Seid ihr alle Nichtraucher?

  • ... hm ... ich hab' nach der Diagnose sofort aufgehört und ca. 4 Monate später wieder angefangen ... Chemo läuft noch ... morgen 9. Sitzung mit Pacli.

    Gut zu lesen, dass ich mit dem Raucherproblem nicht alleine bin ... ich hab' vor der Diagnose an die 40 Zigaretten geraucht am Tag; dann garnicht ... jetzt sind es 5 im Schnitt.

    Ich muss jetzt wieder aufhören. Irgendwie beunruhigt mich die Raucherei zu sehr ...

  • hallo Mona Elise ,


    Ich bin in Raucherhaushalt aufgewachsen. 7 Geschwister, 6 Raucher....

    Mit 13 fing ich dann auch damit an. Mit 18 erster Entzug. Mit 20 weitergeraucht. Mit 22 schwanger und sofort aufgehört. Als das Baby 3 Monate war, wieder geraucht. Als ich 27 war hab ich endgültig aufgeführt. Grund: mir ging es einfach schlecht mit bis zu 60 Kippen pro Tag.

    Ich rauche also 32 Jahre nicht mehr. Bestimmt wäre ich sonst längst an Lungenkarzinom oder Herzinfarkt oder Schlaganfall gestorben.

    Stattdessen schlag ich mich jetzt mit Brustkrebs herum, wie meine Mutter.


    Mach dir nicht so viele Gedanken wegen der Qualmerei. Eine Entwöhnung jetzt vielleicht nur, wenn es dir wegen der Erkrankung leicht fällt. Bei mir ging das in der Schwangerschaft total easy.


    Dass du so krass reduziert hast, ist ein grosser Erfolg. Lobe dich dafür!


    Liebe Grüsse und Alles Gute für dich

  • Tja das leidige Thema mit den Glimmstängeln.....:hot:


    Ich habe auch 20 Jahre eine Schachtel täglich geraucht, aufhören war immer ein unbewältigbarer Zukunftstraum....

    Nach der Diagnose habe ich erstmal reduziert, den Stress mit dem Akzeptieren der neuen Lebenssituation hätte ich ganz ohne Zig. nicht bewältigen können.


    Ich hatte aber riesiges Glück, an einen guten Hypnosetherapeuten zu geraten, seit 7 Wochen problemlos rauchfrei und kein Gedanke mehr daran....:thumbup::)


    @ alle Nochraucherinnen:

    Macht euch kein schlechtes Gewissen! Ja, rauchen ist ungesund, das wussten wir schon bei der ersten Zigarette....

    Mir haben mehrere Ärzte bestätigt, dass die Einstellung wesentlich ist. Wenn ich glaube, die Zigarette schadet mir, tut sie es auch. Gleiches zur Chemo. Die Medikamente helfen mir, gesund zu werden und zu bleiben, die Nebenwirkungen vergehen wieder....


    Auch, wenn es manchmal schwer fällt, immer positiv bleiben!


    :hug:

  • Ich hab bereits vor mehr als 20 Jahren aufgehört von ca. 50- 60 am Tag auf 0.

    Allein und von jetzt auf gleich mit der Einstellung die Atlantis AT beschrieb. Hab mir bei jeder Zigarette 2 Monate jedesmal gesagt „bah die schmeckt nicht!“ und dann hat an einem Tag tatsächlich keine mehr geschmeckt.


    In der ersten Zeit war an manchen Wegstrecken so ein Reflex da, jetzt muss ich mir noch eine anzünden, bin ja gleich da. Aber nach 3 Monaten als die richtigen geschmacksnerven wieder alles besser aufgenommen haben war ich froh.


    Und ich hab jeden Tag 6 Euro weg (für 2 Schachteln, da waren die noch günstig) und nach einer Zeit habe ich mir und meinem Mann neue Fahrräder gekauft. Danach einen schönen Urlaub. Kam ganz schön was zusammen, hab das 8 Jahre immer automatisch von Konto auf ein Sparkonto umbuchen lassen. Ist eine schöne Motivation.


    Und ich habe trotzdem Krebs bekommen.

