1 Jahr nach Chemo - wie geht es euch ?

  • Ihr lieben ,

    Lange habe ich nur still mit gelesen und finde dieses Forum toll, wo sonst kann man sich mit soooo vielen ( leider ) betroffenen austauschen .

    Ich habe Ende letzten Jahres meine 8 monatige Behandlung eines TN abgeschlossen , dieser war 3cm groß und sehr aggressiv . Ich hatte Glück , es war am Ende keine böse Zelle mehr zu finden .

    Psychisch bin ich allerdings immer noch labil , habe immer noch Riesen Angst das etwas zurück kommt und horche bei jeden Zipperlein direkt auf .

    Meine konkrete Frage wäre : wie ging es euch körperlich so im ersten Jahr Nach Chemo und Bestrahlung ?

    Ich bin immer noch an manchen Tagen bzw . Phasenweise müde und abgeschlagen, an anderen Tagen geht es auch mal wieder .

    Habt ihr auch immer noch Angst vor rezidiven bzw metastasen ?

    Es grüßt euch herzlich ,

    Nina

  • Guten Morgen Ninasch1976 ,


    ich bin seit Oktober im 3.Jahr nach Behandlungsende. Ich hatte zwar keine Chemo und kann dir also über Nachwirkungen der Chemo nichts schreiben. Aber Beschwerden sind trotzdem nicht ausgeblieben. Körperlich am meisten belastet mich die Stelle zwischen beiden Narben (Von der BET und der Sentinelentnahme). Da habe ich eigentlich immer Schmerzen, zwar nicht stark, aber es schränkt mich ein. So kann ich auf der betroffenen Seite immer noch nicht soviel tragen wie auf der anderen z. Bsp nach dem Einkaufen. Hat ja auch was positives - kann ich nicht soviel einkaufen:D. Gardinen abnehmen und wieder aufhängen übernimmt mein Mann - ist ja eigentlich ebenfalls positiv, wenn man so darüber nachdenkt:/. Psychisch geht es mir so wie dir, diese Gedanken kommen oft, wenn wieder Untersuchungen anstehen oder wenn mal was an einer Stelle ist, wo sonst nichts ist. Die größten Probleme habe ich habe mit meiner Antriebslosigkeit und da ist das jetzige Wetter auch nicht gerade hilfreich.

    Da ich nicht TN bin, sondern einen östrogenabhängigen Tumor hatte, beschäftigen mich noch die Nebenwirkungen von Tamoxifen, wobei die im Laufe der Zeit weniger geworden sind bzw. man eben nicht weiß, ob man die Beschwerden zwecks Alter nicht sowieso hätte.


    LG

    Kalinchen

  • Guten Morgen Ninasch1976 ,


    mir geht es genauso wie dir.

    Ich habe auch ständig Angst, dass dieser Mist wieder kommt, jede Veränderung, jedes Zipperlein wird genau beobachtet und untersucht. Manchmal steigere ich mich total in etwas rein, dann wird es noch schlimmer.


    Ich bin auch häufig antriebslos und müde, aber ob das noch die Nachwehen sind, das weiß ich nicht? (Ich nehme ja auch noch Tamoxifen, die Nebenwirkungen sind ja auch nicht ohne...!)


    Vor den Kontrolluntersuchungen ist es besonders schlimm, da bin ich eine Woche vorher schon nicht mehr zu gebrauchen... Angst, Panik, schlechte Laune.


    Ich habe mir letzte Woche noch überlegt, ob ich nicht doch noch einmal die Hilfe der Psychoonkologin in Anspruch nehmen sollte. Vielleicht wäre das für dich ja auch eine Möglichkeit.


    Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du einen Weg finden wirst deine Angst in den Griff zu bekommen und vor allem wünsche ich dir, dass du gesund bleibst.


    Ganz liebe Grüße Anja 😊

  • Guten Morgen,

    muß Euch zustimmen,dass mich diese Ängste auch beherrschen.....

    Ich denke aber ,dass es normal ist bei unserer Diagnose.Dieser Schock sitzt einem einfach in den Knochen,war ja leider kein Schnupfen.

