Nobelpreisträger warnt..Ernährung..

  • Seit wieviel Jahrtausenden verzehrt der Mensch Fleisch (teilweise sogar roh) ? Auch im Tierreich gibt es Fleischfresser.

    Jetzt auf einmal soll es Krebs begünstigen !? ...... Es gibt auf der Erde immer noch 'fleischessende Naturvölker', ....... denen ist Krebs aber völlig unbekannt.

    Ich bin eher der Meinung -- die richtige Ernährung, d.h. eine ausgewogene Kost, ist für die Gesundheit wichtig, ..... das richtige Verhältnis der verschiedenen Lebensmittel zueinander (»» Ernährungspyramide). Unser heutiges Essverhalten führt zunehmend zu Übergewicht & Wohlstandskrankheiten. Hinzu kommt die Massenproduktion (Masttierhaltung mit Antibiotika) und die Pestizid- und Düngerbelastung unserer Nahrungsmittel --- Nahrungsmittel 'all inclusive'. <X Nicht die Nahrung macht uns krank, sondern das was wir mit unserer Nahrung gemacht haben.

  • Stimme dir zu. Mochte noch nie rotes Fleisch und ein großer Fan von Milchprodukten war ich auch nicht, trotzdem hab ich ein G3er Kazinom.

    Unser Brustkrebspapst würde jetzt wieder sagen, alles Quatsch, alles bestimmen eh die Gene.


    Trotzdem überlege ich, ob ich es nicht mal ohne anzuckle probiere, muss ja nicht so radikal sein, wie die 42 Tage Fastenkur von Rudolf Breu*****.

    Liebe Grüße Eli

  • Hey ich denke es ist der weiße Zucker, Fleisch, Züchterisch, Milch,Glyphosat auf den Feldern sein könnte was Krebserregend ist. Wie viel und was wir am Tag essen und trinken. Jeder Fährt fast Auto so das der Smog sehr hoch ist. Elektrosmog von den vielen Elektrischen Geräten. Handystrahlung. Der Seelenzustand ist auch wichtig. Ich war inzwischen in meinem Leben 6 mal in Reha und es sind ganz oft diese Faktoren angesprochen worden. Selbst anpflanzen und hoffen war der Rad. Gesunde und ausgewogene Ernährung. Sport machen 3 mal die Woche 160 Minuten insgesamt

    LG Sabrina

  • Im Artikel geht es ja um Erreger, die erstmal wohl nur zu Antikörpern führen, dann aber später möglicherweise MS oder Krebs begünstigen.


    Naja. Ich weiss nicht, wie viele Menschen essen Fleisch und Milchprodukte, das sieht doch wieder so aus, als wären einige Personen dann nicht mit der nötigen Resistenz ausgestattet... Wäre halt die Frage, was den 'Krebsentwicklern' denn fehlt, im gesund zu bleiben.

  • Auch andere anerkannte Wissenschaftler ("The China Study") warnen vor tierischen Eiweißen in Zusammenhang mit Krebs. Und Jane Plant "Dein Leben in deiner Hand" empfiehlt ebenfalls eine milchfreie Ernährung, letztere aufgrund der hohen Belastung von Wachstumsstoffen (IGF-1) und Hormonen der Milch.

    Eine Ernährung, die uns sicher vor Rückfällen bewahrt gibt es nicht. Aber wer eine Antihormontherapie macht und sich deshalb vor Photoöstrogenen fürchtet sollte vermutlich erst mal Milch weglassen, denn die ist ein richtiger Hormoncocktail. Ich persönlich lebe seit meiner Diagnose milchfrei und weitgehend "säugetierfrei".

    Liebe Grüße,

    Schneeglöckchen

  • Also dass Naturvölker sich von rohem Fleisch ernähren und Krebs nicht kennen, liegt wohl eher daran, dass sie ihre Tiere nicht in Mastställen halten und nicht mit Hormonen und Antibiotika füttern.


    Der eigene Garten schützt leider auch nicht mehr wirklich. Zumindest nicht in den Industrienationen: Smog, Atomkraft, Glyphosat usw. usf.


    Ich bin auch dafür, weniger Fleisch zu essen und bewusster. Also lieber etwas mehr für das Biofleisch (und Gemüse) zahlen, als möglichst viel möglichst billig auf den Tisch zu bringen, wie es mein Schwiegervater vorzieht.

    Dem kommt es darauf an, was es an Fleisch gibt, alles andere ist nebensächlich. Im Zweifel gibt es halt ein Steak...Punkt. Schrecklich!

    Und wenn ich dann mal ein wenig Gemüseabwechslung auf den Tisch bringe, kommt die Frage: "Was'n das wieder für'n Scheiß?" :cursing:


    Aber ganz ehrlich: Mit Tschernobyl, Fukushima und den ganzen bekannten (und unbekannten) Störfällen in den AKWs in und um Deutschland wundert mich nicht wirklich was.

