Bestrahlung

  • Die etsten zwei Wochen hatte ich gar keine NW. Aber leichtes ziehen im Bestrahlungsfeld habe otvh auch geschwollen ist noch nichts. Am besten gleich sagen.

    Ach ja meine Blutwerte sind übrigens hervorragend:).

    Somit ist die Übelkeit wohl doch nur eine NW:rolleyes:. Hab ich doch gleich gesagt:/

  • Hm, dann werde ich die Assistentin bei der Bestrahlung gleich mal drauf ansprechen ... nicht, dass sich da eine Entzündung anbahnt oder so.


    Kaffeemaus Dass die Blutwerte hervorragend sind, hört man doch gerne! :thumbup:


    Eine latente Übelkeit nach der Bestrahlung hat sich bei mir gestern auch schon eingestellt, hab ich auch erstmal als "normale" NW registriert. :rolleyes:

  • In den ersten zwei Wochen habe ich sogar noch arbeiten können u dann kam alles auf einmal u ziemlich heftig, müde , Übelkeit, Schwindel u mir ist ständig sehr kalt.

    Und es ist ja ,nur' Bestrahlung, denke ich oft. Bei mir war es sehr knapp, ob Chemo oder nicht, der Oncotype Test hat die Entscheidung gebracht.

    So viele Frauen hier bekommen beides Chemo u Bestrahlung. Ich finde es mehr als bewundernswert, wie ihr euch da tapfer durchkämpft.

  • joinma

    Ja, du hast Recht ... Ich bekomme auch "nur" Bestrahlung nach BET und hatte große Angst davor eventuell eine Chemo bekommen zu

    müssen, bevor die Biopsie-Ergebnisse da waren. Meine Hochachtung gilt auch in besonderem Maße allen Frauen hier, die sich tapfer durch die Chemo und/oder andere Mehrfach-Therapien kämpfen!

  • Liebe EmilyNovember,

    ich hatte auch ein Serom , dass nehrmals punktiert werden musste und das hat, genau wie bei dir, ein Loch in der Naht verursacht u gesuppt.

    Es musste , weil es nicht von alleine zugeteilt ist, chirurgisch mit Lokalanästhesie verschlossen werden, die Wundränder waren zu ,ausgefranzt' .

    Meine Strahlenärztin hat sich die Wunde angeschaut u das BZ und sie haben entschieden, dass die Bestrahlung 4 Wochen nach der kl OP starten konnte.

    Gerade bei Wundheilungstörungen sollte alles gut verschlossen sein.

    Hoffentlich hast du Glück u deine offene Stelle verschließt sich von alleine.

    Ich drücke dir die Daumen

    LG joinma

  • Vor vier Tagen hat bei mir die Bestrahlung begonnen, obwohl das Loch nach wie vor da war - die Strahlenärztin hat es sich angeguckt und ihr Okay dafür gegeben. Das Loch ist jetzt zwar immer noch da, aber seit der 1. Bestrahlung suppt nichts mehr dort raus. Ich hoffe, es bleibt so.


    Danke für deine guten Wünsche Joinma.

  • Mmh, wie so oft, gibt es wohl bei den Ärzten unterschiedliche Meinungen u ich möchte dich auch nicht verunsichern. Ich kenne es allerdings wie Kirsche, dass nichts offen sein sollte, während der Bestrahlungen, weil es dann nicht gut heilen kann.

    Vielleicht zeigst du die Stelle vorsichtsha lber in deinem Brustzentrum?

    Ist sie sehr klein ? Meine war am Ende 2,5 x 1 cm groß

  • Es ist nur noch ein kleines Loch, vielleicht 2 - 3 mm lang und ziemlich schmal, und eine zweite, etwa gleichgroße Stelle, die aber oberflächlicher zu sein scheint. Ich war ja damit im Brustzentrum zur Punktion und zwei Wochen später, als es noch suppte, hatte ein Arzt der Strahlenklinik draufgeguckt und keine Bedenken, es schon zu bestrahlen. Als ich ihn darauf ansprach, wie es denn dann mit der Wundheilung sei, sagte er: "Ja, die verzögert sich dann." Daraufhin bat ich ihn, die Bestrahlung lieber noch mal um eine Woche zu verschieben. Er meinte in der Woche würde sich ja wahrscheinlich eh nicht viel ändern wundheilungsmäßig, aber ich bekam trotzdem einen neuen Termin für eine Woche später (13.02.) zur Einstellung und ersten Bestrahlung.


    Am 12.02. bin ich dann nochmal zum Brustzentrum, damit ein Arzt guckt, ob mit der Bestrahlung begonnen werden kann. Die Schwester dort meinte, dass dafür jetzt die Ärzte der Strahlenklinik zuständig wären (gleiches Klinikum). Da war ich dann am Montag und die Ärztin sagte mir, sie hätte keine Bedenken, es zu bestrahlen. Sie meinte sogar, vielleicht würde es dadurch noch schneller zuwachsen. :/ ... und je früher mit der Bestrahlung angefangen würde, desto besser sei die Verhinderungswahrscheinlichkeit eines Rezidivs (Das hab ich an anderer Stelle auch schon mal gelesen.). So hab ich mich dann damit einverstanden erklärt, mit der Bestrahlung zu beginnen, zumal das Suppen der Wunde schon vorher stark nachgelassen hatte.


