Bestrahlung

  • Ja, werde wohl nächste Woche nochmal mit dem Arzt reden müssen, da morgen keine Bestrahlung statt findet und ich so Gott sei Dank erstmal 3 Tage Ruhe davon habe.

  • OttoMussWeg

    Mir ging es genauso unter der Bestrahlung meiner Knochenmetastasen: Leukos bei knapp 1000 und Monozyten leicht erhöht bzw im hohen Normalbereich, aber höher als sonst bei mir.

    Ich habe herausgefunden, dass der Körper die niedrigen leukos kompensiert, in dem er die anderen Zellreihen (Monos, Lymphos usw) hochfährt. In meinem Fall passte es, denn auch die Lymphozyten verabschiedeten sich. Die Monozyten regulierten sich dann innert 9 Monaten wieder und die Leukos auch. Bei mir wurde aber auch die Wirbelsäule bestrahlt, also das blutbildende Knochenmark.

    Liebe Grüße!

    @safsafr Oh, so lange hat das gedauert! Das beruhigt mich. Ich habe Probleme mit den Leukos seit meiner Bestrahlung vor fünf Monaten, stark verstärkt durch‘s Palbociclib, mit dem ich dauernd pausieren muss. Aber dein Beitrag weckt eine leise Hoffnung in mir, dass das vielleicht nochmal besser wird.

  • Liebe Oliviyaya ,


    ohje Du Arme! Es ist völlig klar, dass du dünnhäutig bist! Und du darfst auch dünnhäutig sein!


    Ich habe in den letzten Jahren nun einige Bestrahlungen hinter mich gebracht. Genau genommen im Laufe der Jahre 4x 16.

    Bist du in einer Praxis oder Klinik?

    Ich war meist sehr zufrieden, aber dieses mal wie letztes mal lief es immer wieder unrund und es waren mal mehr und mal weniger empathische Herren am Gerät. Das mit der geschwollenen Speiseröhre hatte ich bei der Lunge auch und fand es sehr unangenehm.


    Ich bin im Laufe der Jahre meiner Erkrankung immer deutlicher und klarer geworden, was meinen Körper, meine Bedürfnisse und Schwierigkeiten bei den Therapien etc angeht. Und die kommuniziere ich ganz offen. Und manchmal kann ich dabei auch deutlich und kritisch werden, wenn es sein muss. So auch in der Strahlenpraxis. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.


    DU musst die Bestrahlung und die Nebenwirkungen ertragen. Ich würde möglichst schnell nochmal um ein 2. Arztgespräch bitten. Ihm das Problem erläutern und ihn bitten, dass er es gleich mit dieser Dame klären soll und ihm sagen, dass sie da unwirsch reagiert und jedesmal wieder deinen Kopf zurück dreht.

    Ich finde es auch schade, dass manche mit Krebspatienten so umgehen. Aber wenn es Niemand sagt, wird es auch nicht besser.

    Ansonsten spreche sie klar auf ihre Art an, da sind die meisten so erstaunt, dass sie sich anschließend auch bemühen, so meine Erfahrung. Trau dich!!! Und wenn es gar nicht geht, frage eine Vertrauensperson, ob sie mit kommt und dich unterstützt!


    Liebe Grüße und viel Erfolg!!!

  • Liebe Debo30, grundsätzlich verstehe ich was Du meinst und gebe Dir auch Recht.

    Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich mich das traue, schlussendlich bin ich der Dame ja ausgeliefert.


    Oh je, schon 4x16 Bestrahlung, das ist viel...

  • Bei mir wurden auch die Lymphabflusswege mitbestrahlt. Ich fand das auch sehr anstrengend.

    Habe mich viel ausgeruht, und ständig Tee getrunken, und zwar eine Kräutermischung mit SÜSSHOLZWURZEL. Es gibt auch Lutschpastillen mit Süßholz.

    ( gegen Husten, Eigenmarke im Drogeriemarkt mit den zwei Buchstaben)

    Das hilft sehr gut gegen die Beschwerden in der Speiseröhre, gegen Schluckbeschwerden, und hilft dem Magen. Es bildet so einen Schutzfilm auf den Schleimhäuten.