    Das gehört jetzt leider zu unserem Leben dazu und wir müßen einfach das beste daraus machen.Mit Tam komme ich gut zurecht,da die Nebenwirkungen am Anfang heftiger waren aber zurück gegangen sind.

    Ich lebe momentan mein Leben wieder wie vor der Diagnose und alles andere kann ich nicht ändern.Damit versuche ich mich immer wieder aufzubauen.Klappt nicht immer aber öfter.

    Alles Gute sendet Euch

    Giecher:*

  • Hallo Ninasch1976,


    Auch bei mir ist die Diagnose nun fast 1 Jahr her. Chemo Ende war erst im August.

    Bei mir steigt auch jedes mal der Angst-Pegel wenn ich wieder irgendwo im Körper einen Schmerz empfinde.

    Ich kann diesen Gedanken auch nicht verdrängen obwohl es mir körperlich gut geht. Hab die Chemo ohne grosse Nebenwirkungen überstanden, aber die Psyche hat wohl doch einiges mitgemacht.

    Ich habe viel Ablenkung durch meine beiden Kids und meinen Beruf, aber dieser Gedanke Krebs geht doch nicht aus meinem Kopf.

    Daher werde ich nun doch psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.

    Müdigkeit hab ich nicht mehr als mein Mann ( er hat keinen Krebs :)), denke eher das ist die Umstellung Sommer Winter.

  • Hallo Nina,

    ich äußere mich eher selten hier, lese aber immer mit.

    Ich weiß wie du dich fühlst. Mir ging es lange Zeit so wie dir. Neues Vertrauen zu fassen, in sich und seinen Körper, dauert seine Zeit. Ich persönlich habe mich nie unter Druck gesetzt. In schlechten Phasen, ging es mir schlecht, in Guten, gut. Mittlerweile liegt mein Chemoende drei Jahre zurück und es wird immer besser. Das Vertrauen kehrt zurück und die Zuversicht ist eingekehrt.

    Wir wissen natürlich alle nicht was kommen wird, aber mit deinem Chemoergebnis kannst du wirklich positiv in die Zukunft blicken.

    Nimm dir alle Zeit, die du brauchst. Es ist wichtig, dass du deiner Seele die Zeit lässt, die sie braucht. Auch wenn das Umfeld schon viel weiter ist...(passiert leider oft genug).

    Ich habe lange nicht daran geglaubt, dass ich jemals wieder so entspannt sein kann. Aber es geht...


    Alles Gute für dich.

  • Meine Chemo ist jetzt 2 Jahre her und diese Müdigkeit im ersten Jahr hatte ich auch.Es dauert bis sich der Körper wieder erholt.Ich hab bei den Ärzten immer gejammert das ich mich so überfordert fühle von allem.Mir wurde immer wieder gesagt das es ganz normal wäre.Schließlich ist die Chemo ein Gift das ausser den Krebszellen auch gesunde Zellen angreift und es dauert 1 bis 2 Jahre bis man sich von der Therapie wieder erholt.Und Angst vor Rezidiven haben wir alle.Ich bin auch vor den Kontrollen nervös und beobachte jedes Zwicken ganz genau.Zu mir hat meine Onkologin auch gesagt ,das ich mich von den Gedanken trennen sollte ,das alles wieder wie vorher werden sollte.Diese Erkrankung ist lebenseinschneidend und verändert einen.Mittlerweile gehts mir körperlich wieder ganz gut,ich nehm ja auch Tamoxifen das macht mir halt auch etwas Knochenschmerzen und morgens komm ich schlecht aus den Bett deswegen.

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich bin seit Juli mit der Chemo und seit September mit den Bestrahlungen fertig. Mit geht es wieder gut. Ich achte auch nicht auf jedes Zipperlein und denke gleich an Krebs oder Metastasen. Was kommen soll, das kommt. Damit beschäftige ich mich, wenn es soweit ist. Da ich ja das Ganze Theater vor 20 Jahren schon mal mitgemacht habe, bin ich vielleicht etwas entspannter. Ich muss jetzt noch 5 Jahre Aromatasehemmer nehmen, das geht auch nicht ganz ohne Nebenwirkungen, aber es ist auszuhalten. Und sollte ich tatsächlich auch noch ein drittes Mal drankommen, werde ich das auch schaffen. Ich lebe so wie vorher, mein Leben lasse ich nicht vom Krebs bestimmen.


