Stanz-/Vakuumbiopsie

  • Liebe Serg ,


    Du wirst keine Ruhe bekommen, eh Du es nicht abgeklärt hast.

    Ich an Deiner Stelle würde zurück zu meiner Ärztin gehen und mir nochmal genau erklären lassen, was sie für eine Auffälligkeit gefunden hat. Würde es mich dann immer noch beunruhigen, würde ich sie um eine Überweisung ins Brustzentrum bitten. Andernfalls zu einem anderen Arzt gehen und eine zweite Meinung einholen. Alles Gute für Dich ☘️🍄❤️

  • Teafriend , @ Serg ich habe gerade nochmal in den Beiträgen nachgelesen. Es stimmt, was Teafriend sagt. Serg, Du warst ja bereits im Brustzentrum , wo man die Auffälligkeit als Lymphknoten gedeutet hat. Ich bin SEHR sicher, dass Du deren Kompetenz absolut vertrauen kannst. Das Brustzentrum ist wirklich SEHR gründlich und gewissenhaft. Versuche Dich zu entspannen ❤️ Sollten trotzdem Zweifel bleiben, lass Dir nochmal alles in Ruhe von Deiner Frauenärztin erklären .

    Und wie gesagt : Es muss nicht zwangsläufig beunruhigend sein, wenn man Etwas nur in der Mammographie oder nur im Ultraschall sieht. Mikrokalk gehört bspw. dazu. (Oder auch Zysten, die sich im Ultraschall besser darstellen lassen, als in der Mammographie. ) Kalkhaben sehr viele Frauen in der Brust und so lange er nicht gruppiert ist, ist er absolut harmlos. Ich selber kenne mind drei Frauen persönlich, die ihn auch haben. Und ich ebenfalls. Bei uns allen wird er alle zwei Jahre im Rahmen der Mammographievorsorge kontrolliert. Die Zeitspanne ist normalerweise ausreichend. Selbst für mich, die normalerweise eher unter die Kategorie „ Drama - Queen „ fällt. 😂😂

  • Hey Ihr,

    morgen ist es soweit und der Termin zur Mammographie steht. Ggfs. wird ja eine Stanzbiopsie gemacht. Falls nicht, so meinte eine Freundin, soll ich jnbedingt darauf bestehen um Gewissheit zu haben. Mein Freund sagt dasselbe.

    Aber: Mir graut es vor dem morgigen Tag.

    Leider hat meine Angst mich zum Googeln bewegt und leider habe ich die "Stanzpistole" dort entdeckt. Und, dass die normaler Weise 5 Proben entnehmen.

    Ok man wird betäubt - äh wue und wo wird gepiekst? 😳

    Und zur "Pistole" : Was zur Hölle?! Tut das nicht verdammt dolle weh? Ist das Geräusch dabei nicht fürchterlich?

    Wie tief gehen die Nadeln hinein?

    Ich bin panisch und frage mich, ob ich nach Beruhigungstabletten fragen soll...

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  • Kumiori Hallo. Deine Angst vor dem Eingriff ist verständlich. Aber es ist wirklich nicht schlimm. Das Geräusch, dieses Knacken, hörte sich für mich an wie diese Stabfeuerzeuge. Und genauso sieht das Instrument auch aus. Auch wenn mehrere Male gestanzt wird, was ja gut ist, damit man an mehreren Stellen Gewebe entnehmen kann, heißt das nicht, dass die Stanze jedes Mal neu gesetzt wird. Bei mir blieb die Ärztin mit der Stanze in der Brust und hat dann das Instrument bewegt und neu gestanzt. Es dauert nur wenige Minuten. Vorher wird betäubt. Spritzen beim Zahnarzt finde ich schlimmer. Ich hatte keinen Schmerz. Alles Gute für Dich.

  • Kumiori Man bekommt eine örtliche Betäubung und kann auch, wenn die nicht ausreicht, um mehr "Stoff" bitten. War bei mir so und es war gar nicht schlimm. In meinem BZ wird das Stanzgeräusch vorher vorgeführt, damit man sich nicht erschreckt. Mir wurde empfohlen, zwei Gelpacks zur Kühlung mitzubringen. Die habe ich mir dann in den BH eingelegt und so auch keine grossen blauen Flecke bekommen.


    Alles Gute für deine Biopsie!

  • Hallo Kumiori ,

    muß mich meinen Vorschreiberinnen anschließen,die Stanze ( hört sich schlimmer an als es ist) ist wirklich nicht schlimm.Wurde davor mit einer Spritze betäubt und dann haben die 3 Proben entnommen.Das hat leicht gebrannt aber wirklich nicht mehr.Das Geräusch beim Stanzen ist ein lautes Knacken und es wird vorgeführt,dass man nicht erschrickt.

    Ich wünsche Dir morgen alles gute und Du schaffst das auch:*


    Natürlich Du auch, liebe Brina20380 wünsche Dir für morgen alles gute.:*

  • Hallo, ich habe meine Stanzbiopsie auch hinter mir.

