Bestrahlung

  • MWtinchen ich habe auch das Gefühl, dass ich Nachts im Moment häufiger aufwache, allerdings habe ich auch keine richtige Müdigkeit, sondern fühle mich eigentlich ziemlich fit. Ich hatte das gar nicht mit der Bestrahlung in Zusammenhang gebracht...


    Nun denn, heute hat mal wieder eine Ärztin auf meine Brust geguckt und mir "erlaubt" jetzt einmal am Tag mit Lin**** zu cremen, da die Haut sich langsam rötet. Morgen wird mein Bestrahlungsfeld neu eingemessen und nur noch die Turmorregion bestrahlt, dann auch mit Boost. Sollen die man machen, aber gut, dass ich weiß, dass der Termin etwas länger dauert, muss sich hier im Büro keine Gedanken machen.


    Wie geht es Dir denn sonst so mit der Bestrahlung?

  • Hallo Alltagsheldin ,

    Sonst geht es mir gut, fühle mich fit. Gehe jeden Tag zu Fuß zur Strahlentherapie, einfach 1/2 Stunde. Am Wochenende viel im Garten. Die Brust ist halt empfindlich, muss aufpassen dass meine 2jährige Enkelin nicht zu wild wird.

    Ich creme noch nicht, die Rötung ist noch kaum wahrnehmbar. Wenn das die letzten zwei Wochen so bleibt kann ich nicht meckern 😉

    Liebe Grüße 🌼

  • Auf der St. Gallen Konferenz, die vor kurzem in Wien stattfand wurde von Professor U. ausgeführt, dass man eine kürzere Bestrahlungsdauer empfehle und diese genauso gut sei wie die längere Dauer und dadurch mehr Lebensqualität erreicht würde.

    Bei uns wird es wohl seit neustem auch so berücksichtigt. Ich hoffe nun auf nur 15 Bestrahlungen, kann aber noch nichts sagen da ich erst am 23. April das Aufklärungsgespräch habe.

    Ich habe in dem Flyer der mir mitgegeben wurde nun gelesen, dass eine teilweise jahrelange Nachsorge vorgesehen ist. Damit habe ich mal wieder überhaupt nicht gerechnet. Habt ihr da Erfahrungen, wie oft man da hin muss?

  • Hallo Linny ,

    ich hatte 33 Bestrahlungen und wurde bei der letzten Bestrahlung von der Ärztin untersucht.Sollte nach 6 Wochen nochmal zum anschauen kommen habe den Termin aber nicht wahrgenommen,da meine Brust wieder normal aussah.

    Mehr kann ich dazu nicht sagen.Aber es melden sich mit Sicherheit noch andere Foris.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute

    Liebe Grüße

    Giecher:*

  • Hallo Linny ,

    Ich hatte insgesamt 21 Bestrahlungen und am letzten Tag eine Abschlussuntersuchung. Eine weitere Nachsorge wurde mir dann nach einem Jahr empfohlen, aber nur wenn Bedarf bestehen würde. Aber da ich ja alle 3 Monate zum FA gehe, sehe ich keine Notwendigkeit darin. Meiner FÄ würde ja auffallen wenn etwas nicht stimmt. Und bisher war sie zufrieden.

    Dir alles Gute für die Bestrahlung!

    LG Anja

  • Liebe Linny,

    die Radiologie macht bei mir die Nachsorge 10 Jahre, allerdings erhalte ich jetzt jährlich nur ein Formular, in dem ich evtl. Probleme eintragen muss und noch einige andere Fragen gestellt werden. Ich werde aber jedesmal darauf hingewiesen, dass ich jederzeit hinkommen kann. Ist also wirklich bei jedem anders.

    Liebe Grüße

    Sternlein

  • Hallo zusammen,


    ich bin heute bei Bestrahlung Nr. 23 von 28 angekommen. Meine Haut ist mittlerweile deutlich gerötet, trocken, Spuren von Alterspigmentierung, Brustwarze irgendwie leicht rissig. Es ist noch nichts offen. Weitere NW sind Müdigkeit und leichte Kopfschmerzen.

    Ich halte mich viel in Bewegung an der frischen Luft. Abends bin ich entsprechend k. o.

    Nun meine Frage: Wie wirkt sich nach den 28 Bestrahlungen die Boost Bestrahlung aus? Das sind weitere 7.

    Ich habe kein SIB gewählt ( simultan integrierter Boost). Verstärken sich die Nebenwirkungen oder wird es sogar besser und die Haut regeneriert sich bereits?