  • Ich esse seit meiner Kindheit kaum Fleisch und Milchprodukte, weil ich diese nicht mag. Fisch ab und zu. Dafür liebe ich Gemüse und Obst. Ich koche immer frisch. Keine Türchen mit fertigem Pulverzeug usw. zuhause. Versuche immer Bio und regional zu kaufen. Das ist heutzutage kaum möglich. Z.b. Ich wollte neulich Zweifel kaufen, zunächst Bio aus Deutschland. Bio aus anderes wo vertraue nicht. Erst im 4 Laden war ich fündig. Leider kein Bio, jedoch regional. Überall gibt es Zwiebel nur aus Neuseeland. Muss das sein?

    Ich denke auch, dass eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ausreichend ist. Stress ist der Übeltäter. Wenn ich mich zu irgendetwas zwinge, dann habe ich Stress. Und der bringt das Immunsystem aus dem Gewicht.

    Elenear , es gibt so viele leckeren Sachen, z.b Hummus aus Bohnen. 8o

  • Elenear

    Ich esse Brot und auch von zuckerfrei war keine Rede. Ich esse keine Milch und keine (Fertig-)Produkte in denen Milch (Magenmilchpulver, Vollmilchpulver, Milchzucker, Butterreinfett, Molke etc.) enthalten ist.

    Ein leckeres milchfreies Frühstück sind z.B. Haferflocken mit Obst und O-Saft oder Getreidemilch (Hafer- oder Reismilch).

    Ich esse auch Brot mit Auberginenmus oder Marmelade oder Brot mit Olivenöl und Tomaten.

    Milchfrei ist gut machbar, wenn man zuhause isst. Auswärts (Restaurants) ist's etwa schwieriger.

  • Zahnersatz mit Palladium

    Wenn ich es mir recht überlege, habe ich noch eine andere Theorie, über die ich nachgrübel.

    Das ganze Befinden wurde meines Erachtens schlechter, mit einer Zahnärztlichen Behandlung, auf der der Einsatz einer Brücke folgte.

    Auf der Rechnung habe ich zufällig gesehen, das diese Brücke Palladium enthält, die ja in vielen Zahnersatz von Kassenpatienten enthalten sind.

    Mittlerweile steht Palladium im Ruf Krebs zu erzeugen.

    Daher überlege ich, ob ich nicht alles austauschen lasse und eine komplette Gebisssanierung anstrebe.

    Was meint ihr dazu? Habt ihr auch Kronen und Brücken? 15 Jahre alt?

    Grüße Eli

  • Hallo zusammen,


    es wäre ja schön, wenn es so einfach wäre: Wir verzichten auf Fleisch und Milch und vielleicht auch noch auf ein paar andere Sachen und dann bekommen wir keinen Krebs mehr. Ich befürchte, das ist leider Wunschdenken. Die Wissenschaftler forschen und forschen seit Jahrzehnten, es gibt immer mal neue Ansätze. Gegen Gebärmutterhalskrebs gibt es inzwischen ja wohl eine Impfung. Aber gibt es überhaupt d i e Ursache für Krebserkrankungen allgemein? Bevor es AKW gab und Palladium im Zahnersatz und bevor Glyphosat zum Einsatz kam, gab es auch schon Krebserkrankungen. Nicht dass ich das Zeug mögen würde, im Gegenteil, aber es kann alles nicht die alleinige Ursache für Krebs sein. Möglicherweise ist es das Zusammentreffen mehrerer Faktoren und Sonnenglanz hat eine wichtige Frage schon gestellt: Was fehlt denen, die Krebs bekommen, um gesund zu bleiben? Warum stecken manche Menschen eine große Menge von schädlichen Einflüssen ohne Krebserkrankung weg (ich denke da zum Beispiel an den Kettenraucher Helmut Schmidt), andere erkranken schon als Kind?


    Übrigens ist in meinem Umfeld die Person, die seit Jahren am meisten Rindfleisch isst, meine Mutter. Sie isst am liebsten jeden Tag Fleisch und davon auch große Portionen. Sie ist jetzt 94 Jahre alt und hatte nie Krebs.


    Liebe Grüße

    Singdrossel

  • Liebe Singdrossel ,

    klar gibt es immer genug Gegenbeispiele. Aber das sagt nicht, dass es trotzdem gesünder ist NICHT zu rauchen oder wenig Fleisch zu essen, auch wenn Helmut Schmidt oder deine Mutter krebsfrei alt geworden sind.

    Es gibt Rahmenbedingungen (Tschernobyl, genetische Disposition, generelle Umwelteinflüsse), die wir nicht ändern können. Ist so.

