Vermisst wird !!!! Wo steckt ihr ?

  • Hallo Mädels,

    auch ich bin nur noch stille Mitleserin. Bei mir werden es im Januar 5 Jahre seit Diagnose. Die Zeit verging wie im Flug und es geht mir sehr gut.

    Obwohl Her2 neu positiv mit nicht so guter Prognose, aber sehr guten Behandlungsmöglichkeiten. Ich hab alles mitgenommen, was mir angeboten wurde während meiner Behandlung und es hat sich gelohnt. Das normale Leben hat mich also wieder.


    Gebt also nicht auf. Kämpft und haltet durch,es kommen wieder bessere Zeiten.


    Liebe Grüße von lexi

  • Hallo,


    Entscheidung ist gefallen. Ich werde die Darmspiegelung machen lassen. Muss ich mal anfangen, mich darum zu kümmern.

    Alles Gute dich, gibt es deinen niedlichen Avatar noch?

    Ja, den Wellensittich gibt es noch. Auf dem Bild ist er ganz jung. Oder sie. Es ist ein Weibchen. Ich habe noch zwei weitere, ein Männchen und ein Weibchen.

    Und ich bekomme einen Hundewelpen. Im November kann sie einziehen! Ich freue mich sehr.


    Liebe Grüße, kleiner Vogel

  • Hallo kleiner Vögel,

    Alles Gute wird schon werden. Vielleicht erzählst du ja, wie es gewesen ist.....

    Ich hatte früher auch immer ein Wellengesicht, danach viele Jahre Kanarien.

    Einen schönen Tag für alle hier

    Tschetan

  • Tschetan , danke für diesen herrlichen Verschreiber, wahrscheinlich durch Autokorrektur.

    Dein "...ich hatte früher auch immer ein Wellengesicht ..." hat mich vor Lachen fast von der Couch geworfen. 😂🤣😂🤣😂🤣

  • ... Vermisst wird.....


    Hallo, ich gehöre auch zu denen, die in den letzten Wochen seit meiner Reha nichts mehr geschrieben hat. Hier bin ich, weil ich merke, wie gut es vielen tut, wenn sich "Überlebende" melden. Und nö, das hat gar nichts damit zu tun, dass man mit EUCH nix mehr zu tun haben will Kirsche. Es ist tatsächlich das Gefühl, dass man durch ist und nach einem Jahr mit der Diagnose und der ganzen Therapie jetzt endlich wieder am normalen Leben teilhaben kann. Mein Leben kreist seit Juli 2017 nur um diesen Krebs herum und wenn ich hier lese, dann kommen einfach viele Dinge wieder hoch, die man so gar nicht gerne anschaut. Ich merke z.B. dass ich gerade so einen Jahrestag nach dem anderen durchgehe. Am Donnerstag letzter Woche z.B. der Tag, an dem ich mir die Haare abrasieren ließ. Es ist für mich wie so ein Trauerjahr, das es braucht, um Abstand zu gewinnen. Ich glaube, das braucht es aber auch, zumindest für mich. Dazu, jemand sagte es schon, Geschichten von Rezidiven.... die einem dann bewusst machen, das kann wiederkommen. Es ist einfach eine emotionale Sache und wenn ich mir die Daumendrückliste anschaue, dann kenne ich kaum Leute mehr, die darauf stehen. Eigentlich traurig, denn das heißt, dass viele nachkamen.

    Ich lese ab und zu hier rein, treffe mich mit einer Fori, die in meiner Nähe wohnt und das will ich auch halten. Ob ich eine Selbsthilfegruppe brauche.... ich weiß es nicht. Ich will nicht immer wieder neu aufwärmen, auch wenn ich sehr offensiv mit meiner Geschichte umgegangen bin.

    Aus diesem Grund schreibe ich hier selten aktiv mit. Ist vielleicht verständlich........


