Meine Mama ist an Brustkrebs erkrankt

  • Liebe Nika2008 , toll, dass du dich so für deine Mutter einsetzt, sie wird sooo stolz auf dich sein und gerade in dieser Zeit deine Liebe besonders spüren. Ich kann Moni13 nur zustimmen. Bitte nicht googlen, damit habe ich mich anfangs verrückt gemacht. Entweder bitte den Experten glauben, die haben die aktuellsten Forschungsergebnisse und wissen was sie tun oder den Krebsinformationsdienst befragen, wenn Zweifel vorhanden sind. Ich habe zwar einen kleinen aber auch "aggressiven Tumor" und gute Heilungschancen auch mit meinen fast 64 Jahren. Und auch die Therapie kann man gut aushalten. Ich wünsche dir und deiner Mutter Mut und Kraft für die kommende Zeit😚

  • liebe Nika2008 ,


    super, wie Du Deine Mutter unterstützt.

    Das Schlimmste ist echt die Warterei und die Untersuchungen. Stehen die Ergebnisse fest und die Behandlungen beginnen, wird es besser. Weil man dann das Gefühl bekommt etwas tun zu können. Ich wünsche Dir und Deiner Mama alles Gute und dass die Therapie bald beginnt. Sie kann stolz sein Dich als Tochter zu haben! LG Sally11 :hug:

  • Liebe Nika2008,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Ich freue mich, dass Du uns gefunden hast, denn Du bist als Angehörige genauso betroffen wie Deine Mutter. Ich bin mir sicher, dass der Austausch hier Dir helfen wird, die Zeit der Therapie Deiner Mutter gut zu überstehen. Jetzt müsst Ihr erstmal die Wartezeit überstehen, die Zeit ist immer am schlimmsten. Ich wünsche Euch alles Gute und schicke Euch ein Paket mit Mut, Kraft und Zuversicht.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Hallo liebe Nika2008 ,

    ich kann dich sehr gut verstehen und möchte dir auch Mut zusprechen. Erst war ich selbst Betroffene 2016 und nun hat es auch meine Mama erwischt. Ihr Krebst ist auch hoch aggressiv, tripple neg. G3 und ein Ki67 von 80%. Meine Mama ist schon 75Jahre und wir alle hatten große Angst wie sie die Chemo wegsteckt und ich kann die sagen, sie macht das super. Sie bekommt erst mal jede Woche Pacli, insgesamt 12x und anschließend die ECs. Jetzt hat sie schon 3 x geschafft und es geht ihr wirklich richtig gut. Sie hat bisher keine nennenswerten Nebenwirkungen und das Beste, die spürt das der Mistkerl schon kleiner geworden ist. Ihr größter Tumor war über 7 cm und noch ein paar kleinere. In 4 Wochen ist Sono und wir sehen genau um wieviel der schon geschrumpft ist. Ihre Chemozeit geht bis Mai, dann Op und anschließend Bestrahlungen. Sie sieht dem allen so positiv entgegen, das ist für uns wie ein Wunder und natürlich eine große Freude. Sie freut sich, das sie etwas dafür tun kann um noch weiter zu leben und das gibt ihr so viel Oberwasser und dadurch geht es ihr wirklich richtig gut.

    Also Kopf hoch, heute bekommt ihr den Plan und dann geht es vorwärts. Und macht euch nicht verrückt, es können eine Menge Nebenwirkungen auftreten, müssen aber nicht. Geht positiv ran. Ich wünsche euch alles Gute:hug:

  • So wir kommen grade vom Arzt zurück! Es ist ein Triple negativer Tumor mit 80%

    Das Positive er hat schon mal nicht in die Knochen gestreut. Morgan noch CT ob sonst noch irgendwo was ist.

    Die Tage bekommt sie schon den Port und dann soll nächste Woche schon die Chemo losgehen.

    Wir waren auch schon Neue Haare aussuchen den davor hat meine Mama zur Zeit sehr viel Angst keine Haare mehr zuhaben.Wir haben was schönes gefunden was perfekt zu ihr passt.

    Nun schauen wir wie wir die nächsten Tage schaffen.

