Knochenmetas (Brustkrebs)

  • Hallo! Vor 2 Jahren bekam ich die Diagnose Knochenmetastasen bei Mamma Ca.Ich war wegen Rücken und Hüftschmerzen beim Orthopäden in Behandlung .Er verordnete ein MRT um meinen Schmerzen auf den Grund zu gehen.Beim MRT wurden dann Ablagerungen an der Wirbelsäule und im Becken entdeckt.Daraufhin kam ich ins Krankenhaus.Dort wurde sofort eine Mammographie angeordnet,herraus kam ein Knoten von123mm in der re Brust (nicht tastbar)der hormonabhängig ist.Das Knochenszinti zeigte in der ganzen Wirbelsäule,Becken,obere Extremitäten sowie Schädel Metastasen.
    Der Knoten wurde nicht operiert,ich bekam Bestrahlung im Beckenbereich und unteren Wirbelsäule,Infusion mit Zometa (Biosphonate) und Tamoxifen sowie Goserelin (Dreimonatsspritze gegen die Hormonproduktion der Eierstöcke)
    Heute bekomm ich weiter diese Behandlung außer das Tamoxifen durch Letrozol ersetzt wurde.Meine Tumormarker(CA153) sind von 900kU/l auf 40 gesunken.Ich habe nicht mehr so viel Schmerzen und kann wieder besser laufen und treibe wieder Sport( Reha-Sport und Aquafitness)
    Ich wollte mal fragen ,ob es noch jemanden gibt,dem es so geht wie mir und immer noch den Krebs (Koten in der Brust) hat?

  • Hallo Susanna,


    herzlich willkommen auch wenn es ein sehr bescheidener Grund ist sich kennen zulernen.


    ich habe auch Knochenmetastasen (am Beckenkamm, Metastasen in Lymphknoten und 1 in der Lunge) aber meine Brust wurde beim 2. auftrete die Brustkrebses völlig entfernt und mit Eigengewebe aufgebaut.
    Gegen die Knochenmet. bekomme ich jeden Monat eine Aromatasehemmer in Spritzen und damit die Knochen stabil bleiben Xgeva Bioshonate.
    Ich nehme noch einige Naturheilmittel wie Enzyme und etwas für das Immunsystem.


    Aber das klingt schon komisch, ist der Knoten denn noch da oder hat er sich zurückgebildet? Es ist schon 2 Jahre her und du hast den Knoten immer noch? Da fällt mir ja nix ein, das habe ich noch nie gehört, vielleicht gibt es hier jemanden der dir mehr Auskunft dazu geben kann.


    Es sind echt piffige ud vor allem mit sehr viel Wissen dabei, ich drück dich erstmal und bei der Vorstellung schreibe ich dir noch mehr zu meiner Person.


    Lg Nicky1967 :hug:

    LG Nicky1967


    Ich versuche alles was geschieht positiv zu sehen, auch wenn ich den Sinn dabei, nicht immer erkenne! :)

  • Auch ich begrüße dich herzlich im Forum! Jeder andere Ort wäre uns für eine Begegnung lieber gewesen - aber es ist nun mal so.... Du kannst hier vieles lesen, findest Unterstützung in vielen Bereichen und immer ein offenes Ohr... ähhhh Auge :D
    Ich selbst gehöre auch zur BK- Fraktion, beidseitig mit 6 Monaten Abstand 2013 - wir teilen also das Diagnosejahr...
    Aber leider kann ich dir bei deiner Frage auch nicht wirklich weiter helfen . Ich kenne hier aus dem Forum etliche Fälle, bei denen erst Chemo und dann OP erfolgte, OP selbst dann, wenn sich der Tu unter der Chemo ¨verflüchtigt¨ hatte. Mir selbst ist kein Fall bekannt, bei dem der TU bzw die Reste davon nicht operativ entfernt wurde ?( Aber ich bin kein Arzt - und im Zweifelsfall sollte deiner dir diese Frage beantworten :thumbup:

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    Lebe dein Leben hier und jetzt - und verschiebe nichts auf irgendwann und irgendwo.