    Also keinen Stress machen, es gibt noch viel mehr was nicht gesund ist und ich würde heute zuerst den Stress abbauen. Dann geht sowieso vieles einfacher. Und wenn es nicht klappt, vielleicht erst mal weniger 😉


    Von einer toleranten ex-Raucherin

    Liebe Grüße

    Biggi

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    Das Wesentliche ist für manche Augen unsichtbar!

  • Hallo ihr lieben,

    Muss gestehen dass auch ich der Raucherfraktion angehöre. Manchmal bin ich es leid, aber dann fehlt mir die Kraft aufzuhören. Und im Moment ist es echt schlimm, rauche da schon mal mehr wie sonst 😊 liegt wahrscheinlich auch an der Warterei was alles auf ich zukommt, stehe ja noch ganz am Anfang.

    Aber vielleicht schaffe ich es ja auch irgendwann, man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben 🙃

  • Ich hab vor 15 Jahren mit Akupunktur aufgehört zu rauchen (es waren 20 am Tag). War nach etlichen erfolglosen Versuchen so leicht,dass ich es kaum glauben konnte. Anfangs hab ich mir ausgerechnet, wie lange ich nicht rauchen müsste, um die Kosten der Akupunktur wieder einzusparen. Das waren 10 Tage. Daraus sind jetzt wie gesagt 15 Jahre geworden und es war kein einziger schwerer Tag dabei😅

    Ich weiß, dass jeder Mensch anders ist, und es für jeden individuelle Wege gibt. Ich empfehle es dennoch immer gerne weiter. Ich fand es genial...

    Ganz liebe Grüße und viel Erfolg für alle, die aufhören wollen✊

  • Danke Schwefelbadhexe ! Das stimmt ... ich kann mich auch mal loben ... hab' auch schon mal ein paar rauchfreie Tage dazwischen. Ich bleibe dran ... bis zur OP Mitte Juni sollte ich es noch schaffen, wieder ganz aufzuhören.

    BiggiL ... Stress vermeiden ... da hast Du mal wirklich Recht. Das dürfte das Wichtigste sein.

    tatlsoma ... wir schaffen das noch :-) ... ganz bestimmt!


    Also ... heute bin ich schon bei 5. Dafür werden's morgen wieder Null, weil ich am Arbeitsplatz nicht rauche und dann Abends gleich ins Bett gehe. Man wuschtelt sich so durch ... lol


    LG, Mona

  • Hallo an alle auch ich bin Raucherin, habe es auch schon versucht in eine kleinere Menge zukommen, das geht aber bei mir nicht immer, ich bin mit 20 Ziggis am Tag dabei. Bekomme immer ein schlechtes Gewissen wenn ich beim ---Gyn war da heisst es immer aufhören.

    das ist leichter gesagt als getan.

    LG Ruth

  • Hallo ihr lieben,


    Ich habe das Problem auch,als ich noch gearbeitet habe War so ne Bigbox am tag weg und manchmal sogar noch ne halbe kleine schachtel.

    Als ich die Diagnose bekommen habe habe ich als erste gedacht, hä warum Brustkrebs und Leber und nicht die Lunge?

    Habe Reduziert auf höchsten 8 Zigaretten am tag,mal weniger aber nicht mehr.

    Und wenn dann auch nur Zuhause unterwegs fast garnicht.


    Wenn wir danach gehen, dürften wir garnichts mehr.

    Mein Arzt hat sogar zu mir vor den ops gesagt ich soll eine rauchen sonst würde vor nervösität die magensäure ansteigen.


    Gründe anja


    Wenn du Bock hast zu rauchen dann Rauch ,wenn nicht dann nicht.

    😊


    Sry für die Rechtschreibung🙈

  • Hallo zusammen,

    Ich stamme auch aus Raucherfamilie, väterlicherseits sind alle an Krebs gestorben,alle verschieden, Zungenkrebs,Lungenkrebs etc.

    Hat mich nie vom Rauchen abgehalten. Meine Mutter starb vor zwei Jahren elendiglich an Lungenkrebs- hatte keine Patientenverfügung. Da war wenig Kontakt wegen meines Missbrauchs in der Kindheit,so könnte ich ihr nicht helfen.

