Bestrahlung

  • Hallo liebe Schnutz ,


    die Markierungen werden regelmäßig erneuert und es gibt dann auch neue Pflaster dazu.


    Zum Ende der Bestrahlungen konnte ich an einigen Stellen keine Pflaster mehr vertragen, da durfte ich zu Hause mit einem Eddingstift nachmalen. Also einfach mal das Problem ansprechen und sich nicht verrückt machen lassen. Fürs Schwitzen können wir ja nichts. Die Bestrahlungsklinik wird dafür bezahlt, dass sie sich einen Kopf machen, wie die Markierungen bei dir halten.


    Schicke dir eine :hug: für deine erste Bestrahlung.


    LG

    Kalinchen

  • Liebe Schnutz

    Ich habe in meiner Strahlenpraxis meine eigenen Stifte gefordert denn das steht jedem Patienten zu ...allein aus hygienischen Gründen wollte ich die haben und nicht mit Stiften angemalt werden die durch andere Patienten gingen . So konnte ich oder mein Mann immer neu anzeichnen und ich habe immer diese durchsichtigen Pflaster gefordert falls was abfällt an Pflastern und ich duschen gehen kann . Die haben zwar geschaut und die Nase gerümpft aber das war mir echt egal . Die haben die Sachen zu geben und bekommen ja auch genug Geld von den Kassen . Lass dich nicht abwimmeln 😘

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • Schnutz


    *bei mir wurden einmal die Woche Kontrollaufnahmen gemacht.

    *die Markierungen, werden nachgezeichnet. Ich vertrage keine Pflaster. Z. T. haben wir die Makierungen 2 mal am Tag erneuern müssen. Selber. Das war bei anderen Foris strengstens verboten. Jede Klinik ist anders.
    Meine benutze stinknormale Edd..gs (Igitt). Ich habe mir für viel Geld einen extra Haut Eddi... besorgt, der hielt keine 2 Stunden. Deshalb habe ich mich den normalen Stiften ergeben. Dafür hielten die Striche nach 6,5 Wochen als sie abdurften prima. Ich habe manche erst nach mehreren Anläufen abgewaschen bekommen.

    * wenn die Klinik keine Tätowierungen benutzt- keine Chance darauf. Von Henna bei der Bestrahlung habe ich nichts gehört.

    *die bestrahlte Seite habe ich nur mit klarem Wasser "abgetupft" nicht "abgerubbelt". Mit dem Erfolg, dass sich die geschädigte Haut erst nach der Behandlung schälte, worüber ich froh war.

    *erst als Hautschäden (Rötung, Jucken, Schuppen) zu sehen waren, habe ich nach Anleitung der Klinik nur ganz mässig Creme benutzt.


    Es kann sein dass den MTAs morgen die Striche fehlen. Dann ist das halt so. Nicht aufregen.

    Alles Gute für die nächsten Wochen!

  • Hallo zusammen,

    Ich bin morgen fertig mit meinen Bestrahlungen (28).

    Ich bin gut über die Zeit gekommen, aber seit heute tun mir die oberen Rippen direkt unter der bestrahlten Brust weh. So als wäre ich gegen eine Wand gerannt. Kann das von den bestrahlungen kommen, kennt das jemand?

    LG Petra ☀️

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  • Das beruhigt mich schon etwas, ich frag morgen nochmal den strahlen doc. Man denkt ja immer sofort an das allerschlimmste. Früher wäre mir das gar nicht so aufgefallen, da hätte ich gedacht, ach ne Verspannung oder gestoßen. Jetzt macht man sich über jedes stechen und mucken Gedanken.

  • Hallo Luna123, ich hatte letzten Sommer Bestrahlungen und habe jetzt seit Januar an der betroffenen Seite eine Rippenserienfraktur. Kmochenmetastasen wurden weder in der Szintigrafie noch im CT festgestellt. Die Ärzte schliessen auch nicht aus, dass die Ursache in der Strahlenbehandlung aus. Ich hatte sehr starke Schmerzen, leider heilen die Frakturen nicht so richtig. Aber im Moment geht es besser. Ich werde auch noch wegen Osteoporose nachgucken lassen, nehme ja schon 3 Jahre Letrozol. Dein Beitrag ist auf jeden Fall sehr interessant. Danke dafür, gute Besserung und liebe Grüsse von mecki65.

  • Liebe Luna123 ,

    Meine Bestrahlung ist seit Juni 2018 beendet und ich habe auch oberhalb der Brust eine Schwellung und ab und zu Schmerzen, wie bei einem blauen Fleck. Im MRT ist alles ok. Also muss ich damit leben, ist sicher auch von den Bestrahlungen. Ich weiss, jedes ziehen und drücken macht Frau verrückt.

