Taxigeschichten

  • Hallo,

    Ich möchte hier mal erzählen, was ich bei einigen Taxifahrten erlebt habe. Und ich bin auch sehr neugierig eure Geschichten zu hören, wenn ihr sie erzählen wollt. Ich denke mir bei unseren vielen Fahrten zur Chemo ect kommt bestimmt einiges an Erlebtem zusammen. Und ich finde die Fahrten können es ganz schön in sich haben...


    Ich bin gerade wieder mit dem Taxi zum BZ gefahren. Und es war schon wieder eine aufregende Fahrt, weil der Fahrer mir von seinem Bruder erzählte, der an Bauchspeicheldrüsen-Krebs gestorben ist. Auf nüchternen Magen und empfindliche Nerven hat mich diese Geschichte gleich zu Tränen gerührt und ich kam entsprechend aufgelöst im BZ an. Reicht eigentlich wieder für den Tag.


    Eine anstrengende andere Art der Begegnung hatte ich bei meiner letzten Fahrt ins Krankenhaus. Im Laufe des Gesprächs sagte der Fahrer "Ich habe schon so viele dahingehen gesehen." Ich frage auch noch - halb mutwillig, halb naiv- nach: "Wohin? Ins Krankenhaus?". Meinte er natürlich nicht und führte auch noch aus, dass man bei Krebs ja nie weiß wie es ausgeht.

    Danke auch! In dem Moment war ich nicht mal wütend, aber jetzt bin ich es. Ich hätte ihn gerne gefragt, ob er das angemessen findet, was er gerade gesagt hat. Und das ich es daneben finde.


    Kent ihr ähnliche Herausforderungen? Und wie geht ihr damit um?


    Alles Liebe,

    Lian

  • Liebe Lian ,


    Da dachte ich eigentlich, so ein thread fehlt, und du hast ihn aufgemacht. Bin gespannt, was passieren wird.


    Muss das stufenweise machen:


    Taxifahrermodell eins: bestimmte Glaubensrichtung wahrscheinlich, älter. Schweigt mich die ganze Zeit eisig an. Der Blick verrät, ich kann froh sein, dass er mich fährt, obwohl ich kein! Kopftuch trage. Ob er Beanies akzeptieren würde? Zufall? Oder bin ich empfindlich? (es gibt auch andere).



    Taxifahrermodell Nummer zwei: stellt vor unserem Haus das Taxameter aus und kaut mir ne Stunde ein Ohr über Gott und die Welt ab. Hatte wohl Langeweile. War ja die erste Zeit ein bisschen unterhaltsam, aber dann musste ich das ungemein weltbewegende Gespräch doch abbrechen.


    Taxifahrer Nummer 3, schätzungsweise auch bestimmte Glaubensrichtung, jünger und Filou. "Oh, Isch bin voll falsch gefahren aber so kommen wir irgendwie ausch zu Krankenhaus". Es folgt eine halbe Stadtrundfahrt...


    Taxifahrermodell Nummer vier fragt, ob es mir gut geht oder er schnell fahren soll. Hat vielleicht doch eher Angst, ich könnte vielleicht in seinen Wagen ko.... Nachdem ich versichere, dass es mir gut geht, dauert die Reise länger.


    Taxifahrer Nummer 5 ist klein, beleibt, kurzatmig. Ich habe ihn vorm KH gefragt, ob er mich mitnimmt, als er einen Patienten aus seinem Wagen lässt. Ja, macht er. Ich habe natürlich nicht auf das Nummernschild geschaut. Da kam der aus einer anderen Stadt. Weil er sich nicht auskennt, macht er das Navi an. Er ist der erste, der so fährt wie wie mein Mann. Ich möchte eine Quittung... Er findet den Quittungsblock nicht...Aber er findet einen Quittungsblock von einem Sportstudio (typischer Männersport und Sitz in der

    anderen Stadt). Den nehmen wir. Ich weiss nicht, ob meine Krankenkasse und die Beihilfe die Quittung anerkannt haben, der Betrag war allerdings halb so hoch wie normal. Und zu verschmerzen.

