Genna - Neu hier

  • Hallo liebe Genna ,

    herzlich Willkommen!

    Diese Tief‘s kennen sehr viele, auch ich kämpfe gerade damit.

    Hier kannst du dich mit anderen Frauen austauschen, die genau wissen wie es ist.

    Manchmal bekommt man gute Tipps, manchmal reicht es zu wissen, man ist damit nicht alleine!

    Liebe Grüße

    Sonkathie

  • Liebe Genna,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Ich freue mich, dass Du uns gefunden hast, denn der Austausch kann Dir helfen, Deine Seele zu heilen. Sie braucht genauso Hilfe wie Dein Körper. Mir hat es geholfen, zusätzlich zu einer Therapeutin zu gehen, wäre das auch für Dich ein Weg? Ich wünsche Dir alles Gute und schicke Dir ein Paket mit Kraft, Mut und Zuversicht.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des

    Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Guten Morgen,

    eure Antworten zu erhalten tut gut. Ich war noch nie in einem Forum dieser Art und hoffe, dass mir das helfen kann.

    Mitte August wurde mir die linke Brust entfernt und seitdem ist so vieles aus den Fugen geraten.

  • Genna


    Guten Morgen und Willkommn im Forum!

    Ja, du hast recht, die Welt gerät aus den Fugen bei einer solchen Diagnose, aber...das Leben geht weiter!

    Wünsche dir einen guten Erfahrungsaustausch und....lass den Kopf nicht hängen, morgen n sieht die Welt wieder ganz anders aus.

    Alles Gut für Dich

  • Herzlich Willkommen hier liebe Genna hier wirst du Frauen finden, die dich verstehen können. Du kannst dir alles von der Seele schreiben was du willst.

    Lian

  • LIebe Genna ,

    unsere Diagnose wirft wohl jede Frau aus der Bahn. Und wenn dann eine Brust geopfert werden muss (bei mir im Februar mit 54 Jahren die rechte Brust), ist es zwar nicht ganz so einfach, aber für die Gesundheit halt manchmal unabdingbar. Mein Mann sagte zu mir, es sei ja nur eine Brust, die keine wirkliche Funktion habe. Einen Arm oder ein Bein zu verlieren sei ungleich schlimmer. Und das stimmt auch!

    Mittlerweile komme ich mit der Prothese gut zurecht und trauere meiner Brust, die mich so kläglich enttäuscht und im Stich gelassen hast, nicht nach. Wichtig ist jetzt nur, dass der Krebs möglichst nicht zurückkommt. Dafür habe ich eine anstrengende Chemotherapie gemacht, stecke nun mitten in den Bestrahlungen und nehme Antihormontabletten.

    Ich wünsche dir alles Gute, viel Kraft und Zuversicht.

    LG, Moni13

  • Liebe Genna

    Willkommen hier im Forum. Wir sitzen all in einem Boot das wir rudern müssen. Moin13 schreibt es so schön, mit der im Stich gelassenen Brust, das stimmt Haar genau. Ich habe auch meine linke Brust verloren, und kann auch ganz gut damit zurecht kommen. Ich dachte auch die Welt geht unter, NEIN die geht nicht unter, es giibt auch schöne Tage die dich wieder aufmuntern.

    LG Ruth

  • Hallo Genna,

    Ich kann dich so gut verstehen. Auch ich habe Mitte august meine linke Brust verloren und bin noch mitten in der Phase,wo es mir psychisch und auch leider noch körperlich nicht gut geht. Aber hier haben wir so einen tollen Austausch, der uns immer wieder aufbaut. Hast du einen Aufbau machen lassen? Ich laufe zur Zeit mit expandier rum. Ärgert mich aber noch ganz schön. Die Wundheilung ist nicht so toll, aber das wird wohl werden. Muss nächste Woche noch mal ins kh, damit die Wunde zugenäht wird. Die werden wohl wissen, was sie tun. Kopf hoch meine Liebe, alles wird gut,du wirst sehen. 💋

  • @ genna: Da können wir uns die Hand reichen. Meine rechte Brust ist seit Mitte September weg, aber ich bin in der (hoffentlich) glücklichen Lage, dass sie diese Woche wieder aufgebaut werden kann.

    Allerdings muss ich jetzt ehrlich sagen, dass ich mich wohl auch mit einer Ablatio hätte abfinden können. Nur jetzt wurde ja hautsparend operiert und so gehen ich den Weg fertig.

    Was ist am Schlimmsten für Dich?

    LG friluftsliv


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    Man muss das Leben nicht verstehen, es reicht, wenn man sich darin zurecht findet.

