Fühlen sich so Knochenmetastasen an?

  • Liebe Janinale ,

    ich kann gut verstehen,dass du dir sorgen machst. Leider lässt sich das nicht so genau sagen, wie knochenmetastasen sich anfühlen - ich merke meine eigentlich kaum bis gar nicht.

    Was ich mit Erfahrung der Arbeit in einer orthopädischen Klinik sagen kann ist, dass die meisten schmerzen muskulär bedingt sind.

    Natürlich heißt das nicht, dass metastasen ausgeschlossen sind, die Angst können hier wohl alle verstehen.

    Vielleicht wartest du noch ein bisschen und versuchst dich zu entspannen. Werden die schmerzen bei wärme und entspannung besser? Und ansonsten ist es wohl das beste, mit deinem Arzt zu sprechen, da hier niemand in dich reinschauen kann.


    Hab noch ein schönes Osterfest!

  • Liebe Janinale ,


    willkommen bei uns. :)


    Dass Du Schmerzen hast und natürlich Angst, es könnte etwas schlimmeres sein, ist verständlich und nicht schön. :hug:Leider kann man aus der Ferne wenig sagen und wir sind auch keine Ärzte. Womöglich ist es aber „nur“ Ischias o.ä. Lass es am besten abklären.


    I.d.R. sind Knochenmetstasen nicht schmerzhaft. Vielleicht findest Du in diesem Thread noch beruhigende/hilfreiche Antworten: fühlen sich so knochenmetastasen an?

  • Liebe Paula 46

    Wie geht es dir? Sehe, dass auf deinen letzten Post gar keine Antwort kam. Manchmal sind alle so sehr in ihrer Welt, dass Beiträge unter gehen, ohne dass es ignorant gemeint ist.

    Sind deine rückenschmerzen besser geworden? Nimmst du weiter Tam? Gab es ein neues CT? Hoffentlich hat die behandlung angeschlagen und die Metas wurden aufgelöst.

    Liebe Grüße :hug:

    Caro

  • Also bei Rückenschmerzen gibt es 3 "rote Säulen", bei denen man wachsam sein muss.


    1. Rückenschmerzen, die trotz Schmerzmitteln über längere Zeit an der gleichen Stelle bestehen und Schmerzmittel kaum wirken.

    2. Schmerzen , die Nachts und im Ruhezustand auftreten.

    3. Klopfschmerz an der besagten Stelle ( an der Wirbelsäule)


    Dies ist aber nicht zwingend, denn manche Frauen schreiben hier, das sie gar nichts bemerken.

    Ansonsten kann es auch muskulär bedingt sein.Und gerade am Rücken ist es manchmal schwer zu unterscheiden.

  • Hallo Ihr Lieben,


    Ich muss diesen Thread wieder einmal nach vorne holen.

    Ich habe panische Angst, dass es mich erwischt hat, dass ich Knochenmetastasen habe. Ich weiß ihr seid keine Ärzte, ich weiß, dass eine Ferndiagnose nicht funktioniert, aber ich kann schon nicht mehr schlafen und ich schiebe echt Panik.


    Mein rechtes Knie tut bei Belastung höllisch weh und es wird und wird nicht besser. Ich kann nur noch in Schonhaltung gehen.

    In Ruhe merke ich nichts, aber sobald ich das Knie belaste wird es heftig. Was mich total beunruhigt ist, dass auch Schmerzmittel nicht helfen und die Schmerzen dadurch nicht weg gehen oder zumindest etwas besser werden.

    Jetzt spielt mein Kopfkino so verrückt. Alle Untersuchungen waren bisher gut. Ich hatte letztens meine jährliche Mammo, ohne Befund und kaum hat sich die Aufregung deswegen gelegt, kommt wieder etwas Neues.


    Nächste Woche Donnerstag einen Termin bei einer Orthopädin, früher ging nicht, wegen Corona und Ferien.

    Ach, ich bin so voller Angst....😦


    Meine Familie will davon nichts hören. "Nein, da wird schon nichts sein..."

    "Du hast bestimmt zu viel gemacht, ist nur eine Überlastung"


    Schön wäre es, aber kennt ihr dieses untrügliche Gefühl, man versucht sich selber zu beruhigen, aber im Inneren weiß man, dass es nicht gut ist.


