Bestrahlung

  • Teafriend Ich habe ein wesentlich größeres Tatoo am Oberarm, da stören die Pünktchen nicht wirklich :) Nur, vorgewarnt hat mich auch keiner...

  • Teafriend,

    Ich habe für die Bestrahlung auch 3 kleine Punkte tätowiert bekommen und war sehr froh darüber, es kann nichts verwischen und wer es nicht weiß der sieht es nicht. Es sind nur winzige Punkte. Wenn du magst schicke ich dir mal ein Bild per PN. LG simone

  • Laufen ich dann 1,5 Wochen mit den aufgezeichneten Strichen herum?

    ja! Aber trotzdem wurde ich am 1. Bestrahlungstag erneut "vermessen", also es wurden wieder Kontrollaufnahmen gemacht und die Striche wurden noch korrigiert. Also keine Panik, wenn die verblassen bis dahin. Jede Woche wurden die Striche neu ausgerichtet. Das heißt eine Sitzung pro Woche dauerte immer etwas länger.

  • Teafriend bin auch verwirrt, mir hat kid telefonisch und drei Radiologen gesagt, dass 28 x. Hautfreundlicher sei, auch gyn und onkologe. Selbst die Radiologen die 15 x machen wollten.


    Hauptsache jede findet die Behandlung der sie vertraut.


    Wird die Achsel bei dir mit bestrahlt?


    Liebe grüße

    Caro

    Lassen-Können ergänzt das Wollen-Können wie die Stille die Musik, das Schweigen das Reden, die Nacht den Tag.

    _______


    Kann nicht ich daraus werden – echter, tiefer, neu?

  • Gnaaaatsch....heute wieder das gleiche.Leichter Druck im Kopf, Blutdruck bei 145/95 . Heut morgen war er noch bei 120/80. Sonst gehts eigentlich gut, fühl mich auch nicht müde oder so.

    Am Montag soll ich auf ein anderes Gerät umgestellt werden. Lungenschonender soll das sein? Mal sehen....

    Liebe Grüße an euch alle!

  • Hi! Ich beginne nächste Woche mit der Bestrahlung. Geplant ist bis Ende Dezember. Da sind auch die Feiertage zwischen. Sie haben mir aber schon gesagt, dass die Radiologie dann geschlossen ist. Bin gespannt, wie sie es aufteilen!

  • ASVE Bei uns war das dann so, ein Teil der Patienten kam an einem Tag zweitmal, in der Früh und dann nochmal am Abend und der Andere Teil am Feiertag. Wenn du mal einen oder zwei Tage pause hast , ist dass nicht schlimm. Ich hatte immer von Montag bis Freitag, Samstag und Sonntag war Pause. Wenn am Freitag Gerätewartung war, wurde dann am Samstag Bestrahlt.

    Aber das sollte dann auch auf deinem Plan Vermerkt sein, was sich für die Feiertage ändert.

  • Hallo Schicksalsgemeinschaft,

    habe gerade meine Bestrahlung in einer süddeutschen Klinik hinter mich gebracht.

    Vorgeschichte: Erstdiagnose Brustkrebs 2007, Rezidiv 2011, Rezidiv 2014, Rezidiv 2018 - dieses Mal jedoch nach aussen durchgebrochen -

    Haut infiziert - und dann volles Programm mit Chemo, im Sommer Brustentfernung linke Seite, und nun 28 Bestrahlungen bis letzten Donnerstag. Ich hatte mich zur "atemgesteuerten Bestrahlung" entschieden. Diese wird in manchen Kliniken bei Brustkrebspatienten, denen die linke Brust entfernt wurde, angeboten. Soll das Herz besser schützen und schonen.

