Bestrahlung

  • Ist es normal das es unter den Bestrahlungen die Brust bzw. der operierte Teil wieder mal mehr zwicken und stechen kann? Ich habe jetzt 6 von 20 Bestrahlungen und habe das Gefühl das es in dem betroffenen operierten und bestrahlten Gebiet einfach wieder mehr arbeitet. Die Haut selbst ist unverändert bisher, keine Rötungen oder so. Ich merke nur das es im Hals manchmal etwas kribbelt so wie bei einer Erkältung.

  • Ich habe 19 von 28 Bestrahlungen hinter mir und es sticht und zwickt ab und zu im bestrahlten Bereich, ist aber immer nur kurz nach der eigentlichen Bestrahlung. Die Haut sieht zum Glück auch noch gut aus, nur eine minimale Rötung. Es hoffe es bleibt so.

  • Ihr Lieben,


    bei hat es auch ordentlich gezwickt und gestochen in der bestrahlten Brust, sogar noch Wochen nach Bestrahlungsende.

    Seht es als gutes Zeichen: Da tut sich ordentlich was und alles was da nicht hingehört, wird vernichtet!


    LG

    Pschureika

  • Ich habe 19 von 28 Bestrahlungen hinter mir und es sticht und zwickt ab und zu im bestrahlten Bereich, ist aber immer nur kurz nach der eigentlichen Bestrahlung. Die Haut sieht zum Glück auch noch gut aus, nur eine minimale Rötung. Es hoffe es bleibt so.

    Das macht mir Hoffnung, dass es nicht ganz so schlimm wird.

  • Hallo. ihr Lieben,


    ich habe 15 von 25 Bestrahlungen hinter mir. Habe die üblichen Nebenwirkungen, da meine Lymphknoten am Hals bestrahlt werden. Ich habe das Gefühl, dass der Krebs nicht weiter wächst. Ansonsten habe ich wenige Reaktionen in den Lymphknoten. Was mich besonders interessiert, wenn es nur ab und zu mal zwickt und weh tut, wirkt dann die Bestrahlung nicht? Wie sind da so eure Erfahrungen?

    Liebe Grüße von Gitti ❓

  • Die äußerlich sichtbaren Nebenwirkungen kommen glaube ich erst, wenn sich die Stahlendosis aufsummiert hat. Ich stehe erst bei Anwendung Nummer 7 von 33. Kann sein, dass die Dosis zu Anfang noch niedriger ist. Nach der letzten Anwendung sah man an einer Stelle eine optische Veränderung des Gewebes, die sich jetzt wieder normalisiert hat. Dehalb gehe ich davon aus, dass es wirkt.

    Ich halte mich streng an die Regeln, die mir die Klinik mitgeteilt hat und benutze im bestrahlten Bereich wirklich nur Wasser für die Wäsche. Und auch erst immer ein paar Stunden nach der Bestrahlung, damit die Haut zum Termin nicht aufgeweicht ist. Stink ich halt. Ist mir doch egal ;). Cremen soll ich erst bei Hautveränderung und nur mit den empfohlenen Produkten, da erinnern sie mich bei jedem Gespräch wieder dran. Fett verbrutzelt ja bekanntlich...

    Mit bangem Herzen harre ich der Dinge die da kommen werden. Die 5 verbleibenden Wochen sind lang.

    Liebe Gitti1939 : Ich wünsche dir, dass deine Nebenwirkungen erträglich bleiben. Denk immer daran dass die 10 Tage absehbar sind, auch wenn es die schwersten sein sollten. Die verbleibende Terminzahl wird schon kleiner!

