Knochenmetas (Brustkrebs)

  • Hallo liebe Molly 62 ,

    erstmal schön, dass es Dir grundsätzlich doch so gut geht. Das ist ziemlich viel wert, würde ich sagen.

    Das mit der Temperatur, also ich messe auch nur wenn ich das Gefühl habe, ich hätte Fieber. Vor etwa vier Wochen habe ich tatsächlich hohes Fieber gehabt, Infekt meines Mannes übernommen. Ich sollte gleich die Entzündungswerte testen lassen, weil ich ja mit den Leukos und Neutros nicht so gut ausgestattet bin. Tatsächlich hatte ich erhöhte Entzündungswerte und musste sofort Antibiotikum nehmen. Die Erkältung kam damit garnicht richtig raus, wenn es überhaupt eine war. Ich habe dann vier Tage wegen Fieber flach gelegen, dann ging es wieder. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich öfter über Normaltemperatur liege. Ich mache mir da aber keine weiteren Gedanken dazu. Was wir alles in uns reinhauen, da wundert mich sowas nicht .

    Ich drücke Dir auch ganz fest die Daumen für das CT und ein gutes Ergebnis.

    LG, 🍀

  • Vielen Dank liebes Kleeblatt69 für deine Worte und fürs Daumendrücken . Vielleicht habt ihr ja auch recht und es ist gar nichts, aber ich werde es das nächste Mal beim Doc ansprechen, vielleicht hat er eine plausible Erklärung dafür . Jetzt versuche ich es erstmal beiseite zu schieben, wir fliegen nämlich heute zu unserem ältesten Sohn in die Schweiz. Allerdings nur bis Dienstag aber ich freue mich riesig 😀

    Dir auch ein schönes Wochenende und ganz liebe Grüße Molly

  • Hallo Ihr Lieben,

    bei mir wurde zur Befunderhebung nach BK Diagnosestellung auch ein Knochenszintigramm durchgeführt, was nichts markiert hatte.

    Es hiess dann keine Auffälligkeiten, keine Metas im Arztbrief.


    Beim 1. Staging hiess es dann man vermute doch Knochenmetas, vor allem im BWK7 den man bestrahlen wolle.


    Gespräch mit dem Radiologen ergab dass sich diese Struktur seit Chemo und Antikörpergabe schon deutlich zurückgebildet habe bzw. sehr deutlich wieder Calcium eingelagert habe und eine Bestrahlung möglich aber nicht zwingend erforderlich sei.


    Von der Bestrahlung haben wir dann Abstand genommen und werden die Entwicklung weiter beobachten. Ich soll allerdings in Kürze Bisphosphonate bekommen.


    Nun meine eigentliche Frage:

    Wie kann es sein dass das Knochenszinti nichts markiert, die Ärzte aber zu der Erkenntnis kommen da seien Knochenmetas?

    Ich habe dies die Ärzte auch gefragt und bekam die, meiner Meinung nach erwas hilflose Antwort, das sei manchmal so.


    Wie ist eure Erfahrung hierzu?


    Danke schonmal für Eure Ideen :):)

  • Hallo Eususi ,


    da kann ich dir zufällig weiterhelfen. Bei mir wurden Ende letzten Jahres im CT Knochenmetastasen festgestellt. Jetzt hatte ich im März eine Skelettszintigraphie. Die Ärztin war so nett, sich die Bilder gleich anzusehen und mir eine erste Einschätzung zu geben. Sie hat ebenfalls nichts erkennen können, sagte aber, dass das nicht heißt, dass ich keine Knochenmetastasen mehr habe. Ich hatte sogenannte Osteolysen, also Knochenauflösungen, und die kann man in der Szintigraphie nicht sehen. Bei dieser Metastasenart lagert sich der Marker nicht vermehrt ab.

    Es gibt noch die Osteoblasten. Die regen den Knochen zu höherer Aktivität an und somit lagert sich bei denen der Marker auch vermehrt ab, was dann auf den Bildern zu sehen ist.


    LG Danka

  • Liebe Eususi ,

    Eine Analyse der Wirbelkörper ist für die Radiologen nicht immer eine einfache Sache.


    Anreicherungen in den Wirbelkörbern sind bei einigen Patienten sehr schwer zu spezifizieren.

