Zeitspanne zwischen OP und Bestrahlung

  • Guten Morgen,

    bis jetzt war ich nur ein stiller Leser. Aber mich beschäftigt jetzt das Thema Bestrahlung doch sehr.

    Ich bekam im Mai meine Diagnose G3 Östrogen Score 4 KI 67 80% 2x2,7 cm groß.

    Neoadjuvante Chemo und am 13.11. brusteraltend operiert mt Verkleinerung und Straffung. Resttumor 4mm, kein Lympfbefall, DCIS noch gefunden, aber alles großzügig im Gesunden entfernt.

    OP gut überstanden. Jetzt soll ich , nach Vorgespräch, 25 Bestrahlungen bekommen.

    Gespräch war am 27.11.

    Seitdem warte ich auf CT Termin und Bestrahlungstermine.

    Weihnachten incl Wochenende

    wird nicht bestrahlt.

    Wieviel Zeit verging bei Euch von der OP bis zur Bestrahlung?

    Wie sieht es bei Euch aus, mit dieser langen Ausfallzeit bedingt durch Weihnachten und Neujahr.

    Wünsche Euch allen einen schönen 2. Advent.

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  • Hallo Trixie

    Ich bin zuerst operiert worden und hatte am 13.11. meine letzte Chemo.

    Ich habe die Strahlenärztin überredet, erst am 2. Januar zu beginnen, weil ich die Feiertagsunterbrechungen nicht wollte und auch in dieser Zeit nicht jeden Tag Termine in der Klinik haben wollte. Sie hat sich darauf eingelassen, auch wenn es den empfohlenen Abstand von 4-6 Wochen nun übersteigt.

    Ich habe allerdings im Nachhinein erfahren, dass die Klinik zwar am 24., 25., 31. und 1. nicht bestrahlt, dafür aber dann ersatzweise an den vorher liegenden Wochenenden.

    Eine 4 tägige Therapiepause könne man nicht verantworten...

    Vielleicht ist es an deiner Klinik ähnlich?


    Liebe Grüße,

    Katinka

  • Liebe Trixie ,

    während meiner Bestrahlungszeit war das Gerät defekt, und zwar nach dem Wochenende 2 Tage, das wären 4 Tage hintereinander ohne Bestrahlung gewesen. Man hat dann für mich einen Tag die Bestrahlung in einer anderen Strahlenpraxis organisiert. Die geschädigten, eventuell bösartigen, Zellen sollen keine Chance haben, sich zu erholen. Das passt zu dem, was Katinka80 geschrieben hat.

    LG, Moni13

  • Liebe Trixie ,

    meine Bestrahlung startete gut 6 Wochen nach der OP. Bei mir mussten noch andere therapeutische Fragen abgeklärt werden. Zuerst waren 5 Wochen Bestrahlung geplant, die hätten auch die Feiertage betroffen. In „meiner“ Strahlentherapie sollte nur maximal ein Tag ausfallen. Die Ärztin erklärte mir, dass an den Feiertagen auch weiter bestrahlt wird, weil eine längere Pause nicht gut ist. Bei mir wurde die Therapie auf 15 Bestrahlungen festgelegt. Für mich ist das eine gute Entscheidung. Ich würde noch mal nachfragen, wie es bei dir gehandhabt werden soll. Vielleicht macht es Sinn, erst nach den Feiertagen zu beginnen.

    LG Annemarie

  • Darf ich mal in die Runde fragen, wieviele Wochen ihr Pause zwischen OP und Bestrahlung hattet? (..ich gehe mal von einer normalen Wundheilung aus..) Habe meine Besprechung, wie es weitergeht nach meiner OP erst in einer Woche.

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  • Hallo SanniKa ,

    bei mir waren es auf den Tag genau 4 Wochen. Hab aber selbst n bischen Druck gemacht, daß es zügig losgeht, weil ich Ostern in den Urlaub fahren will und vorher fertig sein wollte, bzw. muss, weil man ja die Bestrahlung nicht unterbrechen kann...

    Es war relativ knapp, daß das klappt, da ich in der Beweglichkeit des Arms ziemlich eingeschränkt war. Man muß den Arm ja über Kopf in so ein Gestell reinlegen, das war beim Planungs-CT (genau 3 Wochen nach OP) noch ziemlich schmerzhaft und bei Bestrahlungsbeginn hats auch noch ziemlich gezwickt, aber mittlerweile funktioniert es schmerzfrei (seit letzter Woche, also 5 Wochen nach OP).

    LG

    Tanja

  • Danke euch allen, für eure Antworten.🤗

    Dann ist die Zeitspanne ja sehr individuell. Vielleicht kann mir meine Ärztin nächste Woche eine Tendenz sagen, je nachdem wie meine Wunde dann aussieht. Bisher scheint sie gut und unauffällig zu verheilen.

  • Weihr in meinem Profil sehen könnt habe ich auch BK. Hormonabhängig. Diagnose am 30.7.19.

    1. OP am 7.8.19 brusterhaltend....keine Lymphknoten befallen. Nachresektion am 4.9.19. Alles gut verlaufen.

    Es hat geheissen dass ich nach der OP mit Tamoxifen für 10 Jahre beginne und Bestrahlungen bekomme.

    Jetzt heißt es wieder das wir den Histologiebefund der Nachresektion noch abwarten müssen. Erst wenn da alles passt wird mit Tam begonnen. Chemo brauche ich keine.

    Ergebnis Gentest steht noch aus.

    Mich wundert es, dass mit der Therapie so lange gezögert wird. Ich möchte endlich kämpfen.

    Ich hätte auch weder CT noch MRT.

    Ich bin verunsichert so lange auf den Beginn der Behandlung warten zu müssen.

    Was meint ihr? Ist das normal? Reagiere ich über?

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  • Hallo Nicki1982 ,

    bei mir hat sich auch alles so lange hingezogen (ob das die Regel ist, weiß ich leider auch nicht!?)

    Nachresektion am 9.8., warten auf histologischen Befund, Gespräch mit Onkologin, dann erst noch gynäkologische Visite und Blutbild und wieder warten auf Befund (ich bekomme aber nicht tamoxifen, sondern eine andere AHT und weiß nicht, ob bei Tamoxifen) auch vorher diese weiteren Visiten gemacht werden müssen...


    und auch bei mir gestern erst Beginn der AHT !!

    Und das Erstgespräch für die Bestrahlung habe ich erst in der letzten Septemberwoche...


    Dieses Warten macht einen noch zusätzlich zur Diagnose wahnsinnig ...