    Ob das nun gut war??? Ich hoffe, ich bekomme keine Schwierigkeiten damit!!!

  • Jetzt bin ich schon weit gekommen. Nach Chemo, OP jetzt nur noch 3 von 28 Bestrahlungen. Da es mir sehr schlecht geht (leichte Übelkeit, große Müdigkeit und immer schlapp und lustlos) habe ich vom Hausarzt gestern ein Blutbild machen lassen. Heute hat er mich angerufen und will mich sehen, weil einige Werte besorgniserregend sind.

    Liebe Elenear,

    meine Blutwerte waren innerhalb kürzester Zeit (nicht mehr als 4 Wochen) im Normalbereich. Das weiß ich deswegen, weil ja vor der OP alles untersucht wurde. Danach nicht mehr, erst jetzt am Ende der Bestrahlung auf eigenen Wunsch. Ich ärgere mich schon, dass ich das habe machen lassen, denn jetzt mache ich mir Sorgen. Sonst hätte ich ja gar nicht gewusst, wie schlecht meine Werte sind. Wahrscheinlich ist es wie nach der Chemo. Alles wird wieder normal.

    Hat denn noch jemand sein But währen der Bestrahlung untersuchen lassen? Vielleicht ist das ja alles normal, denn die Strahlen greifen ja nicht nur die Haut an.

    LG Jonna

  • Bei uns wurde auch während der Bestrahlung regelmäßig Blut untersucht. Einmal waren Leukos schlecht. Würde aber trotzdem weiter bestrahlt. Lieber schauen lassen. Vogel Strauß Taktik bringt nix . Ich drück dir die Daumen 🌸

  • Ich "musste" während der Bestrahlung auch einige Blutabnahmen dulden.. eigentlich wollte man wöchentlich abnehmen, das wollte ich aber nicht mehr- jedenfalls nicht ohne nachvollziehbaren Grund. Nach der ganzen Dauer-Stecherei während der Chemo hatte ich irgendwie die Nase gestrichen voll. "Nur" aus Routine--? nö. :evil:


    Meine Werte waren aber so alle ok. Es ging bei mir dann wegen einer Bronchitis um den Entzündungswert, und die Schilddrüse wollten se kontrollieren. Systemische Effekte der Bestrahlung auf das Blutbild habe sie nicht erwartet, sagte mir damals eine der Strahlenärztinnen.


    Was bei mir wechselnd auftrat, war die Müdigkeit. Nachmittagsschläfchen kamen da doch öfters vor.


    Ich habe schon nach der ersten Bestrahlung mit einer Hautrötung reagiert *seufz*.. was bei meiner super-empfindlichen Haut auch zu erwarten war. Ich habe dann nach wochenlanger Recherche direkt ab Beginn der Bestrahlungen mit einem speziellen Mittel gepflegt. Ich bin mir sicher, dass ich damit NOCH größere Schäden ( als die dennoch eingetretenen) verhindert habe. ich bekam 28 normale Bestrahlungen mit dem Teilchenbeschleuniger und dann noch 8 Boosts eingegrenzt auf das ehemalige Tumorbett mit Elektronen. Insgesamt 66,4 Gy.


    was gut getan hat, waren die Kühgel-päcks, die ich mir direkt nach der Bestrahlung in mein Bustier gelegt habe. Damit das nicht direkt auf die Haut kommt, habe ich ein Baumwollhemdchen UNTER das Bustier gezogen. hat super geklappt. Ich hab dann immer nochein zweites Kühlpäck in einer kleinen Isotasche mit gehabt, so konnte ich nach auf der Heimfahrt wechseln.


    Leider kamen auch nach der Behandlung noch Hautprobleme auf mich zu, es gab offene Stellen, die ich aber mit entsprechenden Mitteln wie einer speziellen Salbe, die auch bei den plastischen Chirurgen verwendet wird, einer speziellen Salbengaze (damits nicht festbappt) und selbsthaftenden Kompressen ( Hab totale Pflasterallergie ), in den Griff bekommen habe. Wer genaueres wissen will, bitte Konversation.

    MokoNiara- Dunkelkönigin, Schattenkriegerin.

  • Ihr Lieben,


    ich werde während der Bestrahlungen auch wöchentlich zum Aderlass gebeten. Warum, weiß ich auch nicht. Anscheinend verändert die Bestrahlung das Blutbild?? Hmm, keine Ahnung ^^. Lust darauf habe ich auch nicht wirklich - das wöchentliche Gepieke während der Chemo reicht mir eigentlich, aber was solls.