    Zu mir und meiner Geschichte:


    Im Juli 2017 wurde ein Her2neu positiver Tumor bei einer Routinekontrolle bei meinem Gyn bei mir gefunden, Größe ungefähr 1,8 cm. Es folgten Mammographie und Biopsie. Nach den ersten Untersuchungsergebnissen hatte er nicht gestreut und ich war damit auch guter Dinge, dass ich das Ganze gut packen kann, auch wenn Her2neu gewöhnlich etwas aggressiver sind. Im August bekam ich einen Port und ab Anfang September ging es los mit der Chemo 4 X EC und 12 X Pacli, dazu alle drei Wochen Antikörper, die ich noch bis November bekomme. Danach OP, 28 Bestrahlungen, Anschlussheilbehandlung. Ich bin also so gut wie durch mit aller Therapie.

    Die Chemo habe ich leidlich überstanden. Unter EC ging es mir eigentlich ganz gut, bis auf die erste Woche. da wurde ich natürlich von Magen-Darmproblemen heimgesucht, die sich gewaschen hatten. Dennoch... in Woche 2 und 3 ging es mir gut. Unter Pacli habe ich ab der 7. ungefähr ganz schön gelitten. Die Nebenwirkungen haben sich aufgeschaukelt, so dass man für die letzten drei Gaben die Dosis reduziert hat. Ich litt vor allem unter Ausschlägen, dunklen Pigmentflecken im Gesicht (und das über weite Flächen) und natürlich die allseits gefürchtete Polyneuropathie, die auch noch vorhanden ist. Allerdings schränkt sie mich nicht so ein, wie manche Mädls. Mir glibscht nichts aus den Händen, es kribbelt halt nervig. Ich hoffe sehr, dass sich das noch gibt. Meine Schleimhäute haben in der ganzen Chemophase gelitten, am meisten aber unter Pacli, denn ich habe rein gar nichts mehr geschmeckt. Das war wirklich eine ekelige Zeit. Der Haarausfall hat mir nicht so zugesetzt. Kurz nach der zweiten EC habe ich mir die Haare abrasieren lassen und gut war. Perücke wollte ich keine, ich hatte eine Menge Beanies und diese Schlupfschals, weil ich dachte, die kann ich dann hinterher auch noch tragen und die sind einfach praktisch.

    Nach der Chemo, die sehr gut anschlug bei meinem KI von 70 % wurde ich operiert und das OP-Ergebnis war super. Komplettremission bei brusterhaltender OP. Man sieht im Vergleich zu meiner linken nicht operierten Brust überhaupt keinen Unterschied von der Größe. Also muss ich mich mit dem Thema auch nicht rumschlagen. Vier Wochen nach OP gingen dann die Bestrahlungen los. Ich dachte eigentlich, ich habe mit der Chemo den schlimmsten Teil hinter mir, dem war nicht so. Die Bestrahlungen haben mir wesentlich mehr zugesetzt. Ich habe eine große Brust und durfte weder cremen noch pudern. Die Haut öffnete sich unter der Brust und seitlich und schmerzte unglaublich. Das war echt meine härteste Phase. ABER viele, viele vertragen die Bestrahlungen ohne Probleme. Ich war da wohl eher eine Ausnahme, weshalb auch immer. Es half nix, ich musste das durchziehen. Nach der Bestrahlung brauchte ich ungefähr 3 Wochen, bis alles wieder zu war und ich auf die AHB gehen konnte. Die habe ich an der schönen Ostsee verbracht. 3 Wochen pure Sonne am Meer! Glück gehabt mit dem Wetter.


    Ich bin jetzt so gut wie durch mit allen Therapien, bekomme noch meine Antikörper bis November.

