• Ihr Lieben Mädels

    Irgendwie kann ich in der Nacht nicht richtig durchschlafen denn ich habe keine schönen Nächte 😞

    Immer träume ich das ich um mein Leben rennen muß weil mich Leute mit Metastasen bewerfen wollen und dabei fies lachen

    Träumt ihr auch schlecht ?

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • Meine liebe kruemelmotte , das ist mal richtig heftig=O=O=O

    Das sind schlimme Träume, die zeigen das Du die ganze Sache noch nicht mal im Ansatz verarbeitet hast:(

    Ob da nicht vielleicht doch professionelle Hilfe angesagt wäre??


    Ich hatte bisher nur einmal einen Krebsalptraum, aber in der Anfangszeit.

    Schlecht schlafen tu ich phasenweise, wobei ich das so ein bisscen auf die Wechseljahre schiebe, die ja jetzt plötzlich eingetreten sind, und auch darauf, das ich einfach zu fit uns ausgeruht bin. Mir fehlt vielleicht dieses "nach einem Arbeitstag müde ins Bett fallen"

    Keine Ahnung, ich beobachte das jetzt mal.


    Ich wünsche Dir sehr, das Du bald wieder selig schlummerst:*:*

  • ach kruemelmotte ,

    das klingt nicht schön...

    Ich träume irgendwie garnicht mehr in letzter Zeit. Ich hab eher das Problem wie Ronda, daß ich vermutlich Wechseljahresbedingt, nachts wach werde, völlig durchgeschwitzt, dann erstmal wieder alles trockenlegen muß, dann wieder friere und nicht wieder gut einschlafen kann, weil dann das Gedankenkarussell anspringt X(,

    Hm, wenns ein immer wiederkehrender Traum ist, scheint ja schon unterbewusst was bei Dir zu schlummern...

    vielleicht würde tatsächlich mal ein Gespräch mit einem Psychoonkologen o.ä. helfen?


    LG und ich drück beide Daumen, daß Du bald wieder besser schläfst/träumst....

    Tanja

  • Liebe kruemelmotte ,

    boah das ist gruselig! Dem solltest du auf den Grund gehen und dir dazu helfen lassen. Denn wir brauchen Ruhe und Schlaf, um halbwegs ausgeglichen zu sein.

    Zum Thema Schlaf: Ich hab die vergangenen Nächte immer gefroren, egal, wie viele Decken ich auf mir hatte. Da habe ich die Heizdecke wiederentdeckt. Eine unfassbare Wohltat! Nun schlafe ich wie ein Murmeltier, und das ganz traumlos. :thumbup::sleeping:

    LG

    Andrea

  • Liebe kruemelmotte , das ist ja heftig , aber nachvollziehbar. Nach dem Therapiemaraton kommst du nun zur Ruhe und die versteckten Ängste krabbeln so allmählich nach oben.

    Vielleicht ist es wirklich besser, wenn du Dir psychoonkologische Hilfe suchst.

    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass die Träume aufhören und du dir Adventszeit genießen kannst, wo Du Dich doch so darauf gefreut hast.

  • Liebe kruemelmotte


    Ja, ich habe auch Albträume, leider. Ich träume regelmässig, dass ich von unseren Kindern getrennt werde. Die Ärzte im Sarkomzentrum haben mir die Adresse einer ehemaligen Onkologin gegeben, die sich im bereich Hypnose für Krebspatienten spezialisiert hat und nun selbständig eine Praxis betreibt. Sie haben mir dringend geraten, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen, BEVOR es nicht mehr geht mit diesen Albträumen.


    Ich konnte mich jedoch noch nicht aufraffen, dort einen Termin abzumachen, weil es weit weg ist und weil mein Leben gefühlt nur noch aus Onkologieterminen, MRTs, CTs, Gyn, besteht. Physio ist zum Glück ja fertig. Und weil ich ein bisschen Angst habe vor dieser Hypnose, was da sonst ev. noch alles herkommen könnte. Aber ich habe mir vorgenommen, die Ärztin zu kontaktieren im neuen Jahr.