    Bei der Probe funktionierte das auch noch gut. Man bekommt eine Brille, in der man unten einen grünen Balken sieht und dann muss man auf Kommando atmen - der Atem wird sichtbar durch einen orangefarbenen Balken, den man in ein oben stehendes grünes Kästchen hineinatmen und dann dort auch halten muss. Kurz darauf begann die Bestrahlung am 23.9. und es funktionierte auch noch an den beiden ersten Tag, dann reichte die Puste nicht wegen einer Erkältung. Abbruch - Diskussion - am nächsten Tag lag ich flach - aber sie bestrahlen auch dann, wenn es einem nicht gut geht, Kriterium ist das Fieber - bei Fieber wird nicht bestrahlt. Aber das hatte ich nicht. Mir wurde dann Plan B so erklärt - dass die normale Bestrahlung für mich eher unbedenklich sei, da bei meiner Anatomie der Nutzen der "atemgesteuerten Bestrahlung" sowieso eher gering sei (die Anatomie scheint sehr unterschiedlich bei uns Frauen zu sein).So hatte ich in der ersten Woche nur drei Bestrahlungen, in der 2. vier wegen des Feiertages, die Woche drauf wegen starker Erkältung wieder nur drei Tage - und die folgenden dann immer fünf Tage bis auf die letzte Oktoberwoche (Feiertag 1.11.) nur 4 Tage. Die Ausfalltage wurden hintenan gehängt. Also drei Mal in der Woche schien nicht so ein grosses Problem zu sein. An den Wochenenden wurde dort nicht gearbeitet.

    Da bei mir zuvor die Haut infiziert war, wurde ein grosses Feld von Brustmitte bis unter die Achsel bestrahlt und zwar wurde eine Moulage aufgelegt, die die Strahlen nicht in die Tiefe lenken sollen, sondern auf die Hautoberfläche verteilen.

    Im BZ hatte man mir vorher mal gesagt, während der Bestrahlung nichts auf die Haut aufzutragen, aber diese Information stimmte nicht,

    sondern mal soll lt. ausgebildetem Pflegepersonal für Strahlenpatienten, die Haut zwei Mal täglich mit einer Bodylotion - allerdings ohne Konservierungsstoffe, Parfum, Alkohol-Zusätze - eincremen. Bei mir hat sich gegen Ende dann doch eine Hautschicht gelöst und ich hatte und habe deshalb noch Schmerzen.

    Vom Pflegepersonal in der Strahlenklinik habe ich folgende Pflegeempfehlung bekommen:

    Reinen Schwarztee ohne Zusätze aufkochen, 2 Teebeutel ganz lange drin lassen, warten bis der Tee lauwarm abgekühlt ist und dann

    ein entsprechend grosse Kompresse eintauchen - nicht auswringen - nur etwas - dann eine Plastikplane und ein altes Frotteehandtuch vorbereiten - sich drauflegen und die Kompressen auf die entsprechende Hautstelle 10 Minuten auflegen. Danach die Haut an der Luft abtrocknen lassen. Schwarztee soll die Haut beruhigen - wusste ich vorher auch nicht. Die Plastikplane und ein altes Handtuch dient nur als Fleckenschutz, da Schwarzteeflecken sich wohl nicht wieder entfernen lassen.

    Danach das betroffene Hautareal am Besten mit Panthenol Creme einreiben und

    dann die Stelle mit "Jelonetkompressen" abdecken - dafür kann man ein Rezept in der Strahlenklinik bekommen,

    darüber dann normale Kompressen auflegen (auch dafür kann man ein Rezept bekommen) und

    darüber, damit das alles hält, eine Windelhose umgekehrt überziehen. Die bekommt man auch dort vom Personal - im Schritt wird mit der Schere eingeschnitten und dann zieht man sie umgekehrt über sich. Die Beine sind dann die Ärmel und der Bund unten -

    hält alles gut zusammen und lässt auch Luft durch.

    Falls die offene Hautstelle nässt, oder sich ein gelbes Sekret bildet, oder man Fieber bekommt, sollte man aber sofort zum Arzt gehen,

    dann reicht die Eigenversorgung nicht mehr aus.

    Es kann auch sein, dass auch nach Ende der Bestrahlung die Haut noch stark nachreagiert - muss nicht sein - kann aber - hat man mir vorsorglich gesagt, damit ich vorbereitet bin.

    Ich würde jeder Frau empfehlen, bei der die ersten Hautrötungen auftreten, mit den dafür ausgebildeten Pflegepersonen zu sprechen,

    mich hat man etwas zu spät dorthin geschickt. Deswegen möchte ich diese Erfahrung hier gerne weitergeben.