    Wie fühlt sich das Leben an? Guuuuuuuuuuut, sehr guuuuuuut ! :-)))))

    Ich habe für mich das Gefühl, dass ich auf jeden Fall bewusster lebe und mehr als vorher genieße, obwohl ich das früher auch gut konnte. Dennoch ist es so, dass ich sehr positiv gestimmt bin, häufig auch sehr ausgelassen, allerdings nicht so sehr, dass es andere nervt. Ich bekomme sehr oft gesagt, dass ich sehr gut aussehe (machen vermutlich 3 Wochen Sonne an der Ostsee plus eine Woche in Rom, plus eine Woche Ammersee :-) ) und meine Augen strahlen. Neulich sagte mir ein 80 jähriger Freund, der mich im letzten Jahr intensiv begleitete: "Das tut mir selbst jetzt auch gut, dich so lebendig zu erleben!" Kraftvoll und lebendig, so würde ich mich auch beschreiben. Die Fatigue hat mich allerdings die ganze Chemozeit auch nicht heimgesucht und ich hoffe auch, dass sie nicht als Folgeerscheinung kommt.

    Seit Mitte September bin ich wieder in der Schule (1. Klasse Grundschule) und stemme Dank Wiedereingliederung den Schulalltag problemlos. Es macht Spaß und ich gehe jetzt mit einer noch größeren Portion Gelassenheit in meine Klasse. Der Schulanfang war sehr emotional für mich, da ich bereits seit 24 Jahren dort an der Schule bin und viele mich im letzten Jahr mitgetragen haben. Am ersten Schultag war ich sehr nahe am Wasser gebaut, aber es war auch wunderschön, von so vielen wieder erwartet zu werden. Drückerle hier und da und viele gute Worte.

    Aber ja, das Leben hat mich wieder, auch wenn mich die Neuropathien, Narben und hin und wieder Schmerzen in Weichteilen und Knochen daran erinnern, was ich durchgemacht habe. Das Leben überwiegt und dafür nehme ich das andere in Kauf.

    Meine Haare sind sehr kraftvoll wieder gekommen und da sie vorher schon meliert (mehr dunkle Anteile als grau) waren, sieht das auch mit Kurzhaarfrisur gut aus. Viele sagen, besser als vorher und ich sollte sie so lassen. Naja, mal sehen, etwas länger hätte ich sie schon gerne. Es war für mich übrigens auch wirklich belastend, während der AHB die gleiche Frisur zu haben, wie andere Krebsfrauen auch. Kurz und sofern nicht gefärbt grau und dunkel. Ich wollte mich unterscheiden, weil meine vielen Kringellocken immer mein Markenzeichen waren. Das setzte mir echt zu, glaubt man nicht. Und dazu ein Schatten auf der Straße, an dem man keine fliegenden Haare sah, nur einen runden Eierkopf. Kein Wind in den Haaren spüren, das fand ich ätzend. Aber auch die Zeit ist vorbei und ich freue mich über die Kleinigkeit, im Schatten wieder etwas an Konturen zu sehen.

    Also, alles in allem... mir geht es supergut. Ich werde sicher weniger hier schreiben, aber fest vorgenommen habe ich mir, mich jedes Jahr zum Weltkrebstag oder wie hieß der nochmal Kirsche? zu melden. Es tut gut zu lesen, dass es so viele schaffen und Jahre ohne Rezidiv leben. Das hoffe ich für mich und für so viele, die von dieser Sch...erkrankung betroffen sind. Habt Mut und geht euren Weg. Es ist eine besch... Zeit, aber das Leben kommt wieder und kraftvoller als zuvor. Mein Gyn im Brustzentrum sagte mir damals:"Reden wir nicht rum, es ist eine Sch..diagnose, aber es ist zu schaffen." Und:"Dieses Jahr wird ihnen viele weitere Jahre schenken, die Sie sonst nicht gehabt hätten!" Und Recht hat er!


    Ja, die Angst vor einem Rezidiv ist da und als ich gestern die Einladung zum Screenig bekommen habe kochte das wieder auf. Dennoch war ich in der ersten richtigen Nachsorgeuntersuchung bei meinem Gyn nicht panisch, gleich wieder mit einer Hiobsbotschaft überrascht zu werden. Ich denke, das liegt mit daran, dass ich noch unter Therapie bin und die Antikörper sehr gut angreifen. Vielleicht verfliegt diese Sicherheit auch mit Ende der Antikörpertherapie. Aber so viele hier haben es vorgemacht, dass es auch dann noch einen Weg gibt. Alles, bloß den Kopf nicht hängen lassen. Wer auf den Boden schaut, wird nie den Regenbogen sehen! Der ist zu meinem persönlichen Symbol geworden für dieses Jahr der Krankheit. Er ist mir so oft begegnet und oft an entscheidenden Stellen, z.B. am Abend meiner Diagnose oder am Vorabend meiner OP.

