Brusterhaltende Operation (BET)

  • mitbetroffene

    Halli liebe mitbetroffene. Ich hatte mir extra für das kh ein shorti und 2 Nachthemden gekauft. Alles vorn zum Knöpfen. Da viele in der Beweglichkeit der Arme eingeschränkt sind macht sich etwas durchgeknoepftes besser. Auch zur wundversorgung fürs Personal ist es praktischer. Wir haben hier bei uns im kh 2 corsage bhs bekommen die vorn mit reissverschluss waren. Auch dafür macht es sich besser wenn es vorn zum Knöpfen ist. Aber wie gesagt das sind meine Erfahrungen.

    Sei lieb gegrüßt simone :hug:

  • Guten Morgen, habe hier und anderswo gelesen, das empfohlen wird einen gutsitzenden Bh bzw Sportbh mit ins Krh zubringen. Nun meine Frage an Euch: Durch die Op verändert sich doch die Körbchengrösse ( erhaltende Brustop mit Angleichung),bisherige Bh's dürften nicht mehr passen oder? Hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen,danke .

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  • Erstmal liebe Grüsse an alle !

    Ich habe nach 4 ec und 10 pagli seit 1 woche Brust op hinter mir. Soweit alles ok. (Her2 positiv 3+++ keine metastasen). wenn man von starker fusstaubheit absieht und niemand helfen kann. Nun steht bestrahlung an. Hat jemand erfahrung wielange und wieviele bestrahlungen nötig sind? Antikörper bekpmme ich insgesamt für 1 Jahr.

    Danke für eure Hilfe . Danke!

  • Habe vergessen zu fragen wie lange ihr den stützbh getragen habt. Habe mittelgrosse Narbeam brustanfang und grossen Busen. obwohl nur 3 Lymphknoten entfernt wurden ist diese Narbe auch solange und ist schmerzhafter bzw. Empfindlicher. Hat jemand einen guten rat?

  • Ihr Lieben,

    ich bin getade itgendwie panisch und nichtmehr so ganz Herr über mich selbst...

    Am Freitag wird mein Knoten entfernt bei einer brusterhaltenden Op. Warum wird bei mir kein Staging durchgeführt? ??

    ;(

    Ich habe so Angst,daß der Tumor evtl. schon gestreut hat. Vielleicht kommt bei der Op ein riesiges Disaster zu Tage! Ich kann nicht mehr kar denken. Ich hab nur noch Angst!

    Ich weiß, viele von euch haben ganz andere Diagnosen und Prognosen zu schlucken....es tut mir leid,daß ich so überreagiere!

  • Ich kann dich total verstehen dSs du Panik hast. Bei mir war es auch so. Aber das staging kommt erst nach der OP. Ich denke dass ist normal oder? Jedenfalls war es bei mir so

    Und die OP ist wirklich nicht schlimm. Ich habe schon 4 the danach wieder voll gearbeitet. Versuch dich nicht verrückt zu machen. Und lass dir im Kkh was geben zur Beruhigung und zum schlafen.

    Das ist völlig in ordnung

  • Dunni, Danke fürs Trösten. Bis jetzt bin ich die Sache ganz rational angegangen. Heute geht das irgendwie nicht :(

    Wahrscheinlich ist, daß ich nach der Op auch wieder arbeite....mein Kopfkino dagegen schaut schon bei meiner Beerdigung zu.;(

    Ich hoffe für Dich,daß du bald weißt,wie es bei dir weitergehen soll und das Ergebnis vom Gentest gut ausfällt. Du bist mir ein paar Schritte vorraus.<3

  • Das kenne ich nur zu gut mit dem koofkini. Aber es wird tatsächlich alles etwas leichter zu ertragen mit der Zeit. Ich habs auch nicht geglaubt.. Ich habe meine Ergebnisse und werde keine chemo machen. Da ich auch ohne eine sehr gute Prognose habe. Ich hoffe natürlich dass die Entscheidung richtig ist..

    Aber so auch die Empfehlung vom BZ und vom Onkologen...

    Jetzt geht's am 1.10. los mit bestrahlung und AHT

    Ich wünsche dir für deine OP alles liebe und Gute. Und denk dran.. Es ist nicht so schlimm Wirklich

  • @Katastrophenschutz

    Ich verstehe dich und habe vor nicht so langer Zeit genauso gedacht! Das ist völlig normal und darf auch sein.

