Bestrahlung

  • Hallo Ladylisi,


    ich freue mich über jeden, der möglichst wenig Nebenwirkungen hat (egal wovon) und wünsche dir, dass es so bleibt!


    LG
    Diana ("nur" amputiert ohne Bestrahlung)

    Mit den besten Wünschen :) ,
    distudis

  • Hallo ihr Lieben!


    Erst mal das positive: seit heut is Halbzeit bei den Bestrahlungen 14 von 28 geschafft, JUHU!!!


    Und da ich mich so riesig darüber gefreut habe keine Nebenwirkungen zu haben ist das folgende echt gemein:
    Seit 2 oder 3 Tagen (mein Hirn funktioniert bis dato noch nicht richtig von den 4 x EC und 1 x Taxol, juhu kommen ja nochmal 12 x Taxol :thumbdown: ) habe ich einen richtigen Klos im Hals. Erst hatte ich sowas ähnliches wie Sodbrennen (oder wars Sodbrennen?) und dann blieb dieser Kloß hängen. Die Kopfschmerzen wollen noch immer nicht verschwinden und das Pochen im Ohr hab ich auch. Zwischenzeitlich geht's weg... Ist aber sehr schwierig bis dahin zu kommen. Nehme jetzt jeden Abend zum Einschlafen eine Ibu (nur ne schwache, ohne Rezept) zum Einschlafen, weil mein linker Arm und die Brust (operierte Seite) so weh tun, dass ich sonst nicht schlafen könnte. Doofe Bestrahlung, zum Glück hab ich schon die Hälfte. Ach, und meine Narbe (Brust is ja derzeit weg) hat ne weiße kleine Wulstkruste bekommen. Auch etwas eklig.


    Hätte das Thema jetzt irgendwie mehr zu den Nebenwirkungen oder zum Jammern gehört? Hab gedacht, da es um Bestrahlung geht, Hau ichs hier rein!


    Ich will niemand den Mut nehmen das ganze zu machen, zieht eure Therapie durch, es nützt ja was! Aber man muss evtl Zähne zusammen beißen.


    Grüße Ladylisi

    :thumbsup: Der Mensch stolpert nicht über Berge sondern über Maulwurfshügel! :thumbsup:

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  • Hallo Ladylisi,
    erstmal Glückwunsch zur Halbzeit. Das ist ja schonmal supi!!
    Das mit den NW weniger. :thumbdown:
    Hast Du das den Strahlenleuten mal gesagt?? Wär vielleicht ganz gut das zu erwähnen.
    Ich hab so einen unangenehmen Reizhusten. Nicht dolle aber trotzdem störend. Aber wenn das alles ist. :rolleyes: Ich hoffe es zumindest.
    Meine Narbe hat auch so was weißliches wulstiges bekommen. An einer Stelle. Seltsam :hot:
    Ich wünsche Dir das die Beschwerden und Armschmerzen bald vergehen!! Hab eine gute Nacht
    Liebe Grüße shirley :hug:

  • Hallo,
    hatten andere hier während der bestrahlung auch häufig kopfschmerzen? Habe ich fast täglich und hoffe es kommt "nur" von der bestrahlung. Außerden tut mir die schulter auf der bestrahlten seite während der lagerung schon arg weh....Ansonsten keine Beschwerden 8)
    LG
    Tina

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: "Size"-Zeichen entnommen. :-)

  • Hi tina 376,
    Sprich Deine Beschwerden doch mal an bei den MTA -Damen. Die können Dir sicher was dazu sagen, oder den Arzt informieren wenn es nötig ist! Vielleicht kannst Du Deine Arme ein klein wenig anders und entspannter legen? Ich hatte am Anfang soooo Beschwerden :hot: .Verkrampfter ging es gar nicht mehr. :thumbdown: Hatte auch total Probleme beim Atmen als ich diese elende "Decke" auf die Brust bekomme. HORROR pur!! Jetzt geht es so langsam. Meine Brust verfärbt sich, Rippenweh und Husten sowie leichten Druck auf der Brust. ;( ;( Geht aber alles noch. Noch 17 x ;(
    Wir schaffen das!! Drück Dich :hug:
    shirley

  • Guten Abend ihr Lieben!


