Brusterhaltende Operation

  • AnnaMaus84 Gut, dass bei der Sonographie nichts auffĂ€llig war:) aber das MRT ist tatsĂ€chlich nochmal aussagekrĂ€ftiger. Bei mir sind die Narben auch knuppelig, denke, da hat auch die Bestrahlung ihren Teil dazu beigetragen. Wichtig ist IMMER die Selbstkontrolle und bei VerĂ€nderungen - abklĂ€ren lassen!

  • Hallo, hatte letzte Woche meine Brusterhaltene OP. Mit Brustwarzen Entfernung und es wurden bis 8 Lymphknoten entfernt. War zwei Tagen im Krankenhaus ohne Schmerzen. Jetzt meine Frage, der Arm da wo die Lymphknoten entfernt wurde ist immer noch wie betĂ€ubt. Habe ziehen und wie Nadelstiche darin. Ist das normal? Bei der Brust merke ich nichts. Da ist alles ok. Habe meinen nĂ€chsten Besprechungstermin erst in anderthalb Wochen. Danach wird die Bestrahlungen losgehen.
    LG Petra

  • Hallo Mamiii70 ,


    deine Op ist ja nun noch nicht lange her. Bei der Op wurden ja Nerven verletzt , manche durchtrennt und das dauert bis sich alles erholt. War damals froh, dass die Bestrahlungen erst 8 Wochen nach Op angefangen haben. Da ich anfangs die Arme nicht schmerzfrei ĂŒbern Kopf bekommen habe.

    Ich möchte dir jetzt keine Angst machen, aber meine Achselhöhle ist jetzt selbst nach 3 Jahren noch etwas taub. Merkt man aber nur beim Rasieren. Auch am Oberarm habe ich eine Stelle, die nicht mehr so ist, wie frĂŒher.


    LG

    Kalinchen

  • Mamiii70 Ich kann mich Kalinchen nur anschließen. Ich brauchte damals Physiotherapie um den Arm wieder hochzukriegen und merke es selbst jetzt immer noch ( OP ist 7 Monate her), da ich den Arm z. B. Nicht schmerzfrei komplett strecken kann. Die beiden Tauben Stellen habe ich auch: in der Achsel und hinten am Schulterblatt an der Grenze zur Achsel. Aber ich kann gut damit leben...

  • Ihr Lieben,

    ich muß da mal eine Frage los werden. Mein Tumor wurde ja vor 3 Wochen entnommen. Es war kein riesen Eingriff,da er ja nur 15 mm groß war.Der Sentinel wurde entnommen und auch ein Achsellymphknoten, mit einem extra kleinen Schnittchen. Die Naht heilt super und da der Knoten sehr weit innen in meiner großen Brust (d-Körpchen) lag, sieht man von außen kaum einen blauen Fleck. Ich hatte auch kaum Wundwasser in den Drainagen. Alles in allem wird die Brust immer weicher und heilt also gut! Sorge macht mir meine Brustwarze! Die tut bei jeder BerĂŒhrung so doll weh! Es fĂŒhlt sich dahinter auch etwas hart an. Sie sieht normal aus, tut aber so sauweh! Was ist das? Ist das normal? Die Brustwarze ist doch so weit weg von der eigentlichen Wunde?

    Ich hatte die Op Mitte September, und jetzt so langsam tut die Bruszwarze nicht mehr ganz so weh. Sie ist noch empfindlich, aber nicht mehr so,als wÀre da ein Glassplitter :) Geduld, Geduld, wir schaffen das ...

  • So, ein kleines Update von meiner Seite aus.

    Ich habe die Op inzwischen auch hinter mir. Brusterhaltend und drei Lymphknoten wurden mir entfernt. Alles gut verlaufen, war 2 NÀchte im Krankenhaus bis mir meine Drainagen gezogen wurden, was mir auch defintiv gereicht hat. Das war das erste Mal lÀnger im Krankenhaus und es war unangenehm aber defintiv aushaltbar. NÀchsten Mittwoch dann TumorgesprÀch und Wundkontrolle.