  • Nika2008 Guten Morgen,


    Das ist doch schonmal eine gute Nachricht. Wir haben gerade die letzten Tage das selbe durch gemacht mit meiner Schwägerin, Untersuchungen zwecks Metastasen (sie hat übrigens die gleiche Diagnose). Das geht einfach so rasend schnell, diese ganzen Termine. Aber ihr meistert das super! Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft!

  • Liebe Nika2008,


    Ich schreibe eigentlich nicht mehr im Forum aber trotzdem schaue ich noch regelmäßig rein.


    Bei meiner Mutter wurde im Mai 2017 auch ein triple negativer Tumor ki67 über 90% festgestellt. Sie hatte auch alles durchgemacht wie Chemo, Op, Bestrahlung und Reha.


    Es war wirklich keine leichte Zeit aber um Dir Mut zu machen sie arbeitet seit Anfang September wieder und ihr gehts soweit gut. Natürlich hat sie noch mit Nebenwirkungen zu kämpfen aber sie ist glücklich.


    Wenn du fragen hast, kannst du mir auch gerne eine PN schicken.


    Liebe Grüße,

    Corinna

  • Hallo ihr lieben,

    Vor circa 2 Wochen wurde bei meiner Mutter (57 Jahre ) Brustkrebs festgestellt. 3 cm keine Lymphen befallen... Gott sei dank! Jetzt hat sie morgen die ganzen weiteren Untersuchungen. Lungen Röntgen, Ultraschall etc. ich habe so extreme Angst, dass metastasen gefunden werden :(( jedes Mal wenn sie hustet , denke ich schon: oh jeee das sind doch bestimmt Lungenmetastasen. Ich drehe durch ! Natürlich zeige ich ihr das nicht, aber es ist einfach so schwer. Sie kommt eigentlich ganz gut zurecht, oder vielleicht will sie es mir nur nicht zeigen. Ach man einfach so ein Riesen Chaos in meinem Kopf

  • Hallo Amiraben ,


    Es ist so ähnlich wie bei mir. Vom Zeitablauf her, meine Mutter ist 67, Tumor 4 cm, Lymphknoten unauffällig und auch von den Gefühlen her empfinde ich ähnlich


    Sie hat ja schon ewig Probleme mit Darm und Magen aber jetzt schaut man genauer hin wenn sie Schmerzen hat. Wir wissen seit heute das es Brustkrebs im 2. Stadium ist. Er ist hormonbedingt und gut behandelbar sofern sich keine Metastasen gebildet haben. Das erfahren wir aber erst später. Solange konzentrieren wir uns auf den Alltag. Wir reden über den Krebs. Er ist nun Teil unseres Lebens aber ohne Rampenlicht.


    Dann kommt die OP nächste Woche und diese Wunde muss erst mal heilen bevor es weitergeht. Danach steht die Strahlen Therapie an und im Anschluss die Hormontherapie. Eine Chemo wird erstmal nicht nötig sein sofern es keine Metastasen gibt .. aber alles Schritt für Schritt. So hat es mir ein anderes Mitglied geschrieben und so stimmt es.


    Ich wünsche Deiner Mutter ebenfalls eine günstige Diagnose und Dir und Deiner Familie viel Kraft in dieser Zeit


    ♥️ Windspiel

  • Wir haben jetzt die ganzen Untersuchungen hinter uns. Alle befunden waren in Ordnung, also kein Verdacht auf metastasen. Gestern war sie dann mit allen befunden in Uniklinik. Es wurde nochmals ein Ultraschall gemacht und da ist aufgefallen, dass ein lymphknoten geschwollen ist, also wieder eine Gewebe Entnahme vom lymphknoten. Da haben sie ihr gesagt, dass sie nochmal alle Untersuchungen in der Uniklinik machen wollen, falls was am lymphknoten ist 🤦🏽‍♀️🤦🏽‍♀️🤦🏽‍♀️ Ich dachte echt das schlimmste sei vorbei, aber es findet kein Ende und ich frage mich wann es endlich mit der Therapie los geht. Diese Warterei macht einen verrückt. Ich meine beim

    Ultraschall, Röntgen und knochenszintigramm war ja alles in Ordnung. Uniklinik meint aber die haben bessere Geräte.... muss man ja nicht verstehen, aber okay

  • Hallo, mein Name ist Christina und ich bin 32 Jahre alt.

