Ohne Chemo bei Triple neg.?

  • Liebe bella777 , ich würde auch dem Onkologen vertrauen. Der Tumor hat auf die Chemo angesprochen und je kleiner du ihn schrumpfst, desto größer ist die Chance, dass du ihn los wirst.


    Hier gibt es einen Film, da hatte eine Frau ein ähnliches Problem. Sie bekam Leberwickel, musste eine lange Chemopause machen. Und sie hat eine PCR geschafft, was für sie allerbeste Voraussetzungen fürs Leben ohne Krebs sind. Trotz der Chemopause.


    Ich verstehe deine Sorgen nur mit Krebs lebt es sich halt auch vergleichsweise schlecht.


    Die Behandlung in dem Film erfolgte in Essen.


    Du kannst dir auch noch eine Zweitmeinung einholen und / oder beim Krebsinformationsdienst anrufen. Da sitzen Profis mit Zugang zu allen möglichen Studien.


    Gewonnene Jahre, ZDF Mediathek https://www.zdf.de/gesellschaf…-gewonnene-jahre-100.html


    LG Sonnenglanz

  • bella777

    Ich sehe das wie Chippendale .

    Auch bei mir hat Carboplatin + Paclitaxel die Leberwerte gesprengt. Und ich vab hier schon von mindestens 2 weiteren Damen mit ähnlichen Problemen gelesen. EC war hingegen gar kein Problem für die Leber. Ich habe dann schweren Herzens auf 2 von 4 Gaben Carboplatin verzichtet und die Werte wurden deutlich besser. So konnte ich zumindest die Standardchemo planmäßig durchziehen.


    Ich finde das Thema sehr interessant. Als ich damals mit Heidelberg telefonierte wurde ich am Telefon von Prof. U. Mit dem Problem nicht ernst genommen.

    Er empfahl mir, die zwei Runden Carboplatin nachzuholen. Als ich ihm erzählte, dass unter der ersten Gabe meine Leberwerte zum Teil bis auf 700 (!) gestiegen sind, teilte man mir salopp mit, dass das nicht vom Platin kommen könnte. Das würde schließlich über die Niere verstoffwechselt und hätte damit nix am Hut. Auf meinen Einwand, dass die Werte mit nur Paclitaxel nie wieder so hoch waren, kam dann nichts mehr.


    Leberfunktionsstörungen sind bei hohen Dosen Carboplatin tatsächlich als mögliche Nebenwirkung aufgeführt. Selten treten sogar schwere Funktionsstörungen auf.

  • Liebe bella777 , vielleicht ist es noch wichtig zu sagen, dass Krebs eine systemische Krankheit ist, dh den Tumor rauszuholen, selbst großflächig, löst das Problem nicht. Man muss eventuelle 'Ableger' mit erlegen. Dafür gibt es die Standardtherapien. Je planmäßiger sie laufen, desto effizienter besiegen sie den Krebs und das womöglich endgültig.


    Es ist ein Abwägen, Nebenwirkungen gegen den erhofften Erfolg.


    Wen sie Leber wirklich schwer drauf reagiert, hast du natürlich keine Chance, aber mit echten Profis ist eine Menge drin. Was nützt es, die Leber hält gut durch und du bekommst Rezidive und oder Metastasen.


    Besprich das nochmal auch mit deinem Onkologen.


    Alles Gute für dich


    Sonnenglanz

  • Liebe@Bella77,

    ich habe auch ein TN und G3.Ehrlich gesagt,bin ich froh,dass ich die 12 Paclis+Carboplatin und die 4 EC durchziehen könnte,auch wenn ich bei den NW durch die Hölle gegangen bin.

    Die Ärzte wissen was sie tun.Sie werden dich auch jeden Fall überwachen und die Menge in den chemischen so dosieren,dass du die auch bekommen kannst. Am Ende war bei mir leider noch paar mm Resttumor übrig und ich fange nach der Bestrahlung mit Xeloda Tabletten zur Prophylaxe an.