    Jetzt wo die Drainagen raus sind und ich endlich nicht mehr dieses Kompressionshemdchen oder was auch immer das war, tragen muss, habe ich auch so gut wie keine Schmerzen mehr, war heute auch endlich wieder duschen, was ein sehr schönes GefĂŒhl war.

    Alles in allem war es sehr viel weniger schlimm als angenommen.


    Jetzt meine Frage an auch? Wie lange hat es bei euch gedauert bis die andere Seite angeglichen wurde? Mein Arzt sprach im ersten GesprĂ€ch von etwa 6 Monaten, was mir viel zu lange vorkommt. Ich bin mit dem Ergenbis zwar zufrieden aber die ungleichheit der BrĂŒste sieht man eben schon wenn man genauer hinsieht. Und das stört mich eben, weshalb ich die zweite Op am liebsten so schnell wie möglich haben möchte. Mir ist klar, dass man erstmal warten muss bis die eine Seite abgeheilt ist aber sind diese 6 Monate wirklich dafĂŒr wirklich nötig?

    Vielleicht hat ja der ein oder andere damit Erfahrungen und kann mir berichten :)

  • Hallo Annanas ,

    bin gerade zurĂŒck von der Angleichungs-OP (28.10.).

    Ich kann Dich gut verstehen, dass Du die zweite Brust so schnell wie möglich angleichen möchtest, ging mir auch so.

    Bei mir waren es nun 11 Monate nach der ersten, brusterhaltenden Reduktionsplastik.

    Meine Ärztin empfahl mir, mindestens 6 Monate nach Bestrahlung abzuwarten, da sich die Tumorbrust in dieser Zeit noch verĂ€ndern könnte. Ich habs beherzigt, aber die lange Zeit und ĂŒber den Sommer war nicht prickelnd. Ich konnte nur Sport-BHÂŽs tragen, die Ă€hnlich des Kompressions-BH sind. Der Unterschied war 500g , das konnte auch keine Epithese ausgleichen um einen "normalen" BH zu tragen. Aber jetzt ist es geschafft. Habe zwar noch 6 Wochen Kompressions-BH mit Stuttgarter GĂŒrtel vor mir, aber das werd ich auch noch durchstehen. Ich hoffe auf eine gute Wundheilung und freue mich auf den nĂ€chsten Sommer.

    LG Gabra :hug:

  • Hallo ihr Lieben, ich bin noch ganz frisch betroffen.

    Mein Herz bleibt vor Angst immer wieder stehen, so fĂŒhlt es sich an.

    Bei mir ist es gestern eine Woche her , ein Zufallsbefund bei der Vorsorge! Überweisung ins

    Brustzentrum. Ich habe

    Angst , bin schlaflos und habe furchtbares Kopfkino.

    Mir wird nach all den Untersuchungen vorgeschlagen, brusterhaltend zu operieren mit anschließender Bestrahlung und Hormontablette.

    Es wird direkt eine Reduktionsplastik

    ( habe sehr große BrĂŒste/ jetzt mal von Vorteil?)

    beidseits gemacht. An der betroffenen Seite soll der WĂ€chter mit raus.

    Nach 6 Wochen Heilungsphase soll die Bestrahlung starten.

    Chemo kommt fĂŒr mein Desaster wohl nicht infrage. Der Tumor reagiert nicht auf Chemo.

    Wer von euch kann mir beruhigen? Wer hat diese OP schon geschafft?

    Ich habe so grosse Angst!

    😱

  • Hallo Leni48 ,


    ersteinmal ein herzliches Willkommen in unserem Forum, wenn ein andere Anlass uns auch allen lieber gewesen wĂ€re. Stöbere doch ein bißchen im Forum herum, da findest du bestimmt Antworten auf deine Fragen. FĂŒr spezielle Fragen empfehle ich dir die Seiten des https://www.krebsinformationsdienst.de/. Wahllos im Internet nach Informationen suchen verunsichert nur.