  • Ich habe/hatte das Glück, dass ich einen Ein-Mann-Betrieb genommen habe. Also immer derselbe nette Fahrer. Ich musste aber auch nur 10 Minuten bis zum Onko fahren. Wenn er mal keine Zeit hatte, hat er mir Ersatzfahrer geschickt. Und auch die sind sehr freundlich. Bisher waren es 2 Ersatzfahrer. Wenn ich also ein Taxiunternehmen brauche, nehme ich ihn jederzeit. Er wird auch die Taxifahrten meines Sohnes übernehmen, solange der nicht laufen darf.

  • Das kann ich auch nur empfehlen. Ich habe für meine Dienstreisen einen festen Fahrer, zuverlässig, sauberes Auto (und Fahrer 😉) und wenn er nicht kann, schickt er jemand anderes zuverlässiges.


    Zusätzliches Ungemach wegen Taxifahrern braucht in dieser Situation kein Mensch!

  • ich hatte zwar auch verschiedene Fahrer aber alle nett. Ist ein kleines Unternehmen, ich glaube, da haben wir "landeier" mal einen Vorteil. Meine beiden ",hauptfahrer" haben mit mir gelitten wenn ich nervös war oder es mir nicht gut ging und sich mit mir gefreut als z.b. die Haare wieder kamen. Der eine hat mich sogar am weltfrauentag mit schoki begrüsst als er mich abholte, weil Mann an diesem Tag alle Frauen ehrt. Das war ein unvergessliches Erlebnis, ich hatte meine Glatze erst seit ein paar Tagen und fühlte mich alles andere als weiblich und dann ist da plötzlich jemand eigentlich fremdes und macht dir ein Geschenk weil du eine Frau bist.

  • Schöner Thread!

    Ich wohne in Frankreich auf dem Land, das KH ist eine Stunde von hier. Hier gibt es die lokalen Ambulanzfahrer und ich habe während der Chemo und Bestrahlung eigentlich alle Teammitglieder kennegelernt und irgendwie lieben gelernt. Ich konnte mich manchmal nicht entscheiden ob ich reden mag oder nicht, die Entscheidung hab ich dann den Fahrern überlassen. Die sind hier supernett und sehr fürsorglich. Wollen einen immer die Tasche abnehmen (öhm, die war auch immer schwer - für alles gewappnet sein, nä) und begleiten einen bis zum Empfang obwohl sie für das Warten nicht bezahlt werden. Die Abrechnung geht über so ein Formblatt direkt mit der Krankenkasse, sehr angenehm.

    Ich habe eine echte Aversion gegen Taxifahrer, durch meine Erfahrungen auf vielen Dienstreisen (sag immer der Taxifahrer ist der natürliche Feind des Reisenden) und bin froh dass diese Ambulanzfahrer so nett waren. Ich hab auch so ein Angstding als Beifahrer und normale Taxifahrer fahren ja oft wie die gesengten. Und in dieser Zeit hat sich mein Französisch enorm verbessert! :)

  • Ich habe die Empfehlung meiner Onko.-Praxis genommen, da ich weiss das unserer Taxiunternehmen Vorort alles andere als zuverlässig ist. Und was soll ich sagen, es war richtig so...:thumbup: es ist ein kleines Familienunternehmen mit echt netten Fahrern/innen, immerhin bin gut 30 min pro Strecke mit ihnen unterwegs.

    Da sie schon lange für die Praxis fahren haben sie auch oft gute Tipps von anderen Patienten und merken auch wenn es jemanden nicht gut geht...

    Einmal waren wir 3 Frauen plus Fahrerin für den selben Ort und haben spontan entschlossen zusammen einen kurzen Kaffee-Stop einzulegen und gemeinsam Kaffee und Kuchen zu genießen...Toll :)

    Am Rosenmontag hatte ich dann einen "Kapitän" als Fahrer...:D und an Gründonnerstag gab es für jeden Fahrgast einen Osterhasen. Ich bin echt zufrieden und glücklich dieses tolle Unternehmen gefunden zu haben.

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gern hätten:P ... denn ...der Kopf ist rund damit das Denken die Richtung wechseln kann! ;):thumbup:

  • Hallo zusammen,


    also ich habe das Taxi in Anspruch genommen, als ich zur Bestrahlung gefahren werden musste.


    Im Großen und Ganzen waren die Fahrten ganz amüsant.