    Danke für eure Antworten.

    Liebe Grüße und alles Gute für euch!

  • Hallo Ka68 ,


    wie es genau bei dir wird, kann dir keiner vorhersagen. Da es sich ja bei jedem ein bißchen anders entwickelt. Beim Boost wird ja nicht mehr die ganze Brust bestrahlt, damit werden die übrigen Brustregionen nicht mehr geärgert. Das sie schon mit regenerieren anfangen möchte ich nun nicht gerade behaupten. Wenn du die Müdigkeit als Nebenwirkung hast, wird die bestimmt bestehen bleiben. Die Arbeit des Körpers, deine gesunden Zellen zu reparieren wird ja nicht weniger. Mit Kopfschmerzen hatte ich nicht zu kämpfen, deshalb kann ich dazu nichts sagen.


    Schon vor dem Boost hatte ich 2 Pflaster direkt auf der Brust nicht mehr vertragen, die wurden dann entfernt und ich durfte selber nachmalen. Offene Stellen hatte ich unterhalb der Brust, die sich ca. 1 Woche nach Bestrahlung noch verschlimmert haben und dann langsam besser geworden sind. An der Booststelle ist die Haut etwas dunkler, aber ob das Nachwirkungen der Bestrahlung oder der Op sind, wer weiß das schon.


    LG

    Kalinchen

  • Linny .

    Vielleicht kann ich dir morgen mehr sagen. Da gehts für mich wieder ins BZ.

    Nachbesprechung der OP und -so hoffe ich- Besprechung der anstehenden Bestrahlung.

    Ich wurde am 22. März operiert, bin bzw. war triplenegativ (so wie du ja auch).

    Hoffe auf auch möglichst wenig Bestrahlungstermine. Habe aber mal gelesen, dass bei hohem Grading (G3), hormonnegativ und prämenopausal (wobei das im Moment unklar ist) nicht hypofraktioniert bestrahlt wird.

    Na ja, man wird sehen...

    LG S.

  • Liebe Linny

    Ich war auch Triple negativ und ich würde 28 mal mit jedesmal integriertem Boost bestrahlt . Ich selber habe zudem auch darauf bestanden mir zusätzlich die Lymphabflußwege mit bestrahlen lassen. Meine Haut sieht wieder gut aus , noch ein paar dunklere Stellen an der Achsel sind vorhanden . Ich hatte schon Blasen geschlagen...na auf jeden Fall ist jetzt alles wieder gut optisch gesehen . Nach der letzten Bestrahlung wurde eben mal kurz auf die Haut samt Brandblase geschaut und im Arztbrief stand dann herinnen das es nicht mal eine Rötung gab ....soviel dazu ....hatte auch hierhin Bild eingestellt von meiner "intakten" Haut . Als ich dann bei der Strahlennachsorge gefragt habe was das denn für ein Arztbrief war kam nur das große Glotzen und der Satz aber dafür sieht die Haut doch wieder gut aus . Den Termin hätte ich mir auch schenken können . Aber letztlich bin ich sehr dankbar das ich zusätzlich Bestrahlungen der Lymphabflußwege hatte . Das ist ein bisserl mehr Sicherheit und mehr Sicherheit macht glücklich 😁 die Bestrahlungen gehen auch gefühlt schnell um .

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • Ich teile deine Erfahrung, liebe Ka68 , während und nach der Bestrahlung. Ich selbst hatte 20x inkl. 5 Boost, fertig war ich am 29.03.19. Ich muss sagen, dass meine Brust nach wie vor bizzelt, die Haut juckt extrem, die Brustwarze ist sehr empfindlich und hat sich jetzt im Nachhinein auch farblich verändert. Ich merke, wie es innerlich arbeitet - auch noch 2 Wochen nach der Bestrahlung. Hoffe, dass es besser wird. Liebe Grüße, Nikiro

  • Silly 75   kruemelmotte

    vielen Dank für Eure Antwort. Ich bin nicht prämenopausal. Der Arzt sprach zunächst von 20 Bestrahlungen. Ich bin gespannt. Trotz pcr noch Bestrahlung. Da wird echt auf Nummer Sicher gegangen. Ich bin im Moment durch Chemo und Op noch ziemlich kaputt. Insbesondere müde. Ich habe mal gelesen, dass auch die Bestrahlung zu Müdigkeit führt. Was habt ihr da für Erfahrungen?

