Bestrahlung

  • IBru , Glückwunsch zum Bestrahlungsende 🙋🤗

    Danke birka2000 !


    Da ich keine Chemo hatte, habe ich jetzt die Sorge, dass man zu spät begonnen hat. :( Ob das Ergebnis gut war, kann ich aber erst in ein paar Jahren sehen... Jetzt muss ich erstmal in den Alltag damit zurückfinden. Eine Restunsicherheit bleibt. :/

  • IBru , die Restunsicherheit bleibt dir immer, auch wenn du das All-Inklusive-Paket hattest, so wie ich. Aber man lernt damit zu leben und der Alltag lenkt einen ab.

    Da hast du natürlich recht. Den Begriff "All-Inklusive-Paket" nehme ich in meine Krebs-Sprachwortschatz auf. Der gefällt mir in dem Zusammenhang irgendwie. Sehr netter Ausdruck für eine unschöne Zeit.

  • Hallo ihr Lieben,

    ich habe die Bestrahlung an meinen befallenen Lymphknoten am Hals (trotzdem Brustkrebs) hinter mir.

    Jetzt habe ich vermutlich ein Lymphödem am Hals. So die Ärztin. Genauer kann es erst nach dem Standing Ende Oktober beurteilt werden. Hat jemand damit Erfahrungen? Kann jemand mir Tipps geben, was ich tun kann und auf was ich achten muss?

    Danke euch und liebe Grüße von Gitti 🌻

  • Liebe Gitti1939, auch das noch. Keine eigenen Erfahrung. Das einzige was ich immer wieder höre ist Lymphdrainage von einer gut ausgebildeten Pysiotherapeutin (neue Zusatz-Ausbildung!). Der Knackpunkt ist wohl, dass vor der Lymphdrainage der betroffenen Stelle die Abflusswege geöffnet werden müssen. LG Ibru

    Ich schulde meinen Träumen noch Leben und meinem Leben Träume!

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  • Liebe IBru

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch zum Strahlen Ende, wie gut, dass du es geschafft. 1. Tag der 7. Woche als Therapie zählt beinah zur 6 Woche.


    Bei mir ließ man sich mit dem Start der Chemo sehr viel Zeit, OP 22. März, start chemo 25.5. Das war noch in unserer naiven Zeit. Meine Erkenntnis durch dieses Forum, sich niemals mehr abspeisen lassen.


    Du hast recht, mit einem G3 kann ich es mir nicht leisten nur ein bisschen Therapie zu machen. Zumal der prosignia Test bei mir 50 % Rezidivrisiko gebracht hat.

    Meine Mutter hatte Narbenrezidive trotz Chemo,... sie hatte sich vor 30 Jahren strikt gegen Strahlen entschieden. (Ich würde es umgkehrt machen, wäre da nicht der G3)


    Danke für den Ratschlag, werde ihn beherzigen.


    Habe etwas in deinen Beiträgen gelesen, ich habe mir auch vorgenommen die Hormontherapie nicht einfach so zu futtern. Erwäge Hormontests. Letzten Sommer hatte ich einen gemacht und da war mein Östrogenspiegel trotz 10 Jahren Wechseljahren nur geringfügig zu gering, eine Hormontherapeutin wollte mir Östrogene verordnen, zum Glück wollte ich das nicht. Vielleicht braucht es nicht die speziellen Wirksamkeitstest der AHT wenn der Östrogenspiegel nicht sinkt, wirken die Pillen nicht ausreichend, egal ob Tam oder Aromatasehemmer.

    Meine Idee ist es ebenfalls Testosteron zu messen um das Potential der Umwandlung zu kennen, ok und Fett zu reduzieren 🥵 das würde ich mit meiner Gyn od einer Hormonspezialistin besprechen. Erst recht seit ich hier irgendwo gelesen habe, das Hormontherapie irgendwie Metastasen Bildung provoziert (werde ich mich noch einlesen, ist so viel fachliches Zeugs, dass ich grad nur das aktuellste lernen kann).

    Alles wird individuell berechnet, aber Aht nicht, Hilflos erhöhen Sie auf 10 Jahre weil irgwendwas nicht optimal funktioniert...