    Der erste Fahrer hat mir gleich gesagt, dass man an Krebs nur stirbt, wenn man negativ eingestellt ist. Er hat mir dann Geschichten von seinem Vater und seiner Mutter erzählt.


    Ein anderer Fahrer hat während der Taxifahrt gegessen. Er hatte noch nicht gefrühstückt und hat mich über Gott und die Welt informiert.


    Ein anderer Fahrer hat gleich über die Frauen geschimpft, die ihn alle ausnutzen würden. Heute würden die Frauen nicht an einer längeren Beziehung interessiert sein (als ich ihm sagte, dass ich über 30 Jahre lang mit einem Partner zusammen bin, war er ruhig und meinte nur, das ist die Ausnahme).


    Andere Fahrer haben mir erzählt, wo man gut griechisch, türkisch, italienisch etc. essen könne hier in Reutlingen. Ich bin voll informiert.


    Das Taxi selber war immer sauber und auch immer pünktlich. Ich war mit dem Taxiunternehmen sehr zufrieden und würde es wieder in Anspruch nehmen.


    LG Nani

  • Weil bei mir ja 'ne zeitlang immer was war, da musste ich fast täglich ins BZ, hat sich bei mir einiges an Taxifahrererfahrung angesammelt.


    Das erste Taxiunternehmen ....

    Seitdem ich bei meiner allerersten Taxifahrt auf dem Beifahrersitz Platz nahm und mir die Lebensgeschichte meines Chauffeurs anhören musste, einschließlich seiner Hobbies und die seiner Familie, sitze ich (in der Hoffnung, das ich dadurch unnahbar wirke und Ruhe vor geschwätzigen Fahrern habe) nur noch auf der Rückbank. Manche Fahren checken von alleine aber auch gar nix, noch nicht einmal, wenn ich meine Augen geschlossen hielt, da halfen nur klare Worte.


    Das erste Unternehmen hat überwiegend Fahrzeuge mit hinteren Schiebetüren, in denen sich die Fenster nicht öffnen lassen und ich liebe frische Luft, erst recht, wenn "Mr. Stinki" mich chauffierte <X . Ich erfriere lieber, als das ich erstinke ;) . Und das sich die hinteren Fenster nicht öffnen lassen hat mich auf Dauer do zu sehr gestört, also wechselte ich das Unternehmen.


    Mit den Fahrern (bisher kein Mr. Stinki) bin ich überwiegend zufrieden. Sobald ich mich auf die Rückbank setze und gesagt habe wohin ich möchte, setze ich mir eine dunkle Sonnenbrille auf und drücke mir demonstrativ Kopfhörer in die Ohren. Die Kopfhörer sind zwar nicht angeschlossen 8), das wissen die Fahrer aber nicht und es wirkt. Bei bisher 8 Fahrten wurde ich noch nicht einmal vollgesülzt *freufreufreu. Und das Unternehmen hat normale PKWs mit Klapptüren, in denen sich auch die Fenster runterfahren lassen *nochmalfreu



    Was aber einige Fahrer beider Unternehmen tatsächlich gemeinsam haben, sind Rennfahrergene. Da wird u. A. mit Vollgas über Kreuzungen gerast, obwohl die Ampel schon seit 2 Sek. Rot leuchtete und langsamere Autofahrer werden beim Überholen aggressiv angepöbelt. Gestern hatte ich einen Fahrer, der bei knapp über 100km/h (Bundesstraße) ständig an so einem Taxi-Datengerät mit Display rummachte, bis mir der Kragen platze und ich den Fahrer anraunzte. Nach einem kurzen Wortwechsel ging ich als Sieger hervor, keine weitere "Spielerei".

    Sonnige Grüße

    Sandra

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  • Hallöchen in die Runde,

    der Thread gefällt mir. Irgendwie gleichen sich die Erlebnisse mit den Taxifahrten :)

    Ich bevorzuge hier schon seit Jahren ein Taxiunternehmen und seit der Erkrankung nun auch mit Verordnung.

    Im Großen und Ganzen sind das wirklich sehr nette Leute.

