Bestrahlung

  • Das beruhigt mich schon etwas, ich frag morgen nochmal den strahlen doc. Man denkt ja immer sofort an das allerschlimmste. Früher wäre mir das gar nicht so aufgefallen, da hätte ich gedacht, ach ne Verspannung oder gestoßen. Jetzt macht man sich über jedes stechen und mucken Gedanken.

  • Hallo Luna123, ich hatte letzten Sommer Bestrahlungen und habe jetzt seit Januar an der betroffenen Seite eine Rippenserienfraktur. Kmochenmetastasen wurden weder in der Szintigrafie noch im CT festgestellt. Die Ärzte schliessen auch nicht aus, dass die Ursache in der Strahlenbehandlung aus. Ich hatte sehr starke Schmerzen, leider heilen die Frakturen nicht so richtig. Aber im Moment geht es besser. Ich werde auch noch wegen Osteoporose nachgucken lassen, nehme ja schon 3 Jahre Letrozol. Dein Beitrag ist auf jeden Fall sehr interessant. Danke dafür, gute Besserung und liebe Grüsse von mecki65.

  • Liebe Luna123 ,

    Meine Bestrahlung ist seit Juni 2018 beendet und ich habe auch oberhalb der Brust eine Schwellung und ab und zu Schmerzen, wie bei einem blauen Fleck. Im MRT ist alles ok. Also muss ich damit leben, ist sicher auch von den Bestrahlungen. Ich weiss, jedes ziehen und drücken macht Frau verrückt.

    L.g.Amy48

  • Heute Gespräch mit strahlen Ärztin gehabt. Es kann sein dass die Muskulatur der rippen etwas beleidigt ist, da evtl Teile davon etwas strahlen abbekommen haben. Nach einer Woche ibuprofen sollte der Spuk vorbei sein. Wenn nicht muss man sich das genauer anschauen. Erst mal abwarten... 😎

  • Das ist seeeehr interessant. Als ich meiner Strahlenärztin von den Schmerzen erzählt habe ubd auch davon, dass seit der Bestrahlung mein Arm deutöich weniger beweglich ist, war der Kommentar quasi:

    Neee, also von der Bestrahlung kann dad nichts kommen. Die Strahlen haben keimen Einfluss auf die Muskeln, die stört das alles nicht...

  • Kajuscha , dass Deine Ärztin sagt, das kann nicht von der Bestrahlung kommen, ist ein bisschen wie „ich war es nicht, das müssen die anderen gewesen sein“. X/ Ich hab gerade extra nochmal nachgesehen, bei mir steht sogar im Aufklärungsbogen, dass es als Spätfolge zu Muskelverhärtungen und -schmerzen kommen kann (je nach Bestrahlungsgebiet und -umfang).

  • Ihr Lieben, lese gerade die Leitlinien zu Bestrahlung. Darin steht, dass ein Risikofaktor für Rezidiv und damit Entscheidung zur Bestrahlung ua medialer Tumorsitz ist.

    Kennt ihr die uhrzeiten die medial entsprechen und hat euch ein Arzt dazu schonmal was gesagt. Medial war bei mir nie Thema, würde aber sagen der Tumor war medial, im Sinne von Innenseite zum Brustbein gelegen.


    Leider finde ich Keine Angaben wann nach der Chemo die Stahlentherapie beginnen soll. Meine onko sagt in aller Ruhe 5 bis 6 Wochen nach Chemo, eine strahlen Klinik sagt Narbe sehr gut verheilt also 2 bis 3 Wochen.


    Vielen Dank Euch 😍😍


    Caro

  • Caro_caro


    habe eben im Internet geschaut. Medial scheint wie du auch schon schreibst zum Brustbein hin zu sein. Das müsste dann rechts 2-3 Uhr und links 9-10 Uhr sein. Aber das kann aber doch nicht die Entscheidung für die Bestrahlung sein???

    Soviel ich weiß befinden sich in der Nähe Lymphabflusswege. Vielleicht würde man in so einem Fall eine Entscheidung für Bestrahlung der Lymphabflusswege fällen? Und bei erhöhtem Risikofaktor wird vielleicht noch der Boost dazukommen.

    https://www.krebsinformationsd…rebs/strahlentherapie.php

    https://www.krebsgesellschaft.…pie/strahlentherapie.html

    Welchen Abstand man mit der Bestrahlung nach der Chemo lässt habe ich nirgends gelesen. 3- 6 Wochen war ohne Chemo. Max. 8 Wochen.

    Ich würde es an deiner Stelle nicht länger als diesen Zeitraum rauszögern. Wichtiger ist, dass du der Klinik, die du aussuchst in diesem Punkt vertraust.