    Ich versuche dich mal ein wenig zu beruhigen.

    Ich hätte im August brusterhaltende OP....kein Staging....im September musste ich nochmal operiert werden....was überhaupt nicht schlimm war. Die Ops sind keine grosse Sache und du bist auch schnell wieder fit.

    Da meine Lymphknoten frei von Krebszellen waren würde auch weiterhin kein Staging gemacht weil es dann echt seeeehr unwahrscheinlich wäre das er gestreut hat. Das würden sie an den Lymphknoten erkennen. Wenn da bei je was gefunden wird während der OP dann hättest du auch ein Staging!!!

    Ich habe jetzt mit AHT begonnen und werde bald mit Bestrahlungen beginnen.

    Versuche dich zu beruhigen, sei du die Frau über die Angst, nicht umgekehrt!!!!

    Du schaffst das!!!!!:S

  • Dunni

    Danke fürs Mut machen! ch hab total Angst, daß was übersehen wird, was realistisch betrachtet natürlich doof ist.

    Bizarr ist auch, daß ich vor einer Chemo einen riesen Respekt habe...und trotzdem wünsche ich mir sie her um auch wirklich alles was krebsig ist aus dem Körper zu bringen...Sehr wahrscheinlich ist sie bei mir ja nicht. Ich wünsche dir,daß du relativ nebenwirkungsfrei durch deine Therapie kommst!

    @Nicky1982

    Danke für deine beruhigenden Worte. Heute bin ich wieder etwas zuversichtlicher...

    Super,daß deine Lymphknoten frei sind! Das wünsche ich mir auch! Heute habe ich eine Karte von meiner Kollegin bekommen, darauf steht: Man sollte viel öfter einen Mutausbruch bekommen! :) Das wünsche ich Dir und allen, die es auch brauchen!:*

  • Ja so einen mutausbruch bräuchten wir bestimmt alle..

    Ich war heute bei Spirale ziehen und hatte sogar davor höllische angst🙄dabei weiss ich ja dass das nicht soo schlimm ist. Echt gruselig wie man sich verändert..

  • Hallo ihr Lieben , ja auch ich hatte eine Op mit insgesamt 2 grösseren und dazwischen 4 Mini Karzinomen Brusterhaltende OP und keine Metas und keinen Wächterbefall. 3 Wochen Bestrahlung ohne Komplikationen außer Tagesmüdigkeit.

    Die Bh 's wurden in die Klinik gebracht und sollten 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden, habe ich nicht gemacht sondern nach einer Woche Zuhause Schlaf BH gekauft die schön weich sind und auch den Busen wunderbar stützen vorn zu schlissen. Die Narbe über der Mamilla gut verheilt und ganz glatt . Ich habe die Bh's aus der Klinik gleich entsorgt , die haben mir die Luft abgeschnürt, und ja meine BH‘ passen wieder. Ich wünsche allen das alles gut wird ohne Komplikationen.:)<3<3

  • [...]


    Jetzt habe ich natürlich allerhand Fragen zu dieser Brusterhaltende OP. Eine Menge hat der Arzt mir schon beantwortet. Aber ein paar sind übrig geblieben.

    Ich frage mich z.B. ob es üblich ist zuerst nur die befallene Brust zu operieren, dann etwa 6 Monate zu warten und anschließend die andere zu operieren. Mir ist klar was dafür spricht. Das die Brust erstmal vollständig verheilt sein muss und so aber trotzdem kommt es mir ein wenig komisch vor, da ich davon noch nie so gelesen habe.

    Hat jemand damit Erfahrungen, bei dem es vielleicht genauso war?

    Auch würde ich gerne wissen wann ihr danach wieder arbeiten wart. Da ich noch neu auf meiner Arbeit bin habe ich schon ein bisschen Angst davor so lange auszufallen, gerade am Anfang.


    Vor der OP habe ich natürlich auch etwas Angst, da es die erste große OP in meinem Leben sein wird und auch mein erster Krankenhausaufenthalt. Irgendwie stelle ich mir das alles ganz schlimm vor aber wahrscheinlich auch, weil ich null Krankenhauserahfreung habe. Wie war das denn bei euch so? Ist es wirklich so schlimm wie ich mir das vorstelle?