    Meine ehrliche Meinung ist: " Nimm alles mit,was du bekommen kannst !!

    Ich hatte auch überlegt.Soll ich wirklich noch diese Tablettenchemo danach machen,da nix im Körper betroffen war und auch die Ränder um den Tumor frei wären.. Nach einer Nacht darüber schlafen war mir klar.Ja ich tue alles dafür.Ich möchte mir es niemals vorwerfen.Hätte ich doch...

    Dieser Gedanke würde mich kaputt machen.

    Rede mit den Ärzten und über deine Ängste. Lasse dir alles erklären....es gibt dafür bestimmt eine sehr gute Lösung!!

  • Hallo bella777

    bei mir waren auch die Leberwerte während Chemo mit Carbo katastrophal. Es wurde 3 (!) mal hintereinander die Chemo ausgesetzt.

    ich konnte absolut nichts machen, außer abwarten. Die Ärzte meinten, ich hätte nix davon, wenn zwar der Krebs weg , dafür aber einen Leberschaden, neee danke ! Diese Chemo haut den Körper ganz schön zusammen und wir können Langzeitschäden davon tragen.

    Ich würde auf keinen Fall eine weitere Tabletten-Chemo machen, der Nutzen ist mir nicht hoch genug und der Schaden zu groß, aber ich merke dass auch jedes BZ da wohl anders tickt.

  • Danke euch herzlich.

    Auch für den Filmtipp, liebe Sonnenglanz.

    Ich hatte fünf Chemos. Ich sollte 16 bekommen.

    Also wäre ich noch nicht mal bei der Hälfte. Der Tumor ist nun 8 mm, das heißt die Chemo hat ihn mächtig geschrumpft. Aber ich denke immer, die Metastasen könnten ja jederzeit kommen, wenn ich nur sitze und warte, er könnte streuen. Wenn er raus wäre, könnte er nicht mehr streuen, oder?
    Oder könnte er auch gestreut haben wenn der Wächterlymphknoten wahrscheinlich nicht befallen ist?
    Also einen anderen Weg gefunden haben?
    Was denkt ihr, woher euer Brustkrebs kommt? Ich hatte einen Fahrradsturz letztes Jahr, meint ihr, dass das schuld sein könnte?

  • Ach noch eine Frage an Lucie, wie wirst du dich entscheiden? Willst du wirklich verzichten auf die Chemo? Ich bin hin und her gerissen, wegen der Nebenwirkungen.
    Andererseits, sollten Metastasen kommen, mache ich mir bestimmt Vorwürfe, nicht alles versucht zu haben.


    Und eine Frage an alle hier:
    Hattet ihr, als der Tumor noch in der Brust war (mit Clippmarkierung) auch immer so stechende Schmerzen im Tumor? Was kann das bedeuten? Wachsen oder schrumpfen?

  • Ich würde die Chemo nicht! abbrechen !

    Mit der Chemo werden ja auch frei schwebende Tumorzellen und Ableger erledigt und die Chemo hat ja angeschlagen bei dir .

    Woher mein Brustkrebs gekommen ist das ist mir zu müßig darüber nachzudenken...es war einfach ein riesen Pech .....darüber zerbreche ich mir nicht den Kopf . Mir ging es bei den Paclitaxel und Carboplatin echt schlecht und ich hatte richtig Neuropathienin beiden Füßen unser linken Hand ...mein Onkologe wollte reduzieren da dachte ich das ich falsch höre . Das kam für mich überhaupt nicht in Frage . Habe immer kontrolliert ob die Dosis stimmt .

    Meine neuropathien werden immer besser . Klar kann dein Krebs streuen , aber wenn du ihn richtig bekämpfst und die Chemo durchziehen kannst hast du bessere Chancen das er eben nicht streut . Ich bin froh wirklich alles gemacht zu haben , habe mir auch zusätzlich die Lymphabflußwege mit bestrahlen lassen , eben um noch mal ein Quentchen mehr Sicherheit zu haben .