  • Liebe IBru ,


    Herzlichen Dank für deine Antwort,

    laut Leitlinie sollen bei dem Risiko Faktor medial selbst T1 G1 Tumoren die eigentlich keine Strahlen bekommen, bestrahlt werden.


    Bekomme auch grad etwas Panik weil ich nun zwei Risikofaktoren habe, G3 und medial, dazu nur 1mm Abstand im Gesunden, was wohl auch Indikation zu strahlen ist.


    Vielen Dank für den Hinweis mit den Lymphwegen. Das wird eine Frage für die andere Strahlenklinik bei der ich mich noch vorstelle: Ob es Sinn macht die oberen Lymphwege zusätzlich zu bestrahlen.



    Liebe Tempi , oh viele Dank habe es gelesen, werde darin antworten.

  • Hmmm......ich habe das Gefühl das mein Arm etwas dicker, schwerer und angespannter wird. Die KG die allerdings nur HWS Massage macht, meinte auch das sähe alles etwas dicker aus (nur vom näheren betrachten). Kann das noch eine NW der Bestrahlung sein, knapp 4 Wochen nach Strahlungsende? Oder muss ich mir wegen eines Lymphödems schon Sorgen machen?

    Muss dazu sagen das ich vor ein paar Tagen einen etwas schwerern Rucksack getragen habe und gestern Rasen gemäht habe und dadurch jeweils natürlich der Arm mehr belasteter war.

  • Hmmm......ich habe das Gefühl das mein Arm etwas dicker, schwerer und angespannter wird.

    Zu meinem Schrecken habe ich mitbekommen, dass ein Lymphödem noch Jahre nach der OP auftreten kann. Das hat mich sehr frustriert... Nebenwirkung der Bestrahlung kann tatsächlich auch ein Ödem sein.

    Bei mir haben alle Ärzte wie selbstverständlich gesagt, dass man nach so einer OP und Behandlung Lymphdrainage (Zusatzausbildung bei Physiotherapie) machen lassen soll . 4 Wochen nach der Bestrahlung kann man damit starten.

    Mehr kann ich dazu nicht sagen (ob sie gut tut?), weil sie bei mir erst in der anstehenden AHB startet.

  • IBru Mir hatte der Strahlenarzt gesagt das ein Ödem ene NW sein kann.Deswegen bin ich mir jetzt nicht sicher, weills ja jetzt doch schon vier Wochen nach Bestrahlung her ist.

    Ich habe mir nach der OP schon eine Überweisung zur Lymphdrainage geben lassen, bisher fand ich es aber nicht nötig. Und so wie ich es verstanden habe scheint das die Kasse hier Österreich auch nicht automatisch zu zahlen sondern nur wenn eine Arzt wirklich ein Ödem diagnostiziert. Ich habe für nächste Woche einen Arzttermin, da hieß es aber gleich, wenn es bewilligt wird kann ich nochmal 5-6 Wochen warten bis ich einen Termin zur Lymphdrainage bekomme=O


    Na dann wartet man eben bis was da ist, bringt ja doch mehr Geld ein als das man vorsorglich was behandelt und somit evt. nie auftaucht.:cursing:

  • Hallo ihr,


    jetzt bin ich also hier im Thread richtig angekommen, heute war angrillen.


    Wie schon bei der Chemo hatte ich keine Angst o.ä., sondern war irgendwas zwischen neugierig und gespannt, wie der Ablauf ist. Wie schon von vielen vor mir beschrieben ist es unspektakulär und dauert nicht lange. Heute wurde nochmal ein bisschen ausgerichtet, darum hat es etwa 15 Minuten gedauert, ab morgen soll es dann 5-10 Minuten dauern.


    Der Countdown läuft also, nur noch 27 Mal. :D

  • Ich werde mich in der nächsten Zeit hier ein bisschen einlesen. Habe heute mit deN Bestrahlungen begonnen. Wie schon von Tempi beschrieben ist es recht unspektakulär und dauert nicht lange. Ich hoffe die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen.

    Allen die auch gerade Bestrahlungen haben alles Gute

  • Eine notwendige Strahlentherapie hat nur ein gewisses räumliches Zeitfenster nach der OP. Unanhängig vom Verzögerungsgrund (Schwangerschaft, Krankheit, Unfall usw) gibt es viele viele Statistiken die klar sagen: verspätet sich die Bestrahlung, steigt die Gefahr für ein Rezidiv. Man kann also nicht einfach 9 Monate damit warten.

    Liebe Kajuscha ,


    ich frage mal hier, weil meine Frage mit dem Thema des Threads, aus dem Dein Zitat kommt, erst einmal nichts zu tun hat.


    Was aber ist mit all denen, die eine adjuvante Therapie (OP, Chemo, Bestrahlung) bekommen? Ist die Bestrahlung dann nicht - Deiner Aussage folgend - total sinnlos?