    Es mussten wohl insgesamt 6 Proben entnommen werden, da beim US 4 Herde im selben Areal gefunden wurden.

    Nachdem ich bei der 3. Stanzung gefragt habe, ob ich schon die Betäubung bekommen habe, weil alles ganz schön feurig war, wurde nochmal nachgespritzt.

    Der Rest war dann quasi nicht mehr zu spüren.

    Das war am Ende noch die leichteste Übung.


    Mal eine andere Frage dazu.

    Wie viele Tage lagen zwischen der OP und der Biopsie?

    Ist so eine Biopsie bedenklich, in Bezug darauf, dass beim Stanzen wohl Luft an oder in den Tumor gelangt?

    Welche Infos oder Erfahrungen habt ihr denn damit gemacht?

  • Liebe kruemelgirl

    richtig fundiert kann ich dir deine Frage nicht beantworten. Ich glaube, ich habe im BZ das mal angesprochen, ob man nun mit der Biopsie auch Schaden anrichten könnte. Das meinst du doch, oder? Wurde jedenfalls absolut verneint.

    Zwischen meiner Biopsie und der OP lagen bei mir genau 19 Tage. Dazwischen war das komplette Staging. Ob überhaupt zuerst operiert wird oder ob man doch eine Chemo machen sollte und diese zuerst, das kann man ja erst nach Auswertung der Proben bestimmen.

    Bei dir gehts doch um die Erstdiagnose?

    Ich bekam am Tag danach schon mitgeteilt, ob bösartig oder nicht und den Grad. Das war so abgesprochen. Genaueres wie hormonpositiv oder nicht wusste ich ca. 4 Tage später.

    Bei mir hatte man übrigens 2 Herde gefunden, die, wie sich erst nach der OP herausstellte, ein größerer Tumor waren. Das konnte man weder so in der Mammo, im Ultraschall oder im MRT sehen.

    Liebe Grüße!


  • Hallo SanniKa


    Danke für eine Antwort.

    Ein Kollege, dessen Frau 2006 an BK erkrankt war, hatte dies gesagt. Es würde halt über das Stanzen Luft an den Tumor gelangen. Ob das gut oder schlecht ist, ist eben auch nicht eindeutig.

    Ob das bei den heutigen Methoden auch noch so ist? Keine Ahnung. Es ärgert mich, dass ich am Tag der Biopsie einfach nicht mehr daran gedacht hatte, danach zu fragen.


    Ja, bei mir gehts es um die Erstdiagnose.

    Laut der Mammo und dem US ist es wohl deutlich, das die Tumore bösartig sind. Direkt gesagt hat es aber keiner. Ich gehe aber erstmal davon aus.

    Bis Mittwoch ist ja nicht mehr lange, die Tage werden im Nu vergehne und dann weiß ich mit Sicherheit, um was es geht und wie man das Ding bekämpfen will.

  • kruemelgirl bei den heutigen Methoden können keine Tumorzellen frei rumschwirren durch die Stanze, diese Behauptung wird immer wieder aufgebraucht von Menschen, die nach Erklärungen für Rezidive suchen oder grundsätzlich alles in Frage stellen, was die Schulmedizin macht, sie ist aber durch nichts belegt.

  • Kumiori

    Ich habe mir da auch Sorgen gemacht und mein BZ gefragt. Die Antwort war: "Ja, das hat man früher geglaubt. Damit da gar nichts passieren kann, machen wir heute eine Vakuumbiopsie, das heisst wir saugen mit Unterdruck ab. Da kommt gar keine Luft rein." Dies erschien mir logisch und ich war beruhigt. 😊 Vakuum "macht" auch den Knall.

    LG Ardnas

  • Ich habe mir da auch Sorgen gemacht und mein BZ gefragt. Die Antwort war: "Ja, das hat man früher geglaubt. Damit da gar nichts passieren kann, machen wir heute eine Vakuumbiopsie, das heisst wir saugen mit Unterdruck ab. Da kommt gar keine Luft rein." Dies erschien mir logisch und ich war beruhigt. 😊 Vakuum "macht" auch den Knall.

    LG Ardnas

    Entschuldigung! Ich meinte kruemelgirl

  • Mir wurde gesagt, dass man nach der Biopsie und dem erhaltenen Ergebnis, so schnell wie möglich mit der Therapie anfangen sollte. Der Arzt meinte, dass jeder Krebs anders geartet ist. Der eine flippt aus und wehrt sich wird aggressiv. Der andere ist eingeschüchtert, zieht sich eher zurück und dem letzten interessiert es gar nicht.

    Also, ich bin auch froh, das meine 3 Knubbel insgesamt 9x gestanzt sind, Mittwoch noch die Vakuum-Behandlung und dann geht es endlich los.

    Das Warten macht mich kirre.

    Aber bei der Biopsie hatte ich echt GAR keine Probleme. Und einen wirklich tollen Arzt hatte ich auch. Zwar mit der typischen Verabschiedung: noch ist alles offen, erst mal abwarten....