    Logisch werde ich sie 10 Jahre nehmen, bin 100 % HR positiv, aber nicht mit blidem Vertrauen. 🧐🧐🧐🧐


    Liebe Grüße

    Caro

  • Hallo liebe Foris,


    ich habe eine praktische Frage und hoffe auf Euer "Schwarmwissen" und ein paar Tipps.


    Morgen startet meine Bestrahlung. Vor knapp einer Woche war das Planungs-CT. Mit anscheinend ganz normalen Filzstiften sind Markierungen angebracht worden und mit einem "Klarsicht-Pflaster" überklebt worden.

    Die ersten zwei Pflaster in der Flanke haben denselben Abend nicht mehr gesehen - hatte ich bereits "weggerubbelt". Und mit dem Pflaster verschwand vollständig die Markierung - keine Spur mehr auf der Haut zu sehen.


    Jetzt wasche ich mich schon seit Tagen kaum und ich getraue mich auch nicht, irgendetwas zu machen, bei dem ich schwitzen könnte.

    Nichtsdestotrotz sind die farbigen Markierungen unter den Pflaster nur noch ein großes Geschmiere - ich kann halt meine heftigen Hitzewallungen (nehme Anastrozol) nicht unterbinden.


    Ich hatte in meiner Strahlenklinik mal die Frage nach Tätowierungen oder Henna gestellt, bin aber ohne Antwort geblieben.


    Meine Fragen an Euch:

    Wie wird denn das während dieser 6 Wochen Bestrahlung? Orientieren sich die Ärzte immer an diesen verwaschenen Erstmarkierungen?

    Oder werden diese Markierungen und die Pflaster regelmäßig erneuert? (Das, was ich jetzt auf der Haut habe, hält keine paar Tage mehr!)

    Oder sind diese Markierungen nach der Erstbestrahlung nicht mehr nötig - weil man irgendwie "eingemessen" ist??

    Musstet Ihr auch so mit dem Waschen geizen? Wie seid Ihr mit dem Schwitzen umgegangen?


    Mir fehlt die Bewegung (bei der ich natürlich schwitze) ungemein. Habt Ihr Lösungen, wie ich mich bewegen / Sport machen könnte?


    Den Tipp, den BH über das Unterhemd zu tragen, habe ich bereits dankbar aufgenommen. Ich trage derzeit immer ein Halbarm-Merinoshirt, weil es am geruchsneutralsten ist und weil es alle markierten Bereiche abdeckt und nirgendwo scheuert. Und meistens verzichte ich auf den BH.

    Wie komme ich (organisatorisch) am besten durch diese Zeit?


    Bin dankbar für jede Aufklärung und jeden Hinweis. :-)

  • Hallo liebe Schnutz ,


    die Markierungen werden regelmäßig erneuert und es gibt dann auch neue Pflaster dazu.


    Zum Ende der Bestrahlungen konnte ich an einigen Stellen keine Pflaster mehr vertragen, da durfte ich zu Hause mit einem Eddingstift nachmalen. Also einfach mal das Problem ansprechen und sich nicht verrückt machen lassen. Fürs Schwitzen können wir ja nichts. Die Bestrahlungsklinik wird dafür bezahlt, dass sie sich einen Kopf machen, wie die Markierungen bei dir halten.


    Schicke dir eine :hug: für deine erste Bestrahlung.


    LG

    Kalinchen

  • Liebe Schnutz

    Ich habe in meiner Strahlenpraxis meine eigenen Stifte gefordert denn das steht jedem Patienten zu ...allein aus hygienischen Gründen wollte ich die haben und nicht mit Stiften angemalt werden die durch andere Patienten gingen . So konnte ich oder mein Mann immer neu anzeichnen und ich habe immer diese durchsichtigen Pflaster gefordert falls was abfällt an Pflastern und ich duschen gehen kann . Die haben zwar geschaut und die Nase gerümpft aber das war mir echt egal . Die haben die Sachen zu geben und bekommen ja auch genug Geld von den Kassen . Lass dich nicht abwimmeln 😘

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • Schnutz


    *bei mir wurden einmal die Woche Kontrollaufnahmen gemacht.