    Ab morgen geht bei mir der Countdown los (man zählt ja erst ab 10 runter!)! Und ich bin so happy! Hab ein ziepen in der Brust, aber solang meine Strahlenärztin meint, dass es nicht schlimm ist find ichs ok! Sie meint es könnten die Rippen sein! Meine Narbe bekommt eine weiße Kruste, soll sie jetzt mit Bepanten einschmieren!


    Auch wenn meine Ärztin nicht immer so viel Zeit für mich hat, bin ich sehr zufrieden mit ihr und liebe ihre Art und weise mit mir zu reden! Werde sie vermissen!


    Grüße Ladylisi

    :thumbsup: Der Mensch stolpert nicht über Berge sondern über Maulwurfshügel! :thumbsup:

  • Hallo Ihr Lieben!
    Nach ca 18 bis 20 (von insgesamt 28 ) Bestrahlungen der Brustwand verfärbte sich meine Haut am Rücken hinter dem Schlüsselbein und oberhalb der Schulterblätter dunkelbraun.
    Habt ihr so etwas auch schon mal erlebt? Ich habe noch nichts dazu im Forum davon gelesen.


    Meine Ärztin hat es mir bestätigt, aber auch nicht mehr dazu gesagt... wie man es so oft im Umgang mit den Ärzten erlebt.
    Ich empfinde es einfach als sehr heftig, da die Strahlen ja durch den Körper hindurchgehen und beim Austreten noch solch eine Kraft haben. ;(


    Ich habe übrigens auch mit Kopfschmerzen durch die Strahlentherapie große Probleme. Wollten die Ärzte auch nicht so recht glauben. Werden jetzt langsam nach 2-3 Wochen nach dem Bestrahlungsende besser.


    Ich drücke euch allen die Daumen, dass ihr es bald überstanden habt....

  • Hallo sonnenstrahl,


    ich habe auch eine dunkle Stelle von der Strahlentherapie auf dem Rücken. Ich hatte die Therapie im Mai/Juni 2014. Der Fleck ist immer noch da, ist vielleicht etwas heller geworden. Mein Strahlendoc (einmal jährlich guckt er noch mal drauf) hat mir im August 2015 gesagt, dass das ganz lange dauere, dass die Haut wieder heller wird, bei manchen auch nie. Na ja, ich finds jetzt nicht sooo tragisch.... Außerdem habe ich zufällig festgestellt, dass ich dort auch nicht schwitze.... ich war beim Fitness, T-Shirt auf dem Rücken klatschnass, nur die besagte Stelle nicht...sah schon bisschen seltsam aus....


    Aber wie gesagt, ich finde es nicht so tragisch, es tut nicht weh, es juckt nicht - damit kann ich gut leben.


    LG sunshinelady

  • mein mann hatte ende september bestrahlungsende 35 stück nichts ist gewesen kein erholwochenende keine


    geburtstagfeier . seit anfang oktober liegt er im krankenhaus und seit 7.10 auf der Intensivstation


    mit einer schlimmen lungenentzündung ich schreib später noch in meinem tread davon....



