Wer kennt langzeitüberlebende?

  • Liebe Hilfe, das ist Teil der Verarbeitung, der Psychischen Verarbeitung, wie du nun mit deinen Ängsten umgehst.


    Jeder von uns hat diese. Egal ob aggressiver Krebs, oder langsam wachsend und mini, oder Lymphknoten, Metas, man steckt schlichtweg nicht drin. Es gibt Statistiken, aber das hilft einem auch nicht wirklich, da die einzige Statistik für für jeden von uns zählt, ist die 50/ 50. Entweder du wirst krank und davon wieder 50/50 du wirst daran sterben, oder du bliebst gesund.


    Klar ist das Mist, dass du mit 26 schon ans Sterben denkst, aber stell Dir vor, wieviele Jahre andere verschenken, weil sie niemals an das Ende denken und nicht jeden Tag zum Besten Leben.


    versuche die Angst zuzulassen, aber nicht dich zu beherrschen.

  • Liebe Hilfe,


    Ich kenne im Bekanntenkreis meiner Mama und Schwiegermama, der Nachbarschaft und in der Verwandschaft einen Haufen Frauen die den Brustkrebs überlebt haben. Meine Schwester ist Physiotherpheutin, sie arbeitet tagtäglich mit Krebspatienten bzw. Überlebenden jeder Altersklasse zusammen und macht mir immer Mut das auch ich es schaffen werde.

    Aber auf welcher Seite der Medaille man dann letztlich steht, das kann einem aber keiner sagen, da kann man sich 1000 Geschichten anhören, man weiß einfach nicht wie der eigene Verlauf ist. Es ist Sch... vor allem wenn man jung ist, aber ändern können wir es nicht. Ich denke wenn du es noch nicht getan hast, suche dir psychologische Hilfe, ein bisschen hilft das Ordnung ins Gefühlschaos zu bringen. LG

  • Frage steht im Titel.

    Wenn man jetzt mit der Chemo den Krebs besiegt hat, gibt es noch den Rückfallrisiko, der sogar noch schlimmer und gefährlicher ist.


    Habt ihr eine Idee wie man den Rückfall so gut es geht vermeiden kann ?

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  • Hallo @kathi53


    Ich habe meine Diagnose auch erst seit ein paar Wochen und stecke noch ganz am Anfang der Behandlung. Sicher hat man viele Unsicherheiten und Fragen, aber ich persönlich finde es überhaupt nicht hilfreich, mich immer wieder mit den negativen Optionen zu befassen. Wir alle erhalten die bestmögliche Behandlung, viele mit dem Ziel der Heilung. Davon gehe auch ich erstmal aus, alles andere ist keine Option...

    Lass dich nicht von deinen Ängsten so sehr beherrschen, dass du immer nur an das worst case Scenario denkst.

    LG davinci

  • Hallo Kati,


    Warum so pessimistisch?


    Brustkrebs lässt sich — was ich weiss — sehr gut behandeln!

    Ich hab vergangenen Freitag im Spital eine Dame kennengelernt, die hatte vor 27 Jaheen Brustkrebs und du kannst mir glauben, sie hat putzmunter ausgeschaut!!!


    Ich bin sicher, du wirst auf diese Frage viele Antworten bekommen die dir bestätigen, dass Brustkrebs gut behandelbar und heilbar ist.


    Wie man einen Rückfall vermeidet? DAS wüssten wir hier alle gern...

  • Liebe kati,


    Du bekommst im Leben als Einziges die Garantie, dass du irgendwann gehen wirst.

    Bis dahin ist es ganz viel deine Sache, wie du durchs Leben gehst : optimistisch, lachend, glücklich über jeden Tag oder grübelnd und ängstlich.

    Auch mich überkommt manchmal die Angst, nicht mehr alles zu schaffen, was so als Frau, Mutter, Oma alles so ansteht.


    Aber dann stürzte ich mich in meine Unternehmen und genieße das hier und jetzt.

    Jede Minute Grübeln nimmt dir Energie.

    Ich sende dir einen Luftballon voll Kraft, Zuversicht und Freude :*:*:*

    Liebe Grüße von Tanne

  • Liebe Tanne ,


    das hast du wunderbar treffend geschrieben :thumbup:.