    Für mein Handy habe ich eine Hülle gefunden mit der Aufschrift: "After the rain comes the rainbow." Das mache ich mir zum Motto und so war es ja auch. Dazu habe ich ein kleines Büchlein mit der gleichen Aufschrift und werde es mir hernehmen, immer mal wieder glückliche Momente aufzuschreiben. Davon zehrt der Mensch, davon habe ich gezehrt in dem Jahr meiner Krankheit. Und es waren so viele, die mich begleitet haben, oft erfuhr ich auch erst später davon.


    Was ich euch wünsche?

    Mut für alle Wege, die gegangen werden müssen

    Stärke und Durchhaltevermögen oder Menschen, die euch stärken, wenn ihr es nötig habt

    Zuversicht (es kommen auch wieder bessere Tage!) und damit ein grundsätzlich positives Denken, weil es stärkt, das kam mir das ganze Jahr über nicht abhanden!

    Umsichtigkeit für das, was ihr wirklich braucht und was ihr nicht braucht oder wollt. Wehrt euch, wenn es nicht passt! Ich habe aus diesem Grund das Brustzentrum gewechselt und es war grundgut so!

    Viel Gelassenheit und Geduld, weil die nötig sein werden.

    Vor allem aber Menschen, die euch tragen ohne Wenn und Aber! Das war mir am kostbarsten.


    Geht da durch, Mädls. Keine einfache Zeit, aber es ist zu schaffen und: Das Leben ist eines der Schönsten!


    Alles Gute, eure Zebralilly

    🌻 It doesn't matter where you go in life, it's who you have beside you! :hug:


    Einmal editiert, zuletzt von Zebralilly ()

  • Liebe Zebralilly,

    schön, dass Du Dich gemeldet hast und dass es Dir so gut geht :hug:

    Ich möchte mich nicht falsch verstanden wissen: es ist völlig normal und natürlich, dass die meisten Abstand von diesem Forum nehmen, sobald die Behandlungen abgeschlossen sind. Selbstverständlich sehe ich das nicht als Geste gegen die im Forum Aktiven.

    Mich persönlich erfreut zukünftig immer eine Nachricht zum Tag der Krebsüberlebenden am 03. Juni von allen, die nicht mehr regelmäßig hier schreiben. Hier noch einmal der Link Tag der Krebsüberlebenden
    LG Kirsche

  • Kirsche vielen lieben Dank für die Verlinkung und das Datum für den Tag der Krebsüberlebenden. Ich habe mir einen Merker in den Kalender gesetzt und werde mich melden, versprochen!


    Noch eine Anmerkung zu meinem Post, weil man das sonst falsch verstehen könnte. Ich schrieb, dass ich nicht weiß, ob ich eine Selbsthilfegruppe brauche. Damit war keinesfalls das Forum gemeint, sondern eine Gruppe vor Ort.

    Das Forum empfinde ich als wichtige Hilfe und Unterstützung. Mir tat es sehr gut, mich hier auszutauschen und Tipps zu bekommen. Soweit ich kann, gebe ich selbst auch gerne weiter Tipps und werde per PN auch ansprechbar sein.


    Zebralilly

    🌻 It doesn't matter where you go in life, it's who you have beside you! :hug:


  • Zebralilly,

    Ich habe mich so gefreut, von dir zu hören. Und dein Text hat mich zu Tränen gerührt. Auch ich muss denke oft, vor einem Jahr war dies und jenes. Und dann gibt es Zeiten, an denen ich mich so sehr freue, dass es mir bis auf Kleinigkeiten soo gut geht!!

    Einen wunderschönen Sonntag Euch allen!