    Danke, dass ihr wieder einmal zuhört und vielleicht schafft es ja die ein oder andere mich zu beruhigen.....


    Liebe Grüße Anja

  • Liebe Annillein , ich bin keine Ärztin, gebe dir aber gerne eine Einschätzung. Nach meinem Wissen ist eine Metastase im Knie eher selten. Wenn Knochenmetas, dann Rücken, Hüfte. Da es nur bei Belastung schmerzt deutet auch eher auf was anderes hin. Knie ist ein kompliziertes und komplexes Gelenk. Das kann alles mögliche sein. Zum Orthopäden zu gehen, ist aus meiner Sicht gut.


    Gute Besserung für das Knie!

  • Annillein

    Hallo, Anja

    Ich meine,das durch die Antihormontherapie verstärkt Probleme mit den Gelenken auftreten. Hast du in letzter Zeit ein falsche Bewegung gemacht? Wenn die Beschwerden zu stark sind kannst du am Wochenende den ärztlichen Bereitschaftsdienst fragen. Nr.116 117



    Arthrosebeschwerden sind bei mir auch verstärkt. Ich denke auch das es eher Überlastung ist.

    Gute Besserung

    Liebe Grüße

    Karin👋❤

  • Liebe Annilein ,


    vielleicht kann ich dich ein wenig beruhigen, ich habe Rheuma im Knie und eine Knochenmetastase in einer Rippe. Bin 52.


    Heftige Schmerzen im Knie unter Belastung, das Gefühl, das Gelenk blockiert teilweise regelrecht, Ibu hilft kaum ... typisch für mein Rheuma.


    Eine 3 cm grosse Meta ist seit 2013 gewachsen, gemerkt habe ich nie was, bis die Rippe im August beim Heben einer Couch bei einem Umzug gebrochen ist. Wenn sich die Knochenenden verschieben, spüre ich das. Dann tut es einige Zeit/Tage weh, aber nicht heftig, beruhigt sich bei Schonung und bleibt dann auch besser.


    Metastasen im Kniegelenk halte ich auch für unwahrscheinlich. Ich habe in den 7 Jahren seit meiner ED einmal einen Fall gelesen mit Metas im Sprunggelenk, die Arme war aber in einem weit fortgeschrittenen Stadium mit weiteren Organmetas.


    Ich wünsche Dir einen aufschlussreichen Termin am Do, die Daumen sind gedrückt ...

    😉 Und schalt das Kopfkino aus 😉


    MEIN Rheumaprogramm: Hast du mal versucht, das Gelenk zu kühlen, 3 mal täglich 20 min mit einem grossen Eisbeutel 15 x 30 cm vom Gefrierfach, eingeschlagen in ein Handtuch. Dazu konsequent 3 mal täglich 600er Ibu wegen der entzündungshemmenden Wirkung, evt. Omep/Panto als Magenschutz dazu. Mehrmals täglich eincremen mit einem Diclogel auf Liposomenbasis (dringt tiefer ein). Noch hat die eine oder andere Apotheke offen ....

    Schaden wirds nix, Nutzen natürlich nicht garantiert, könnte dem Orthopäden aber einen Anhaltspunkt liefern.


    Alles Gute MARLA

  • Liebe Annillein

    ich habe/hatte ähnliche Befürchtungen wie du. Die Knieschmerzen gingen bei mir im März los, waren sehr heftig und Schmerzmittel (Dicloph...) haben nur eine kurzzeitige Linderung gebracht. Mein Orthopäde diagnostizierte zunächst aufgrund von Röntgenaufnahmen fortgeschrittene Arthrose und Hyalo....-Spritzen haben eine kurzzeitige Linderung gebracht. Im Juli war ich dann beim MRT, erst mit dem rechten, dann mit dem linken Knie. Man erkannte beidseitig Arthrose höchsten Gradens mit 100 % Knorpelverlust, massive Meniskusschäden und einen Kreuzbandriss. Seitdem weiß ich, dass zwei künstliche Kniegelenke unumgänglich sind. Da der Gelenkverschleiß aber in sehr kurzer Zeit erfolgte, hat bei mir vermutlich die Chemo- und Antikörpertherapie diesen Prozess (Verschleiß) extrem beschleunigt😖. Seit Juli versuche ich mit verschiedenen naturheilkundlichen Methoden z.B. Akupunktur meine Schmerzen zu lindern, was aber leider bis jetzt alles nichts gebracht hat. Im Gegenteil, meine Schmerzen haben sich mit der Zeit weiter verstärkt, strahlen in Ober- und Unterschenkel (bis zum Knöchel) aus und seit 10 Tagen nehme ich zusätzlich noch ein Opiat ein, denn sonst würde ich die Schmerzen nicht mehr aushalten. Da mich jetzt - seit der Einnahme des Opiats - der Gedanke an Knochenmetastasen nicht mehr loslässt, habe ich mir gestern bei meiner Gynäkologin eine Überweisung zum Knochenszinti geben lassen. Termin: 3.11. bis dahin muss ich mich noch gedulden und die Schmerzen ertragen....

