• Hallo zusammen, ich bin die Sabrina 35 Jahre alt. Ich hatte mit 15 und 17 einen Gaumentumor, mit 32 und 33 erkrankte ich an Brustkrebs. Erst rechts dann links.

    Jetzt habe ich alles geschafft. Jetzt muss ich die Antihormontherapie durchziehen bisher ist der Krebs fern geblieben. Freue mich hier auf den Austausch:)

  • Hallo SabrinaN1983,

    Du hast ja schon eine Menge hinter Dir......

    Ich hatte 2017 Brustkrebs und auch schon alles hinter mir,außer dass ich Tam für 10 Jahre nehmen muß.

    Ich bin nach dem ganzen auch in so einer Angst- oder Verarbeitungsphase,man erholt sich nicht so schnell von dem Schrecken :hot:

    Aber man muß aus diesen Löchern immer wieder raus krabbeln und positiv denken auch wenn es schwer fällt.

    Meistens gelingt es mir.Auch Du wirst wieder Vertrauen in Deinem Körper finden ,dass braucht halt seine Zeit

    Dafür Drücke ich Dir die Daumen und alles Gute

    Giecher:*

  • SabrinaN1983 ,


    herzliche Willkommen im Forum. Du bist ja sehr jung erkrankt. Hast du einen Gentest machen lassen? Könntest du vielleicht auch etwas über die beiden Tumore in der Brust schreiben (Histologie), die du hattest? Ich bin mit Anfang 33 erkrankt. Bin jetzt gesund, befinde mich aber noch in der Strahlentherapie.


    LG

    Anna

  • Liebe SabrinaN1983


    Herzlich willkommen bei uns im

    Forum! Ich hoffe, du findest hier einen guten Austausch :)


    Ich bin auch jung erkrankt (bei Diagnosestellung 25). Wie AnnaMaus84 schon geschrieben hat, würde ich dir auch zu einem Gentest raten. Ich hab auch einen gemacht, er war aber Gott sei dank negativ.


    Ganz viele Grüße

    Linolinchen 💕

  • Liebe Sabrina,


    schön, dass Du uns gefunden hast und ich möchte Dich herzlich willkommen heißen in unserem schönen Forum. Du hast ja schon mit Deinen jungen Jahren viel hinter Dich gebracht und es ist mehr als verständlich für uns alle, wie Du Dich jetzt in der Verarbeitungsphase, wie Du es richtigerweise nennst, fühlen musst.


    Schaue Dich hier in aller Ruhe hier um und schreib Dir alles so vom Herzen, was Dich bedrückt. Hier sind viele in ähnlicher Situation unterwegs. Auch wenn die Diagnosen unterschiedlich sind, die psychischen Belastungen können von vielen nachempfunden werden und vielleicht fällt Dir einiges leichter, wenn Du es mal rausgelassen hast.


    Ich wünsche dir einen guten Austausch und alles Gute für Deinen weiteren Weg.

  • Sei lieb Willkommen hier im Forum :hug:

    Wir drücken alle fest die Daumen das du nie wieder an Krebs erkrankst 👍🏽🍀😘

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • Die ersten zwei Therapien waren die Furchtbarsten in meinen Leben. Es war 1998 laserchirurgische Tumorresektion im Bereich des weichen u. harten Gaumens bei embryonalen Rhabdomysarkom. Nach kompletter Resektion würde eine Poly- Chemotherapie im Rahmen der Standardrisikogruppe der CWS-96-Studie mit Ifosfamid, Actinomycin D und Vincristin, über insgesamt 3 Blöcke durchgeführt. Die Chemo ging Okt. Bis März. Ich bekam ein Rezidiv im linken Oberkiefer also alles nochmal Tumor weglasern, Polychemo dieses mal aber CWS-96-high risk-CAVAIE und Bestrahlung Hochdosiert HSH 45 Gy und parallel. Ich dachte damals wo mein Zahnfleisch anschwillte meine Wangen etwas verbrannt aussahen und ich meine Zähne nicht mehr auseinanderbekam ich müsste sterben. Nur noch 100 Leukos und die anderen Blutwerte sahen auch nicht rosig aus. Blutübertragungen, Blutplättchen und Dippi waren mein Begleiter. 4 Wochen lag ich nach der ersten Op im Krankenhaus. Durchgedrehtes essen mochte ich damals nicht also waren Suppen meine Favouriten und Fisch mochte ich total gerne. Mein Geschmacksinn hat sich durch die Therapie verändert aber auch positiv. Alles was mit Säure zu tun hat darf ich nur ein bisschen von noch heute. Schleimhäute und Augen sind heute noch alle trocken. Ich muss 3 mal am Tag innalieren und Nasensalbe schmieren und 5 mal am Tag Tropfen. Dafür war ich den Krebs dann los. Heute gehe ich zum Psychologen und mach eine Verhaltenstherapie. Ich bin ein positiv denkender Mensch aber nach dem 4 mal hatte ich dann mittelschwere Depressionen. Es geht mitlerweile schon etwas besser aber ich hab leider derzeit nur die Rente vor Augen und hab Angst vor Armut und der Zukunft. Ich lebe alleine. Brustkrebs hatte ich rechts schlecht differenziertes Mammakarzinom NST G3, Stadium pT2 pN0. OP, PORT wurde gesetzt, Chemo und Bestrahlung hintereinander folgten. Ich war in der Zeit Kopflos und fühlte mich fremdgesteuert. Ich ging in Reha und 2 Monate später bekam ich die Diagnose. Dachte ich bin am Ende.