    Meine Mutter hat letzte Woche die Diagnose bösartigen Brustkrebs bekommen.

    Ich weiß im Moment überhaupt nicht damit umzugehen 😔.

    Die Gedanken kreisen die ganze Zeit um sie....

    Alles was sonst normal war, einkaufen, sport machen etc... fühlt sich so falsch und unwichtig an..


    LG

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt.

  • Liebe Chrissi


    Herzlich willkommen in unserem forum in das eigentlich keiner von uns freiwillig gegangen wäre.


    Es tut mir für dich und deine Mutti leid das sie die Diagnose Brustkrebs hat. Damit muss man auch als Angehöriger erstmal fertig werden. Ich kann dir leider zum Brustkrebs nicht weiterhelfen da ich einen anderen Krebs hab.


    Aber auch bei dir spricht sehr viel Angst und Liebe aus deinen Worten und deine Mutti kann stolz auf dich sein das du so um sie besorgt bist.


    Allerdings möchte keine Mutter das ihr Kind, egal wie alt, sich so schlecht fühlt das du das Leben als unwichtig ansiehst.


    Es ist schön wenn du für deine Mutti da bist und sie unterstützt aber dein Leben hört nicht auf und es ist euch mehr geholfen wenn du sie stärken kannst als dich zu schwächen. Begleite sie zu Terminen und Helf ihr wenn sie sich schwach fühlt.


    Und Man darf auch zusammen lachen und weinen. Schau auch mal im forum gibt es was für Angehörige die sich untereinander austauschen.


    Aber auch sonst helfen dir hier alle gerne bei fragen oder Problemen mit unseren eigenen Erfahrungen und es ist immer jemand da.


    Liebe Grüße

    Biggi

    Liebe Grüße

    Biggi

    _______________________________________________________


    Das Wesentliche ist für manche Augen unsichtbar!

  • Hallo liebe Chrissi , herzlich Willkommen hier im Forum:*

    Was für mich als Betroffene fast schlimmer war, als die Diagnose, war der Kummer meiner Familie und Freunde.

    Deswegen hatten die Kummerverbot, ich wollte kein Geheule und kein Gejammer in meiner Gegenwart haben, sondern wollte das alle bitte ganz normal weitermachen und mich auch an all ihren alltäglichen Dingen, Geschichten etc. teilhaben lassen.:thumbup:

    Deine Mama braucht jetzt eine starke Tochter und keiner um deren Kummer sie sich jetzt auch noch kümmern muss:*

    Natürlich darfst Du weinen und verzweifelt sein... zu Hause im stillen Kämmerlein.

    Deine Mama braucht Zuversicht und Kraft, schnapp sie Dir, raus mit Euch...Eis essen, Kino, lachen8)

    Brustkrebs ist heute gut zu therapieren:thumbup:


  • Liebe Chrissi ,


    ich begrüße Dich recht herzlich bei uns im Forum der Frauenselbsthilfe nach Krebs, wobei der Anlass, bei uns mitzuschreiben, natürlich nicht toll ist.


    Ich verstehe gut, dass bei Dir - bei Euch - jetzt alles durcheinander ist und dass es Dir schwer fällt, mit der Erkrankung Deiner Mama umzugehen. Bitte bedenke, dass Brustkrebs heute zumeist gut behandelbar ist. Natürlich sind die Therapien nicht unbedingt ein Spaziergang, aber man kann sie durchaus bewältigen.


    Übrigens: es ist gut und richtig, wenn Du etwas "Normales" machst. Denn diese Normalität lenkt Dich ggf. etwas von der momentan nicht leicht erträglichen Situation ab und so kannst Du Kraft schöpfen für Dich selbst und Deine Mama besser unterstützen.


    Ich wünsche Dir, dass Dir der Austausch hier bei uns gut tut.


    Viele Grüssles


    Saphira

  • Drei Chemos noch dann hat meine Mama es geschafft Mitte Juni ist dann die OP geplant danach dann noch 6 Wochen Bestrahlung und ich hoffe so sehr er kommt dann nie wieder.

    Mama steckt das ganze ganz gut weg besser wie ich :-(

    Mir geht es gar nicht gut meine gedanken kreisen ständig umher was ist wenn usw...