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • bella777 , es gibt sicherlich viel Spekulationen über die Entstehung von Brustkrebs - Fahrradstürze gehören defintiv nicht dazu.

    Verschwende nicht so viel Kraft und Energie darauf zu grübeln, warum Du Brustkrebs hast. Stecke alle Deine Kräfte da rein, ihn wieder loszuwerden und nicht wieder zu kriegen.

    Du bist jung und wenn es Dir irgendwie möglich ist, dann zieh die verdammte Chemo durch.


    Und wenn Dein Tumor unter Chemo bis jetzt geschrumpft ist, dann bedeutet das ziehen in der Brust nicht, das er wächst...denn er ist ja bereits geschrumpft. Also spricht er ja auf Chemo an:!:

  • Liebe bella,

    weisst du, Krebs ist furchtbar kompliziert. Es gibt viele Statistiken die besagen, dass man mit kleinen Tumoren ohne Lymohknotenbefall bessere Überlebenschancen hat, als mit großen Tumoren und befallenen Lymphknoten. Das ist quasi die Faustregel. Und trotzdem gibt es Leute, die am Krebs sterben, obwohl der Tumor klein und kein Lymphknotenbefall. Krebs folgt keinen Regeln. Und wenn wir sicher wüssten, wann und wie Tumore streuen, dann wären wir schon einen großen Schritt weiter in der Krebstherapie.



    Ob du die Chemo abbrechen möchtest oder nicht, musst du ganz alleine wissen. Diese Entscheidung kannst nur du selbst treffen. Die Chemo ist kein Garat für Gesundheit, es sterben trotzdem viel zu viele Menschen an der Erkrankung.

    Aber mit Chemo ist die Heilungschance einfach größer.


    Ich kann nur von mir selber sprechen. Ich hatte einen sehr großen, befallene LKs. Triple negativ ohne Genmutation. Und ich hätte wirklich alles dafür gegeben, mehr machen zu können. Keine Studie passte, um die Tablettenchemo musste ich mich selbst bemühen. Ich saß bei den Docs und hab vergeblich darum gebettelt, noch 2 mal zusätzlich EC bekommen zu können. Darum, dass wir das Carboplatin machen, obwohl die Leber kurz vorm Kollaps stand.

    Wenn ich meine Augen öffne, dann sehe ich den Krebs vor mir als jemanden, der mir ne geladene Waffe vor die Nase hält. Jemanden völlig irre und unberechenbar.

    Da bin ich gerne bereit, giftiges Zeug zu schlucken, wenn das meine Chance erhöht, dass der Spinner abhaut und mich am Leben lässt. Und wenn ich da in 30, 40, 50 Jahren gesundheitliche Probleme bekomme? Ja doof. Aber dann hab ich jetzt erstmal 30, 40 oder 50 Jahre gewonnen. Der Rest sind ungelegte Eier. Da mach ich mir Sorgen drum, wenn es soweit ist.

  • Danke Euch!
    Liebe Kajuscha, ich sehe den Krebs nicht so als Fremdkörper. Er ist schließlich aus MEINEN eigenen Körperzellen entstanden,

    ist nur leider bösartig geworden. Also hat er ursprünglich ja zu mir gehört. Ich stelle mir vor, die guten Zellen in mir sind

    viel größer und stärker als dieser kleine bösartige Knoten!
    Bei manchen schlägt ja die Chemo gar nicht an, von Anfang an nicht. Ich bin froh, dass sie angeschlagen hat. Aber ich glaube auch,

    dass wir nicht so trennen sollten, der böse Krebs - er ist ein Teil von unserem Körper, immer da. Ich kommuniziere eher

    mit ihm - was will er mir sagen?
    Vielleicht verrückt... Aber einfacher, als zu denken, es wäre ein Scheißding. Niemand zielt mit einer Waffe auf dich. Ich genieße

    meine gesunden Zellen, sie sind doch zum Glück in der Mehrzahl. Ich hoffe, es bleibt so und sie halten meine bösen Zellen

    in Schach.