    Aber es gibt eben auch Einflussfaktoren auf die wir Einfluss haben: Sport, Alkohol- und Rauchverzicht, Ernährung. Und nur weil wir keine Garantie bekommen, dass wir gesund bleiben, wenn wir uns bemühen gesund zu leben, bedeutet das ja nicht, dass es sich nicht lohnt. Manche von uns werden trotzdem am Krebs sterben. Aber in der Summe verbessern sich unsere Chancen. Das ist es allemal wert!


    Was nehmen wir alle auf uns an konventionellen Behandlungen, wir vergiften, verstrahlen uns, fahren unseren Hormonhaushalt runter. Das nehmen wir voller Überzeugung auf uns. Und bei den "weichen" Faktoren machen wir Halt, weil es keine Garantie gibt? Das macht keinen Sinn.

    Regelmäßiger Sport hilft gleich viel wie die AHT - verbessert die Chancen im Durchschnitt um 30%! Wer die Antihormontherapie durchzieht, aber dann freiwillig ein Hormonkonzentrat trinkt/isst - vielleicht wird es nicht über den Darm aufgenommen. Aber möglicherweise doch. (Vor Photoöstrogenen werden wir schließlich immer wieder gewarnt. Aber da steht ja auch keine Lobby dahinter.) Man weiß es nicht.


    Was ich aber definitiv weiß ist, dass Milchverzicht im Westen ein absolutes Tabuthema ist - da darf man am besten nicht mal drüber nachdenken. Ebenso wie Alkoholverzicht. Alkohol ist gleich schädlich wie rauchen. Trotzdem ringen sich die Leitlinien müde zum "mäßigen Konsum" durch statt ehrlich zu sagen - Rauchverzicht, Alkoholverzicht verhindern richtig viele Krebsfälle. Und warum? Weil wir Wein und Milch so furchtbar gewohnt sind, dass selbst namhafte Wissenschaftler um ihre Reputation fürchten müssen, wenn sie bei diesen Punkten zu deutlich werden. Super Lobbyarbeit. ich war früher selbst im Marketing. Ich kann nur die Hut ziehen, wie erfolgreich der Molkereiindustrie uns denken macht, dass Milch ein Grundnahrungsmittel sei. Nein, es sind nicht die Bauern, es sind die Molkereien, die Milch in Einzelbestandteile trennen, lagern, neu zusammenmischen und verkaufen. Eine nicht industriell verarbeitete, naturbelassene Milch wäre trotz Kühlung nach 24 Stunden verdorben. Vor 100 Jahren war Milch daher definitiv kein Grundnahrungsmittel. Man nutzte Butter und Käse als Fettlieferanten. Das war's. Der Rest, die Molke, wurde an die Schweine verfüttert. Aber uns wird seit 50 Jahren eingebleut "Die Milch macht's". Ja. kann man glauben. Muss man aber nicht. Wie du raushörst habe ich da sehr große Zweifel.

    Liebe Grüße, Schneeglöckchen

    Ach und noch als Nachtrag: Ich liebe Espresso mit Zucker. Und trinke den reichlich, obwohl ich weiss, dass er säuert. Meine bewusste Entscheidung.

    Ich finde jeder muss für sich entscheiden. Aber dafür muss man sich ohne Spezialrecherche, also unkompliziert, objektiv informieren können. Informationszurückhaltung ist Manipulation. Und zu machen Themen werden Informationen und Forschungsergebnisse eben bewusst unter den Teppich gekehrt.

  • Davon kenne ich auch einige die jeden Tag Fleisch und Wurst essen, kaum Gemüse wenn überhaupt, ständig Alkohol trinken, Party machen und Rauchen.

    Und die haben kein Krebs. Vielleicht gehen diese Leute aber gelassener durch die Welt, die machen sich weniger Sorgen, denken weniger nach.

    Manchmal hab ich das Gefühl das genau das auch ein Teil dazu beiträgt, aber auch das kann nicht bewiesen werden. Wobei ich schon denke, das auch Emotionen daran beteiligt sind. Man sagt ja alles beginnt im Kopf.

  • Hallo Schneeglöckchen ,


    Du hast vollkommen Recht, es schadet sicher nicht, gesünder zu leben. Ich fände es nur problematisch, zu denken, wenn ich alles richtig mache, bleibe ich künftig gesund. Dass die Chance, bei einer gesunden Lebensweise älter zu werden, größer ist als bei einer ungesunden, ist ja unumstritten. Dabei geht es ja auch nicht nur um Krebs, sondern auch um Herzerkrankungen etc.


