Mammacarcinom mit lymphknotenbefall

  • Hallo IBru ,

    ich hatte das volle Programm, da 2008 der Genexpressionstest für mich wegen eines befallenen Lymphknotens nicht in Frage kam.Ich war postmeopausal und hatte während der Chemo eine Thrombose und Lungenembolie, da war TAM in den Augen meines BZ ein NO-GO. Ich habe zunächst FEMARA und später ein Generikum genommen. Bei Aromatasehemmern ist es wichtig die Knochendichte kontrollieren zu lassen.

    Ich habe unter der Therapie solange ich gearbeitet hatte etwa 10 kg zugenommen, die ich später durch intensives Rad fahren abgebaut habe.

    An Knochenschmerzen litt ich nicht, nur trockene Schleimhäute und meine Haare waren sehr wenig. Allerdings könnte ich da auch vorbelastet sein, da die Männer mütterlicherseits schon früh Glatze hatten, eine Cousine seit der Pubertät auch darunter leidet. Ich habe mir gesagt, Hauptsache ich lebe.

    Lieben Gruß

    Geli

  • Hallo Sonnenglanz,


    Ich kann Dich und Deinen Wunsch nach Abstand sehr gut nachvollziehen.


    Auch ich wünsche ihn mir.


    Mir steht noch die Bestrahlung bevor. Aber bereits jetzt, nach OP und Chemotherapie, sehne ich mich nach Abstand.


    Ich möchte so bald als möglich Normalität in meinem Alltag, der derzeit nur von Arzt- und Therapieterminen bestimmt wird.


    Übrigens, Du hast einen Tag vor mir Geburtstag 😊.


    LG Daria

  • Liebe Busenwunder , da bin ich froh, zu lesen, dass ich nicht die einzige bin. Immerhin habe ich gestern einen Termin für die Mammographie gemacht, es wird der 3.12. =ODie Gynäkologin versuche ich, heute noch mal zu erreichen. Damit bin ich tatsächlich 7 Monate nach der letzten dran, denn die war Anfang Mai.


    Ich bin trotzdem der Meinung, dass das für mich so richtig war, sonst hätte der Terminstress mich 'umgehauen' und ich wollte diese Dienstreise unbedingt mit machen (Washington DC - ich habe maßlos viel gelernt und Spaß gehabt, besser geht es nicht). Vor der Reise war ich allerdings auch unsicher, ob mir das wirklich gut tut, 11 Stunden war ich pro 'Fahrt' unterwegs, mit Koffer, und den jet lag kriegt man ja auch ab.


    Und hoffe natürlich auf ein oB.


    Liebe Daria , ja, das versteh ich gut. In der Bestrahlung kam ich mir vor wie absolut 'getaktet', was aber irgendwie auch gut war. Ich hatte 28 Bestrahlungen und es waren doch auch lange Wochen. Da ich aber alles gut vertragen habe, ging es mir ziemlich gut. Ich habe sogar etwas nebenher gearbeitet. Leider möchte ich dir sagen, so ganz normal wird es leider wahrscheinlich nicht werden. Aber sehr viel normaler. Es gibt viele Phasen, an denen ich kaum an das Mistvieh denke, trotz der Polyneuropathien, die ich habe. Aber spätestens bei der Nachsorge geht es wieder los. Auch jetzt drückt mir die anstehende Untersuchung auf das vegetative Nervensystem. Da grummelt es im Bauch ganz schön 8o Und ich kenn eigentlich keine Frau, die das locker nimmt.


    Ich nehme mir, was gut ist, so tief und schön wie es eben geht. Und ich versuche, die Angst anzunehmen und gut durch sie durch zu kommen.


    Weihnachten letztes Jahr bin ich aus der AHB wieder gekommen. Im Sommer sah ich noch relativ käsig aus. Inzwischen sieht man nix mehr. Innerlich hab ich schon noch zu knabbern.


    Nach der Bestrahlung wird es auch bei dir hoffentlich steil bergauf gehen. Das meiste hast du geschafft, du hast schon enorm viel geleistet. Man glaubt es nicht, plötzlich ist es vorbei und man muss nur noch 'Sorge' tragen, damit man mit dem ganzen Geschehen möglichst gut umgehen kann. Die Langzeitnebenwirkungen muss man ja auch im Auge behalten X/



    Jetzt wünsche ich dir, dass du durch die letzten Wochen der Therapie auch gut durch kommst, und dir und allen alles Gute. Vielleicht schafft man es ja doch irgendwann, diesen Nachsorgekram entspannter zu sehen.


    Ganz liebe Grüße Sonnenglanz

  • Bei Aromatasehemmern ist es wichtig die Knochendichte kontrollieren zu lassen.

    Ich habe unter der Therapie solange ich gearbeitet hatte etwa 10 kg zugenommen, die ich später durch intensives Rad fahren abgebaut habe.

    Die Entscheidung zwischen Pest und Cholera... Wenns aber hilft solls mir recht sein. Trombose UND Lungenembolie 8| Der Arzt hat bei mir auf den Wechsel der Therapie geraten/ diese angeboten, weil er nicht abschätzen kann, wie sich die Erhöhung der Tamoxifendosis auf das Risiko der Nebenwirkungen auswirkt.