  • Linny Ich bin ja zur Zeit Mitten in der Bestrahlung (noch 7 Stück von 25) und ich habe eigentlich gar nicht mit Müdigkeit zu kämpfen... vielleicht ein bisschen mit Frühjahrs-Müdigkeit ;-)

    Ich bin jetzt fast zwei Monate fertig mit Chemo (OP war vor der Chemo) und fühle mich wirklich gut. Kann normal arbeiten, meinen Hobbies nachgehen etc. und merke auch beim Walken, dass meine Kondition immer besser wird (die war am Ende der Chemo echt fast weg).


    Ich spüre ein kribbeln und Jucken in der bestrahlten Brust und sie ist empfindlich auf Berührungen, aber sonst geht es mir wirklich gut!


    Also, Müdigkeit muss nicht sein. Aber erhol Du Dich jetzt erstmal in Ruhe von Chemo und OP! Hast Du denn schon Deine Bestrahlungs-Termine?

  • Linny , ich wäre manchmal froh gewesen, wenn ich etwas müder gewesen wäre:D, dann hätte ich abends gescheit einschlafen können.

    Ich hab da von der Bestrahlung nix gemerkt.

    Aber meine Taxifahrer meinte, ich wäre da eher ne Ausnahme. Viele seiner Bestrahlungskunden schlafen noch auf der Rückfahrt im Taxi ein8|

  • Hallo,

    ich hatte heute Bestrahlung Nr. 26 von 28. Nur noch 2 !!! Yipiehhh…..

    Mit Müdigkeit hab ich auch nicht zu kämpfen. Merke auch sonst von der Bestrahlung nicht wirklich was. Natürlich ist die bestrahlte Haut rot. Sieht aus, wie ein Sonnenbrand. Aber das war auch schon alles. Ansonsten habe ich wirklich nichts.

    LG

    Tanja

  • Hallo zusammen,

    ich schau immer wieder gerne vorbei bei Euch. Ihr könnt einem wirklich Mut machen. Jetzt mein Anliegen? Also wenn man das so liest von den Bestrahlungen könnte man meinen, dass da niemand irgendwelche Nebenwirkungen hat. Komme mir schon wie eine Mimose vor. Also mir ist übel und ich bin auch etwas müde. Ich hab jetzt 7 von 23 Bestrahlungen hinter mir.

    Aber ich denKe Ich werds überleben. Heut um 12.00 bin ich wieder dran, dann die 8.


    Ich wünsche Euch allen einen schönen beschwerdefreien Tag.


    Liebe Grüße 👍💖🌷

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  • Dahlie , komischerweise verdrängt man vieles danach auch wieder.

    Ist wie mit Frauen, die kurz nach der Geburt sagen, das sie niiiie wieder ein Kind wollen, weil die Geburt die Hölle war...und 2 Jahre später muss man schon wieder ne Windeltorte organisieren:D

    Mir war eigentlich durchgehend übel, aber immer so latent, keine Spuckübelkeit.

    Die Strahlenoberärztin sagte mir dann, das das öfter bei den Frauen vorkommt, die rechts bestrahlt werden, weil die Leber da auch was mit abbekommt.

    Google mal nach Strahlenkater. Ist durchaus üblich, das es einem unter Bestrahlung nicht sooo gut geht.

    Du bist also keine Mimose:*...und in einem halben Jahr erzählst Du den Grillstartern hier auch, das es eigentlich gar nicht so schlimm war:*^^

  • Auf der St. Gallen Konferenz, die vor kurzem in Wien stattfand wurde von Professor U. ausgeführt, dass man eine kürzere Bestrahlungsdauer empfehle und diese genauso gut sei wie die längere Dauer und dadurch mehr Lebensqualität erreicht würde.

    Hallo Linny, das beruhigt mich, dass das dort auch so gesehen wird. Mein Arzt hier hat mir ja auch die 15 Tage empfohlen. Bei mir gehts nach Ostern los. Zur Nachsorge hat der Arzt noch gar nichts gesagt.


    In der Leitlinie Mammakarzinom von 2018 gibt es auch einen Abschnitt zur hypofraktionierten Bestrahlung, s. https://www.leitlinienprogramm…zinom_Langversion_4.1.pdf , S. 142/143 unter Punkt 4.3.7


    Linny Wo hast du denn was über die Konferenz gelesen? Da bei mir auch das Lymphabflussgebiet bestrahlt werden soll, frage ich mich, ob es da neuere Erkenntnisse gibt, dass das auch in diesem Fall angezeigt ist.


    Liebe Grüße!

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