  • Hallo Susannah,
    auch von mir kommt ein herzliches Willkommen hier im Forum der FSH. Du hast ja schon einiges an Therapien hinter dich gebracht. Aber weshalb dein Tumor bisher nicht operiert wurde, kann dir wirklich nur dein Arzt erklären.
    Ich wünsche dir einen guten Austausch hier im Forum.
    Viele Grüße
    Angie

  • Auch ich möchte Dich hier ganz herzlich willkommen heissen und Dir einen guten Austausch wünschen . Warum der Tumor nicht zuerst operiert
    wurde und dann die weitere Behandlund gemacht wurde , kann ich Dir auch nicht sagen. Aber für diese speziellen medizinischen Fragen sind Deine Ärzte oder Der Krebsinformationsdienst ( www.krebsinformationsdienst.de ) der bessere Ansprechpartner. Wir sind ja nur Laien.
    Trotzdem , es ist schön dass Deine Tumormarker fallen ,dass Du nicht mehr so viele Schmerzen hast und es Dir möglich ist Sport zu betreiben .
    Somit scheint die Therapie doch gut anzuschlagen.
    Alees Gute noch für Dich :hug:
    LG alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • Danke für eure Anteilnahme .Ich habe schon einige Ärzte angesprochen ,warum der Knoten nicht entfernt wurde,aber alle meinen da er schon gestreut hat wird er nicht entfernt. Bei einer Operation könnte er wieder streuen.Der Knoten ist ja bischen kleiner geworden.Aber irgendwie bleibt doch ein mulmiges Gefühl.

  • Hallo Susannah,


    das habe ich ja noch nie gehört, dass man einen Primärtumor nicht entfernt. Metastasen ja ok. Die werden oft nur beobachtet, aber der Tumor???? Na ja, Du wirst sicherlich in einem Brustzentrum in Behandlung sein. Die werden es schon wissen.


    Ich wünsche Dir alles Gute und einen regen Austausch hier im Forum....


    Lg Paula

  • Hallo Susannah,


    erstmal herzlich Willkommen hier im Forum.
    Auch bei mir wurden gleich bei der Erstdiagnose von Brustkrebs Knochen- und Lebermetastasen festgestellt. Auch mir wurde der Primärtumor nicht entfernt. Das ist aber durchaus gängige Praxis. Denn der Tumor hat ja bereits gestreut, weshalb die Behandlung in erster Linie auf die Metastasen zielt. Die sind gefährlich, der Primärtumor kann kein weiteres Unheil mehr anrichten. Bei mir ist er allerdings durch Chemotherapie geschrumpft, ebenso wie die Lebermetastasen. Ich nehme auch Letrozol, bekomme Xgeva für die Knochen und Avastin. Damit geht es mehr recht gut.


    Liebe Grüße


    Hannah

  • Schön von dir zu hören.Meine Knochenmetastasen werden mit Bisphosphonate behandelt und sind auch wieder sehr stabil. Am Anfang der Therapie durfte ich nur mit Gehstützen laufen und nicht vollbelasten (Bruchgefahr der re Hüfte) nun treibe ich wieder Sport Reha Sport und Aqaufitness.Der Knoten in der Brust ist auch kleiner geworden.Ich nehme Letrozol ein und bekomme alle 3 Monate GnRH-Analoge.meine Tumormarker CA153 sind von 900 auf 40 gesunken.also schlägt die therapie gut an.

  • Hallo Susannah,


    erst mal Herzlich Willkommen -


    Angefangen hat das bei mir, Anfang diesen Jahres, so ähnlich wie bei dir - Rückenschmerzen, Verdacht auf Bandscheibenvorfall und beim MRT die Diagnose "Metastase im LWS-Bereich"
    (Ausserdem, wie sich bei der Szintigraphie herausstelle, in der BWS, Becken, Oberschenkel und Schädel. )
    Ich bin allerdings 10 Tage nach dem MRT-Ergebnis operiert worden. Der gefundene Primärtumor in der Brust wurde samt Brust (oder Brust samt Tumor 8| ) entfernt, ausserdem 11 Lymphknoten und ein Stück des Brustmuskels. Die Wirbelsäule und die Brustwand wurden bestrahlt. Ich nehme Tam (Tumor war zu 96% hormonabhängig) und bekomme einmal im Monat Bisphosphonate.
    Dass man deinen Tumor nicht entfernt hat, finde ich auch seltsam. Damit, also langfristig mit Tumor in der Brust rumzulaufen, hätte ich auch kein gutes Gefühl -
    Bist du in einem Brustzentrum in Behandlung?


    Lieben Gruß
    Esma

  • Nochmal Hallo,


    habe Hannahs Beitrag gerade erst gelesen -


    Hannah  
    Wieso kann der Tumor keinen weiteren Schaden mehr anichten? Könnte er nicht weiterstreuen?