    *die Markierungen, werden nachgezeichnet. Ich vertrage keine Pflaster. Z. T. haben wir die Makierungen 2 mal am Tag erneuern müssen. Selber. Das war bei anderen Foris strengstens verboten. Jede Klinik ist anders.
    Meine benutze stinknormale Edd..gs (Igitt). Ich habe mir für viel Geld einen extra Haut Eddi... besorgt, der hielt keine 2 Stunden. Deshalb habe ich mich den normalen Stiften ergeben. Dafür hielten die Striche nach 6,5 Wochen als sie abdurften prima. Ich habe manche erst nach mehreren Anläufen abgewaschen bekommen.

    * wenn die Klinik keine Tätowierungen benutzt- keine Chance darauf. Von Henna bei der Bestrahlung habe ich nichts gehört.

    *die bestrahlte Seite habe ich nur mit klarem Wasser "abgetupft" nicht "abgerubbelt". Mit dem Erfolg, dass sich die geschädigte Haut erst nach der Behandlung schälte, worüber ich froh war.

    *erst als Hautschäden (Rötung, Jucken, Schuppen) zu sehen waren, habe ich nach Anleitung der Klinik nur ganz mässig Creme benutzt.


    Es kann sein dass den MTAs morgen die Striche fehlen. Dann ist das halt so. Nicht aufregen.

    Alles Gute für die nächsten Wochen!

  • Hallo zusammen,

    Ich bin morgen fertig mit meinen Bestrahlungen (28).

    Ich bin gut über die Zeit gekommen, aber seit heute tun mir die oberen Rippen direkt unter der bestrahlten Brust weh. So als wäre ich gegen eine Wand gerannt. Kann das von den bestrahlungen kommen, kennt das jemand?

    LG Petra ☀️

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  • Das beruhigt mich schon etwas, ich frag morgen nochmal den strahlen doc. Man denkt ja immer sofort an das allerschlimmste. Früher wäre mir das gar nicht so aufgefallen, da hätte ich gedacht, ach ne Verspannung oder gestoßen. Jetzt macht man sich über jedes stechen und mucken Gedanken.

  • Hallo Luna123, ich hatte letzten Sommer Bestrahlungen und habe jetzt seit Januar an der betroffenen Seite eine Rippenserienfraktur. Kmochenmetastasen wurden weder in der Szintigrafie noch im CT festgestellt. Die Ärzte schliessen auch nicht aus, dass die Ursache in der Strahlenbehandlung aus. Ich hatte sehr starke Schmerzen, leider heilen die Frakturen nicht so richtig. Aber im Moment geht es besser. Ich werde auch noch wegen Osteoporose nachgucken lassen, nehme ja schon 3 Jahre Letrozol. Dein Beitrag ist auf jeden Fall sehr interessant. Danke dafür, gute Besserung und liebe Grüsse von mecki65.

  • Liebe Luna123 ,

    Meine Bestrahlung ist seit Juni 2018 beendet und ich habe auch oberhalb der Brust eine Schwellung und ab und zu Schmerzen, wie bei einem blauen Fleck. Im MRT ist alles ok. Also muss ich damit leben, ist sicher auch von den Bestrahlungen. Ich weiss, jedes ziehen und drücken macht Frau verrückt.

    L.g.Amy48

  • Heute Gespräch mit strahlen Ärztin gehabt. Es kann sein dass die Muskulatur der rippen etwas beleidigt ist, da evtl Teile davon etwas strahlen abbekommen haben. Nach einer Woche ibuprofen sollte der Spuk vorbei sein. Wenn nicht muss man sich das genauer anschauen. Erst mal abwarten... 😎

  • Das ist seeeehr interessant. Als ich meiner Strahlenärztin von den Schmerzen erzählt habe ubd auch davon, dass seit der Bestrahlung mein Arm deutöich weniger beweglich ist, war der Kommentar quasi:

    Neee, also von der Bestrahlung kann dad nichts kommen. Die Strahlen haben keimen Einfluss auf die Muskeln, die stört das alles nicht...