  • Hallo Ihr Lieben! :*


    Ich wollte mich auch endlich mal wieder melden – am 12.7. hatte ich meine letzte Bestrahlung! :)

    Auch bei mir zwickt und zwackt und sticht es immer noch in der bestrahlten Brust und im Achselbereich. Aber ich hatte viel Glück – die Haut war während der Bestrahlung eigentlich nur gerötet und heiß. Erst nach der Bestrahlung hat sich die Haut teilweise bräunlich verfärbt und die Brustwarze hat angefangen zu nässen und zu verkrusten. Die Strahlenärztin meinte, das wäre nicht ungewöhnlich und ich sollte am besten Luft dran lassen und mit Zinksalbe cremen. Ansonsten pflege ich die gesamte Brust mit Ureacreme, das habe ich auch während der Bestrahlung schon gemacht, aber nur abends. Inzwischen ist die Brustwarze weitgehend abgeheilt und ich habe das Gefühl, auch die Verfärbungen werden schon blasser. Ab ca. Mitte der Bestrahlungszeit habe ich gemerkt, wie ich immer kraft- und energieloser wurde. So langsam habe ich das Gefühl, es wird besser, auch wenn ich immer noch schnell erschöpft bin. Aber es wird. Und Ihr schafft das auch alle, ganz bestimmt! :hug:


    Alles Liebe <3

    Buffy

  • Also erstmal Danke für eure Erfahrungen. Der Strahlenarzt meinte vor der Bestrahlung das auch ein leichtes Lymphödem während der Bestrahlung möglich wäre, dies aber dann bald wieder verschwindet. Momentan habe ich das Gefühl das der Arm irgendwie auch immer schwerer ist und die Schulter tut mir auch etwas weh wenn ich den Arm nach oben ausstrecke. Hatte das jemand von euch?

    Werde das natürlich morgen gleich dem Strahlenteam mitteilen.

    Meine "Halsschmerzen" werden auch irgendwie immer mehr. Ob das jetzt an der Bestrahlung liegt, an den restlichen NW der Chemo und der laufenen Antikörper oder der Erkältung vor drei Wochen? Wahrscheinlich mischt wohl alles mit.X/

  • Meine Bestrahlung der Thoraxwand und LAW ist nun ca. 10 Wochen her. Nun habe ich heute das erste Mal bemerkt, dass meine bestrahlte Schlüsselbeingrube leicht geschwollen ist. Bisher hatte ich gar keine Beschwerden in dieser Gegend. Kennt ihr das? Gut, dass ich Dienstag einen Termin beim strahlenarzt habe. 🙄

  • Stecke zwar noch mitten in der Chemo, hab aber eine Wundheilungsstörung der OP-Wunde unter der Achsel entwickelt. Anfangs war wegen der blöden Stelle kaum Bewegung möglich, alles Schmerzhaft. OP war am 30.04.. Hab verschiedene Pflaster probiert, die die Heilung fördern sollen, seit ca. 2 Wochen was gefunden das wenigstens Bewegen schmerzfrei möglich ist. Die Onkologin meint aber, während der Chemo wird es nicht abheilen. Danach erfolgt eine Bestrahlung, weil BET. Kann mir wer sagen, wie da der Abstand sein muss/darf? Will ansprechen, die AHT zwischen Chemo (hatte bei den 4 EC alle erdenklichen NW), jetzt 3. Pacli, die ich anscheinend besser vertrage, und Bestrahlung zu machen. Dank der EC und der Wundheilungsstörung bin ich derzeit echt körperlich am Ende, weil mein Asthma auch Späne macht ... keine 100 Schritte und ich Pumpe wie ein Maikäfer ... dauernder Husten.

    Hat wer da Erfahrung, hab nix gefunden.


    Danke schon mal.

  • IBru


    Danke, hilft aber wirklich nicht. So wie ich meine Onkologin kenne, wird die mich durchpeitschen wollen, aber da hat sicher der Strahlenarzt mitzureden.

    Ich habe nur Angst, dass die Gefahr, dass es nimmer verheilt mit der Zeit immer größer wird.

  • Hallo ratlos , es tut mir sehr leid, dass du dich mit Wundheilungsproblemen rumschlagen musst, und ich kann deine Sorgen absolut nachvollziehen..


    Normalerweise sollte der Abstand zur Bestrahlung nach der OP 3 bis 6/ 7 Wochen betragen, eben wegen der Wundheilung.


    Allerdings hatte ich die Chemo zuerst, dann die OP, dann die Bestrahlung.

