• Hallo.

    Ich bin ebenfalls ganz neu hier .Etwas verschüchtert habe ich mich hier eingeschlichen und erstmal gelesen und gelesen um dann festzustellen,das es mir gut tut was ihr schreibt,wir ihr es schreibt und wie ihr miteinander umgeht.Ich stehe noch ganz am Anfang.Ich habe am 19.9.18 die Diagnose Triple neg. Mammakarzinom bekommen.Jetzt laufe ich den kleinen Marathon von Arzt zu Arzt um endlich die Chemotherapie beginnen zu können(danach OP und Bestrahlung).Ich habe auch Angst davor,sehr sogar....aaaaaber ich will das durchhalten und in einem Jahr wieder mein Leben zurück,da gibt es nichts dran zu rütteln,das ist mein Plan..

    L.g.Yvi

  • Hallo Yvi


    Willkommen im Forum und JA, hier findest du nette Foris und JA hier kriegst du alle Informationen. Aber bedenke, wir sind keine Ärzte, wir sind Betroffene, aber...wir wissen was du fühlst und wir kennen deine Sorgen und Bedenken.


    Die Phase zwischen Diagnose und Behandlungsbeginn, das ist eine schlimme Zeit und es tut mir leid, dass du jetzt da mittendrin bist. Es ist eine Achterbahn der Gefühle zwischen Panik und Besonnenheit. Angst vor der Chemo ist logisch! Aber die Chemos sind zwar kein Spaziergang, aber machbar. Du wirst sehen, alles halb so schlimm wie man es sich vorstellt. Es gibt für alle Nebenwirkungen Medikamente die dir helfen.


    Wie sagt man bei euch in Deutschland? Du wuppst das!

    Liebe Grüsse aus Wien

  • Hey.

    Vielen Dank :)

    Ich wollte (glaube ich)so doof das klingt unter Gleichgesinnten sein.Ich weiss das ich hier keinen ärztlichen Rat bekomme, das möchte ich nicht...Ich möchte mich gerne austauschen mit Menschen die ,wie ich,die gleichen Sorgen und Ängste haben .

    L.g

  • Hallo liebe Yvi , herzlich Willkommen hier im Forum:*

    Die Anfangszeit ist wirklich das Schlimmste, man kommt sich vor wie einem falschen Film wo man nie die Hauptrolle spielen wollte:(

    Ich hoffe es kann bald losgehen für Dich und hier bekommst Du so viele wertvolle Tipps:thumbup:

    Frag ruhig immer, wenn Du Hilfe brauchst:hug:

  • Liebe Yvi ,

    zum Austausch bist du hier genau richtig. Viele nützliche Tipps gibt es auch. Gerade in der schlimmen Anfangsphase unserer Krankheit hat mir das Lesen im Forum sehr geholfen. Wie pupi1230 schon schrieb, ist deine Angst vor der Chemo normal. Die hatten wir alle. Es ist einfach die Angst vor dem Unbekannten. Aber die wird sich legen. Denn du wirst feststellen, Chemo ist machbar. Und sie ist dein Freund und Verbündeter im Kampf um deine Gesundheit. Zudem sind die allermeisten Nebenwirkungen heutzutage mit moderner Begleitmedikation gut unter Kontrolle zu halten. Ein Tipp vorab: da unter Chemo die Leukozyten im Blut manchmal zu niedrig sind, ist es ratsam, jeden Tag ein alkoholfreies Weizenbier zu trinken. Bei mir und vielen anderen Foris hat das gut funktioniert.

    Kopf hoch! Du schaffst das!

    LG, Moni13

  • Yvi

    Ja, das mit den Gleichgesinnten seh ich auch so...


    Ich hätte nie geglaubt, dass ich mal in einem Interntforum angemeldet bin....und jetzt bin ich hier. Zu meinem Mann sag ich immer „es ist wie bei einer Schwangeren, sie will sich mit anderen Schwangeren austauschen um zu wissen ob es unter diesen Umständen normal ist was sie fühlt und was sie denkt“. Und so geht es mir hier und deswegen fühle ich mich wohl!

  • Guten Morgen 😃

    Lieben Dank für die ermutigenden Worte und den Tip mit dem alkoholfreien Weizenbier...habe ich mir notiert👌

    Ich versuche auch ganz ruhig zu bleiben und mache mir selbst ,einen Plan für die nächsten Wochen.Nur manchmal einfacher gesagt als getan....aber es wird schon besser.Panik ist glaube ich jetzt unangebracht.Ich wünsche mir einfach so sehr das die Chemotherapie anschlägt und den Tumor schrumpfen lässt,damit das nicht alles umsonst ist.

    Ich finde es sehr schön hier bei euch zu sein,dieses Forum ist eine Riesen Stütze für mich.

    L.g und allen einen schönen Sonntag:-)

  • Hallo liebe Yvi

    herzlich willkommen, ich habe meine Diagnose schon Ende Juli bekommen und laufe seitdem auch von Arzt zu Angst. Anfangs war es nur eine Verdachtsdiagnose, aber seit August weiß ich, dass ich ein tripple-negatives Mammakarzinom habe, also den ganz bösen Brustkrebs, wenn man das so sagen darf. Aber mein Frauenarzt meinte, was so schnell wächst, lässt sich auch schnell wieder schrumpfen.
    Ich trinke übrigens auch gerne Weizenbier, zum Beispiel E......r Weißbier, aber bin nun auch auf alkoholfrei umgestiegen :-).

    LG und lass dich nicht unterkriegen

    Bella

    Liebe Moni13,

    was bewirkt das alkoholfreie Weizen in punkto Leukozyten? Das sind doch unsere weißen Blutkörperchen/Abwehrzellen?