  • friluftsliv, du stellst die Frage, was am schlimmsten für mich ist. Es ist eine so große Traurigkeit in mir. Ich habe momentan den Eindruck, dass Teile meines bisherigen Lebens nicht mehr passen und (s)ich deshalb einiges ändern muss - weiß nur nicht wie und was genau. Vieles, was mir bis zu der Krankheit wichtig war, steht auf einmal auf dem Prüfstand.


  • Genna

    Das ist richtig und gut. Auch bei mir haben sich die Prioritäten durch die Erkrankung sehr geändert. Mein Rat an dich ist: lass es zu. Die große Traurigkeit kam - und kommt zeitweise noch immer - durch die Frage "Warum ich?". Die haben wir uns vermutlich alle gestellt und keine Antwort darauf gefunden, weil es keine gibt. Und damit muss unsere arme, geschundene Seele zurechtkommen. Auch nicht einfach. Vielleicht holst du dir professionelle Hilfe von einem Psycho-Onkologen? Kontakt bekommst über dein Brustzentrum/Krankenhaus.

    LG, Moni13

  • Ja, Moni13,

    Ich warte auf Nachricht wegen Genehmigung der Reha, wo ich psycho-onkologische Hilfe erwarte. Und ich bin auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe. Weil ich dieses Hilfsangebot sehr schätze.

    Lieber Gruß, Genna

  • Hallo, ich bin hier, weil es mir nach Ablatio zwar körperlich schon wieder ganz gut geht, nur die Seele macht nicht mit...

    Genna, glaub mir damit bist du nicht allein. Deine Psyche muss das ganze ja erstmal verarbeiten. Am besten hilft glaub ich drüber reden was denn gerade in dir vorgeht. LG Sabrina

  • Liebe Genf,


    meine Ablativ ist jetzt schon über ein Jahr her. Aber ich kenne das Gefühl.


    Wie geht es Dir sonst:

    Alles gut verheilt?

    Noch Schmerzen?

    Hast Du schon wieder sportliche Aktivitäten gestartet?

    Bist Du gute mit einer Prothese versorgt?

    Bist Du noch krank geschrieben?


    LG

    Birgit

  • Ja, dieses "aus der Spur" geratene Gefühl kenne ich auch.

    Da ist es ganz wichtig, sich austauschen zu können, das hilft wirklich sehr.

    Hoffentlich bekommst Du schnell eine Reha!

    LG friluftsliv


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    Man muss das Leben nicht verstehen, es reicht, wenn man sich darin zurecht findet.

  • Liebe Moni,

    Bitte versteh das folgende nicht falsch, ich will nur sagen, wie es mir - im Gegensatz zu dir - geht:

    Ich habe meine Brust geliebt. Sie war ein guter Teil von mir mit wunderbaren Funktionen, auch wenn z.B. das Stillen der Kinder schon lange her ist. Und in keinem Moment seit der Diagnose hatte ich das Gefühl, dass mich meine Brust im Stich gelassen hat.

    Der Krebs ist der Feind. Er hat mich angegriffen und das zerstört, was mich vollkommen gemacht hat. Und nun fehlt ein Stück, das ich schmerzlich vermisse.

    Rein äußerlich komme ich mit der Prothese gut zurecht, doch es ist ein Hilfsmittel - sonst nichts und ich erschrecke immer wieder, wie kalt sie ist.

    Lieber Gruß Genna

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Zitatfunktion entnommen.

  • Liebe Genna,


    ein Arzt hatte ziemlich zu Beginn meiner Erkrankung einen spannenden Satz gesagt:

    Es gibt viele Möglichkeiten, nach einer Ablatio. Aber es wird nicht sein wie vorher.

    Damit hatte er vollkommen recht.


    Ich war zunächst einfach mal froh, dass ich um eine Chemo herumkam. Die Narben verheilten gut. Ich hatte keine Schmerzen.

    Und mit der Prothese sah man mir auch nichts an.

    Doch im Laufe der Zeit nervte mich die Prothese auch. Und dann kümmerte ich mich um eine Lösung für mich. Es verging insgesamt ein Jahr, bis ich einen Aufbau mit Diep-Flap machen ließ. Für mich der richtige Weg. Die OP ist jetzt 3 Monate her. Es gab Komplikationen bei der Wundheilung. Doch jetzt ist alles verheilt und ich habe das Gefühl, "ich bin wieder ganz". Klingt blöd, aber für mich richtig.


    Nimm Dir die Zeit, den für Dich richtigen Weg zu suchen.

    Ich drücke ganz fest die Daumen.

    Birgit