichzeitig krebserregende Stoffe zu.


    Die ersten ein bis zwei Wochen hatte ich überhaupt keine Entzugserscheinungen. Hin und wieder kam mal der Gedanke jetzt eine Zigarette das wäre schön, auch das habe ich überstanden.


    Ich bin nun seit November 2018 (fast 5 Monate) rauchfrei und hoffe dass es so bleiben wird. Mir geht es definitiv ohne rauchen viel viel besser. Auch die bestehende Lungenentzündung und Lungenembolie würden mir ein erneutes rauchen nicht verzeihen.

  • Ich sage auch immer das ich es schizophren finde gegen einen Krebs zu kämpfen und sich dann wieder eine Zigarette ins Gesicht zu stecken um den nächsten zu riskieren ....MEIN DAS MACH ICH NICHT MEHR !

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • Auch ich war ab meinem 16. Lebensjahr Raucher.X/ Konnte mir ein Leben ohne Zigaretten überhaupt nicht vorstellen. Als mein Bruder 2006 starb (er war Kettenraucher), hatte ich auf einmal Herzstechen, hohen Puls und wahnsinnige Angst. Bin dann zu meinem Hausarzt, der hat mich durchgecheckt, war Gottseidank alles in Ordnung. Da fragte er mich, ob ich noch rauche und als ich nickte, meinte er: "Frau B....., in ihrem Alter raucht man doch nicht mehr.":( Ich habe mich so geschämt, daß ich sofort mit dem Rauchen aufgehört habe. Das ist nun über 12 Jahre her. Anfangs war es schwer, mittlerweile denke ich nicht mehr daran.:)

    Ganz liebe Grüße Kylie :hug:

  • Ich war auch starke Raucherin und das seit meiner Lehrzeit. Die letzten Jahre eine Schachtel täglich. Habe öfter Versuche unternommen damit aufzuhören. Sind immer fehlgeschlagen. Aber Silvester 1999 zu 2000 habe ich Punkt Mitternacht aufgehört und seitdem nicht wieder angefangen. :)

  • Ich habe nie selber geraucht. Musste nur als Kind mitrauchen. Damals in den 70er und 80er Jahren hat da ja noch keiner Rücksicht drauf genommen.


    Aber mein Bruder und ich haben beide nie eine Zigarette angepackt. Wollte uns kaum einer glauben, ist aber so.

    Mein Bruder wurde allerdings mal von einem Arzt gefragt, ob er Kettenraucher sei. Damals musste für ein Praktikum seine Lunge geröngt werden. Das sagt wohl alles zum Thema Mitrauchen.


    Meine Kinder halte ich auch völlig davon fern. So haben sie z.B. noch nie ihren rauchenden Onkel besucht, obwohl mein Schwager nur 10 Fußminuten von hier wohnt.

  • Ich muss mich auch outen :(.

    Habe nach der Diagnose Ende September 2018 meine Zigarettenanzahl von ca. 8 auf 2 Halbe (jaaa Halbe kann man auch rauchen ) reduziert. Von 100 auf 0 ging irgendwie nicht. Das hätten meine Nerven nicht mitgemacht. Zum Aufhören gehört auch Kraft und die hatte ich da nicht übrig. Meine letzte Schachtel habe ich im Februar geraucht. Die hatte ich in der Hand, ich habe sie angeguckt und da wurde im Kopf irgendwie ein Schalter rumgelegt. Mir war klar, das ist die letzte. 5 Wochen vor der OP, das war mir dan auch wichtig wegen der Narkose und der Wundheilung etc. Es fällt mir schwerX/. Ab und an schlauche ich bei meinem Bruder oder bei meiner Freunding. Aber selten. Bin im Moment stolz auf mich, es so lange geschafft zu haben. Bin allerdings von der Nikotinsucht fast direkt in die Kaufsucht :D übergegegangen. Habe im letzten halben Jahr so viele Klamotten, Schuhe und Taschen gekauft, wie schon lange nicht mehr. Sch... drauf -- Die Wirtschaft muss angekurbelt werde8o!!! Und es war sehr wichtig für mein Selbstbewusstsein und Gefühl, dass zumindest meine Hülle gut ausschaut. Wenn schon der Körper innerlich und äußerlich schlapp macht.


    Ansonsten hat kruemelmotte vollkommen recht. Einerseits kämpft man gegen den Krebs und andererseits induziert man ihn.

    So ist das Leben... Wenn ich mir das alles aussuchen könnte, würde ich mir auch was anderes wünschen.


    LG S.