    Bei dir ist die Reihenfolge anders.. Das Problem ist ja, dass die Chemo die Erneuerung der Hautzellen bremst.. blöd.


    Ich hatte aber auch nach der OP offene Stellen von den Pflastern und eine ziemlich heftige Allergie auf nahezu ALLE Pflaster. Wir haben die Apotheke leergekauft, nur um festzustellen, dass ich keines der Pflaster länger als 30 Minuten drauf lassen kann.

    Schlussendlich bin ich während der Strahlenbehandlung, bei der ich ebenfalls Hautprobleme hatte, bei speziellen, selbsthaftenden Kompressen gelandet nebst einer antibiotischen Salbengaze und Spezial- Wundcreme, die ich in der Strahlenklinik verordnet bekam. ich schicke dir mal eine PN...

    Sprich bitte alsbald deinen zuständigen Behandler auf das Problem an, und lass dich nicht abspeisen.

    Meiner unmaßgeblichen Meinung nach werden Hautprobleme oft leider gerne verharmlost und heruntergespielt. Dabei ist es sehr schmerzhaft und beschwerlich..!


    Liebe Grüße

    MoKo

    MokoNiara- Dunkelkönigin, Schattenkriegerin.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von MoKo ()

  • ratlos

    bei mir war erst Chemo, 5 Wochen nach Chemoende OP und dann nach sechs Wochen Beginn der Bestrahlung. Meine Narben machen bis jetzt gut mit, ich habe 21 von 28 Bestrahlungen hinter mir.

    Du wirst sicherlich einen Termin beim Strahlenarzt haben, der sieht sich die Brust auch an und wird eine Lösung finden.

    Liebe Grüße, Mari79

  • Vielen Dank MoKo und Mari79 ,

    ich werde noch mal mit meiner Onkologin reden. Gerade die Bewegungseinschränkungen machen mir zu schaffen. Schon doof, dass sie mir Reha-Sport verweigert, wegen der offenen Wunde. Umso schlimmer wird es ja. Das Pflaster jetzt vertrage ich, so lange ich nicht schwitze 😥 duschen geht, wenn ich hinterher gleich abtrocknen, aber der Schweiß löst Kleber und das verursacht eine Ablösung an den Rändern und Schmerzen, weil alles verklebt. Aber leider ist die Heilung im Stillstand 😭😭. Aber ich vertraue dann wohl auf den Strahlenarzt und werde das ansprechen. Vielleicht suche ich mir eine Zweitmeinung zur Wundversorgung.


    LG ratlos

  • Ich muss jetzt wirklich mal meinen Strahlenarzt loben. Er ist der erste Arzt hier im Brustzentrum der meine Brust sich wirklich vor und jetzt während der Therapie angeschaut hat. Er antwortet offen und ehrlich auf Fragen und nimmt sich auch Zeit.......und oh wunder bin ich jedoch trotzdem nicht Ewigkeiten bei ihm gesessen, weil er einfach ausführlich erklärt hat, da brauchste ich auch keine weiteren viele Fragen stellen.


    Das habe ich bisher von KEINEM Arzt sonst hier erlebt. Kein einziger Arzt hat sich sonst vor, während oder nach Chemo oder OP sich meine Brust angeschaut. Allerhöchstens wiederwillig wenn ich gesagt habe ich habe ein Problem.


    Ich war heute völlig sprachlos das es scheibar doch auch anders und vor allem so wie es eigentlich auch sein soll, geht.8|=O:thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:^^

  • Hatte hier eine von euch auch eine leichte Schwellung in der Schlüsselbeingrube (am Hals) nach der Bestrahlung? Diese ist schon zweieinhalb Monate her und jetzt erst ist diese Schwellung aufgetaucht. Heute habe ich eh 1. Nachsorge Ultraschall, die Ärztin soll diese Stelle auch mal schallen, meinte mein strahlentherapeut. Er fand das aber nicht besorgniserregend.

    Ich merke auch, dass mein ganzer Schulterbereich wieder weniger Bewegungsfreiheit. Also in der Reha war ich fitter ☹️🙄.