    Liebe Grüsse

    Clara

    Einmal editiert, zuletzt von Maia () aus folgendem Grund: diverses gemäß Forumsregeln entnommen

  • Hallo liebe Clara ,

    da hast du ja schon einiges mitgemacht.

    Wurdest Du bei den Erkrankungen vorher, nicht bestrahlt oder hast chemo bekommen? Weil Du schreibst, jetzt volles Programm. Ich hatte von 04/18-06/18 auch 28 Bestrahlungen. Ich durfte nicht cremen. Sollte die Haut immer trocken halten. Das habe ich auch gemacht und bis zu 5x täglich Puder aufgetragen. Ich bin sehr gut durch gekommen. Hatte am Ende nur wie einen ganz leichten Sonnenbrand.

    L.g.von Amy48

  • Hallo liebe Amy,

    Danke für Deine Nachricht. Ich hatte vorher umständebedingt keine Bestrahlungen, Chemo war vorher kein Thema - da immer nur abgegrenzter Tumor und brusterhaltende OPs. Habe auch dieses Mal keine Metastasen - nur bei der 1. OP eine Mikrometastase in einem Lymphknoten, der bei der OP auch entfernt wurde. Dieses Mal wollte die OP-Ärztin im Brustzentrum auf Nummer sicher gehen und da ich jetzt auch Zeit habe, bin ich mit allem einverstanden gewesen.

    Von dem Puder hat mir jemand kürzlich erzählt, das hat vor längerer Zeit mal auch jemandem gut geholfen.

    Wie unterschiedlich die Empfehlungen sind, das ist schon interessant. In der Uniklinik gab es drei Frauen, die eine spezielle Ausbildung dazu gemacht hatten und ich habe mich jetzt daran orientiert - weiss es ja auch nicht besser - und nun brauche ich etwas Geduld. Es geht ja alles vorüber.

    Ist es denn die bisher Deine einzige Diagnose?

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass es die letzte Erkrankung dieser Art war. Die Bestrahlung soll immer noch effektiver als die Chemo sein, was das Abtöten der Tumorstammzellen betrifft - ich hoffe, dass die "Strahlen" bei uns gründlich "aufgeräumt" haben.

    Es ist schon eine tückische Krankheit. Bisher habe ich immer nach jeder OP gesagt "ich hatte Krebs" und damit war für mich der Fall erledigt.

    Im Moment fühle ich mich noch als "Krebspatient", aber vielleicht ändert sich das auch wieder.

    Musst Du auch Aromatasehemmer die nächsten Jahre einnehmen?

    Gute Nacht und

    herzliche Grüsse und vor allem allerbeste Gesundheit

    Clara

  • Hallo

    Ich bin auch gerade mitten in der Bestrahlung.

    Langsam wird meine Haut immer gwnervter.. Sollte bislang nichts drauf machen. Jetzt sagen sie L. Creme mit Urea sonst nichts. Habe starken Juckreiz und ziemliche Rötungen. Ansonsten ist aber alles gut... Ja schon komisch dass jeder andere Empfehlungen bekommt..

  • Dunni der Urea- Anteil sollte hoch sein, hatte damals eine Salbe verschrieben bekommen. Quark hilft auch, das kühlt zusätzlich. Und dann hatte ich noch den Tip bekommen ein echtes Seidenunterhemd zu tragen. Ich hab den BH dann drüber angezogen, dann reizt das die Haut auch nicht so. Die Seide ist sehr angenehm auf der gereizten Haut.

  • Hallo @all,

    meine Bestrahlung beginnt am 14.11. und geht bis 23.12., insgesamt 28x von montags bis freitags. Ich habe eine super Aufklärung durch den Strahlenarzt bekommen. Da mehrere Stellen gleichzeitig bestrahlt werden können, bleibt es trotz Bestrahlung der Lymphabflusswege bei 28. Das Ganze wird der Atmung angepasst. Dadurch ist die Bestrahlung weniger schädlich für das Herz.

    Auf dem Merkzettel steht alles noch mal drauf, was ich tun und lassen soll/kann/muss/darf. Vor allem nur Bepanth**** Pflegeprodukte, ggf. mit Quark kühlen ... keine enge Kleidung.