    Nuja..Ich hatte auch schon ein paar mal aufgehört, war zufrieden und hab durch Stress wieder angefangen. Blöd ! Ehrlich ,hab teilweise 3 Schachteln am Tag geraucht, Computer läuft nicht ohne Nikotin 🤔 Nach meinen 35 Lungenmetas war das auch nur ein Grund etwas einzuschränken, aber nach zwei Lungenembolien hintereinander-ehrlich- tut man sich schwer. Das Männchen im Kopf sagt : Hey, morgen können wir gern und unbedingt aufhören, alles klar..aber lass uns erst mal eine rauchen 😎Stress : komm rauch mal eine, das hilft 🤡 Irgendwann hab ich gemerkt das meine Sucht mich verarscht/ beherrscht. Hallo ???! Ich lass mir doch von mir selbst nix vorschreiben was ich eigentlich nicht will !!! Ab da hatte ich kein Problem mehr, bin jetzt jahrelang glückliche Nichtraucherin mit - Tatatata- normaler Lungenfunktion, trotz Embolien und Restmetas die bislang still sind. Ehrlich..wenn Du erst merkst wie die Kippen stinken, man selbst auch ( Knutscht mal 'nen Aschenbecher😉), sollte man überlegen. Ich kann den Qualm nicht mehr riechen und die Raucher tun mir echt leid. An der Kasse beim Einkaufen krieg ich oft ein mitleidiges Grinsen ins Gesicht, die Leute tun mir leid. Man wie teuer ist es heut sich mit Nikotin zu vergiften..Schlimm schwach zu sein, ich war das auch.

    Lest mal das Buch von Allan Carr "Endlich Nichtraucher" wenn Ihr mögt ,damit fällt es leicht aufzuhören, wichtig ist dann stark zu bleiben, das hab ich damals nicht geschafft. Ich drück Euch alle Daumen

  • schnuddig ich bin zwar eine Nie-Raucherin, aber sowohl mein Vater als auch mein Bruder haben geraucht. Mein Vater hatte Lungenkrebs ist aber dann an einem Herzinfarkt gestorben, mein Bruder hatte Zungengrundkrebs vor 8 Jahren, hat nach Chemo und Bestrahlung (auch während der Chemo und Bestrahlung) weitergeraucht und ist wieder erkrankt an Speiseröhrenkrebs und daran verstorben. Er hat bis zum letzten Tag geraucht. Mein Ex-Mann hat geraucht und auch mein jetziger Mann hat als ich ihn kennengelernt habe, 1 Schachtel pro Tag geraucht, war ihm dann wohl aber zu einsam weil ich nicht mitgeraucht habe und hat von heute auf Morgen aufgehört.

    Mein Sohn hat auch mit Hilfe des Alan Carr Buch aufgehört zu rauchen. Ich glaube BiggiL hat recht, dass der Stress viel schlimmer ist und wenn man versucht in seinem Leben mit kleinen Schritten was zu verändern, dann klappt das sicher auch mit der Sucht. Es ist immer auch eine Kopfsache, ist doch mit allen Süchten so. Bei mir was es das Essen. Übrigens gehöre ich auch zu der Gruppe Sex. Missbrauch in der Familie und Kindheit.

    Glückwunsch zu deinem Erfolg und allen anderen, die es geschafft haben oder dabei sind. gratuliere ich auch. Aber auch, die mit Genuß weiterrauchen brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben. Helmut Schmidt hat ja bis kurz vor sienem Tod immer sehr genüßlich geraucht.

    LG Patricia

  • Ich war auch starke Raucherin, bis zu meiner Diagnose. Hab dann sofort aufgehört. Ich finde auch, das erstmal "reduzieren "bringt überhaupt nichts. Wenn, dann sollte man sofort aufhören. Bin ja grade erst von der Reha zurück und es ist echt erschreckend, dass es sogar krebskranke Menschen gibt, die sich mit Rollator und Sauerstoffgerät zur Raucherinsel schleppen und sich eine Kippe anzünden. Dann gibt es auch die Frauen, die denken was ganz besonderes zu sein, mit roten Lippen zum schwimmen gehen und so tun als hätten sie einen ganz starken Charakter, dann stehen sie auch mit den anderen in der Raucherinsel und rauchen, meine Meinung ist, dass genau das Charakterschwäche zeigt.

    Sorry, an alle Raucher, ist halt meine Meinung.