    Ich habe auch den Eindruck, dass Ärzte und MTAs sich mit den einfachsten Naturheilmitteln oder Verhaltensmaßnahmen zur Linderung von NW gar nicht auskennen.

    Aber dafür gibt's ja zum Glück dieses Forum😉

    Einmal editiert, zuletzt von Sabr () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Hallo zusammen,

    ich habe nun 27 von 30 Bestrahlungen mit Boosterstrahlung hinter mich gebracht. Und nun habe ich einen pieckenden, stechenden Schmerz in der Brustwarze. Sie ist extrem berührungsempfindlich. Habe nun auch schon eine IBU genommen, es fühlt sich an, als würde mich jemand permanent kneifen. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Hat sich das wieder gegeben? Sollte ich die Dosis anpassen lassen oder Augen zu und die letzten 3 Bestrahlungen auch noch hinter mich bringen?

    Einmal editiert, zuletzt von Lieselotte () aus folgendem Grund: Beitrag und die Antworten dazu hierher verschoben

  • Hallo BlueSky2021 ,


    Ich hatte zum Ende hin ziemliche Beschwerden, auch den piekenden Schmerz kenne ich, die sich dann aber schnell gebessert haben. Mir hat Kühlen gut geholfen und Bep..Salbe. Eine Dosisanpassung geht meines Wissens bei Bestrahlung nicht. Ich bin/wäre der Augen-zu-und -durch Typ und es sind nur noch 3×. Auch wenn es nervig ist wäre mir der (hoffentlich!) langfristige Nutzen wichtiger, als ein paar Tage Schmerzen. Aber jeder ist anders.


    Alles Gute für Dich und liebe Grüße Jodelschnecke

  • Liebe jodelschnecke,


    ich danke dir! Ich bin grundsätzlich auch der Augen-zu-und-durch-Typ, soweit die Beschwerden normal sind. Dann kann ich es gut aushalten. Mir hilft, dass du es kennst und das es sich gegeben hat. Dann salbe ich mal weiter ☺️

  • Hallo BlueSky2021 ,du solltest kühlen, Pack dir Eis Packs die man auch beim Zahnarzt bekommt zum Beispiel drauf.Meine Strahlen Ärztin schlug mir weiß Kohl Blätter vor.Aber Die MTA Leute sagten zu mir ich soll einfach mit Eis kühlen. Außerdem hab ich für die Rötungen Ring...bl....Salbe bekommen das hab ich zwischen die Pflaster gecremt.

  • Liebe BlueSky2021 bitte NICHT eiskalt kühlen. Nur Kühlschrank-kalt. Diese Wabbelpacks zum Beispiel. Aber nur aus dem Kühlschrank.

    Rede bitte mit Deinem Arzt/ Deiner Ärztin bei der nächsten Bestrahlung. Die Radiologie-Angestellten können bestimmt kurz fragen/ eine Verbindung herstellen.


    Halte durch. Du bist fast fertig. Viele Grüße Moviestar

  • Hallo BlueSky2021 ,


    ich habe damals ein spezielles Brustwarzenpflaster von der Ärztin bekommen. Dies war gepolstert und hat vor der Reibung an der Kleidung geholfen. Außerdem habe ich mit Quarkwickel gekühlt und zu den letzten Behandlungstagen und ca. 1 Woche danach habe ich Panthenolspray benutzt. Zur Zeit ist es ja auch warm genug, dass man in der Wohnung oben ohne sein kann, dies tut der bestrahlten Brust auch gut.

    ich weiß ja nicht wie das bei euch mit den Arztgesprächen geregelt ist, wir konnten immer Bescheid geben, wenn wir ein Gespräch außerhalb der wöchentlichen Gesprächen brauchten.