  • Liebe bella777 ,

    das Weizenbier bewirkt, dass die Leukozytenwerte nicht zu schlecht werden während der Chemotherapie. Wenn diese nämlich unter einen bestimmten Wert, der von Onkologie zu Onkologie ein wenig anders ist, rutschen, wird keine Chemo gegeben. Dann müssen die Frauen Spritzen bekommen oder sich selber setzen, die die Bildung von Leukozyten im Rückenmark anregt. Das geht dann wohl ganz schnell, verursacht aber als Nebenwirkung Schmerzen, die dann wiederum mit Schmerzmitteln bekämpft werden können.

    Da finde ich die Variante mit dem Weizenbier deutlich angenehmer. Bei mir und vielen anderen Foris hat es gut funktioniert. Versuch macht klug. ;)

    Viel Erfolg.

    LG, Moni13

  • Liebe Yvi und herzlich willkommen im Forum!

    Ich finde deine Einstellung ganz gesund und da du hier gelandet bist, zeigt es auch, dass du den Kampf gegen diese Krankheit aufgenommen hast. Hier findest du u. a. Infos, Halt und Verständnis.

    Ich erinnere mich als ich dieses Forum entdeckte, ich war kurz vorm Zusammenbruch (allein zu Hause) und ich fand hier genau das was ich gebraucht habe, eine virtuelle Umarmung voller Wärme.


    Ich wünsche dir Durchhaltevermögen und Kraft :hug:

  • Das Bier hat keine Wirkung auf eine vermehrte Produktion der Leukozyten !

    Die u.a. auch im Weizenbier enthaltenen Polyphenole wirken entzündungshemmend, schützen & "puschen" das Immunsystem.

    I.d.R. reguliert unser Körper einen Mangel an Blutkörperchen (Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten, ....) von alleine. Fällt ein Wert unter eine bestimmte Grenze gibt unser Gehirn Alarm, um in den dafür zuständigen Organen eine Bestellung für die Produktion & Herausgabe abzugeben. Das braucht seine "Lieferzeit" ! Von Nutzen ist aber dann, wenn der Körper eine gute Voraussetzung dafür hat, ..... ausreichende Nährstoffe (z.B. Eiweiss), Mineralien & Vitamine., ............ davon ist in Bier viel Gutes.

    Übrigens, ..... ich vertrage das Filgastrim® zur Leukozytenanregung nicht, .... bin auch keine Bier-Trinkerin, .......... meine Werte haben sich jedes mal auch von alleine berappelt. Hat zwar immer 1 Woche mehr gedauert, aber der menschliche Körper ist schon ein Wunderwerk !

    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden .......... Mark Twain

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  • Moni13

    ................ Hauptsache ist doch

                                                    ................................ es hilft !



    Bier ist u.a. auch für "Nierenkranke" gut, ..... spült die Nieren gut durch !

    Interessant deshalb auch für Chemo-Patienten, die das ganze Gift wieder loswerden müssen !


    "Bei uns in Bayern" ist Bier ja Grundnahrungsmittel, .... kein Alkohol ! Sind ja auch lauter gute & gesunde Sachen drin, .......

    in diesem Sinne :

    ................................. Hopfen & Malz -- Gott erhalt's ! ;)

  • Liebe Yvi ,

    auch von mir ein Hallo und willkommen hier im Forum.

    Es ist unbezahlbar, sich mit Betroffenen auszutauschen, denn auch wenn man weiß, dass man nicht alleine ist, so braucht man doch ab und zu jemanden, der einem sagt, dass alles wieder gut wird und die Chemo machbar ist..

    Und dass man sich der Situation anpasst, oder sich arrangiert. Und dass man wieder glückliche Momente erleben wird.

    Und dass das Leben nicht zuende ist, dass man einen Teil des alten Lebens wiederfindet. UND, dass man durch Krebs auch tolle Dinge erfährt.

    Menschen, die einem sehr nah kommen und die einen berühren und rühren.

    Solidarität und Unterstützung und vielleicht sogar ein neues Hobby.

    Das alles kann passieren und ist mir passiert.

    Und vielen Anderen auch.

    Lass dich nicht unterkriegen. 👍💪👈🍀

    Ich wünsche dir einen guten Therapiestart. 🍀🍀🍀

    Liebe Grüße

    Cookie

  • Hui,soviel positive Menschen und Worte....toll.😃

    Bella777 ich habe die selbe Diagnose....ebenfalls triple negativ..Ich bin schon seit 2007 im BZ regelmässig zum Ultraschall ,da meine Oma auch Brustkrebs hatte.Es wurden vor einiger Zeit 2 Papillome links entdeckt ,die am 19.9 heraus operiert werden sollten.Ist ja nicht weiter wild.Dann am Vortag bei der Vorbereitung auf die OP wurde ein weiteres "Ding" in meiner Brust entdeckt was optisch für meinen Arzt und den Professor gut aussah.dennoch Stanze und sie wollten nächsten Tag bei der Op drauf reagieren.Dann kam ich zur OP ,mein Arzt hatte sie bereits abgesagt und ich bekam die Diagnose.Im Juli war ich das letzte Mal beim Ultraschall ,da war noch nichts und schwups im September ist dieses 1,1 cm Grosse "Ding" in meiner Brust und ist böse....unglaublich.Wegen diesem Teilchen steht jetzt das normale Leben still.....das will ich so nicht...also Attacke 😃💪auch wenn's beängstigend ist und man sich dezent verändert🙈egal.Wir schaffen das,oder?