    L.g.Amy48

  • Heute Gespräch mit strahlen Ärztin gehabt. Es kann sein dass die Muskulatur der rippen etwas beleidigt ist, da evtl Teile davon etwas strahlen abbekommen haben. Nach einer Woche ibuprofen sollte der Spuk vorbei sein. Wenn nicht muss man sich das genauer anschauen. Erst mal abwarten... 😎

  • Das ist seeeehr interessant. Als ich meiner Strahlenärztin von den Schmerzen erzählt habe ubd auch davon, dass seit der Bestrahlung mein Arm deutöich weniger beweglich ist, war der Kommentar quasi:

    Neee, also von der Bestrahlung kann dad nichts kommen. Die Strahlen haben keimen Einfluss auf die Muskeln, die stört das alles nicht...

  • Kajuscha , dass Deine Ärztin sagt, das kann nicht von der Bestrahlung kommen, ist ein bisschen wie „ich war es nicht, das müssen die anderen gewesen sein“. X/ Ich hab gerade extra nochmal nachgesehen, bei mir steht sogar im Aufklärungsbogen, dass es als Spätfolge zu Muskelverhärtungen und -schmerzen kommen kann (je nach Bestrahlungsgebiet und -umfang).

  • Ihr Lieben, lese gerade die Leitlinien zu Bestrahlung. Darin steht, dass ein Risikofaktor für Rezidiv und damit Entscheidung zur Bestrahlung ua medialer Tumorsitz ist.

    Kennt ihr die uhrzeiten die medial entsprechen und hat euch ein Arzt dazu schonmal was gesagt. Medial war bei mir nie Thema, würde aber sagen der Tumor war medial, im Sinne von Innenseite zum Brustbein gelegen.


    Leider finde ich Keine Angaben wann nach der Chemo die Stahlentherapie beginnen soll. Meine onko sagt in aller Ruhe 5 bis 6 Wochen nach Chemo, eine strahlen Klinik sagt Narbe sehr gut verheilt also 2 bis 3 Wochen.


    Vielen Dank Euch 😍😍


    Caro

  • Caro_caro


    habe eben im Internet geschaut. Medial scheint wie du auch schon schreibst zum Brustbein hin zu sein. Das müsste dann rechts 2-3 Uhr und links 9-10 Uhr sein. Aber das kann aber doch nicht die Entscheidung für die Bestrahlung sein???

    Soviel ich weiß befinden sich in der Nähe Lymphabflusswege. Vielleicht würde man in so einem Fall eine Entscheidung für Bestrahlung der Lymphabflusswege fällen? Und bei erhöhtem Risikofaktor wird vielleicht noch der Boost dazukommen.

    https://www.krebsinformationsd…rebs/strahlentherapie.php

    https://www.krebsgesellschaft.…pie/strahlentherapie.html

    Welchen Abstand man mit der Bestrahlung nach der Chemo lässt habe ich nirgends gelesen. 3- 6 Wochen war ohne Chemo. Max. 8 Wochen.

    Ich würde es an deiner Stelle nicht länger als diesen Zeitraum rauszögern. Wichtiger ist, dass du der Klinik, die du aussuchst in diesem Punkt vertraust.

  • Liebe IBru ,


    Herzlichen Dank für deine Antwort,

    laut Leitlinie sollen bei dem Risiko Faktor medial selbst T1 G1 Tumoren die eigentlich keine Strahlen bekommen, bestrahlt werden.


    Bekomme auch grad etwas Panik weil ich nun zwei Risikofaktoren habe, G3 und medial, dazu nur 1mm Abstand im Gesunden, was wohl auch Indikation zu strahlen ist.


    Vielen Dank für den Hinweis mit den Lymphwegen. Das wird eine Frage für die andere Strahlenklinik bei der ich mich noch vorstelle: Ob es Sinn macht die oberen Lymphwege zusätzlich zu bestrahlen.



    Liebe Tempi , oh viele Dank habe es gelesen, werde darin antworten.

  • Hmmm......ich habe das Gefühl das mein Arm etwas dicker, schwerer und angespannter wird. Die KG die allerdings nur HWS Massage macht, meinte auch das sähe alles etwas dicker aus (nur vom näheren betrachten). Kann das noch eine NW der Bestrahlung sein, knapp 4 Wochen nach Strahlungsende? Oder muss ich mir wegen eines Lymphödems schon Sorgen machen?

    Muss dazu sagen das ich vor ein paar Tagen einen etwas schwerern Rucksack getragen habe und gestern Rasen gemäht habe und dadurch jeweils natürlich der Arm mehr belasteter war.