    lg.- von salia frau von karsten

  • Hallo ihr Lieben,
    ich habe nun am 1. Oktober meine letzte von 37 Bestrahlungen gehabt (28 auf die linke Brust, 9 Boosts auf das Tumorbett). Von Beginn an wurde ich täglich etwas müder, am Ende war ich energetisch auf 0. Aber, das war nicht wirklich schlimm, hatte ich doch nach den täglichen Bestrahlungen( außer Samstag u. Sonntag) etwa 1 Stunde Ruhen eingeplant und auch meist genutzt. Danach konnte ich immer noch ein bischen machen. Mut mach: Die ersten 3 Wochen war eigentlich nichts belastend!
    Danach kam glücklicherweise Tag für Tag die Kraft wieder zurück. Ich spüre jetzt mehr die Narben und die brusterhaltend operierte Brust schmerzt noch gelegentlich. Die Haut erholt sich nach und nach wie nach einem Sonnenbrand. Während der Bestrahlungen habe ich nur bei Bedarf mit einer neutralen Lotion gecremt, allerdings nie vor der Bestrahlung sondern eher danach bzw. am Abend. So oft es ging habe ich keine oder nur lockere Kleidung aus Baumwolle oder Seide getragen. Die Luftigkeit tat gut. Es wird so wenig von indirekten Nebenwirkungen der Bestrahlung gesprochen. Ich will hier mal berichten, dass ich bisher schlechter schmecken und riechen kann (hoffe, es kehrt noch zurück). Leichte Schmerzen an den Rippen und dem Schlüsselbein und wunde Stellen im Mund sowie Magenschmerzen hatte ich auch. Alles nicht wirklich so schlimm, aber ich möchte es hier mal erwähnen.
    Eine Chemo hatte ich zum Glück nicht, aber nun kommt bald die AHT, beginnend mit Aromatasehemmer, dann Wechsel auf Tamoxifen. Bin mal gespannt wie ich es vertrage. Ich informiere mich stetig, ob eine über 5 Jahre hinaus verlängerte Behandlung sinnvoll ist und ob ich parallel Bisphosphonate nehmen soll. Entscheidungen, die ich irgendwann treffen werden. Ich frage auch mal in die Runde wie es mit der Ernährung bei einem Hormonabhängigen Turmor ist: Manche sagen, keine Soja etc. , andere Meinungen sind, dass Phytoöstrogene die Rezeptoren blockieren, also gut sind. Was wisst ihr darüber?
    Nächste Woche beginnt meine AHB und ich freue mich darauf, mal abschalten und die Verantwortung abgeben. Vielleicht treffe ich ja jemanden von euch. Das wäre schön.
    Allen alles Gute und weiterhin viel Mut und Kraft!
    Eure Busy Bee

  • Also bei mir ist von den 25 Bestrahlungen nichts zurück geblieben ausser das die Brust manchmal gezwickt hat.....als positive NW wachsen an der bestrahlten Achsel keine Haare mehr :) .
    Zur AHT kann ich dir nur sagen das ich 5 Jahre Aromastasehemmer nehmen soll mir mehr oder weniger heftigen NW. Habe jetzt vor 3 Monaten das Medikament gewechselt und es geht mir besser. Wie es nach den 5 Jahren weiter geht weiß ich noch nicht. Vllt hat die Forschung bis dahin schon was neues entdeckt. Chemo hatte ich auch nicht. Sonst geht es mir recht gut bis auf eine extreme Gewichtszunahme unter der AHT.
    Ich wünsche dir alles Gute.
    Lg Keinohrhase :hug:

  • Ich bin mal wieder völlig ratlos. Gestern hatte ich meine 13. Bestrahlung. Bis vor ein paar Tagen war alles gut, keine Probleme oder Schwierigkeiten.
    Aber seit 3 Tagen habe ich Schmerzen in der bestrahlten Brust. Ich war sofort bei meinem Gynäkologen. Er hat Ultraschall gemacht und die Brust auch abgetastet, kann aber nichts feststellen. Er meinte dann es käme aller Wahrscheinlichkeit von der Bestrahlung. Also habe ich dann am Dienstag im Strahlenzentrum Bescheid gesagt. Der Arzt dort hat dann auch noch mal abgetastet, mir Schmerzmittel und kühlen empfohlen.
    Ist ja alles schön und gut, aber die Ursache weiß ich immer noch nicht. Auf meine Nachfrage bekam ich die Antwort "In der Medizin fragt man nicht nach der Ursache, sondern nur ob es schlimm oder harmlos wäre". Und bei mir wäre es harmlos.
    Ja vielen Dank auch. Ich hab Schmerzen, die kleinste Berührung tut weh. Und das ist harmlos?
    Sollte es bis Montag nicht besser sein soll ich mich noch mal melden.
    Klar ist es Montag besser, Samstag und Sonntag ist ja keine Therapie! Ich überlege ernsthaft das abzubrechen. Wer sagt einem denn ob das alles nicht noch Folge-oder Spätschäden verursacht?
    Ach so, von außen ist an der Brust nichts zu sehen. keine Rötung oder Verfärbung, nichts.