    Vielleicht wäre Hypnose auch etwas für dich.


    LG, Viviane

  • Liebe kruemelmotte ,


    das hört sich nciht schön an und es tut mir sehr leid :(


    Ich habe selten schlechte Träume aber, ich kann oft nicht schlafen weil mir ganz viele negative Gedanken kommen, teilweise sind sie sehr komisch. Ich hatte zb. vor ca. einem Monat ausm nichts, den 30.11 als mein Todestag im Kopf.


    Ich gehe vor dem schlafen immer alles im Kopf durch, wofür ich Dankbar bin, was ich mir für wen wünsche und denke auch an alle meine lieben die nicht mehr bei mir sind. Und auf einmal dachte ich "und am 30.11 gehörst du dazu, bis dahin musst du aber auch noch einiges klären". Keine Ahnung was das sollte aber die Nacht war gelaufen. Es ist nicht immer so extrem aber manchmal kann ich ncihts gegen die negativen Gedanken tun und liege Stundenlag wach X/

  • Liebe kruemelmotte

    Ich denke, da arbeitet dein Unterbewusstsein ganz kräftig an der Verarbeitung. Ich habe zwar keine Alpträume, oder sehr selten, aber auch Schlafprobleme. Durchschlafen geht garnicht, einschlafen bedingt und die Gedanken arbeiten manchmal so heftig, dass ich vor Herzklopfen nicht schlafen kann. 🤔Meine Ärztin hat mir jetzt Ins.....on verschrieben, da bleiben die doofen Gedanken still und ich Steiger mich in nichts weiter rein. Ist natürlich keine Dauerlösung, aber für den Moment okay.😏

  • Liebe kruemelmotte ,

    lass Dich mal :hug::hug::hug::hug:

    Unser Unterbewußtsein beschäftigt sich mit Dingen, die scheinbar unerledigt sind. Manchmal nehmen wir dies im wachen Zustand gar nicht wahr. Bei mir hat ein neues, ebenso großes Problem geholfen.

    Während der 2. Chemohälfte habe ich nachts ständig das Wort "Masetektomie" im Kopf und bekam es einfach nicht raus. Tagsüber war diese OP überhaupt kein Problem für mich. Dann hat mein Stellvertreter auf Arbeit gekündigt und ich bin von Homeoffice wieder komplett ins Hotel eingestiegen. War für mich die beste Entscheidung. Meine Gedanken drehten sich auch nachts wieder um andere Dinge. Schlafen ging viel besser.

    Vielleicht kannst Du für Dich eine knifflige, aber schöne Ablenkung suchen? Eine große Reise planen, für die Du nicht genug Geld hast z.B.?

    LG Kirsche

  • liebe kruemelmotte ,


    ach man.... das ist schlimm und das hast du nicht verdient, lass dich ganz lieb :hug:...


    Schlecht schlafen kenne ich bereits seit Jahren, aber zum Glück keine Alpträume. Womit ich früher zu kämpfen hatte, war das ich quasi alles mit in Bett genommen habe ( Arbeit/Stress/Probleme ) und so nicht schlafen konnte. Was mir damals geholfen, was ein Tagebuch in dem ich eingetragen habe was mich belastet hat am Tag und so konnte ich es "abhaken" und habe besser geschlafen.


    Du solltest mal mit deinen Ärzten darüber sprechen um zu hören wie die es einschätzen und ob du Hilfe von einem Psychoonkologen in Anspruch nehmen solltest.

    LG Bergfreundin73

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gern hätten:P ... denn ...der Kopf ist rund damit das Denken die Richtung wechseln kann! ;):thumbup:

  • Liebe kruemelmotte

    Ich drück Dich auch:hug:!

    Du warst mit die Erste die mir hier hilfreich zur Seite stand. Ich fand/finde Dich sehr tough. Du bist eine starke Kämpferin. Nun kommst Du etwas zur Ruhe und die Erholung/Erleichterung krabbelt sich mit den sonst verdrängten Ängsten in Dein Unterbewusstsein.