    LG Unicorn ☺️

  • Unicorn



    Oh Mann, dir wollte ich längst geantwortet haben. Huhuuuuu Unicorn!


    Ja, du hast Recht, man wird dankbar und genießt das Leben. Ich bin in manchen Dingen einfach viel unbeschwerter geworden und merke, dass ich mir so gut gefalle. Ich bin ja auch gerne mal der Pfennigfuchser und wo ich meine, dass es für mich sein muss, halte ich das auch durch. Aber ansonsten gibt es einiges, das inzwischen lockerer an mir vorbeigeht.


    Geht es dir gut?


    Liebe Grüße,


    Zebralilly

    🌻 It doesn't matter where you go in life, it's who you have beside you! :hug:


  • Guten Morgen, ihr Lieben!

    Ich gelte zwar nicht als vermisst, aber da ich noch bis vor einigen Monaten eher viel geschrieben habe (Quasselstrippe halt 😉), es jetzt aber recht ruhig geworden ist, wollte ich wenigstens mal piep sagen.

    Ich bin seit ca 1,5 Wochen aus der Reha in Bad Oexen zurück und es hat mir richtig gut gefallen.

    Das lag nicht zuletzt auch an den lustigen und netten Frauen, mit denen ich dort zusammen war.

    Ich habe so viel gelacht, das hat unglaublich gut getan 😁


    Ich frage mich natürlich häufiger, ob es für alles eine Zeit gibt, sprich, für die akute Phase der Krankheit den Austausch hier, oder ob es egoistisch ist, in dieser Zeit Kraft und Zuversicht zu bekommen und sich dann später rar zu machen.

    Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich in der Zeit der Therapie genommen und auch gegeben habe.

    Das soll gar kein Aufrechnen sein, denn jeder entscheidet das für sich.

    Ich habe irgendwo gelesen, dass man es wie einen Staffellauf sehen kann...

    Der Stab wird weiter gegeben an die Nächsten und so bitter es ist, es gibt leider so viele.


    Mir geht es, bis auf ein paar Nachwirkungen, sehr gut und vielleicht bringt es der ein oder anderen hier ja etwas Zuversicht, denn die ersten Beiträge hier habe ich aus dem Angstsumpf heraus geschrieben und stand am Anfang der Therapie.

    Ich habe mich sicher immer mal wieder bedankt für die warmherzige Unterstützung hier und ich möchte versuchen, das noch mal zu tun...

    Lieben Dank an


    Heideblüte, unermüdlich hast du mich motiviert und mir die Angst auf das Kommende genommen.

    Dank dir bin ich deutlich gelassener in die OP gegangen, da ich wusste, dass ein gutes Ergebnis möglich ist 😉


    Moni13, du bist ein ganz besonderer Schatz, ich freue mich auf ein Treffen 😘


    Kirsche, mir dir hat Qi Gong definitiv mehr Spaß gemacht, als in der Reha 😊

    Danke für deine Hängematte und den unermüdlichen Einsatz hier. Echt großartig.


    Anne79, danke für den Austausch und das gegenseitige Motivieren.

    Ich hoffe, du bist wieder fit und der Alltag hat sich eingespielt.


    jo23, danke für die vielen guten Tipps, ich freue mich auf ein Treffen 😊


    Glitzerstern, es war sehr schön, dich getroffen zu haben, bleib so wie du bist. 😊 Soviel positive Energie macht gute Laune.


    ika-ulm, der Tag in Bad Oexen war richtig schön, vielen Dank für deinen Besuch. Und lass bloß deine süßen Zöpfe dran 😁


    Da ich niemals eine abschließende Aufzählung hinbekäme, höre ich hier auf, obwohl es noch so viele Frauen gibt, die dazu beigetragen haben, dass ich mich gut aufgehoben gefühlt habe.

    Ich hoffe, sie fühlen sich angesprochen.

    Ein klein wenig Abstand brauche ich zum Thema Krebs.

    Ich möchte mich darauf konzentrieren, wieder anderen Themen den Vorrang zu lassen.