    Natürlich gibt es auch dort schwarze SchafeX/

    Einer war besonders nervig. Nachdem er sich ein paar mal bei mir erkundigte, welche Art von Krebs ich hätte gab ich ihm nur eine kurze Antwort, weil ich auch tierisch müde war. Dann fing er plötzlich an, dass Krebs eine Bestrafung Gottes sei und diese Menschen nicht ins Paradies kommen würden. Da war ich wach.

    Ich sagte ihm dann nur kurz und ziemlich deutlich, dass mein Gott ein sehr liebender Gott sei, mir hilft und ich irgendwann in das göttliche Universum eintreten darf. Und außerdem...was soll ich mit 40 Jungfrauen^^

    Na gut. Er sagte nix mehr und war beleidigt. Ich hab dann auch in der Zentrale bescheid gesagt, das ich diesen Fahrer net mehr haben möchte.


    Ein anderer kaute während der gesamten Fahrt Kaugummi, aber sowas von schmatzig und laut. Ich hab ihn darauf hingewiesen und die Antwort: wenn ihnen das net passt können sie ja aussteigen. Man man...aber der Großteil ist wirklich super. Bin auch schon gespannt auf weitere Stories:)

    LG Vollmondalarm

  • Liebe Vollmondarlarm,

    auch wenn man ja immer wieder unglaubliches hört, bei Deiner Geschichte muss ich mich wieder über das Verhalten von Menschen sehr wundern...


    Ich musste zur Chemo und Bestrahlung immer 1 h Taxi fahren. Da das für die Fahrer ein recht attraktives Einkommen bedeutet, wollte ich mich eigentlich nicht auf einen festlegen, sondern einfach in der Zentrale anrufen und mit dem fahren, der gerade Zeit hat.

    Aber nach einigen Erlebnissen bin ich dann doch bei einem Fahrer geblieben, der keine rasanten Überholmanöver auf der Bundesstrasse unternahm (wo ich immer dachte: hey, ich fahre gerade zur CHEMO, um mein Leben zu retten und Sie risikieren es durch so eine bekloppte Fahrerei!) und keinen Mundgeruch hatte (ich weiß, die Leute mit starkem Mundgeruch sind wahrscheinlich selber krank, aber unter Chemo ist das einfach nicht auszuhalten) und mich in Ruhe ließ, wenn ich Ruhe brauchte (meistens brauchte ich Ruhe und habe MP3s gehört).

    Gegen Ende der Therapien fing allerdings auch dieser Fahrer an, rasanter zu fahren, machte eine blöde Bemerkung, als ich mir unter einer Hitzewelle alle Pullis bis auf das letzte Shirt auszog und zum Schluss kam noch ein sexistischer Witz. - Hm, sein Trinkgeld hatte der Herr damit verspielt.


    Auf einer der ersten Fahrten hatte ich noch ein krasses Erlebnis: Im Stadtverkehr ereignete sich direkt vor uns ein Unfall. Mein Impuls war, auszusteigen und zu helfen, auch wenn ich damit riskierte, nicht pünktlich zur Chemo zu kommen. Aber der Fahrer ist eiskalt einfach an der Unfallstelle vorbei und weiter gefahren. Zum Glück waren schon andere Menschen helfend unterwegs und ich hoffe, das hat auch gereicht.


    Bitte vergesst nicht, hier auch die schönen Geschichten zu posten, wie es ja einige auch schon gemacht haben :-)


    Liebe Grüße

    Olivia

  • Hallo Zottelbaerin ,

    Also auf die einfachsten Dinge komme ich nicht, 😳, Kopfhörer rein und Ruhe! Das probiere ich das nächste mal👍

    Mein Taxifahrer hat mich nach der Chemo erst mal ans Ende der Stadt gebracht um dort noch Kunden abzuholen und dann wurde ich erst heimgefahren. Dauerte 30 min länger.

    Nach meiner Beschwerde musste ich halt das nächste mal 30 min warten, weil die anderen Kunden vorher abgeholt wurden. Nach der Chemo und bei 36 grad auch nicht lustig!

    Ich wechsle jetzt mal das Taxiunternehmen und schau wie es dann funktioniert.

  • Hi liebe Sonkathie ,


    probier mal beides aus, Köpfhörer und anderes Unternehmen - viel Erfolg :thumbup:

    Noch einen weiteren Fahrgast einzusammeln finde ich sehr frech. Das hätte ich mir strikt verbeten. Frag doch mal bei Deiner Krankenkasse nach, ob Du Dir sowas wirklich gefallen lassen musst. Wenn Du welchselt, nimm das Unternehmen mit den meisten Fahrzeugen.