    Vielleicht ist ein Gespräch mit einer Psychologin sinnvoll, vielleicht könntest Du autogenes Training probieren oder progressive Muskelentspannung.

    Für heute Nacht aber nimmst Du Deinen Baseball Schläger mit ins Bett und haust die Metastasen in die Flucht👊👊💣

    Stell Dich ihnen in den Weg!!! DU schaffst das....

    Ganz ganz liebe Grüße Ernie😚

  • Liebe kruemelmotte , du hast dich wie eine eins durch deine Therapien gekämpft. Du hast ausgehalten ohne Ende - mit enormer Disziplin und ganz festem Willen. Immer wieder habe ich gelesen, was du alles aushalten musstest. Und das Foto, das du eingestellt hast, spricht Bände.


    Und nun hast du es geschafft. Das Ergebnis ist super. Eigentlich müsste alles in dir jubilieren. Aber deine Seele und dein Herz haben die lange Unterdrückung ihrer Bedenken und Ängste durch das Zwangskorsett Therapie noch nicht abgelegt. Da bin ich mir ziemlich sicher. Und echt, du solltest dich jetzt in dein Bett mummeln können und friedlich schlafen können, um am nächsten Tag die Welt zu umarmen.


    Ich denke auch, professionelle Hilfe wäre gut.


    Zu meiner 'Schande' muss ich gestehen, dass ich eigentlich immer relativ gut geschlafen habe. Von der Diagnose an bis jetzt. Das habe ich immer als merkwürdig empfunden. Allerdings gibt es auch Phasen, in denen sich nachts die Gedanken drehen.


    Ich habe ja schon öfter geschrieben, dass ich Yoga mache (schon lange) , progressive Muskelentspannung nach Jacobson (auch schon länger) und Visualisierung nach der Simonton-Methode. Alles drei hilft mir, Körper und Geist zu entspannen und mich gleichzeitig auf das zu fokussieren, was mir wichtig ist. Und wenn ich diese Entspannungsübungen im Bett mach, schlaf ich oft drüber ein. Ich nenne diese Übungen auch Phantasiereisen.


    Das ist jetzt nicht jedermanns Sache und es braucht auch etwas Übung... Aber ich finde es wirklich gut.


    Vielleicht wäre das ja auch ein Ansatz für dich.


    :hug:LG Sonnenglanz

  • Hallo liebe kruemelmotte ,

    ich schlafe seit meiner Chemo vor zwei Jahren auch sehr schlecht. Meistens liege ich bis 2/3 Uhr in der Früh wach. Mir geht es da, wie den anderen Frauen, ich schwitze sehr stark.

    Geträumt habe ich bisher selten, bis auf letzte Woche. Da bekam ich (im Traum) Bauchschmerzen. Und plötzlich kam ein schwarzer Krebs aus meinem Bauch heraus. Das ist schon gruselig. Wahrscheinlich sind es die Ängste, die uns begleiten.


    Wenn ich lese, was du liebe Sonnenglanz machst, kann ich dir nur zustimmen. Ich habe viele Jahre lang Yoga praktiziert......und ich glaube, ich sollte wieder damit anfangen!


    :hug:Solema

  • Liebe kruemelmotte ,

    ich kann dir gut nachfühlen. Ich habe zwar nur selten Alpträume aber die Schlafstörungen kenne ich nur allzu gut. Seit meiner Diagnose schaffe ich es nicht, nachts durchzuschlafen. Oft wache ich auf und verspüre einfach nur Angst. Mein Herz schlägt dann ganz schnell und ich finde schlecht wieder zur Ruhe.

    Ich glaube, wir brauchen lange, bis wir unsere Erkrankung und die Therapie verarbeitet haben und die Angst vor einem Rückfall bleibt sicher noch lange bestehen.

    Vielleicht helfen dir wirklich Gespräche mit einer Onkopsychologin. Die in meiner Klinik war leider nicht so toll, sehr jung und ich hatte Immer das Gefühl, dass sie selbst jemand zum reden bräuchte.

    ich habe für mich beschlossen, nun doch eine AHB zu machen, ob wohl ich das erst nicht wollte. Aber ich hoffe einfach, so etwas zur Ruhe zu kommen und mein inneres Gleichgewicht wiederzufinden. Dauert allerdings noch, ich bin erst in meiner ersten Bestrahlungswoche.