  • Liebe Anniholly,


    ich kann mir gut vorstellen, wie unbefriedigend es für Dich ist, Schmerzen zu haben, ohne dass Dir die Ärzte den konkreten Grund dafür nennen können. Aber manchmal ist das so und man muss dann schauen, dass die Symptome gemildert werden.


    Natürlich ist es gerade in einer solchen Situation für mich nachvollziehbar, wenn Du über einen Therapieabbruch nachdenkst. Auch ich bin im Verlauf meiner Therapien ab und zu an den Punkt gekommen, wo ich über Sinn und Nutzen meiner Behandlung nachgedacht habe. Für mich war es dann aber immer wichtig, dass ich alle Möglichkeiten, die ggf. zu einer Verbesserung meiner Situation führen könnten, ausgeschöpft habe und dass ich mich außerdem gefragt habe, ob ich mit den möglichen Folgen eines Therapieabbruchs leben könnte. Also ob ich bereit wäre, das Risiko einzugehen, dass der Krebs wiederkommt, ohne mir dann vorzuwerfen „hätte ich doch damals …“


    Mein Tipp für Dich ist, gut über diese Fragestellung nachzudenken – und es doch auch mit dem Kühlen zu versuchen. Denn oft helfen solche „einfachen“ Maßnahmen ganz gut.


    Ich wünsche Dir, dass sich Deine Beschwerden schnell bessern – ansonsten löchere Deine Ärzte so lange weiter, bis sie eine Lösung für Dich finden.


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Hallo Anniholly,
    es tut mir Leid, dass bei dir während der Strahlenterhapie Schmerzen in der operierten Brust auftauchen. Das war bei mir auch so und auch ich sollte kühlen. Zusätzlich wurde mir vom betreuenden Radiologen noch eine gelbe Flüssigkeit namens Rivanol verschrieben, die ich während der Strahlentherapie einsetzen konnte. Das kühlt sehr gut. Frag doch mal nach, ob man dir das verschreiben kann.
    Du musst dir im Klaren sein, dass die Strahlen zwar unsichtbar, aber sehr, sehr effektiv sind. Es können also sehr wohl Schmerzen dieser Art entstehen. Und für deinen Radiologen sind sie ja sozusagen "normal", d.h. nicht besorgniserregend! Nach einer brusterhaltenden OP ist die Strahlentherapie erwiesenermaßen notwendig - das haben alle wissenschaftlichen Studien gezeigt. Ich verstehe, dass du dir Gedanken über einen Abbruch machst, aber jetzt bist du doch mittendrin!
    Vielleicht könntest du bei einer der Psychoonkologinnen der Strahlenklinik um ein Gespräch bitten? Sie sind für solche Fälle da und können dich auch ein Stück weit begleiten, auch bei Arztgesprächen.
    Ich wünsche dir, dass die Schmerzen gut auf Kühlung und auf die Schmerzmittel reagiern und schnellst möglich wieder verschwinden.
    Liebe Grüße
    Angie

  • Hallo Anniholly,
    ja es kann schmerzhaft sein, ja es können Kopfschmerzen kommen, ja es können Spätfolgen kommen...
    und nein, es gibt uns niemand eine 100%ige Garantie dass die Strahlen alle "bösen Zellen" zerstören.
    Aber: die Strahlen sind "eine Waffe gegen den Krebs", wir haben die Möglichkeit diese Waffe für uns zu nutzen, und das habe ich getan, 36 x


    Glaub mir ich wollte mehr als nur 1 x abbrechen, hatte erhebliche Probleme während dieser Zeit. Aber ich habe mir immer vorgestellt dass die Strahlen "innen alles verbrennen" und habe daran gedacht wie lange es "schmerzt" wenn ich ans Bügeleisen oder den Ofen komme. Du kannst jetzt sagen das ist sehr naiv gedacht. Mag sein, aber so bin ich durch diese Zeit gekommen. Natürlich hatte ich auch den Zuspruch der Mädels hier und ich hatte/habe meinen Mann der mich 36x gefahren hat.


    Jede von uns muss ihren Weg finden und ihn gehen, aber von ganzem Herzen wünsche ich Dir dass auch Du durchhalten kannst. Ich drücke Dir fest die Daumen dass die Schmerzen leichter werden
    Viele Grüße
    Lisa

  • Hallo Ihr Lieben!