    L.g.von Amy

  • Hallo Raucherinnen und Nichtraucherinnen ! Habe 2 Schachteln pro Tag geraucht, mit 15 angefangen (damals noch wenige) und dann bis 10.03.2014 ... An diesem Tag, ein Montagmorgen, habe ich meinen Kaffee geholt, meine letzten 3 Zigaretten in der Schachtel angeschaut, und gesagt, so, Ihr werdet jetzt noch genüsslich geraucht, und das war es dann. Ich werde als Nichtraucherin sterben. Habe dann auch für die nächsten 8 Wochen aufgehört, Kaffee zu trinken, denn zum Kaffee gehörte unbedingt 1 oder 2 Zigaretten. Seltsamerweise, obwohl ich immer niedrigen Blutdruck hatte, ist er nicht weiter gesunken sondern ist jetzt eher in der normalen Region. Bin erhobenen Kopfes bei der Arbeit an den Rauchern mit ihren Kaffeebechern vorbei spaziert, und der erste Kaffee nach knapp 8 Wochen war „komisch“ ohne Zigarette ... aber es ging !!! Heute trinke ich Kaffee sooft ich will, habe kein Verlangen aufs Rauchen, obwohl Mann und Sohn noch rauchen. Das tollste war ca 4 Monate nach dem aufhören, da habe ich an einer Ampel im Rückspiegel die Fahrerin hinter mir beobachtet, wie sie ne Zigarette angezündet hat, und dann durchfuhr mich die Erkenntnis: hey, ICH bin NICHTRAUCHERIN und wie GEIL ist das !!! Ein unglaublich tolles Gefühl, und auch der BK hat nix daran geändert !

  • Ich würde mich als ehemalige Genußraucherin und Raucherin aus Langeweile bezeichnen.


    Begonnen hatte alles in der 9. Klasse. Eine Schachtel gekauft, mit Freunden probiert und dann versucht in meinem Zimmer ein Versteck zu finden. Aber ich fand keines und hab sie aus dem Fenster ins Gebüsch geworfen. Am nächsten Tag hab ich das meine Freundin erzählt und wir sind nach der Schule die Schachtel gesucht und gefunden. Ich habe sie ihr geschenkt. Wann ich dann wirklich angefangen habe weiss ich nicht mehr, aber als ich schwanger wurde, habe ich sofort aufgehört. 2-3 Jahre nach der Geburt wieder angefangen und am 11. Januar 2019 aufgehört, nachdem ich ich die Lungenembolie hatte. Mal waren es 3 mal 5 oder 8, aber 1 Schachtel hab ich nie geschafft, auch nicht, als ich ausgegangen bin.

    Vor kurzem war ich zu einer Hochzeit und hatte echt Verlangen. Ich habe mir eine "light" geschnorrt. Es kam, wie es kommen musste. Mir wurde kotzübel ich rannte 2mal aufs Klo und musste würgen. Es kam nur nix. Schweißausbrüche und Schwindel. Der Abend war gelaufen . Da half auch nur hinlegen und versuchen zu schlafen.

    Ich lasse das jetzt bleiben. Das war mir eine Lehre.


    Eine Bekannte von mir hat COPD und raucht trotzdem weiter. Da fehlen mir auch die Worte....

  • Ich habe 40 Jahre geraucht. Mit kurzen Unterbrechungen, zwei mal, während der Schwangerschaften, jedesmal wieder angefangen. 🙄 Am 1. Januar 2019 war schluß. Hab einen Tag durch geheult und dann war’s in Ordnung . 14 Tage später bekam ich meine Diagnose ☹️

    Manchmal sind die Dinge, die wir nicht ändern können, genau die Dinge, die uns ändern


    Liebe Grüße Heike

  • Troll , trotz Diagnose, Du hast das Rauchen besiegt (mehr als 6 Monate ohne jetzt 👍👍👍) und Du bist stark und Du wirst auch den Mist in Deinem Körper besiegen oder zumindest viele viele Jahre in Schach halten !!! Bei mir hat der Raucherhusten innerhalb 1 Woche aufgehört, das war prima. Inzwischen huste ich wieder oft, ist wohl jetzt chronisch, könnte auch mit den Lungenmetas zusammen hängen, obwohl die Onkotante meinte, eher nicht ... aber trotzdem werde ich NIE NIE NIE wieder rauchen. Jetzt 5 Jahre und 4 Monate Nichtraucherin, nach über 45 Jahren Sucht.