    Ich möchte mich gar nicht verabschieden, nur ein kleines Lebenszeichen geben und erklären, warum ich nicht mehr überall meinen Senf dazugebe 🙈😁


    Ich wünsche euch erfolgreiche Therapien, jede Menge Glück, Gesundheit, wertvolle und tolle Momente und weiterhin Zuversicht und trotz allem auch Spaß hier.


    Liebe Grüße

    Cookie 😊🙋🏻‍♀️

  • Liebe Cookie , wie schön von Dir zu hören und dass es Dir gut geht.

    Ich finde es völlig verständlich , dass Du jetzt nach vorn schauen willst und auch musst.Ich danke Dir, dass Du mich durch die so schwierige Anfangszeit begleitet hast. Ich beginne heute mit den Bestrahlungen.

    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen Alles erdenklich Gute!

  • Liebe @Conzi, dann hast du ja endlich den Endspurt angetreten. 👍

    Ich drücke dir alle Daumen für die Bestrahlung. Sicher kann alles Nebenwirkungen haben, aber ich kenne viele, die das ohne Probleme gewupot haben.

    Das wünsche ich dir!! 🍀🐷🐞🍄


    Liebe Grüße

    Cookie 😊👋

  • Liebe Cookie , ich finde es völlig okay sich aus dieser Community auch irgendwann zurück ziehen zu wollen. Nach Therapieende geht das Leben weiter und irgendwann will man sicherlich auch nicht mehr an jeden Moment seines eigenen Alptraums erinnert werden.

    Das passiert aber zwangsläufig, wenn man hier liest, denn im Vorstellungsbereich findet man sich sofort in der eigenen persönlichen Anfangszeit wieder, im Chemothread wird man an seine eigenen NWs erinnert, im OP-Thread denkt man nochmal an die ängstlichen Stunden, die man im KH gewartet hat, bis man endlich in den OP kam.

    Absolut verständlich wenn man da mal Abstand zu gewinnen möchte.

    Ich wünsche Dir eine neue, tolle Zeit:hug:

  • Ach, liebe Cookie, ich glaube, es wird nicht lange dauern, da, wird es mir wie dir gehen. Auf ein Mal kommt das 'normale' Leben zurück, nach dem wir uns so sehnen und *schwupps* ist das die neue Herausforderung, die uns ganz fordert.


    Von Herzen wünsche ich dir, dass ab jetzt gesundheitlich alles super läuft, der Mietnomade weiß, dass Türen und Tore verschlossen sind, du dich auch psychisch von dem Mist befreien kannst. Dass du nie wieder Grund hast, hier zu schreiben. Allerhöchstens mal freiwillig nochmal piep sagst.


    Ich habe so über das vom Arzt vergessene Handy lachen müssen, dass ich sehr erleichtert war, als du schriebst, das Vibrieren hat aufgehört. Man lacht ja nicht über Dinge, die einen Menschen belasten. Es hat mir trotzdem gut getan, einerseits zu lachen und gleichzeitig auch in Sorge zu sein.


    Also, alles Gute für dich und bis irgendwann.


    LG


    Sonnenglanz

  • Liebe Sonnenglanz, ich habe hier auch viel gelacht, sehr häufig auch über (bzw mit) Ronda. 😁

    Jeder Lacher hat gut getan und auch wenn es mal mies läuft, sollte man den Humor nicht komplett verlieren.

    Und ja, heute ist meine Brust mucksmäuschenstill...vermutlich ist der Akku leer :S


    Alles Liebe für euch :hug:

    Cookie

  • Liebe Cookie,

    Ich kann das völlig nachvollziehen.

    Es ist ganz normal, das du erst mal Abstand haben musst.

    Du hast immer die passenden Worte gefunden.

    Ich wünsche dir alles gute :*

    Liebe Grüße

  • Ich werd dich hier vermissen und hoffe auf den einen oder anderen Piep von dir ;).

    Wünsche dir alles Liebe :hug:


    die Jo

    "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."

    - Franz Kafka -