    Boah, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich der Strahlentherapie entgegenfiebere, denn in die vertraue ich mehr als die Chemo. Ach so, seit 29.10. nehme ich Tamo**** .... bis auf trockene Augen und Fresslust keine Probleme.

    Wenn dir das Schicksal Steine in den Weg legt, heb sie auf und bau ein Schloss draus! ;)

  • Hallo liebe Clara,

    ja, ich hoffe wirklich nie wieder damit konfrontiert zu werden. Ich hatte auch das Glück, keine Chemo machen zu müssen. Ich wurde 2003 schon einmal wg.Myomen in der Gebärmutter operiert, das war alles gutartig. ED vom BK war 02/2018 und auf Grund von Tamoxifen hatte sich an meiner Gebärmutter eine große Zyste gebildet. Daraufhin habe ich mir 10/2018 alles komplett entfernen lassen. War zum Glück alles gutartig. Seit 01/19 nehme ich Anastrozol und manche Tage fühle ich mich echt wie 80. Ich hoffe nur, dass das im laufe der Jahre nicht noch schlimmer wird, was die Gelenke betrifft. Ich hatte zur Nachsorge schon 2x MRT, eine " komplizierte " ( Fachausdruck ) Zyste musste punktiert werden, aber da war auch alles gutartig. Ich versuche mein Leben so gut wie möglich zu leben, gehe arbeiten, gehe zum Aquajogging, zur Lymphdrainage usw. und möchte nie wieder so ein Jahr wie 2018 erleben.

    Ich wünsche Dir alles Gute.

    L.g.von Amy48

  • Ihr lieben Mitstrahlerinnen,

    heute war meine 3. Bestrahlung.Und ich muß sagen, die Brust tut immer ärger weh...Ich galube ich gehöre wohl zu den eher empfindlicheren, die gleich was spüren ...:(. Vieleicht liegts auch n der recht großen Brust,die eh immer schon mastopathisches Gewebe hat! Ich weiß nicht...

    Ich sehe auch sehr abenteuerlich bemalt aus mittlerweile.8oDie Markierungen vom Planungs ct sind rot-schwarz verschmiert zwischen beiden Brüsten,darüber die leicht gebleichten Fadenkreuze vom Freitag,die mit blau nachgezeichnet wurden...und nun neu: grüne Streifen im Zebralook, da wurden wohl meine Blutgefäße nachgezeichnet? Wenn das so weitergeht, seh ich bald den Busen nicht mehr, falls er doch mit Rötung reagieren sollte...=O Sah das bei euch auch so aus?

  • Hallo @Katastrophenschutz ,


    hast Du die Schmerzen in der Strahlenklinik denn mal angesprochen? Das solltest Du morgen unbedingt machen.

    Als ich hier vor meiner Bestrahlung gelesen habe, hab ich aber auch mehrfach gelesen, dass einige Stiche oder Druckschmerz o.ä. hatten und es lt. Ärzten heißt, dass es in der Brust „arbeitet“.

    Was für ein Schmerz ist es denn? Eher die Haut oder „innerlich“?


    Das mit dem Schnittmuster in verschiedenen Farben war bei mir auch so. I.d.R. wird einen neue Farbe genommen, wenn Kontrollaufnahmen gemacht werden, das ist dann die „Farbe der Woche, die als Ausrichtung gilt“ sozusagen.

  • Liebe Tempi Die Brust ist nur dezent gerötet, der Schmerz sitzt innen.Fühlt sich ein bisschen so an wie Milchstau und sie ist sehr berührungsempfindlich. Ich hatte in der Stillzeit einmal Brustentzündung, so ähnlich. Bis jetzt hab ich noch keinen Arzt gesehen, ich werde morgen mal nachfragen. Ich hab das noch nicht so raus mit dem nachfragen. Wenn die Tür hinter der Umkleide zufällt, hast du quasi keine Chance mehr noch was zu fragen...:D Das Hämmern außen an die Tür haben sie heute z.b. nicht mehr gehört in ihrem "Hochsichetheitstrakt".