  • Liebe bella777 also, ich weiß es nicht. Ich war immer schlank habe relativ wenig Zucker gegessen, vor allem keine Limos getrunken, ich habe Sport getrieben und eigentlich gesund gelebt.


    Trotzdem ist es wahrscheinlich überhaupt gut, wenig Zucker zu essen.


    Ich versuche, mich ballaststoffreich zu ernähren. Weniger Zucker und möglichst keinen Alkohol. So richtig schaff ich es nicht.


    Mei behandelnder Arzt sagt, es gibt keine Anti-Krebs Diät und ich kann mich genauso ernähren wie vor der Erkrankung.


    LG Sonnenglanz

  • Liebe Sonnenglanz,

    das hat mein Arzt auch gemeint. Dass das nichts mit Ernährung zu tun hätte, aber man liest soviel

    über Zucker in Zusammenhang mit Krebs und Demenz. Ich habe eine Bekannte, die hatte 1999 Krebs

    und wiegt über 100 kg, sie isst ständig Süßigkeiten. Also kann die Aussage, dass Zucker krebskrank

    macht auch nicht ganz stimmen, denn sie ist seitdem gesund.

  • Liebe@Sonnenglanz,

    ja auch meine Onkologin meinte auch,dass es keine Diät für Krebs gibt

    Der Zucker sollte auch bei gesunden Menschen nicht so viel.gegessen werden.Das Selbe bei Fett. Und gute Fette benutzen. Obst Gemüse...

    Das einzige was ich nicht soviel essen soll,sind geräucherte Sachen. Dadurch entstehen Stoffe,denen man Krebsbildung nachsagt. Ich darf sie essen,aber halt.nicht so oft. Alles andere soll ich normal Wlweiteressen .Klar auch den Alkohol in geringen Mengen. Aber ab und an ein Glas. Wein ist nicht schlimm.

    Ich hatte bei der Chemo eine Frau kennengelernt,die ein Leben lang auf alles verzichtet hat. Nur alles Bio,kein Fleisch ,kein Alkohol, sportlich ...und am Ende .war sie an Krebs erkrankt. Sie meinte,dass sie das nie wieder so machen wird.Sie möchte jetzt das Lebem mit allem drum und dran geniessen.

    So muss halt jeder für sich entscheiden...

    .

  • hallo zusammen

    Bei meiner schwester wurde ein triple negativ 9mm festgestellt. darf ich fragen wie es euch heute geht? Habt ihr es gut überstanden? Wie lange hattet ihr die chemo bzw. habt ihr sie gut ertragen? vielen dank

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Beitrag hierher verschoben

  • Liebe Mopas , willkommenin unserem Forum.


    Über Heilungschancen können wir hier keine Auskünfte geben. Ich würde das auch nicht alleine davon abhängig machen, ob die Tumor Zellen Hormonabhängig sind oder nicht.


    Chemo oder nicht, das ist abhängig von dem Grading (also wie schnell der Tumor wächst in Kombination mit Anderen Faktoren), nicht von Triple Negativ.


    Prinzipiell kann man sagen, dass man die Chemo Zeit übersteht , die Nebenwirkungen sind von Mensch zu Mensch verschieden. Bekommt denn deine Schwester Chemo? Gibt es schon Informationen aus der Pathologie außer dem Hormon Status TN?


    Man kann je nach Chemo aber gewisse NW vorausahnen und sich darauf vorbereiten. Auch gibt es gewisse Chemo Kombinationen, die in der Erstlinien Therapie bei ganz vielen Frauen eingesetzt werden unabhängig von den ER oder PR Werten.

    Dazu gehört EC (Kombi aus Epirubicin und Cyclophosphamid) zumeist gefolgt von Taxanen (Eibengifte) wie Paclitaxel.

    Dazu findest du Informationen im Forum über Nebenwirkungen in dem Strang.


    Hoffe du findest die Infos, die du suchst.

