Eierstockkrebs Figo I

  • Danke für die Nachricht ich habe vergessen den Onkologen zu fragen ob man auf die Ernährung achten sollte während der Chemo und ob man irgendwie aufpassen sollte wenn jemand Herzkrank ist oder versucht Schwanger zu werden in der Familie ob man da Abstand halten sollte kennst du dich da aus?

  • Hallo GR54 ,


    einer der Wirkstoffe meiner Chemo war Carboplatin (der andere Paclitaxel).


    Ich habe die Chemo gut überstanden. Natürlich war es eine schwere Zeit. Aber die Chemo habe ich für mich als ein MUSS angesehen.


    LG Daria

  • Liebe GR54.

    Meine Onkologie sagt, ich kann alles essen, worauf ich Lust habe. Du kannst aber auf jeden Fall Deinen Onkologen nochmal fragen ob er ein paar Tipps hat.

    Abstand halten sollten eher die anderen, weil Dein Immunsystem durch die Chemo schwächer wird. Also nicht mit Leuten treffen die gerade einen Infekt haben. Du bist keine Gefahr für andere.

    LG

  • Mir wurde damals gesagt, ich soll keine Grapefruit während der Zeit der Chemo essen, da irgendein Stoff darin die Chemo aushebeln kann.

    Ansonsten hab ich alles gegessen, was meine Geschmacksstörungen zugelassen haben.

  • liebe GR54 ,

    ich habe das gleiche figo stadium wie du und auch g3, also high grade. Am 30.07.2020 wurde ich operiert und ich beginne am 10.09.2020 mit der Chemo, weil bei diesem blöden Eierstockkrebs die Rezidivrate so verdammt hoch ist. Natürlich hab ich auch eine Sch... Angst davor, die Haare werden ausfallen, ich habe zudem noch Probleme mit dem Herzen. Mir wird Placi... und Carboplatin alle 3 Wochen insgesamt 6 Mal gegeben.

    Aber ich weiß, dass ich mir Vorwürfe machen würde, wenn ein Rezidiv kommt und ich nicht versucht habe, dagegen zu kämpfen.

    Viele liebe Grüße

  • Hallo Sunny 69


    ich wurde am 08.07.2020 operiert weil die Ärzte zu 90% dachten ich habe nur eine Zyste an meinem rechten Eierstock die einfach nur schnell wächst nach einer Woche kam dann die schlechte Nachricht von der Pathologie es sei Eierstockkrebs...seitdem bin ih völlig am Boden und weis nicht mehr was richtig ist. Das schlimme ist das währen der Operation die Zyste wohl leicht geplatzt ist deshalb haben die Ärzte Angst nicht das noch irgendwas ist... Am 06.08 wurde ich nochmal operiert 6 std lang am Bauch Lymknoten wurden entfernt und der Darmnetz alles was zum Glück sauber. Jetzt wollen die Ärzte das ich am 06.09 mit der Chemo beginne ich kann nicht mehr denken...

  • Liebe GR54 ,

    genauso war es bei mir auch. Ich wurde von meiner Frauenärztin in die Klinik geschickt, weil ich eine Zyste am Eierstock hatte. Die ist geplatzt, ich bin mit dem Krankenwagen ins KH gekommen, weil ich unglaubliche Schmerzen hatte. Dachte erst, es sei der Blinddarm.

    Dann der Befund Eierstockkrebsf Figo 1c. Ich habe mich daraufhin in Hamburg ein zweites Mal operieren lassen. Den Professor kenne ich noch vom letzten Jahr, da hatte ich Gebärmutterhalskrebs und habe hier im Forum den Tipp bekommen, dorthin zu gehen.

    Na jedenfalls wurde ich minimalinvasiv operiert, das heißt, der große Bauchschnitt blieb mir erspart. Es wurden der Blinddarm, das Bauchnetz, Bauchfell, natürlich beide Eierstöcke und die Lymphknoten an der Aorta entfernt.