    Ich wünsche dir, dass die schlimmen Alpträume aufhören und du zur Ruhe kommst. Du bist so stark, du schaffst auch das.


    Ich drück dich mal ganz lieb :hug:

  • Liebe kruemelmotte !


    Du bist hier immer für alle dagewesene und hast alle Therapien so bewundernswert durchgestanden.


    Jetzt dreht dein Unterbewusstsein auf und zeigt dir im Traum die Ängste.


    Ich halte auch psychologische Hilfe für angebracht. Sie steht uns allen ja nicht ohne Grund zur Verfügung.


    Ansonsten versuche es doch mal damit, dir am Tag diesen schrecklichen Traum vorzustellen und überleg dir eine Möglichkeit, wie du den Angreifern Herr werden kannst. Kannst du vielleicht eine undurchdringliche Schutzhülle um dich aufbauen?

    Vielleicht gelingt es dir, eben diesen Schutz in deine Träume einzubauen.


    Ich weiß, dass lange nicht alle Menschen das können. Aber einen Versuch ist es wert.


    Ich wünsche dir eine traumlose Tiefschlafnacht!


    Viele Grüße

    Birgit

  • Hallo liebe Krümelmotte,

    es tut mir so leid, dass du solche Albträume hast und so schlecht schläfst. Du warst immer für die anderen da und hast getröstet und aufgemuntert, mir ist dies richtig aufgefallen, immer warst du gleich da mit liebevollen Beiträgen, wenn es jemandem schlecht ging.

    Mir ist es auch so ergangen, nach erfolgreicher Op. kam ein richtig heftiges Tief mit Ängsten, Schlafstörungen und allem was dazu gehört. Wenn es ganz schlimm war, habe ich eine Ta..or genommen, da konnte ich wenigstens tief und traumlos schlafen, vielleicht wäre dies auch eine Option für dich. Meine Hausärztin hat mir die als "Notfall"-Medikament verordnet, und ich bin auch froh, dass ich ab und zu darauf zurückgreifen kann.

    Ich glaube, dass wir einfach versuchen müssen, mit dieser Diagnose zu leben, und ich glaube auch und merke es auch an mir selbst, dass das mit zunehmender Zeit immer besser geht, und dann wird sich auch bestimmt der Schlaf normalisieren.

    Ich :hug::hug::hug:dich auch mal und wünsche eine gute Nacht mit schönen Träumen.

    Lupine

  • Liebe kruemelmotte , so, nun muss ich schreiben, dass ich auch einen furchtbaren Traum hatte. Mein Mann hat jemanden erschossen, selber Kugeln abbekommen und eine Pfarrerin hat ihn vor der Justiz gerettet, indem sie ihn ins Ausland brachte. Ob ich dahin mit konnte, hat sich nicht geklärt, weil ich vorher wach wurde.


    Wahrscheinlich träume ich auch öfter quer, kann mich aber nicht erinnern.


    Oh man. Eigentlich sollten wir nur schöne Dinge träumen.


    LG Sonnenglanz

  • Liebe kruemelmotte , das mit den Albträumen kenne ich auch. Ich träume immer öfter von meinem Vater (der schon vor 18 Jahren gestorben ist). Im Traum sind wir dann zusammen in einem Auto und fahren durch viele Stätten meiner Kindheit und Jugend. Irgendwann sagt er dann zu mir, dass die Fahrt jetzt zu Ende ist und wir uns ja schon bald sehen werden.

    Eigentlich ein schöner Traum, ich fühle mich ganz warm und geborgen, aber wenn ich dann wach werde, denke ich darüber nach,ob das nicht doch innerlich eine Vorahnung ist (die Ärzte vermuten ein Rezidiv und ich habe große Angst) ... insofern dann doch eher ein Albtraum.