Bestrahlung

  • Hallo zusammen,

    also ich hab jetzt heut die 4. Bestrahlung, insgesamt sind es bei mir 23. Habt ihr auch Nebenwirkungen, wie Übelkeit und etwas Kopfschmerzen. Vielleicht ist das ja auch nervlich bedingt. Bis jetzt hab ich das alles ganz gut verkraftet. Aber im Moment häng ich etwas durch.

    Ich war heut früh schon arbeiten, arbeite in einer Anwaltskanzlei nur auf 450,00 Euro Basis.


    Viele Grüße an alle und einen schönen Tag


    Dahlie 🌻

  • Danke dir, liebe Kylie !

    ja, puuuh. Und so schnell ist man am Ende durch damit....reicht jetzt aber auch mal.

    Nun stehen noch AHB und Abklärung Antihormone an.


    Hallo jaki ,


    mir wurde unterstützend nicht viel empfohlen - Bewegung und gesund essen (wie immer).

    Ich sollte auch nicht von vornherein cremen.

    Die Markierungen haben auf meiner eher trockenen Haut super gehalten.

    Die Haut hat sich nach 20 Bestrahlungen angefangen, leicht zu röten, es hat sich dann aber bei mir auch am Wochenende immer wieder etwas erholt. Ich habe immer mal leicht gekühlt mit Kühlakkus aus dem Kühlschrank und in den letzten Tagen angefangen zu cremen mit Be......then.

    Es tat aber nicht weh und ist jetzt zum Ende auch nicht deutlich schlimmer geworden (leicht gerötet, hauptsächlich unter Achsel). Es stört eigentlich gar nicht und ich soll jetzt weiter meine Salbe nehmen bis es weg ist.


    Geduscht habe ich den Bereich nur mir Wasser und gaaaaaanz vorsichtig mal mit weichem Waschlappen in der Achsel Babyduschgel appliziert und abgespült. Dann nur ohne Rubbeln o.ä. getrocknet (tupfen, föhnen oder an der Luft).


    Ich habe keine BH getragen, habe aber auch keine wirklich BH-würdige Körbchengröße, so dass ich eh meist nur Achselhemden trage. Diese sollten dann möglichst aus Baumwolle sein.


    Starke mechanische Reizungen in dem Bereich meiden (durch zu enge BH, Kleidung).


    Müdigkeit hatte ich kaum, Schwindel oder so auch nicht oder fast gar nicht. Lediglich 1-2h nach der Bestrahlung teilweise mal ein wenig "komisch" im Kopf, aber erst ab der zweiten Bestrahlungshälfte. Für mich war die Akutphase also gut auszuhalten, ohne schlimme NW.


    Viele Grüße,


    Amselchen

  • Liebe Amselchen Glückwunsch zum Bestrahlungsende! Und Danke für deine ausführliche Schilderung.

    Wieviel Pause hast du bis zur AHB? Beweglich bist du ja, oder? Und ab wann dürftest du ins Wasser? (falls du das überhaupt besprochen hast...)


    LG

    Sandra

  • und man muss auf Kommando atmen, damit die Lunge und Herz nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Dafür hatte ich eine Brille auf wo ich anhand eines grünen Balken s genau sehen konnte wie tief ich atme n musste.

    Hallo🙂,

    ich nicht, Das wird wohl nicht in jeder Strahlenpraxis gemacht. Hätte man mich vorher darüber aufgeklärt dass es sowas gibt wäre ich sicher in eine andere Praxis gegangen.

    LG Anne

  • Ich erhalte 28 Bestrahlungen plus danach noch 7 Boost. Bin bei 21. Haut ist bereits seit 2 Wochen rot, trocken, Brustwarze sehr empfindlich und juckt. Ich darf seit einer Woche mit einer Radio Derm Salbe pflegen (L... ola). Hilft gegen den Juckreiz. Hat aber nur 10 % Fett, darum bleibt die Brustwarze trocken. Seit gestern brennt es im Inneren, und zwar recht weit oben, wo die Brust fast endet. Es piekt und muckert leicht vor sich hin. Ich bilde mir auch ein, dass die Speiseröhre gereizt ist. Leichte Müdigkeit habe ich immer ab Mittwoch. Da bin ich früh als Erste dran, sonst am Nachmittag.

    Wer kennt dieses innere Pieken und Brennen? Ich habe auch den Eindruck, die NW kumulieren mit der Zeit. Verstärken sich die NW beim Boost (ist bei mir nicht integriert) noch mehr? Ich bin sehr schlank und habe eine kleine Brust. Da wurde mir Hoffnung gemacht, dass keine NW zu erwarten sind.

    Ist ja auch nicht doll, aber was genau verbrutzelt gerade, wenn es innerlich brennt??? Und ist das danach gleich wieder weg?

    Liebe Grüße und alles Gute für euch!

  • Ich hatte ja heute mein Vorgespräch zur Bestrahlung.