    Liebe Grüße

  • Hallo ihr Lieben,

    meine Chemo ist jetzt auch ein Jahr her.Habe auch noch Beschwerden immer noch an den Fingernägeln, trockene

    Schleimhäute bin psychisch labil.Gestern war ich zum ersten Mal zur Mamografie es war zum Glück in Ordnung.Muß

    noch Letrozol nehmen das macht mir auch zu schaffen Schweißausbrüche und Knochenschmerzen.

    Wir müßen halt mit der Angst leben.Habe auch noch meinen Port und überlege ob ich ihn entfernen lasse da ich eine

    Thrombose am Port hatte.Bis ende September bekam ich noch Herceptin.


    LG Siiggi

  • Hallo,


    meine Behandlung ist eineinhalb Jahre abgeschlossen.

    Die Angst vor einem Rezidiv oder einer Brustkrebserkrankung, wie bei meiner Schwester oder Darmkrebs, wie bei meiner Mutter und vielen anderen in der Familie ist da.

    Im Sommer war ich lange in einer psychosomatischen Klinik und habe daran gearbeitet. Die Angst ist etwas besser geworden. Sie haben das Vertrauen gestärkt, dass es frühzeitig genug entdeckt werden könnte, wenn ich gut mit mir umgehe, bei Beschwerden zum Arzt gehe und die Vorsorgeuntersuchungen wahrnehme.

    Die Schmerzen in Händen und Füßen sind so gut wie verschwunden.


    Liebe Grüße, kleiner Vogel

  • Hallo kleiner Vogel,


    schön, dass du damit ganz gut umgehen kannst. Ich mache seit 2 Jahren so alle 4 Wochen eine Sitzung in Verhaltenstherapie und das hilft mir, mit meinen Ängsten klarzukommen und an meinem Verhalten und mir zu arbeiten. Man darf sich nicht überwältigen lassen, die Gedanken sollen nicht die Überhand gewinnen. Manchmal ist das schwer, aber man kann dran arbeiten.

    Alles Gute für dich und deinen Avatar! :-)


    Tschetan

  • Meine letzte Chemo war am 17.10.2017, die letzte Bestrahlung am 02.02.18.

    Körperlich geht es mir einigermassen, diverse Zipperlein wie u.a. Gelenkschmerzen, trockene Schleimhäute, Schulterprobleme, manchmal Kurzatmigkeit, immer wieder Schlafstörungen, immer wieder Pulsklopfen in Bauch und Brust und Polyneuropathie in den Zehen mal eingerechnet.

    Ich hab auch immer wieder mal unregelmäßig so Schlappheitanfälle, da MUSS ich mich dann einfach ablegen.

    Ich bin längst nicht mehr so belastbar wie vor dem Krebs.

    Seelisch geht es bei mir auf und ab und ich bin auch hier kaum belastbar- das hat aber auch damit zu tun, dass ich noch den Tod meines schwerkranken Vaters in der Therapiezeit verkraften musste. Kognitiv bin ich auch eingeschränkt.


    Dennoch liebe ich mein Leben und ich geniesse es, dass mir das Malen so viel gibt.


    Die Sorge vor den Untersuchungen-- ja klar. Jedesmal wieder. Aber ich stresse mich dann erst rein, wenn es soweit sein sollte- was ich natürlich nicht hoffe. Der Prof. meinte letztens, dass ich ein 1-2% iges Risiko hätte, wieder zu erkranken. Damit kann ich leben.

    MokoNiara- Dunkelkönigin, Schattenkriegerin.

  • Ach, liebe MoKo, dann hast du alles richtig gemacht und der Rest wird vielleicht noch besser. Das sind doch gute Nachrichten. Und ich wünsche dir, dass die Einschränkungen weniger werden. LG Sonnenglanz

  • Hallo Ninasch1976


    Komme zwar nicht aus der Bk-Ecke aber auch ich habe nun bald 11 Monate nach chemo und Bestrahlung rum.