    Liebe Annillein ich verstehe dich so gut und kann so gut nachempfinden wie es dir geht. Dass du zum Orthopäden gehst ist schon der 1. richtige Schritt. Leider dauert alles immer ziemlich lange, bis es abgeklärt ist. Vielleicht lässt du dir auch gleich ein Knochenszinti verordnen, dann kannst du parallel zur orthopädischen Diagnose auch nach Knochenmetastasen schauen und diese hoffentlich ausschließen.

    Ich wünsche dir alles Gute

    lb. Grüße Gaby61

  • Liebe Annilein34 , Anja!

    Also ich kann Dir nicht sagen was Du mit Deinem Knie hast, aber die gute Nachricht, es gibt noch andere Krankheiten als Metastasen;)

    Ich bin halbe Expertin, habe so gut wie am gesamten Skelett Metastasen, bis auf abwärts der Oberschenkel:D.

    Also wie schon geschrieben wurde, wenn Knochenmetastasen, dann vorwiegend an der Wirbelsäule oder Rippen. Mach Dir keine Sorgen, entweder hast Du Dein Knie verdreht oder Meniskus oder Arthrose. Ab 45 oder so kommen eben auch andere Wehwehchen dazu;)

    Den Termin beim Orthopäden hast Du bald, dann weißt Du mehr. Bis dahin würde ich Dir empfehlen Diclo.....ach Salbe und mit einem breiten Verband etwas in Schonhaltung verbinden.

    Ich drück Dir die Daumen, dass es gut behandelbar ist und bitte vergiss das mit den Metastasen, die tun nämlich in der Regel auch nicht weh.

    LG 🍀

  • Liebe Alphabet , Kiko62 , Marla , Gaby61 , Kleeblatt69 ,


    Vielen lieben Dank für Eure aufmunternden Worte und für die guten Ratschläge, ich war jetzt noch einmal bei der Apotheke und habe mich mit Salben eingedeckt. Mal sehen, vielleicht hilft es ja etwas.

    Ihr habt mich wirklich ein wenig beruhigt und am Donnerstag weiß ich dann hoffentlich etwas mehr.

    Dass das aber auch alles immer so lange dauern muss. Dazu noch die Ferien, meine Orthopädin ist leider noch 2 Wochen im Urlaub und so muss ich zu einer anderen gehen. Aber ich bin ja schon froh einen Termin bekommen zu haben.


    Ganz liebe Grüße an Euch alle und ich sag schon einmal Danke fürs Daumen drücken. Ich melde mich am Donnerstag.

    Anja

  • Guten Morgen Annillein ,


    ich hatte Schmerzen unten am Fuß, seitlich. Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule. Der Orthopäde wusste mit der Zeit von meiner Vorerkrankung. Er lässt meist gleich MRT machen, da ich schon zu viele Strahlenlasten habe. Ja, sofort MRT. Ohne Diskussion. Für meine Brüste habe ich noch nie ein MRT bekommen. Keine Chance. Das versteht er nicht...

    Also: am Fuß kam eine entzündete Sehne heraus. An der HWS und LWS jeweils Bandscheibenvorfälle. Was war ich erleichtert.