    Bei der linken Seite war es ein Innovasives Karzinom G3 (3+3+2) NST der li. Mamma. BET + IORT, pT1c pN0 .

    Beim zweiten Mal bekam ih nur Bestrahlung beim Mamma. Jetzt muss ich Tamoxifen und Zoladex nehmen.

    Sabrina

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Name der rezeptfreien Salbe entnommen.

  • Guten Morgen, liebe SabrinaN1983 !

    Habe gerade Deine Geschichte gelesen.

    Das ist echt gemein.

    Hoffe sehr, dass nun der Krebs aus Deinem Leben verbannt ist.

    Was sind denn Deine Träume und Ziele?

    Was macht für Dich ein gutes Leben aus?

    Vielleicht kannst Du Dich daraufhin orientieren?

    Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit für Dich in Teilzeit zu arbeiten?

    Gerade weil Du Existenzangst hast - mir würde es immer gut tun, etwas zu unternehmen.

    Wenn das für Dich möglich ist.:hug:<3

    Liebe Grüße und viel Kraft schickt

    Ida

  • Liebe SabrinaN1983 , bei deiner Geschichte bleibt mir der Atem stehen und ich frage mich, was kann ein einzelner Mensch denn überhaupt aushalten?


    Du musst sehr stark sein, dass du so weit gekommen bist. Und diese Stärke wird dich auch weiter tragen. Bei deiner Suche wirst du auch neue Kraft finden.


    Ja, das Wichtigste im Leben, darauf könntest du dich konzentrieren. Und ganz im Jetzt zu leben, alles zu genießen, was eben geht. Offensichtlich kannst du das ja.


    Dass Depressionen und Angst uns übermannen wollen, noch dazu bei einer Geschichte wie deiner, ist doch nur zu verständlich. Auch sie gilt es anzunehmen. Irgendwie. Ich habe das Gefühl, auch da bist du auf einem guten Weg und gibst nicht auf.


    Ich wünsche dir weiterhin diesen riesigen Mut, dich dieser Herausforderung zu stellen und wünsche dir viel Kraft und Erfolg.


    Und hier findest du immer ein offenes Ohr!


    LG

    Sonnenglanz

  • schönen guten Morgen, ich danke euch alle ganz herzlich. Ja es war nicht immer einfach aber ich habe mir immer selbst eine Liste geschrieben was ich machen will und erreichen will im Leben. Das hat mich über Wasser gehalten. Ja Mut und Durchhaltevermögen hatte ich nicht immer meine Mutter war damals im Jugendalter steht's an meiner Seite. Bin aber dann ausgezogen weil sie dieses betüdeln nicht ablegen wollte😉 vielleicht kennt das wer das einen plötzlich sagen "mach die Jacke zu"😅 und da habe gesagt jetzt überschreiten die eine Führsorge. Mit 25 nach meiner Ausbildung zur Bürokauffrau bin ich ausgezogen und Leute ich sag euch das tat mir echt gut. Auch meine eigenen 4 Wände Zu haben während der letzten zwei Therapien. Ich hab erst bei der letzten im jetzt Leben gelernt. Ich denke das ist sehr wichtig aber auch blöd weil ich nicht wirklich was planen kann. Einmal im Monat bekomm ich ne Spritze. Vom Ambulanten Pflegedienst meinen Lymphstrumpf angezogen. Achso hatte vergessen zu erwähnen im rechten Arm habe ich ein Lymphüdem. Geht nicht wieder weg. Inzwischen habe ich es akzeptiert.

    LG euch alle

  • Du bist wirklich eine starke Frau,Hut ab.:*

    Ja leider keine Wirkung ohne Neben- oder Nachwirkungen,dass müssen wir in kauf nehmen.

    Drücke Dir für alles die Daumen und dass dieser Mistkerl nieeeeee wieder bei Dir auftaucht.Und Du endlich Dein Leben genießen kannst.


    Alles Gute wünscht Dir Giecher

  • Liebe SabrinaN1983 Deine Nachricht klingt gut!

    Du machst das richtig...da gibt es einen Spruch der mir gefallt:

    Wer nur bei Sonnenschein läuft kommt nie an. So ungefähr.

    Wer aber, wie Du, bei Schneegestöber und Orkanböen weitermarschiert wird es schaffen!

    Das finde ich bewundernswert.


    Ganz liebe Grüße

    Ida