    LG:hug:


    Kalinchen

  • BlueSky2021 Das ist interessant, ich habe jetzt erst 4 von 28 Bestrahlungen hinter mich gebracht, und ich merke jetzt auch schon die ersten ganz ganz leichten Auswirkungen. Unter Anderem auch an der Brustwarze, die manchmal unangenehm piekt, dann wieder juckt wie blöd.
    Ich schaue mal, wie es in ein paar Tagen geht, und spreche dann die Ärzte darauf an. Dir alles Gute

  • Hi Ihr Lieben...ich habe mal eine Frage. Ich habe jetzt knapp die Hälfte der Bestrahlung meiner linken Brust hinter mir. Mein Man hat nun gesagt, die linke Brustwarze ist viel größer geworden (das hatte ich schon mal irgendwo gelesen hier), aber auch der Hof um die Warze herum ist viel größer geworden. Und auch irgendwie dunkler. Gut, die ganze Brust ist etwas dunkler geworden, was wohl auch normal ist.
    Bildet sich das wieder zurück oder bleibt das nachher so ungleichmäßig ?

  • Hallo liebe Chnake ,


    Das dunkle hat sich einige Wochen nach der Behandlung geschält bei mir, dann war alles rosa.


    Größer geworden ist der Vorhof bei mir auch. Bei mir war es aber so, dass der vorher ziemlich klein war im Vergleich zur Brustwarze der gesunden Brust, und sich nach der Bestrahlung angeglichen hat. Ich vermute, der Krebs war schuld an der Verformung, das ging aber so schleichend, dass ich echt nicht mehr weiß, seit wann ich diese deutlichen Unterschiede hatte.


    LG und alles Gute

    Elke

  • Hi Chnake ,

    meine Brustwarze war auch geschwollen und die Farbe ging so Richtung braun/lila. Ich war auch besorgt, aber nun (nach nur etwas mehr als 3 Wochen) hat sich alles schon wieder fast normalisiert.

    Die Brustwarze hat sich bei mir nur so ganz leicht geschuppt (im Gegensatz zu anderen Bereichen, die sich richtig geschält haben) und die Farbe wurde nun, nach dem Rückgang der Schwellung und Rötung, wieder normal.

  • Danke garbanza und OttoMussWeg
    Dann warte ich mal ab. Die Chefärztin meines BK-Zentrum ist bestimmt sehr kompetent....aber sie sagt immer nur "Ja, das kann sein", "Ja, da muß man abwarten", "Das wird schon wieder"
    Kennt Ihr noch Professor Hastig aus der Sesamstrasse ? :sleeping:

  • Hallo Chnake, ich bin heute genau drei Wochen nach der Bestrahlung und habe eine „Kuhflecken“ Brustwarze. Das heißt, sie war komplett verbrannt, dunkelrot und dunkelbraun und schält sich jetzt. Ich kann sehen, dass sie darunter „normal“ aussieht, was mich sehr beruhigt. Also, ich glaube jetzt auch so langsam dran, dass das „schon wieder wird“. Aber mich hat das alles auch sehr beunruhigt und insofern kann ich dich gut verstehen 😊

  • Marathonia Danke :hug: ist halt alles neu und man liest viel. Das mit den Verbrennungen und Sonnenbrand-Symptomen hatte ich auf dem Schirm, das mit der Brustwarze auch, aber das der Hof sich so vergrößert, das fand ich schon...komisch. Aber ich warte...erstmal die damliche Bestrahlung hinter mich bringen und dann mal schauen, wie sich so alles entwickelt. Dann kommt das Abenteuer Tamoxifen =O

  • Bei mir war die Haut danach auch eher bräunlich, hat sich dann geschält und war danach wieder normal. Lediglich das Narbengewebe von der Operation ist braun geblieben bisher (Bestrahlung ist jetzt fast 5 Monate her).

  • Bei mir ist die Bestrahlung jetzt über 7 Monate her und ich habe immer noch eine dunklere Brustwarze. Zusätzlich ist wohl dickere Haut am Warzenhof, sieht man speziell, wenn die Brustwarze friert und sich aufrichtet, Hof und Warze sind dann doppelt so dick wie die gesunde Brust. Die Stelle, wo der Boost war, da ist die Haut auch noch deutlich dunkler. Hoffe auch immer noch, dass es wieder normaler wird.