    Zu den Ängsten haben die anderen gut ausgeholt, da schließe ich mich an. Auch ich hab Hilfe von eine Psychologin genommen und wenn mir das jemand vor 16 Monaten gesagt hätte dem hätte ich glatt einen Vogel gezeigt.


    Die Nebenwirkungen von Bestrahlung und chemo sind bei mir nicht abnehmend, ganz im Gegenteil, immer wieder tut sich was neues auf und wenn ich dann bei den Ärzten frage (alle Ärzte müssen durch alles durch) kommt fast immer „überlegen Sie mal mit was ihr Körper fertig werden muss, chemo und Bestrahlung (und dann auch noch zig Bluttransfusionen) gehen bei keinem spurlos vorbei!“

    Es gibt Tage da lieg ich nur im Bett da wird mir alles Zuviel. Die Tage werden noch nicht weniger und ich kämpfe noch nicht voll dagegen an weil mir dazu einfach auch die Kraft fehlt.

    Ich höre dann schon mal „lass dich nicht so hängen“ oder „depressives Loch?“ ist bestimmt von allen gut gemeint aber zieht mich dann auch runter.


    Die Entspannungsübungen der Psychologin helfen dann kurzfristig, aber um auf Dauer wieder richtig fit zu werden müssen die körperlichen Beschwerden weg. Und so kommt dann der teufelskreislauf in Gang.


    Warst du in Reha? Ich hatte mich erst geweigert und im Nachhinein bin ich so froh das ich es gemacht habe.

    Nur unter Krebsen 😉 erst fand ich es grauenvoll, aber dort war ich eine unter vielen und nicht wie zuhause der Kranke Exot. meine kleine reha-Gang hat vereinbart nur die ersten 2-3 Tage über die jeweilige Erkrankung zu reden und dann nur wenn was schmerzt oder nicht geht. Oder über Therapien die gemacht wurden aber nicht mehr Details was, wo, wie. Ansonsten hatten wir soviel unternommen und gelacht, sind abends und am Wochenende immer unterwegs gewesen wie bei mir ansatzweise vor der Diagnose. Es waren für mich mit die schönsten Wochen in diesem Jahr.


    Ab Januar gehe ich dann zum onkologischen rehasport und hoffe das mich das mehr aufbaut und mich aus meinem „Gefängnis“ holen kann.


    Aufgeben dürfen wir ja nicht und ich will in 2019 mehr als 15-20 Wochen haben in denen ich mich wieder einigermaßen fühle und zwar körperlich und seelisch. Bei 52 Wochen im Jahr ist es für mich definitiv zu wenig wie es jetzt ist.


    Liebe Grüße

    Biggi

    Liebe Grüße

    Biggi

    _______________________________________________________


    Das Wesentliche ist für manche Augen unsichtbar!

  • Hallo,

    bei mir ist das Chemo-Ende jetzt etwas mehr als ein Jahr her. Irgendwie schon sehr lange. Ich arbeite wieder, der Alltag hat mich wieder und

    trotzdem ist vieles anders. Ich bin schon mehr müde zwischendurch und obwohl ich dachte ich hätte keine Angst vor Rezidiven merke ich,

    dass sie nur verdrängt ist. Heute hatte ich Nachsorge - es war alles okay, aber als ich von der Liege aufstand war mir schwindelig - bei mir

    ein Zeichen von Angst. Da erst merkte ich, wie angespannt ich war. Ich hoffe, dass das noch besser wird mit der Zeit.

    Und ja: die Reha war ein riesen Schritt nach vorn. Die körperliche Fitness ist deutlich besser, der Kopf ist insgesamt wesentlich klarer und bislang schaffe ich es, 2 x pro Woche zu trainieren und mir das zu erhalten.

    Ich hoffe, nächstes Jahr eine weitere Reha genehmigt zu bekommen und will dann einen Haken hinter das Thema "Krebs" machen.