    Eigentlich bin ich ganz froh, dass in der Strahlenklinik sehr gut auf mich geachtet wird und ich sehr nett behandelt werde. :)


    LG

    Pschureika

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich habe auch ab dem 3. Tag der Bestrahlung Rötung und Schwellung der Brust gehabt. Die Nackenschmerzen und die Übelkeit und auch die Geschmacksveränderungen waren sehr belastend. Blutentnahme hatte ich meist wegen der massiven Hautveränderungen. Am meisten beeinträchtigt hat mich die Müdigkeit, der Motivationsverlust und die große Kraftlosigkeit.


    Die meisten NW sind in den 3 Wochen nach Ende der Bestrahlung verschwunden. Meine Haut hat mehr Zeit benötigt. Mit fehlender Kondition und Motivation haben ich immer zu kämpfen. Aber jetzt gehts in die Reha!


    Die Anstrengung durch die Bestrahlung habe ich sehr unterschätzt.


    Kopf hoch,;) wir schaffen das:!:


    LG

  • Hallo 12GanzeFamilie,

    danke für deine Schilderung. Dann kann ich ja hoffen, das die fürchterlichen Nackenschmerzen, die nur durch viele Medikamente auszuhalten sind, bald wieder weg sind. Dir wünsche ich eine super Erholung bei der Reha.

    LG Jonna

  • Hallo ihr lieben, ich bin ja fast froh dass ich nicht die einzige bin, die unter den Bestrahlungen leidet. Bei den Chemos wusste ich dass es mir jeweils in 4 Tagen besser gehen würde aber hier, täglich und noch für Wochen! Das ist was anderes Die Nackenschmerzen bekomme ich mittels Dehnübungen gut in den Griff aber seit Tagen ist meine Stimmung absolut im Keller und ich bin in super trüber Verfassung. Während den Chemos könnte ich mich motivieren aber jetzt gelingt mir das nicht. Ich hasse die Bestrahlungen so richtig.Und ich hab erst 4 hinter mir. Blutentnahme ist bei mir nicht vorgesehen.

    Angenervte Grüße vom Busenwunder

  • Liebes Busenwunder ,


    wie gesagt: ich kenn das nur zu gut. Ich wurde richtig sauer zwischendurch.. dieses tägliche da-hin-gerenne .. ohnehin hab ich ein GANZ großes Problem mit Fremdbestimmung.. und zwar in jeder Hinsicht.


    was da half? Ablenkung. und eine Strichliste zum abhaken....


    Kopf hoch, das Gute ist, dass die zeit immer gleich schnell vergeht. und es geht rum. versprochen!


    Liebe Grüße vom MoKo

    MokoNiara- Dunkelkönigin, Schattenkriegerin.

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  • Hallo Jonna,


    Danke für deine guten Wünsche. Während der Bestrahlungen habe ich auch gedacht es nimmt nie eine Ende. Es hat wie Moko schreibt massiv auf die Stimmung gedrückt, aber es ist zu schhaffen!

    Als die 6 Wochen um waren, war es ein gutes Gefühl.

    Obwohl ich mit Qigong eine gute Methode habe Muskulatur und Gelenke zu bewegen geht immer noch nicht alles.

    Mein Problem ist fehlende Geduld;(

  • Liebes Busenwunder,


    zu Beginn der Bestrahlung dachte ich auch "nur Bestrahlung", im Vergleich zu Chemo-Therapien wird das ein Klacks. Eben nicht. auch hier ist es individuell sehr unterschiedlich. Anfangs konnte ich das "Kranksein" kaum glauben, langsam kommt es in meinem Inneren an:(.

    Es ist einfach der Weg in die Zukunft, Horrido:!:

    Ich wünsche dir Kraft und Energie:hug:


    LG

  • Ich dachte auch, es wäre ein Klacks, und so war es auch, aber nur am Anfang. All das, was ihr schildert, kenne ich. Aber jetzt nur noch 2 x !!! Ich mache auch Dehnübungen, aber am nächsten Tag wird es wieder schlimmer. Ein Blutbild wird bei uns auch nicht gemacht, das habe ich ja freiwillig getan, weil es mir so schlecht ging. Jedenfalls weiß ich jetzt, warum, denn die Werte waren fast alle nicht normal. Es wird halt nicht nur die Haut bestrahlt. Hauptsache, die eventuell noch vorhandenen Minikrebszellen gehen drauf, sage ich mir immer.

    Busenwunder, sag dir das auch, dann geht alles besser.

    LG Jonna

  • Liebe Busenwunder,Jonnas Leitspruch triffts... ich hab durch die Seh nenverkürzung damals nach Lymphknotenentfernung arg zu tun den li.Arm in die geforderte Position zu bringen ....zurück geht's dann nur wenn der re.Arm den li.Arm zurückholt😂....dann hab ich dummerweise noch ne Entzündung an einem Teilstück meiner großen Narbe...5Wochen war es zwar hart unter der Stelle...aber dann müsste da letzte Woche ne Entzündung reinkommen 😨Nun kühle ich halt Magerquark muss helfen(aufgelegt) und alle Ärzte der Radiologie scheint die Grippe hinweggerafft zu haben🤔...muss mir selber helfen.... naja das Ziel nicht aus den Aus den Augen verlieren ...stimmts Mädels?!