Da hat es mich wohl auch erwischt....

  • Hallo zusammen,ich hänge meistens im diep flap Thema rum aber nun hab ich zufällig lalarias Bericht gelesen @ lalaria

    Das ist genau wie bei mir was du beschreibst...41 Jahre alt, Sohn 5, Port m.örtlicher Betäubung und auch die gleiche BehandlungsReihenfolge..Bei mir ist das alles zwei Jahre her und nun fiebere ich dem Wiederaufbau entgegen.

    Auch mein Sohn hat Anfangs so süß reagiert aber als es ernst wurde sollte ich doch die Perücke aufsetzen ;)

    Ich hab mir die Chemotetmine immer auf Ditg gelegt damit er in der Kita ist und ich am Wochenende bisschen fit bin..haut einen ja doch um (kommt natürlich aufs Medikament an). Ich wünsche dir nun erstmal einen guten Porteinsatz und bei fragen meld dich :)

    LG Eule

  • Liebe Lalaria, für den 17. alles Gute von mir gewünscht!😘Ich war froh das im Zuge der Lymphknotenentfernung links... der Chirurg rechts auch in diesem Zuge den Port setzte... unter Narkose... für mich das Beste... Habs so gut miteinander verbunden und bin auch bissl ein Schisser was so piecksen und schneiden betrifft🙈Lass es mir nicht anmerken ... aber ist so😀

  • Liebe kruemelmotte ,

    in meinen Protokoll steht folgendes: ER 90%, PR 90%, HER2/neu 0, KI 67 31% und zur Histologie steht folgendes: HR positiv, luminal B Typ. Wahrscheinlich habe ich das alles auch erklärt bekommen :/ und kann mich nur nicht mehr genau erinnern weil mir nur die Worte "ein halbes Jahr" Chemo im Kopf waren und die Welt zusammen gebrochen ist. Wir hatten für dieses Jahr so viel geplant. Renovierung / Umbau im Haus, einen Pool im Garten, einen Urlaub im Frühjahr und im späten Sommer und und und...


  • Liebe Lalaria

    stell dir das halbe Jahr Chemo nicht so vor, dass dann gar kein Leben stattfinden kann. Die EC-Chemo gibt es meist 3-wöchentlich. In der 1. Woche ist man meist ein paar Tage matschig in der Birne und/ oder etwas schlapp, komischer Geschmack im Mund, seht selten Übelkeit, noch seltener Erbrwchen ( dank moderner Begleitmedikation). In der zweiten Woche sacken die Leukozytenwerte ab, due sich zwar in der Regel von selbst wieder erholen, jedoch ist in der Zeit dazwischen die Infektionsgefahr erhöht. Hier im Forum geht der Tipp um, jeden Tag ein alkoholfreies Weizenbier zu trinken. Mir und vielen anderen Frauen hat das geholfen. In der dritten Woche war alles ganz normal. Ich konnte unter EC die meisten Tage meine 3 km morgentliche Walkingrunde durchziehen und wir haben viele Wochenendausflüge gemacht. Ds

  • Liebe Lalaria

    huch, aus Versehen schon abgeschickt, hier Teil2:

    Das hat der Seele gut getan.

    Bei der allgemein besser verträglichen Pacli, die ja meist wöchentlich gegeben wird, ist die "Freizeit" deswegen eingeschränkter. Eure Pläne könnt ihr bestimmt, zumindest teilweise, durchführen. Ich habe auch hier schon von Urlaubsreisen in der Chemozeit gelesen.

    LG, Moni13

  • Das klingt fast wie bei mir, liebe Lalaria ,dein Krebs ist gut behandelbar. Ich habe die ECs zweiwöchig bekommen, das waren zwei richtig anstrengende Monate. Die Paclis habe ich relativ gut vertragen und mir 'nur' leider ein paar Neuropathien eingefangen, von denen ich hoffe, dass sie sich bessern.

    Ich hatte 3 richtig schlechte Tage, an denen ich mit starkem Kopfweh und erhöhter Temperatur gar nichts machen konnte ausser schlafen. Wie eine ziemlich schlimme Erkältung.

    Zwei Monate waren matschig im Kopf und schlecht mit dem Essen. Nicht sonderlich schön und ich fand es auch beängstigend, aber es ging irgendwie. Der Rest war so, dass ich gut essen konnte und den Kopf klar hatte und da bin ich sogar wieder ein paar Stunden arbeiten gegangen.


    Alles kann, nix muss. Du wirst es sehen, wie du reagieren wirst. Aber du bist in besten Händen und man wird dir da durch helfen.


    Und dann gewinnst du massig Lebenszeit.


    Also, auf in den Kampf und zeig dem Mietnomaden, was eine Harke ist. Alles, was keine Miete zahlt, fliegt raus. Kill Bill. Das sind die Schlachtrufe hier.