    Hämangiome oder natürlicher Verschleiß in den Bereichen der Wirbelsäule verhalten sich manchmal auch wie Metastasen.

    Sie nehme Kontrastmittel auf, manchmal auch weniger im 3 Monatsvergleich.


    MRT, CT und Szinti müssen sich daher ergänzen und nicht immer kommen klare Ergebnisse dabei heraus.


    Was mich nur wundert, ist das dein Zentrum sofort auf Bisphosphonate zurück greift und nicht erst mal ein paar Wochen wartet, um MRT Kontrollen zu machen. Um so fest zu stellen, ob es sich tatsächlich um Metas handelt.


    Bei mir war der Verdacht auch Knochenmetas beim ersten Staging. Und während EC und Pacli haben sich die Verdächtigen Herde verkleinert. Ich bekam da keine Bisphoshonate, sondern ein weiteres Kontroll MRT 3 Monate später und dann noch eines weite 4 Monate danach.


    Nun war es aber so, das ich ja krankgeschrieben war und fast jeden Tag mittags 5-6 km spazieren war , Diese Zeit hatte ich vorher nie, war ja voll berufstätig und saß viele Stunden auf meinem Po. So lautet die jetzige Vermutung, keine Metas. Die Bewegung hat wohl für Besserung gesorgt. Oder Letrozol? Oder Cal...

    Weiß keiner so genau. Ich sorge für ausreichend gute Calzium Werte. Und lass es alle 3-4 Monate im CT Kontrolieren.


    Ich würde vielleicht doch noch mal nach Kontrollen fragen?

    Liebe Grüße Eli

  • Hallo Elenear,


    tatsächlich haben sie Bisphosphonate direkt angesetzt.

    Tatsächlich bekommen werde ich sie aber frühestens im Juli, da ich vorher noch zum Zahnarzt muss.


    Bis dahin müsste auch mindestens noch eine Kontrolle erfolgen. Mal sehen wie es sich bis dahin entwickelt hat.


    LG

    Susanne

  • Ich habe eine kleine 0,8 cm große Knochenmetastase im Becken. Diese ist weder im Knochenszinzi noch im MRT zu sehen - nur das CT zeigte diese. Ich bin auch sehr verwundert darüber und frage mich, wofür man dann ein Knochenszinti macht, wenn es anscheinend die Veränderungen in den Knochen nicht so deutlich zeigt wie ein CT :/


    LG
    Pschureika

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  • Liebe Khira,


    dieses ist ein Forum, in dem sich an Krebs erkrankte Menschen über ihre Erfahrungen austauschen. Jeder eignet sich im Verlauf seiner Erkrankung ein gewisses Wissen an - aber wir sind keine Ärzte mit Fachwissen. Brauchst Du dieses, wende Dich bitte an Deine Ärzte oder an den Krebsinformationsdienst: https://www.krebsinformationsdienst.de/.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Hallo ihr Lieben,


    Aufgrund meiner Oligo-Metastasierung am Becken, habe ich an Freitag die erste Ladung Zometa erhalten, zusammen mit nab-pacli.

    Ich fühle mich furchtbar. Das Fieber macht was es will und rafft mich völlig dahin. Ich bin nur am Liegen, jede Bewegung ist äußerst anstrengend. Appetit null und trinken auch zu wenig. Nicht gut, ich weiß, aber ich krieg nix runter wenn ich so glühe. An die Psyche geht es mir auch und ich könnte nur noch heulen.

    Habt ihr irgendwelche Tipps um nach Zometa wieder auf die Beine zu kommen? Bin für jeden Ratschlag dankbar.

    Ich werde das Zeugs nun monatlich erhalten und mir graut es ganz furchtbar davor. Ich überlege wirklich, es zu verweigern.


    LG

    Die heute weinerliche Pschureika

  • Pschureika

    Oh je...das hört sich nicht gut an! Leider kann ich Dir keine geeigneten Tipps geben..🥺

    Das Medikament sollte ( genau wie Avastin) sehr langsam in den Körper einlaufen...dann scheint es besser verträglich zu sein.
    Wurde darauf bei Dir geachtet? 😕

    Ich wünsche Dir, dass die Nebenwirkungen ganz schnell Geschichte sind! ✊🏼✊🏼✊🏼