    Die Aromatasehemmer lösen bei mir auch teilweise Schmerzen aus, greifen auch die Knochendichte an. Berichte bitte, was der Orthopäde gesagt hat. Alles Gute, Martina

  • Man erkannte beidseitig Arthrose höchsten Gradens mit 100 % Knorpelverlust, massive Meniskusschäden und einen Kreuzbandriss. Seitdem weiß ich, dass zwei künstliche Kniegelenke unumgänglich sind.

    Annillein


    Ich muss euch hier meine Knie Geschichte erzählen:

    Chemo Aug2016-Dez2016, Letrozol ab 2017.

    Mitte 2018 Merke ich das erste mal bewusst, dass ein Bein geschwollen ist. (Oberschenkel ca 2cm mehr als der andere). Schmerzen in den Beinen hatte ich ständig und sehr massiv nach Chemo, Ibu war täglicher Begleiter.


    Merkte dass mein Bein und auch das Knie immer wieder Probleme machten vor allem bei Belastung. Herbst 2018 war das Bein und Knie so geschwollen, dass ich nicht mehr richtig laufen konnte, Bein war massiv geschwollen.


    Hausarzt: schwimmende Patella ( Flüssigkeit hinter der Kniescheibe)

    MRT: Synovitis ( Entzündung der Knochenhaut) , starke Schwellung mit Flüssigkeit, Arthrose Grad 4


    Orthopäde 1: Gehen sie zum Phlebologen

    Phlebologe: Adern sind nicht prächtig aber ok, nicht die Ursache

    Rheumatologe 1: Keine Synovitis

    Orthopäde 2: Arthose Grad 4, OP notwendig, Knochen aufbohren usw

    Orthopäde 3: Kapselriss, feste Schiene für 6 Wochen Tag und Nacht + Lymphdrainage.-6 Wochen krank, und Bein hochgelegt in Schiene. ( klar wurde es besser, parallel dazu mein Arbeitgeber schlechter)

    zurück zu Orthopäde 1: gehen sie zu Rheumatologe 2.

    Rheumatologe 2: Restflüssigkeit aus Knie mit Spritze rausgezogen und untersucht.


    Endlich war es gut.


    Aber dennoch, immer wieder bei seltsamerweise sehr wenig Laufen und bei viel Laufen ( tragen vor allem!) fängt mein Knie wieder an.

    Inzwischen trage ich bei solchen Belastungen oder wenn es wieder anfängt eine Kniebandage.


    Man sieht also..3 Orthopäden und immer eine andere Meinung. Denke keiner der Orthopäden lag wirklich falsch, aber eine OP habe ich bis heute noch nicht.


    Übrigens vermute ich selbst, dass nicht das Knie sondern die Muskeln/Sehnen am Knie sich entzünden und dadurch Probleme entstehen.

    3x600 Ibu oder Cortison, dann sieht man ob es eine Entzündliche Geschichte ist.

  • Annillein , also wenn Du im Ruhezustand nichts spürst, dann wären meiner Meinung nach Knochenmetas unwahrscheinlich.


    Ich hatte 2 die ich gespürt habe (außer den vielen von denen ich nix merkte) an der Schulter und, ganz schlimm, im linken Femur (Oberschenkel). Das fing morgens mit erträglichen Schmerzen an, steigerte sich bis zum Abend so dass ich kaum noch gehen konnte und es wurde immer schlimmer und schmerzte auch nachts im Bett, Diclofenac half null und an der Schulter brachten nur Eispacks ein bisschen Erleichterung.

    2 bis 3 Stunden jede Nacht bis ich endlich vor Erschöpfung einschlafen konnte, pochende Schmerzen egal in welcher Stellung.


    Ein Cox2 Hemmer (Arc.xi. 90mg, nur das Original, nicht Genetika) nahm die Schmerzen weg (aber hat dafür wohl meine Nieren geschädigt).


    Durch die systemische Therapie gingen übrigens die Schmerzen peu a peu weg, erst ein bisschen, dann immer mehr, ich verspüre auch nach fast 1 1/2 Jahren weitere Verbesserung; heute nehm ich vielleicht 1mal alle 3 - 5 Wochen 1 einzige Arc.x.a wenn die Schulter aufmuckt.


    Also ich meine auch dass Dein Knieproblem eine andere Ursache haben muss.

    Viel Glück 🍀 und Erfolg !