Reha wurde abgelehnt

  • Hallo Ihr,


    ich habe gerade den Bescheid bekommen , dass meine Reha abgelehnt wurde mit der Begründung das ich ja Erwerbsunfähig bin und auch nicht in absehbarer Zeit wieder gesund werde. Ich möchte jetzt Wiederspruch einlegen weiß aber nicht ob das überhaupt etwas bringt, habt ihr da Erfahrung und könnt mir vielleicht ein paar Tips geben?


    Habe vor 2 Jahren die Diagnose Brustkrebs mit Lebermetastasen und Lymphknotenmetastasen bekommen und hatte vor 1 Jahr eine Ablatio und dann die AHB , dort hat man mich dann Erwerbsunfähig geschrieben, da auch die Metas in den Lymphknoten wieder wachsen.


    Auch wenn ich nicht Arbeiten gehen kann habe ich ja noch eine Familie ( 2 Kinder ) für die ich ja noch lange da sein möchte . Es ist schon ganz schön frustrieren wie man mit so einer Krankheit abgestemmelt wird :( .


    Ich hoffe das ihr mir hier ein paar Tipps geben könnt.


    Liebe Grüße


    Michi

  • Hallo michi2004,


    erst einmal möchte ich dir sagen,daß es nicht ungewöhnlich ist,eine Absage für eine Reha zu bekommen.
    Gerade bin ich auch dabei,eine Mutter-Kind Reha zu beantragen.Habe mich im Internet schlau gemacht und da ich eine ganz bestimmte Klinik ausgesucht habe,habe ich mit vielen gleichgesinnten Müttern Kontakt aufgenommen,wobei mir viele berichteten,daß auch bei Ihnen der erste Antrag abgelehnt wurde.
    Du mußt dran bleiben und sofort Einspruch einlegen!!!
    Ich habe bei meinen Antrag ein persönliches Schreiben mit Foto von mir und meinem 6 jährigen Sohn beigelegt und schilderte wie dringend die Kur für mich und mein Kind sei.
    Ich drücke damit ein bischen auf die Tränendrüse,ich weiß,aber ich bin der Hoffnung,dann geht es durch.
    Wünsche Dir alles Gute
    danker27

  • Auch mein Tipp:
    unbedingt Widerspruch einlegen!
    Ich habe es gerade hinter mir.
    Hatte in 2010 AHB und in 2011 Reha.
    Den Widerspruch hatte ich bei der örtlichen Stelle der Rentenversicherung persönlich aufnehmen lassen, mit dem Hinweis, dass die Begründung noch folgt. Von Berlin kam dann eine Frist für die Begründung.
    Meine Gyn hatte dann ein Schreiben aufgesetzt, dass ich dann wieder bei der örtlichen Stelle der RV einreichte.
    Es war völlig unkompliziert ( ich hatte wegen der Formulierung vorher auch schon etwas Panik ).
    Jedenfalls bekam ich dann doch meine Bewilligung. Es hat sich also gelohnt. :thumbup:


    Ich drücke Euch beide Daumen :thumbsup:


    Lieben Gruss
    nikita

  • Hallo Michi,


    auf jedem fall ein Wiederspruch machen.


    Ich mußte auch ein Wiederspruch in 2011 machen. Und bekamm auch die Reha da ich 2010 Auch die AHB hatte bin dann Anfang 2012 zur Reha gekommen. :)


    Auch Renter bekommen die Reha von der Renntenversichrung.


    lg


    Nicky :thumbup: viel Glück

  • Hallo Michi!


    Das ist ja wohl eine Frechheit, aber die probieren es immer wieder.
    SOFORT EINSPRUCH!!!!
    Deine Familie ist sicher Grund genug, Dir die REHA zu genehmigen.
    Da weiß ich ja schon, was mir blüht. Bin auch erwerbsunfähig.
    Lege ersteinmal den Einspruch ein. Die Begründung kannst Du nachreichen.
    Viel Kraft!


    Liebe Grüße


    Gabriele

  • Hallo Michi


    Ich habe gestern noch ein Bericht gelesen das einer Reha oft abgelehnt wird ,aber einspruch hilft in den meisten Fällen.Drücke dir die Daumen ,es kann ja nicht sein das man nur weil man zu krank ist zu arbeiten keine Reha bekommt.




    Drücke gaaanz feste..Du schafst das


    Liebe Grüße


    brina

  • Hallo Michi,


    vielleicht ist folgende Info aus der FSH-Broschüre zum Thema Rehabilitation hilfreich für Dich:


    Bei einer Ablehnung des Reha-Antrages durch die Krankenkasse oder den Rentenversicherungsträger kann innerhalb eines Monats Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid bei dem entsprechenden Kostenträger eingelegt werden. Wichtig ist hier eine fundierte und ausführliche ärztliche Begründung der medizinischen Notwendigkeit durch den attestierenden Arzt. Dabei muss die bestehende Symptomlast deutlich werden. Geben Sie Ihrem Arzt bereits bei Erstantragstellung eine Stichwortliste, die ihre Symptome enthält. Der zuerst angegangene Rehabilitationsträger muss innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des Antrages feststellen, ob er oder ein anderer Rehabilitationsträger für die Leistung zuständig ist. Die Entscheidung über den Rehabilitationsbedarf muss der zuständige Träger innerhalb von drei Wochen nach Antragseingang treffen.


    Zur Broschüre: www.frauenselbsthilfe.de/uploa…06-Rehabilitation-neu.pdf

  • Hey, Michi, das ist ja eine tolle Nachricht.


    Hartnäckigkeit kann sich eben doch lohnen.


    Und jetzt kannst Du erst mal die Vorfreude noch ein bisschen auskosten und Dich dann so richtig regenerieren!


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.