    Ich hatte die Op, die dir jetzt bevorsteht, im Juni 2016. Auch ich bin um die Chemo drumherumgekommen, auch wenn dies erst nach der pathologischen Untersuchung nach der Op 100% sicher war. Hatte KIwert von 5%, da schadet eine Chemo mehr wie sie nĂŒtzt. Die Op habe ich ganz gut weggesteckt, natĂŒrlich ist es nie schön im Krankenhaus, aber du kannst nach der Op aufstehen, auch die Schmerzen halten sich in Grenzen. Und wenn es doch mal welche gibt, gibts ja Schmerzmittel. Wurde ja im Juni operiert, da habe ich mir am Tag nach der Op ein leckeres Eis am Eiswagen gegönnt.


    LG

    Kalinchen

  • Hallo Leni48

    Ich denke wir haben dann eine Àhnliche Tumorbiologie, ich hatte dir 1. BET am 10.4.18 die Nach Op am 19.4.18 weil 4 mm von dem begleitendem DCIS drin geblieben waren, das erste mal 2 NÀchte das 2 x 1 Nacht in der Klinik 8 Wochen spÀter dann 28 Bestrahlungen und nun die Antihormontherapie, du packst das. Ich schliesse mich Kalinchen an der Krebsinformationsdienst ist eine tolle Sache genau so wie das stöbern hier, du wirst gute Infos finden VG SONNE

  • Hallo Leni48

    Ich kann dich beruhigen. Ich habe Ende Juli, eine Woche nach meinem 37. Geburtstag, die Diagnose bekommen.

    Ich war auch gelÀhmt vor Angst. Das ist aber ganz normal. WÀr ja schlimm wenn man diesen Scheiss einfach angstlos hinnimmt.

    Ich wurde im August brusterhaltend operiert. Im September musste nochmal nachgeschnittrn werden. Ich habe beide Ops ziemlich gut ĂŒberstanden und hatte danach so gut wie keine Schmerzen.

    Bei mir wurden 5 Lymphknoten entfernt.

    Da mein Tumor hormonabhĂ€ngig ist, habe ich nun auch Bestrahlungen, wovon ich schon 19 geschafft habe, und nehme fĂŒr 10 Jahre eine Antihormontherapie namens Tamoxifen.

    Ich bin momentan sehr mĂŒde von den Bestrahlungen und meine Haut spinnt Grad ein wenig wegen den Bestrahlungen. Aber ich bin nĂ€chstem Donnerstag fertig.

    Dann fahre ich 3 Wochen auf Erholung nach Bad Ischl.

    Och bin froh das es solche Therapien gibt und sehe sie nicht als meinen Gegner.

    Immerhin helfen sie mir ja, auch wenn's manchmal nicht einfach ist.

    Geh einen Schritt nach dem anderen und du wirst sehen, in 3 Monaten wird deine Angst zwar nicht weg sein, aber du wirst damit umgehen können.

    Du schaffst das, ich glaube an dich😘😘đŸ’ȘđŸ’Ș

  • Danke Niki fĂŒr deine lieben Worte !

    Waren deine Lymphknoten im US schon auffĂ€llig oder warum hat man fĂŒnf entfernt?

    Dachte man nimmt bei der Operation nur den WĂ€chter.

    Du hast es fast geschafft! Kannst die Koffer fĂŒr die Kur schon packen! Was eine Freude !

  • Liebe Leni48

    Ich freue mich das du die OP hinter dir hast , ich wĂŒnsche dir eine gute Wundheilung , das du keine Schmerzen hast und ein gutes pathologisches Ergebnis bekommst🍀🍀🍀 , drĂŒcke dir die Daumen đŸ‘đŸœđŸ€đŸ‘đŸœđŸ€đŸ‘đŸœđŸ€. Jetzt erhole dich gut :hug:

    Knuddels :hug:

    Gabi

    đŸ™đŸœ Herr schmeiß Nerven vom Himmel đŸ™đŸœ

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    đŸ‘đŸœ Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können đŸ‘đŸœ