    Und noch eine dumme Frage: Der Arzt meinte zu mir, dass ich danach wahrscheinlich eine Cup Größe kleiner habe. Im Moment trage ich BHs mit der Größe 80D aber wenn ich ganz ehrlich bin habe ich keine Ahnung ob die auch passgenau sind. Sie drücken nicht und sitzen defintiv besser als meine 80C Bh's aber ganz sicher war ich mir bei meiner Größe nie.

    Wo kann ich sowas herausfinden? Ich habe zuhause mal nachgemessen wie es im Internet steht aber da kommen immer ganz merkwürdige Zahlen wie 85A oder 85B oder sogar 85E raus. Woher weiß ich denn jetzt welche Körbchengröße ich habe? Denn tatsächlich würde ich gerne wissen ob ich nun später einen C-Cup oder eben "nur" einen B-Cup haben werde :/

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  • Liebe Annanas , die Körbchengröße ist je nach Unterbrustumfang unterschiedlich. Die Körbchen von einem 80 D-BH sind beispielsweise oft ähnlich groß wie bei einem 85 C-BH. Wenn Du es genau wissen möchtest, gehe doch in ein Wäsche-Fachgeschäft, da wirst Du gut beraten. Ist vielleicht etwas unangenehm ohne etwas zu kaufen wieder zu gehen, aber es ist ja auch eine Ausnahmesituation.

  • Hallo :)

    ich bin noch neu hier im Forum. Habe seit letzter Woche Donnerstag meine Diagnose. Ich habe die "Vorstufe" vom Brustkrebs. Der Krebs sitzt also in meinem Milchkanal und hat noch nicht gestreut. Gestern habe ich mich für eine Brusterhaltende OP entschieden und wollte euch jetzt einfach mal nach euren Erfahrungen fragen. Denn vor der OP habe ich schon ziemlich Bammel, weil es meine erste große Op mit Vollnarkose und auch mein erster Krankenhausaufenthalt. Deshalb wären mir alle Erfahrungsberichte von euch sehr lieb, einfach damit ich mich ein bisschen besser auf das ganze einstellen kann.

    Meine erste Frage wäre ob es üblich ist, dass zuerst eine Brust operiert wird und dann später wenn diese abgeheilt ist, die andere anzugleichen? Denn bei mir würde das so ablaufen, meinte mein Arzt.

    Wie lange wart ihr ca. im Krankenhaus und wie lange hat es gedauert bis ihr wieder arbeiten durftet? Ich denke das hängt sicher auch vom Beruf ab. Ich selber arbeite als Erzieherin und mich interessiert einfach eine ungefähre Angabe, damit ich und meine Arbeitsstelle sich darauf einstellen können.

    Wie lange hat es gedauert bis ihr wieder Auto oder Fahrrad fahren konntet? Ich mache gerade meinen Führerschein und bin gerade bei den Fahrstunden angelangt, die ich gerne frühstmöglich wieder aufnehmen würde. Bis dahin bin ich eben auch auf das Fahrrad angewiesen um z.B. zur Arbeit zu kommen.

    Ansonsten würde mich noch interessieren wie das mit euren Narben aussieht? Sieht man die stark? Mein Arzt meinte er schneidet einmal von unten zur Brustwarze rauf und dann um die Brustwarze herum. Ich habe gernerell kein Problem mit Narben, es interessiert mich einfach.


    Ich wäre für jede eurer Erfahrungen wirklich dankbar, weil ich im Moment einfach etwas verunsichert und ängstlich bin :)

  • Liebe Sasib,

    daran hatte ich auch schon gedacht, hatte mich aber etwas gescheut eben aus diesem Grund.

    Aber danke für den Tipp. Eigentlich muss ich mich da ja auch nicht schämen, es ist eben, wie du schon sagst, ne Ausnahmesituation.

  • Hallo Annanas

    wenn bei dir eine BET gemacht wird, sollst du vielleicht auch einen bequemes Bustier oder einen Sport-BH mitbringen? Bei mir war das so. Am Tag der OP wurde abends schon der Verband abgemacht und ich sollte das Bustier anziehen und anlassen, auch nachts. Dieser sollte daher nicht zu stark drücken. Aber schon etwas halt geben. So können die Drainage-Schläuche auch nicht verutschen. So einen kannst du zum Beispiel auch im Sanitätshaus anprobieren, die helfen auch gerne beim Herausfinden der Größe.