    Aber aufgeben ist jetzt keine Alternative. Ich habe eine Therapeutin, schon vor der Diagnose. Und ich kümmere mich jetzt noch um eine Onkopsychologin, dort in der Onkologie wo die Chemo gemacht wird, gibt es welche. Wäre das nicht auch für dich etwas?

  • Sunny 69


    das ist ein guter Tipp muss mich da mal erkundigen. Ich bin nur am verzweifeln weil

    die Ärzte mir sagen es kann wieder kommen es kann aber auch sauber bleiben die können mir nie was genaues sagen habe oft gefragt was passiert wenn ich keine Chemo mache dann meinten die alle 3 Monate zur Kontrolle Ultraschall und Blutentnahme und wenn es wieder kommt muss ich eine Chemo so oder so machen. Deshalb weis ich nicht welcher Weg der richtige ist ich bin auch durch diesen Eingriff so schwach habe eine leichte Anämie und will nur schlafen. Danke das du mir Tipps gegeben hast und es doch Frauen gibt die einen so gut motivieren können. Hattest du schon letztes Jahr eine Chemo?ich frage mich nur warum das ständig wieder kommt wenn die Menschen schon Chemo machen...

  • Sunny 69

    Wirklich ich bekomme nur das eine Medikament für 6x alle drei Wochen und jede Woche muss Blutabgenommen werden. Meinst du meine Haare bleiben sowie die sind?das wäre eine kleine freude für mich wie hast du das überstanden mit den Nebenwirkungen?Übelkeit und Brechen ist wohl immer dabei oder?

  • Hallo GR54,


    Du schreibst: "Ärzte mir sagen es kann wieder kommen es kann aber auch sauber bleiben die können mir nie was genaues sagen habe oft gefragt was passiert wenn ich keine Chemo mache dann meinten die alle 3 Monate zur Kontrolle Ultraschall und Blutentnahme und wenn es wieder kommt muss ich eine Chemo so oder so".


    Kein Arzt kann Dir irgendwelche Garantien geben oder genau sagen, ob es ein Rezidiv geben wird oder nicht. Das zu erwarten, ist schlichtweg zu viel verlangt.


    Blutentnahmen unter der Chemo sind erforderlich, da ja die Chemo auf den gesamten Organismus wirkt, also auch das Blutbild beeinflusst.


    Bzgl. der Nebenwirkungen kann ich von mir sagen, dass mir nie übel war und ich auch nicht brechen musste. (Ich hatte 6 x Chemo, aller drei Wochen mit Carboplatin und Paclitaxel.) Dagegen gibt es aber auch recht gute Medikamente.


    LG

  • Ich hatte bei Erstdiagnose Figo 1b G2-G3 gehabt. Mein Onkologe sagte mir damals, das 90% der Frauen in meinem Fall keine Chemos brauchen würden. Weil man aber nicht wissen kann, welche Frauen zum 10% gehören, werden Chemos bei allen gemacht. So hatte ich mich für die Chemos entschieden. Diese Zeit war für mich die Hölle. Ich hatte sehr gelitten und die Sache wurde schlimmer als ich schon am Anfang sehr niedrige Leykos hatte und dauernd Spritzen bekam, die auch wahnsinnig schlimme Nebenwirkungen hatten. Für 9 Jahre hatte ich Ruhe, bis dann letztes Jahr mein Rezidiv kam. Ich dachte seitdem viel danach, ob es vielleicht sinnlos war, dass ich mich für Chemos entshieden hatte, da trotz deren mir das Rezidiv nicht gespart wurde. Es herrschte aber schließlich der Gedanke, dass wenn ich mich anders entschieden hätte, hätte ich wahrscheinlich ein schlechtes Gewissen für meine "falsche" Entscheidung gehabt. Damit will ich sagen, dass die Entscheidung Chemos oder nicht, sehr persönlich ist und sehr gut überlegt sein sollte.

  • Hallo Tanja61.