    Auch ich komme manchmal ins Grübeln, klar - aber dann schiebe ich diese Gedanken beiseite und widme mich den schönen Dingen des Lebens, z. B. Wandern, Treffen mit Freunden, Spielen mit meinen Katzen und und und..

    Auch setze ich endlich meine Pläne in die Tat um: Ein Umzug in eine ruhigere Wohngegend steht in den nächsten Monaten an. Viel zu lange habe ich es vor mir hergeschoben und mich mit der derzeitigen Situation arrangiert. Aber warum? Mensch, wir haben nur EIN Leben und sollten das beste daraus machen! Egal, wie lange dieses Leben sein wird - das weiß niemand - aber es liegt in unseren Händen, es lebenswert und erfüllt zu gestalten.


    LG
    Pschureika

  • genau so sehe ich das auch!Ihr könnt Euch verrückt machen und ständig mit der Angst leben,aber gerade dieser Stress ist nicht gut ,nimmt die Energie ,die man jetzt für andere Dinge braucht.

    Dinge tun ,zu denen man bis jetzt keine Zeit hatte,das positive aus der Situation mitnehmen und nicht mit dem Schicksal lamentieren.

    Es ist wie es ist!

    Grüssle;)

  • Hallo,

    ich habe vor kurzem erfahren, dass meine Nachbarin vor über 35 Jahren Magenkrebs hatte. Damals war die Medizin nicht so weit und sie wusste nicht, ob sie das überlebt. Heute geht es ihr ganz gut. Sie ist jetzt über 70 Jahre alt. Sie hat mir erzählt, dass sie gerne noch ein zweites Kind gehabt hätte, aber nicht wusste, ob sich das verträgt mit ihrer Erkrankung. Wie gesagt - damals war die Medizin noch nicht soweit.


    LG Nani

  • Hallo, :):)


    zu meiner Diagnose hat man mir bereits prophezeit dass ich unheilbar krank bin

    Nach den beiden OP`s im Sommer vorigen Jahres meinte die Ass-ärztin "sie werden am Brustkrebs sterben, es sieht nicht gut aus...


    Manche Tage habe ich nur geheult...... habe z.B heulend vor meinen vielen Weihnachtskisten gesessen und mich gefragt: werde ich diese im nächsten Jahr noch auspacken können...


    Ja solche Momente gibt es und die kennen hier wohl alle.


    Aber wer weiß schon wer, wann und wo sterben wird. Auch die Ärztin kann dies nicht sagen und genauso wenig weiß sie das von sich.

    Auch sie kann morgen von einem Auto angefahren werden oder ihr kann ein Dachziegel auf den Kopf fallen || oder Schlaganfall oder oder....


    Und so versuch ich das Beste draus zu machen, erfreu mich an meine jetzt 4 Enkeln :):):):), lade mir Freundinnen ein, treffe mich mit Ihnen im Cafe, habe mir einen neuen Kreativkreis gesucht, mich zum Herz-Kreislaufkurs angemeldet, pflege die vielen Rabatten im Garten genauso wie bisher und erfreue mich an den Blumen, den Schmetterlingenm, der Ente die gerade auf einem der kleinen Teiche brütet usw......


    Ich habe auch einige Whatsappkontakte die sich hier aus dem Forum ergeben haben. Wir begleiten uns jetzt schon eine ganze Weile recht intensiv, tauschen akute Sorgen, aber auch viel Freuden aus, geben Hinweise und Ratschläge - haben uns einfach sehr gern. <3

    Es ist einfach toll und ich bin sehr dankbar dafür. :*


    Ich versuche das Leben jetzt einfach etwas mehr zu genießen - bewußt zu genießen 8)8)


    Ich wünsche Euch Allen auch viele solcher Momente. :*:*


    Ganz liebe Grüße- Eure Blume 8)

  • Danke liebe Blume59 für deine Zeilen, die kommen gerade zur rechten Zeit.

    Ich sitze gerade zuhause und mir laufen die Tränen....es tut mir gut was du geschrieben hast....im Moment habe ich vielleicht so einen schlechten Tag.