    Vielleicht geht das KH aber auch anders vor, und du sollst gar nichts mitbringen.

    Auf jeden Fall kannst du in ein Sanitätshaus gehen und deine Größe herausfinden. Ich bin auch hin, als ich wusste, dass ich doch eine Mastektomie benötige und wollte einfach mal sehen, was es für Modelle gibt.

    Alles Gute für die OP!

  • Liebe Annanas,

    ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich meine BHs der Bequemlichkeit wegen immer zu groß (85C) gekauft habe. Beim Messen im Sanitätshaus kam die Unterbrustweite 80 raus. Und bei der Körbchengröße streiten sich die Beraterinnen: die eine plädiert für C, die andere nur für B. Da die Größen nicht genormt sind, gibt es aber von Marke zu Marke und Modell zu Modell Unterschiede. Da die Brust nach der OP einen guten Halt braucht, wurde mir im Krankenhaus aufgegeben einen festen Sport-BH mitzubringen. Ich musste ihn übrigens erst anziehen, als der Verband abkam. Über den hätte ich auch keinen BH bekommen.

    !2 Stunden vorher nichts mehr essen und bestimmte Medikamente müssen vorher abgesetzt werden, z. B. Metformin, das ich nehme. Das erklärt Dir der Anästhesist bei der Vorbesprechung. Es gibt jede Menge Papier auszufüllen und zu unterschreiben.

    Ich musste morgens um 6 Uhr 30 antreten. Ich bekam ein hinten offenes OP-Hemdchen, ein Netzhöschen und weiße lange Kompressionsstrümpfe anzuziehen. Gab es nur in Einheitsgröße, War für mich ein Witz, weil ich sehr schlanke Beine habe. Aber Vorschrift ist Vorschrift. Dann noch eine Beruhigungstablette und los gings. Im Vorraum zum OP wurde ich verkabelt. Im OP stellten sich erst mal alle vor: der Lagerungspfleger, der Anästhesist, die Schwestern. Alles ganz locker. Im OP ist es saukalt, aber der OP-Tisch ist beheizt. Wenn die Kanüle für die Narkose gelegt ist und selbige eingeleitet wird, bis Du ruckzuck weg. Dass mir noch ein Katheter gelegt wurde, habe ich schon nicht mehr gemerkt. Als ich wieder auf dem Zimmer war, kam auch schon eine Schwester, die mich aus dem Bett gescheucht hat und mir den Katheter entfernt hat. In Ihrem Beisein durfte ich meine eigene Nachtwäsche anziehen. Idealerweise vorn zu knöpfen. Und eine Runde ums Bett drehen. Ich hatte einen Bärenhunger. War aber fürs Mittagessen gar nicht eingeplant. Glücklicherweise war noch Suppe da und davon habe ich zwei Schalen gelöffelt. Weil die Drainage auch am nächsten Tag noch Wundwasser gefördert hat, wurde ich erst am 2. Tag nach der OP morgens entlassen, war aber am 1. Tag so fit, dass ich mich anziehen und rumlaufen konnte. Ich habe eine Freundin, bei der das DCIS nicht so groß war und die sogar noch am OP-Tag abends entlassen wurde, allerdings mit der Drainage, die am nächsten Tag gezogen wurde. Dafür musste sie dann in die Ambulanz. Für das Drainagefläschen bekommt man in "meinem" Krankenhaus kleine Packpapiertaschen. Die Tasche habe ich mir an den Hosengürtel gebunden und so hatte ich beide Hände frei. Vor der Entlassung wurde der Verband durch ein schmales Narbenpflaster ersetzt, mit dem ich hätte Duschen dürfen, aber das habe ich mich nicht getraut. Schmerzen hatte ich gar keine. Nach einer Woche wurde das Narbenpflaster entfernt und dann hätte ich auch wieder arbeiten dürfen, aber dann kam die Hammernachricht, dass die OP nicht gereicht hatte.

    Vor der OP musst Du wirklich keine Angst haben. Ich drücke Dir die Daumen, dass alles läuft wie am Schnürchen und dass es damit dann auch erledigt ist.

    lG

    Lavara18