    Meine erste Frage bei der Diagnose Rezidiv war: warum habe ich dann damals die Chemo gemacht? Mittlerweile denke ich wieder anders darüber. Ich glaube, ohne Chemo vor 8 Jahren hätte ich viel früher ein Rezidiv bekommen. Und vielleicht wäre es dann auch schlimmer ausgegangen. Und ich hätte mir Vorwürfe gemacht.

    Leider haben sich bei mir damals die Ärzte zu weit aus dem Fenster gelehnt. Sie machten mir Hoffnung auf komplette Heilung. Das finde ich im Nachhinein ziemlich unverantwortlich. Diesmal wurde mir gesagt, ein Rückfall ist möglich aber nicht vorhersehbar. Mit dieser Aussage kann ich zwar schlecht umgehen. Hab die Ängste noch lange nicht im Griff. Aber besser so als sich in falscher Sicherheit zu wiegen.

    Krebs ist halt so unberechenbar. Darum werde ich jetzt wieder eine Chemo machen. Für mich ist es wichtig, alles zu tun was in meiner Hand liegt. Alles andere kann ich nicht beeinflussen.

    Aber, wie Du sagtest, diese Entscheidung ist persönlich und jeder Mensch tickt anders. Das Wichtigste ist, dass man mit der getroffenen Entscheidung gut leben kann und sich sicher ist, das Richtige zu tun.

    LG Natcatt

  • Guten Morgen an alle,

    ich habe meine erste Chemo hintermir mit Carboplatin und vorher Kortison. Konnte die ganze nacht nicht schlafen bin so unruhig und heute knall rot im Gesicht ich hoffe das ich heute schlafen kann bin so angespannt und sehr aufgeregt. Wie ging es auch nach dem Carboplatin? Fühle mich auch unruhig und lustlos was habt ihr so gemacht nach der ersten Chemo habt ihr irgendwelche Tipps für mich?

  • Liebe GR54

    Ich hatte auch so ein ...atin.

    Auch bei mir traten diese Hautreaktionen auf und ich habe mir. ...ich war ja jeweils 4 Wochen stationär aufgenommen....einen ganz ausführlichen Körperpflegetag gegönnt. Gründlich gewaschen ( duschen ging ja nicht ) mit tollen Cremes eingecremt. Füße gepflegt etc.

  • Liebe GR54 ,


    das war bei mir auch so. DIe ersten zwei Tage nach der Chemo war ich sehr hyperaktiv, hab das Haus von oben bis unten geputzt, fand keine Ruhe. Danach ging es mir nicht so gut, so 3-5 Tage (müde, schlaflose Nöchte, starke Schmerzen) und dann ging es wieder aufwärts.


    Ich wünsche Dir, dass Du die Chemo gut verträgst und verkraftest !


    LG Daria

  • Liebe Tanja61 und @Natticat ,


    due Entscheidung bzgl. der Chemo muss wirklich jeder für sich allein treffen. Ich habe mich dafür entschieden. Allein schon wegen meines Status von 3b. Ich hätte nie dn Mut gehabt mich dagegen zu entscheiden und sicher hätte ich ständig drüber nachgedacht, ob das nun richtig war und was ist, wenn.... Diese Krankheit ist so dermaßen heimtückisch. Selbst bei einem FIGO 1 und N0, R0 etc. kann irgendwo eine entarteter Zelle sitzen und die Krankheit wiederkommen.


    Acht bzw. neun Jahre sind eine lange Zeit und allein dafür hat es sich doch trotz Rezidiv gelohnt.


    Ich hatte meine Erstdiagnose Im Juni 2019, bis Oktober 2019 die Chemo mit Carboplatin und Paclitaxel Und bis 03.01.2020 die Bestrahlung. Es war eine sehr, sehr schwere Zeit, aber jetzt geht es mir richtig gut (nur die PNP macht mir zu schaffen) und ich kann sagen, dass ich alles medizinisch Mögliche getan habe. Das ist für mich und mein seelisches Wohlbefinden wichtig.


    Euch allen alles Liebe und Gute, Daria.