    Mir schlug der Professor vor, nur 3 Wochen zu bestrahlen. Nach neuen Studien gäbe es da keinen Nachteil. Ist zum Teil auch so schon in Leitlinien.

    "Hypofraktionierte Bestrahlung"...Hmm, ich war schnell davon angetan, das schneller hinter mich zu bringen. Leider werden ja Thoraxwand und die ganzen Lymphabflussgebiete, auch Schlüsselbeinmulde bestrahlt. Er meinte, die NWs seien nicht schlimmer als bei 28 Tagen. Was sein kann, dass mein rechter Arm vielleicht doch mal anschwellen könnte. Damit hatte ich ja bisher keine Probleme. Auf der Seite vom KID finde ich, dass man das so eigtl. nicht macht, wenn man auch Lymphe zusätzlich bestrahlt. Ich fand ihn aber recht überzeugend.

    Ich werde auch erst nach Ostern beginnen. Dann sind es 5 1/2 Wochen nach OP (Mastektomie). Ist mir nur recht. Kann ich weiter heilen und mich vor allem bewegen. Der Prof. meinte, Bewegung wäre das wichtigste. Cremen darf ich von Anfang an. (gab ne Liste, was genau zu empfehlen sei, je nachdem, wie die Haut aussieht..)


    Hat eine von euch auch diese kurze Bestrahlung gemacht? Ich lese hier meist von 25-28 Tagen.

  • SanniKa

    Ich hatte 20 mit integriertem Boost nach BET, allerdings ohne Lymphabflusswege und war sehr zufrieden.


    Mein Strahlendoc hat es gut erklärt und in den Leitlinien ist es auch als Option. Er meinte der Hauptgrund warum es noch nicht immer gemacht wird ist das liebe Geld. In Deutschland bekommen die Praxen pro Bestrahlung Geld und solange es nicht fix in der Leitlinie steht müssen die Kassen auch die Variante mit mehr Bestrahlungen zahlen.

    Er hat etliche Jahre in den Niederlanden gearbeitet, dort wird eine Pauschale für die Bestrahlung nach Bestrahlungsart bezahlt. Dementsprechend ist es dort wohl schon lange Standard hyperfraktioniert zu bestrahlen, auch bei metastasen bestrahlen sie dort wohl weniger, aber mit höheren Dosen.

    Und das wohl alles bei vergleichbaren Nebenwirkungen und identischer Wirkung 🤷‍♀️

  • Hallo Katha296

    das Geld hat der Arzt auch angesprochen, nach dem Motto: von den 6 Wochen hätte er ja auch mehr...aber neuere Studien aus Kanada, China hätten eben gezeigt, dass die Ergebnisse gleich gut wären. Hier eben noch nicht so oft angeordnet. Auch seine Kollegen würden in der selben Praxis noch oft die längere Variante verordnen.

  • Hallo Sannika,

    ich bin auch nach Mastektomie bestrahlt worden. 28 Mal, heute letztes Mal!!
    Von einer anderen Variante (kürzer, dafür anderes Dosis einteilung) war bei mir nie die Rede. Warum auch immer.


  • SanniKa , ich hatte auch die verkürzte Bestrahlung. Mir sagte der Arzt in der Mö ..., dass die Erfahrungen gezeigt haben, dass die Nebenwirkungen oft weniger sind.

    Man bekommt ja dieselbe Strahlendosis nur in verkürzter Zeit.

    Ich hatte 16 normale und 5 Boost und war froh, nach vier Wochen durch zu sein.

  • Milli Boost ist bei mir nicht vorgesehen. Daher sogar nur drei Wochen. Beim KID habe ich nun gelesen, dass man laut Leitlinien eigentlich nicht Brust UND lymphe Hypofr. bestrahlt, da evtl. vermehrt NWs auftreten, bzw. Das zu wenig erforscht ist. Naja, ich denke Prof. Wü.... hat ja schon verstärkt Erfahrungen damit gesammelt.

  • SanniKa , das denke ich auch. Ich war einmal bei Prof. Wü, sonst bei Dr. Da, und letzterer erzählte mir, dass die hypofraktionierte in den USA schon in den Leitlinien verankert sei, man sich in Deutschland oft schwertue mit Veränderungen. Und sie sagten mir, ihrer Erfahrung nach haben die Frauen weniger mit Nebenwirkungen zu kämpfen.

    Ich habe denen in der Mö vertraut, die haben ja große Erfahrungen dort.

  • Hallo MWtinchen ,


    ja, hier! Hatte ich auch. Nachts sehr schlechtes Schlafen. Ständig aufgewacht (mehrfach).

    Und tagsüber habe ich dann auch vergeblich auf die große Müdigkeit gewartet.

    Jetzt, einige Tage nach Ende der Bestrahlung kann ich aber wieder viel und besser schlafen....(nachts).


    Viele Grüße,


    Amselchen