    LG Zoe101 :*

  • Liebe Blume 59... genau diese Erkenntnis habe ich für mich auch gewonnen...und das Versuch ich, so wie es nur immer geht auch in die Tat umzusetzen!!!nach Diagnose,Chemo,Op u d dann Abbruch der Bestrahlung wegen nun seit übeg 4Monaten andauernden Wundheilungsstörung... jetzt noch Fistel in der operierten Brust...werde ich mich nach meiner Reha ab 3.8. einer erneuten Op unterziehen... beidseitige Mastektomie.Bid dahin Genies ich neben. Einen Arztterminen noch bissl meinen Hsrten,die Tiere und Pflege meine Freundschaften...dann geh ich gestärkt Ende September zur nächsten Op.Das Leben ist schön und jetzt endlich Genies ich das neben allen Einschränkungen die diese Mistkrankheit mit sich bringt.Euch allen Mut und alles alles Gute!!!

  • Hallo Ihr Lieben

    Als ich vor 5 Jahren meine Erstdiagnose bekam ,hatte ich schon im gesamten Stammskelett Knochenmetastasen.

    Ich weiß gar nicht wirklich wie lange ich schon Brustkrebs hatte.Dadurch blieb mir eine OP erspart .

    ich wurde antihormonell behandelt bekam Bisphosphonate und Bestrahlungen der Hüfte und LWS.

    Im Vorder Grund standen immer die Metastasen in erster Linie.Heute werde ich mit Letrozol und Ibrance und Zometa behandelt.

    Ende letzten Jahres wollten die Onkologen den Tumor in der Brust und einen befallenden Lymphknoten entfernen.

    Es blieb nur beim entfernen des Lymphknoten .da der Tumor in der Brust weg war.

    Außer meinen Schmerzen durch meine Knochenmetastasen und einer Gangunsicherheit lebe ich ganz normal ,treibe Sport ernähre mich

    ausgewogen und mache mir keinen großen Kopf über meine Erkrankung.

    Das einzige was nervt,sind die ständigen Untersuchungen, zb.sind einige CT Untersuchungen und Knochenszinti meines erachten unnötig gewesen. Da meine TU Marker stetig ansteigen ,werde ich regelrecht auf den Kopf gestellt.Zum Glück wurden keine weiteren Metastasen

    gefunden.Sogar meine Knochenmetastasen in der Schädelkalotte sind verschwunden,dieses ergab ein Schädel CT. Aber trotz Rückgang der Metastasen steigen die TU Marker.Aber einst weiß ich ,ich möchte noch lange Leben.Nun wünsch ich euch ein schönes Wochenende und passt auf euch auf.

  • Liebe Susanne,

    danke für deine Geschichte, es ist für die Betroffenen Foris so wichtig zu lesen, dass es immer Hoffnung gibt.

    Ich wünsche dir alles Gute, fühl dich geknuddelt :hug:

    Liebe Grüße von

    Stupsi


    Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden (Carl Hilty ) :)

  • Hallo Liebe Blume 59

    Dein Text hat mich **Holzklotz** sehr bewegt. Bestimmt ist es gut wenn einem die Ärzte sagen was mit einem los ist, aber so eine Diagnose haut einem vom Hocker. Ja, Ich kann deine Gefühle und Ohnmacht nachempfinden . Würde dir sehr gerne Kraft und Mut schicken , doch dafür reichen Worte nicht aus. Wie Du schon sagst, es kann jeden treffen und manchmal schneller als man denkt. Meine Freundin (Eierstockkrebs + Heilungschancen /Überlebungschancen = 1 Jahr ) wurde vor 5 Jahren operiert. sie lebt heute noch und zwar genauso gut wie vorher ehe die Krankheit kam . Sie hat einen Leitspruch, den ich gut finde *** denen werde ich ne lange Nase drehen und jetzt mit Absicht gaaanz lange mein Leben genießen ****… ich wünsche Dir von ganzen herzen, da Du noch ganz viele Weihnachten erlebst … fühle dich lieb umarmt .. ich schmeiße dir mal nen Eimer Kraft und nen Pott Mut und ne Wanne voller Zuversicht zu... Gruß Bettina

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