    LG Sonnenglanz

  • Hallo Ihr Lieben,ich muss jetzt einfach mal in die Runde fragen ,Die Dame bei der Mammographie hat gesagt es wäre ein ca 2cm mal 2,5 cm grosser Herd.Ganz schön gross finde ich.Wie war das bei Euch so.ängstliche Grüße.:|Antje

    Liebe Antje1203 die Größe ist nicht alleiniges Kennzeichen, wie „schlimm“ ein Tumor ist.

    Meiner war 4,7 x 4 cm mit einem ki-67 wert von über 90% vor der Chemo und nach der Chemo nur noch Reste unter 0,5 cm mit einem ki wert von 5%

    Die Chemo hat ganze Arbeit geleistet und den Rest hat der Operateur erledigt.

    Bleib zuversichtlich. Die Angst wird dem Kampfgeist weichen. Ging mir und allen anderen Frauen hier genau so.

    Mein Krebsherd war kaum zufinden, aber die äußern Anzeichen nicht zu übersehen: gerötete, vergrößerte Brust, sichtbarer Lymphstau in der Haut., vergrößerte lymphknoten. Die Symptome entwickelten sich sehr schnell, genau kann ich es auch nicht sagen, es waren vielleich drei Wochen. Das Problem ist wohl nicht die größe des Tumors, sondern die schnelle Ausbreitung der Krebszellen über die Lymphbahnen. Nach der vierten von sechs Chemos, die kurz nach der Diagnose begannen, war vom Tumor und den äüßeren Erscheinungen nichts mehr zu finden. Wie bei Bine007 wurde der Rest in der Chirurgie erledigt.

    Nächsten Monat gehe ich zur zweiten Nachsorge Untersuchung.

    Ich wünsche dir auch einen guten Erfolg bei deiner Therapie.

  • Liebe Lalaria , die Daumen für morgen sind fest gedrückt.


    Ich hab das Bedürfnis dir ungefragt einen Rat zu geben: Versuch die erste Zeit deinen kleinen Mann etwas von dem Knubbel fernzuhalten, er verführt zum Anfassen ;). Anfangs ist das echt unangenehm - aber bald gehört der Port ganz und gar zu dir und die Stelle wird schnell unempfindlich. Meine jüngste findet es toll ihren Kopf genau DA hin zu schmiegen, wo die Beule ist :/ weiß der Himmel warum sie das bequem findet.


    Toitoitoi

  • Curly 66 / lillifee danke fürs Daumen drücken für morgen, ich bin gleich die Erste und soll schon um 07.15 Uhr da sein.


    Den kleinen Mann hat es natürlich "ausgehebelt" - vorletzte Nacht hat er sich die halbe Nacht übergeben müssen, gestern hat er den ganzen Tag flach gelegen mit Fieber und heute Durchfall und es fängt auch noch die Nase an zu laufen.... Ich könnte gerade etwas aus der Haut fahren, dass es ihn jetzt erwischt hat und er gerade natürlich immer mit mir kuscheln will. Es tut weh ihm sagen zu müssen das das gerade nicht geht, weil ich so fit wie möglich sein will. Desinfektionsmittel steht schon überall griffbereit!


    Danke für den Rat, ihn vom Knubbel fern zu halten. Er war schon gegeistert davon das Mama morgen "aufgeschnitten" wird, wäre am liebsten dabei :rolleyes: und ist schon ganz gespannt auf den Verband. Ich möchte so gerne was von der kindlichen Leichtigkeit für morgen. Aber das ist der erste Schritt in Richtung Vernichtung des Untermieters und irgendwie finde ich es auch gut, dass es jetzt endlich los geht. :thumbup:

  • Liebe Lalaria , ich hoffe es geht dir gut?


    Ich erinnere mich gerade an die Anfangszeit meiner Chemo. Ich habe meinen Kindern erklärt, dass die Medizin die ich bekomme den Krebs kaputt macht aber leider auch die Gesundheitspolizei in meinem Körper. Und wenn nur wenige Polizisten da sind, die gegen Schnupfenbazillen kämpfen können müssen wir eben dafür sorgen dass gar keine Bazillen in Mamas Nähe kommen. Wir haben mit Mundschutz gekuschelt wenn die Leukozyten im Keller waren. Wir haben richtiges Händewaschen geübt (bis 30 zählen solange Seife auf der Hand verteilt wird) und richtig Niesen (in die Ellenbeuge). Die Kinder waren voll heiß drauf mitzuhelfen und haben auch alle Gäste erst Mal zum Händewaschen geschickt.


    Die Sache mit den Haaren war für die Kinder nur ein Thema solange sie auf dem Kopf waren und immer weniger wurden. Beim Rasieren haben sie geholfen und Fotos gemacht :). Danach war es beiden völlig egal ob ich oben ohne, mit Mütze, Tuch oder Perücke rumlaufe.


    Entschuldigt, so ein langer Text! Ich schwelge in Erinnerungen .... Gemeinsam gegen den Mist zu kämpfen schweißt die Familie auch irgendwie zusammen.


    Schönen Sonntag alle zusammen!

    Illi