    LG

    Ute63

    Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. (Molière)

  • Hallo liebe Ute63 ,

    es ist schön, zu lesen, dass du wieder im Alltag angekommen bist und bei der gestrigen Nachsorge alles ok war. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass zu den Nachsorgeterminen die Anspannung immer steigt. Mit der Akuttherapie bin ich gerade durch und habe mir gestern für Februar den ersten Nachsorgetermin geholt. Mit einem mulmigen Gefühl.

    Ich wünsche dir, dass es weiter gut für dich läuft.

    LG, Moni13

  • Hallo Ihr Lieben,

    ich verfolge dieses Forum auch eher als stille Mitleserin. Möchten aber gerne zu dem Thema etwas beitragen. Die letzte Chemo ist bei mir 3,5 Jahre. Herzeptin dauerte ein wenig länger. Ich hatte insgesamt 3 Tumore G3 von 1,6 - 0,6 mm in meiner rechten Brust. Hormonrezeptor negativ, HER +++ positiv. Ein Lymphknoten war ebenfalls befallen. Ich hatte während der Behandlung und auch schon vor der Diagnose extrem Probleme mit Fatique (Erschöpfungssyndrom). Dadurch kam ich erst darauf, dass was nicht stimmt. Ein Jahr nach der Behandlung war diese extreme Erschöpfung zwar schon besser, kam aber immer wieder in Wellen zurück. Ständig dachten ich, dass ein Rezidiv oder eventuell Metastasen dahinter stecken könnten. Die Angst wiederum verstärkte die Fatique. Das war eine sehr anstrengende Zeit.

    Heute kann ich euch aber Hoffnung machen. Viele Nebenwirkungen waren zwar nicht schon nach einem Jahr verrschwunden, sind es aber jetzt. Was mir geblieben ist, sind ab und zu Schmerzen in der Muskulatur und natürlich bin ich anfälliger für Erkältungen usw. Aber auch jetzt merke ich immer noch einige Verbesserungen meines "Allgemeinzustandes". Deshalb gebt nicht auf und lasst Euch in schlimmen Phasen helfen, psychologisch oder medikamentös. Es kommen bessere Zeiten. Auch die Angst lässt ein wenig nach und nicht jedes Zipperlein wird sofort als Rückfall gedeutet:*.


    Ganz liebe Grüße<3

  • Hallo Mädels,

    bei mir ist die Chemo auch 1 Jahr her.Bin körperlich fast so fitt wie früher.Habe einige kleine Nebenwirkungen vom Tamoxifen,aber echt zum aushalten,für die nächsten Jahre....

    Nur die Psyche ist echt stark verletzt und bei jedem zwicken und zwacken geht sofort das Kopfkino an.....

    Ich bin aber dabei,es nicht mehr so arg an mich heranzulassen,da man es eh nicht ändern kann.

    Aber leider nicht so einfach,wenn die Mutter mit 63 Jahren daran verstarb und vor einer Woche meine Cousine mit 41 Jahren .

    Aber ich versuche trotzdem nach vorne zu schauen und bei einem tiefen Loch wieder heraus zu krabbeln.


    Ich wünsche Euch allen alles Gute für die Zukunft und ganz viel Gesundheit

    Giecher:*

  • Gretchen73 und giecher71

    Wir sind ja - wie es scheint - so ziemlich im ähnlichen Alter. Da tut es mir gerade echt gut, auch Eure Geschichten hier zu lesen.

    Das "G3" macht mir immer noch so viel zu schaffen, allein der Gedanke nur daran, den ich immer wieder verscheuchen muss.

    Ihr macht mir Mut, wenn ich lese, dass Ihr es "überstanden" habt. Dass "Wunden" bleiben, ist mir klar. Ich hoffe, die seelischen kann ich auch iwann aufarbeiten oder zumindest so gut wie Ihr mit allem einmal umgehen. Wenn alles vorerst vorbei ist. Wenn sich nur nicht immer alles so wie Kaugummi in die Länge ziehen würde :rolleyes:


    LG

    Ruby

    "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen."

    Johann Wolfgang von Goethe


    Auf so wenig Nebenwirkungen wie möglich und so viele wie nötig :hug:

    Stärke und Sonnenscheintage so viele wie möglich wünsche ich Euch allen und dass die dunklen Schatten stets einen Lichteinfall bereit halten <3