    Grüße Elenear


  • hallo Elenear

    Vielen Dank für deine Antwort.ich wollte vielmehr wissen wie es den betroffenen generell heute geht und nicht über die heilungschancen... es ist sehr schwierig sich für oder gegen die chemo zu entscheiden..gemäss onkologe muss sie eine während 5 monate machen..sie ist aber sehr unentschlossen und wollte deshalb nach euren Erfahrungen fragen..danke

  • Liebe Mopas ,


    Ich habe auch TNBC. Ich befinde mich bei den Chemos auf der Zielgeraden. 3 von insgesamt 16 fehlen noch.

    Bei TN haben wir als Haudrauf nur die Chemo. Deswegen stellt sich die Frage, ob Chemo ja oder nein nicht wirklich. Außer man stellt sich die Frage leben oder sterben.. das weiß ich natürlich nicht bei deiner Schwester..

    Im Großen und Ganzen schafft man die Chemos ganz gut. Es gibt viele schöne Tage und ein paar an denen man mit NWs kämpft.

    Ich hab am 2. April meine Erste bekommen und hatte somit den ganzen Sommer damit zu tun. Ich hatte trotzdem einen ganz passablen Sommer. Die letzte wäre eigentlich am 11.9. gewesen, allerdings muss ich gerade pausieren, weil meine Blutwerte nicht ok sind. Somit verschiebt sich alles etwas. Also ja es ist in etwa ein halbes Jahr Chemo. Während dieser Zeit wird der Mistkerl immer mal angeguckt, ob sich was tut und er kleiner wird. Was dann für ein gutes Anschlagen der Chemo spricht.

    Am Anfang stand ich gefühlt vor dem Mount Everest und hatte kein Plan wie ich es schaffen soll ihn jemals zu erklimmen. Nun stehe ich fast ganz oben und kann sagen: es ist machbar. Es braucht Geduld.. es entsteht mit der Zeit eine Art Routine. An dem und dem Tag ist immer Chemo, an einem anderen Blut abnehmen, usw.

    Die Nebenwirkungen kann man nicht verallgemeinern, da jeder anders reagiert. Wenn du die Frau vor Augen hast, die die ganze Zeit über der Kloschüssel hängt? So ist es heutzutage in 90 % der Fälle nicht mehr. Man bekommt Begleitmedis gegen alles mögliche, um das im Zaum zu halten. Damit geht es ganz gut. Am Anfang war die größte Sorge auch die K****erei. Nicht einmal hab ich gespuckt. Es gab Tage da war schon sehr schlecht, aber es vergeht und ist nicht die ganze Zeit so.

    Die Haare gehen allerdings höchstwahrscheinlich aus. Da geht natürlich auch jeder anders mit um. Es gibt tolle Perücken, Tücher und Mützen. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber auch das ist machbar und aushaltbar. Wir alle hier, denke ich, wünschen uns unsere Haare zurück. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass wenn ich die Haare hergeben muss für eine absehbare Zeit, um Leben zu dürfen, dann steht das in keiner Relation. Dann laufe ich gern einige Monate ohne Haare rum.

    Sag deiner Schwester, es ist definitiv machbar!! Wir alle hatten Angst was da auf uns zu kommt und es wird besser wenn die erste Chemo läuft und man am eigenen Leib spürt, das man das schaffen kann.

    :hug:

  • Herzlich Willkommen liebe Mopas  :*

    Ich machs jetzt mal relativ kurz, vergeudet keine Kräfte und Energien, indem ihr die Pros und Contras der Chemo abarbeitet.

    Bei Triple Negativ gibt es nur die Chemo und keinerlei Alternativen. Keine Chemo bedeutet bei TN den ziemlich sicheren Tod:(


    Dank vieler guter Begleitmedis sind die Chemos heute ganz gut zu wuppen.

    Ich hab mich nicht davon abhalten lassen täglich mehrmals mit dem Hund raus zu gehen, war schwimmen, hab das Auto gegen Fahrrad getauscht, war mit Freundinnen frühstücken oder Eis essen...das Leben geht trotz Chemo weiter, vielleicht langsamer und anders, aber es ist gut zu schaffen.

    Alles Gute für Euch:*