    Mich nervt aber seit Jahren dieses Wirrwarr um gesunde und ungesunde Lebensmittel. Erst hieß es, esst weniger Fleisch und mehr Gemüse. Dann hieß es: Finger weg von Blattgemüse und Salat, das ist alles pestizidbelastet. Manchmal sind es die Eier, die Gifte beinhalten, auch die Bio-Eier, die wir - vor allem aus Tierschutzgründen - kaufen, dann wieder Obst aus bestimmten Ländern. In Bio-Tees sollen besonders viele gesundheitsschädliche Stoffe enthalten sein. Der Grund: Bio-Tee wird in Mehrweg-Säcken verpackt. Diese Säcke haben Aufdrucke, die Mineralöl enthalten, das gelangt dann in den Tee. Per Zufall habe ich kürzlich ein bestimmtes Insektizid gegoogelt und habe zu meinem Entsetzen festgestellt, dass dieses im Öko-Landbau zugelassen ist. Ich dachte vorher, wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin. Heißt für mich: gar kein Insektizid. Pustekuchen! Ich sehe mich außerstande, da noch durchzublicken, was gesund und was ungesund ist. Es ist eine Sauerei, wie wir Menschen unsere Umwelt vergiften und damit uns selbst!


    Und was die Lobbyarbeit angeht, da können wir ja aktuell das Theater um den Dieselabgasskandal verfolgen. Darüber möchte ich mich hier im Forum erst gar nicht auslassen, obwohl Luftverschmutzung ja auch ungesund ist.


    Jeder sollte das essen, was er für sich für richtig findet und womit er sich gut fühlt. Und danke an Erdnuss , dass Du den Link hier reingestellt hast.


    Liebe Grüße

    Singdrossel

  • @ Schokolade (schöner Nick :-) )

    Da bin ich anderer Meinung. Das ist ja die gleiche Grenzwertbetrachtung in grün "Wer nicht gelassen genug ist kriegt Krebs." Das ist nix anderes wie "Wer viel Fleisch isst kriegt Krebs" oder "Wer raucht kriegt Krebs." Abgesehen davon dass das schwarz-weiß gedacht ist, birgt das zusätzlich noch eine Schuld-Komponente in sich: Wer Krebs hat, hat irgendwas falsch gemacht. Dem ist nicht so.

    Aber es gilt halt auch: Wer informiert ist, kann Dinge anders/ besser machen. Man kann nur nach vorne leben. Vergangenes muss man ohnehin liegen lassen, bringt nichts.

    Wer seine eigenen Entscheidungen trifft, fühlt sich selbstbestimmter und gewinnt daraus Sicherheit und Zuversicht. Man ist nicht ausgeliefert, man kann was tun.


    Übrigens glaube ich, dass viel mehr Leute Krebs haben als es wissen.

  • Singdrossel

    Ja, da hast du leider Recht. In unserer Welt ist es nahezu unmöglich an sicher unbedenkliche Lebensmittel zu kommen. Dabei wäre es ein Grundrecht sich schadstofffrei zu ernähren. Und saubere Luft zu atmen. Und Wasser ohne Mikroplastik und Medikamentenrückstände (Antibabypille) zu trinken. Wenn man darüber nachdenkt könnte man verzweifeln. Von wegen "Bewahrung der Schöpfung". Aber Verzweiflung hilft auch nicht weiter, man kann sich nur im direkten Lebensumfeld bemühen so gut man kann.

    Liebe Grüße, Schneeglöckchen

  • Schneeglöckchen . Stimme dir in vielem zu.


    Dann allerdings, wenn ich mit metastasierten Triple Negativ eh nicht mehr alle Zeit der Welt hab, steh ich wieder vor dem Dilemma, bastel ich mich wieder durch eine Zeit des Punkte zählens in der Hoffnung ich hab 3 Monate mehr oder geb ich meiner Lust auf Schokocreme oder gar Cola nach :/.

    wie ich es auch Dreh und wende, im Moment drehe ich mich andauernd im Kreis.

    Schrecklich diese Achterbahn, wie schafft ihr es nur, immer so diszipliniert und gefestigt zu sein.

  • Hallo,

    ich lebe auf einem kleinen Dorf. Hier haben wir alle noch unsere eigenen Gärten (und es gibt keine chemischen Spritzmittel) und bekommen Fleisch von sehr kleinen Bauerhöfen. Und trotzdem haben 6 (in Worten sechs) Frauen aus meinem Bekanntenkreis Brustkrebs bekommen.

    Die einen Triple negativ, die anderen hormonabhängigen Krebs.

    Und alle bei äußert gesunder Ernährung. Keine von uns ist eine Sportskanone, aber für ausreichende Bewegung haben bisher alle gesorgt.

    Alle haben Kinder geboren und (altersbedingt) damals auch gestillt.


    Was soll ich also jetzt anders machen??? Aufhören zu essen???


    LG

    Wally