    Seit dem 27.10. haben nun meine täglichen Bestrahlungen (39 Stück, davon 6 Boost) begonnen. Bislang habe ich, außer der Müdigkeit und einer leichten Rötung meiner Operationsnarbe,
    keine größeren Probleme. Die Narbe juckt, ich pudere, der Rest ist gut auszuhalten. Wenn ich so Eure Posts lese, bekomme ich fast ein schlechtes Gewissen ... :S
    Heute um 17.00 Uhr geht es weiter. Lästig ist die ewige Warterei im Krkhs. 1 Stunde Verspätung ist nichts. Wenn ich dann endlich wieder zu Hause bin, falle ich fast nur noch ins Bett.
    Seid Ihr auch so schrecklich müde? Was macht Ihr dagegen?


    Liebe Grüße,
    Idgie1573

    :) Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. :)

  • Liebe Idgie,


    ich drücke dir ganz doll die Daumen, dass du die Strahlerei ohne NW überstehst. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
    Gut, dass man dir offensichtlich hilfreiche Empfehlungen zur Pflege gegeben hat (Puder). Ich möchte dir aus meiner Erfahrung sagen, bleib wachsam und beobachte deine Haut gut. Bei mir war alles wunderbar bis zur 26. (von 28) Bestrahlungen - dann hatte ich von einem auf den anderen Tag heftige Verbrennungen. In meiner Strahlenpraxis gab es lediglich die Empfehlung, gar nichts auf die Haut zu geben. Ich habe auf eigene Faust wenigstens am Wochenende gepudert. Im Nachhinein habe ich mich natürlich geärgert. Mir war einfach überhaupt nicht klar, dass von heute auf morgen alles ganz anders aussehen kann. Muss es aber nicht! Ich will dir keine Angst machen. Sei einfach aufmerksam. Übrigens sind die Verbrennung schnell und gut verheilt. Man sieht gar nichts mehr davon.


    Ich wünsche dir und allen anderen, die gerade in der Strahlentherapie sind alles Gute!!! :)

  • Ihr Lieben,


    heute muss ich euch von dem Geigensaitenphänomen erzählen, nachdem ich eine schlaflose, angstvolle Nacht hinter mich gebracht habe...
    Unter meiner operierten Brust hatte sich ein dünner, harter Strang gebildet, der bis in den Bauchraum verläuft. Das war mir sehr sehr unheimlich ;( . Glücklicherweise hatte ich heute ohnehin einen Termin bei meiner Onkologin und die konnte gleich Entwarnung geben 8o . Das ganze nennt sich Geigensaitenphänomen und ist ein Lypmhstrang, der sich verhärtet. Ich habe nämlich als Spätfolge der Bestrahlung ein Lymphödem in der bestrahlten Brust und trotz Lymph-BH und Lymphdrainage hat sich nun dieser Strang gebildet. Werde wohl jetzt die Physiotherapeutin wechseln. Meine hat nur eine vierwöchige Zusatzqualifikation, das reicht scheinbar nicht.
    Kennt sich jemand von euch damit aus?


    Seid alle herzlich gegrüsst von

  • Hallo Joni,
    ja ich hatte auch dieses geigensaitenstrangsyndrom. Allerdings unter der achsel. Zog bis in die brust rein. Ich habe manuelle therapie bekommen und nach 7 oder 8 mal war es dann schon weg und seitdem ist ruhe.
    LG
    Tina

  • Hallo Joni,


    ich hatte das auch nach der Bestrahlung aber bevor ich überhaupt Lymphdrainage hatte. Habe auch ein Lymphödem in der Brust.
    Seit ich einmal wöchentlich zur Lymphdrainage gehe ist der harte Strang aber verschwunden.Wichtig ist, dass nicht nur der Arm sondern auch die Brust gelympht wird.
    Mir ist das aufgefallen kurz bevor ich einen Nachsorgetermin hatte, habe da direkt meinen Gyn darauf aufmerksam gemacht und der hat mich dann beruhigt.
    Liebe Grüße


    feenhund