    Ich hatte die Faxen dicke, als ich bei dem ersten Unternehmen nach der vorletzten EC bat, mich mit einem Pkw mit hinterer Klapptür und mit zu öffnenden Fenster abzuholen. Wartezeit wären gut 1,5 Std. gewesen, also nahm ich eines von deren Standardfahrzeuge mit Schiebetür und mit nicht zu öffnenden Fenstern und wer saß mal wieder am Steuer? Mr. Stinki!!! 30 Minuten Fahrzeit können dann ganz schön lang werde. Da war für mich dann endgültig Schluß mit lustig. Kaum wieder zu Hause hatte ich mich mit der KK wegen eines Unternehmerwechsel abgesprochen. Das ging ganz problemlos. Die entsprechenden Unterlagen für das neue Unternemen hatte ich schon am nächsten Tag im Briefkasten.

  • Also zur Ehrenrettung, letztlich haben alle das getan, was sie sollten und der, der mir ein Ohr abgekaut hat, war schon nett. Allerdings nicht unter Chemo Einwirkung. Da hatte er einfach Pech. Es gab mehr freundliche Fahrer als unfreundliche.


    Modell Nummer 6 fragte:

    'Tragen Sie gerne Hüte' Grosser verbaler Eiertanz von mir, dass ich damit meine empfindlichen Augen schützen muss. Lange Diskussion, was Frauen so gerne auf dem Kopf tragen. Und mich hat es genervt, weil ich gerade am WE vorher von einem Penner angemacht wurde, so dass wirklich alle Menschen auf dem Stadtplatz mich anguckten. ;)Mit Glatze hätte ich nicht erfolgreicher sein können. 8o


    Liegt ja nicht immer am Taxifahrer, dass wir das unangenehm finden.

  • Mein „ liebster“ Taxifahrer fragte mich, ob die Chemo wirklich so schlimm wäre, weil ich jetzt Mütze trage😳. Ich sagte, nein, ich reiße mir manchmal die Haare aus, wenn ich blöde Kommentare höre! Dann war Ruhe für die letzten Kilometer😜

    Danke Zottelbaerin , habe heute schon mit der KK gesprochen. Werde jetzt ein großes Taxiunternehmen aus der Uni-Stadt nehmen, hab keinen Nerv mehr um mich mit dem kleinen Unternehmen aus meinem Dorf zu streiten. Man muss halt erstmal Erfahrung sammeln.

    Ja, Sonnenglanz , oft liegt es an unserem Nervenkostüm. In meinem Job musste ich mir viel mehr anhören und hatte mich immer im Griff. Man ist halt einfach dünnhäutiger, wird auch wieder besser!

    Liebe Grüße und genießt heute den vorerst letzt heissen Tag!

  • Hallöchen in die Runde,

    es ist mal wieder Zeit, über Taxifahrer zu meckernX/

    Auf der Rückfahrt hatte ich wieder das Exemplar, der vor Wochen schon sagte, dass der Krebs net gefährlich ist und eigentlich gibt es den nicht usw. usw.

    Heute fragte er mich wieder was da gemacht wird, wo er mich abholte. Also kurz erklärt, Krebs bla bla. Da hab ich mir wieder anhören müssen, dass alles Blödsinn ist. Ich solle jeden Tag einen Teelöffel Curry ins Glas machen, Wasser dazu und dann trinken. Das würde gegen alles helfen.

    So....ich musste dann erstmal tief durchatmen. Und immer wieder im Kopf der Satz "geh nicht drauf ein....geh nicht drauf ein"

    Zuhause angekommen und dann die Entscheidung getroffen, bei der Taxizentrale anzurufen, um mich zu beschweren.

    Gesagt getan. Die Frau von der Zentrale war auch sehr nett und fand das auch net so toll. Wir waren uns dann einig, dass dieser Fahrer für mich gesperrt wird.

    Juchuuuu, wieder ein Erfolgserlebnis Fazit für mich: nicht jammern sondern handeln. Hat für mich heute super funktioniert. 8)


    LG Vollmondalarm:)