    Susannah
    Dein Tumormarker war ja wahnsinnig hoch - dass er so runter gegangen ist, ist ja toll und spricht wohl für die Behandlung.


    Lieben Gruß
    Esma

  • Hallo Esma
    Ich bin sehr froh,das meine Tumormrker so gesunken sind,da weiß ich,das die Therapie gut anschlägt. :P
    Meine anderen Blutwerte sind auch alle im Normbereich,außer die Harnsäure ist erhöht,aber das liegt an dem Letrozol,deshalb habe ich noch viel Gelenkschmerzen.

  • Zitat: Wieso kann der Tumor keinen weiteren Schaden mehr anichten? Könnte er nicht weiterstreuen?



    Das habe ich mich auch gefragt!


    Ich begrüße dich ebenfalls herzlich hier im Forum und hoffe, du fühlst dich wohl!


    Ich gehöre auch zur BK-Franktion, beidseitige Mastektomie.


    LG
    Diana

  • Hallo Susannah,
    Bei mir wurden auch erst die Knochenmetastasen und denn der Tumor in der Brust entdeckt. Ich hatte starke Hüftschmerzen in den letzten Monaten meiner zweiten Schwangerschaft.
    Nach der Entbindung ging ich zum Orthpäden, um mir Physiotherapie verschreiben zu lassen. Die Schmerzen waren nach der Entbindung gut zurückgegangen und ich wollte noch etwas gegen mein Humpeln tun... Das Ergebnis sah anders aus als erwartet... :-) Metastasen in der Hüfte und im 3. und 4. LW.
    Das war Ende Juli diesen Jahres. In den folgenden Wochen und Monaten konzentrierten sich die Ärzte auf die Behandlung der Metastasen. Erst jetzt, wo etwas Ruhe einkehrt, sprach mich meine Onkologin darauf an, dass der Tumor eventuell entfernt werden sollte. Mir ist es ehrlich gesagt gar nicht so wichtig. Bis jetzt ist der Tumor sehr viel kleiner geworden, aber sie meinte, es würde den Körper entlasten. Mal sehen, ich werde sie dazu noch mal eingehend befragen.
    Nach meinem laienhaften Verständnis kann der Tumor keinen größeren Schaden mehr anrichten, da er schon gestreut hat und die Krebszellen sich so oder so im Blut befinden ... Aber eine richtige Antwort kann dir wirklich nur ein Arzt geben.


    Lieben Gruß,
    Oonamelin

  • Hallo Oona
    Meine Ärzte sind der Meinung,das man in meinem Fall nicht operiert.Es werden hauptsächlich die Knochenmetastasen behandelt.Bei der letzten Mammographie ist der Primärtumor etwas kleiner geworden,also schlägt die Therapie gut an.Eine Freundin von mir hat mich etwas verunsichert.Ihre Schwiegertochter hatte BK und sie hat das volle Programm bekommen , mit Op, Chemo und Tamoxifen.Das nervt,sie meinte sogar,ich würde falsch behandelt werden,auch weil ich keine Chemo bekomme.Da hat man nun diese Erkrankung und dann muß man sich noch mit diesen Äußerungen auseinander setzen.
    Wie ich lese, bist du mit den gleichen Symptomen zum Arzt gegangen.Wie ist es denn bei dir jetzt mit den Schmerzen und dem Laufen?
    Am Anfang bin ich mit Gehstützen gelaufen,da ich meine re Hüfte nicht voll belasten durfte.Dank der Bisphonate gehe ich wieder normal ohne Gehhilfe.Die Schmerzen sind auch erträglicher geworden,ich nehme nur noch bei Bedarf Schmerzmittel.Das Einzige was nervt sind die Gelenkschmerzen,das sind leider die NW von Letrozol.
    Aber sonst gehts mir bedeutend besser als vor einem Jahr.Ich hoffe bei dir schlägt die Therapie auch gut an .
    Liebe Grüße und einen schönen2.Advent
    Susannah

  • Hallo liebe Susannah,


    na, das klingt doch gut, dass dein Primärtumor schon schrumpft und du wieder ohne Gehhilfe laufen kannst :)


    Zu deiner Freundin möchte ich dir gerne etwas sagen:
    Du fühlst dich bei deinen Ärzten gut aufgehoben und dann bist du da auch richtig.
    Es ist total - entschuldige - dumm (wenn auch verständlich, weil sie dir ja helfen möchte), dass sie dich mit ihrer Schwiegertochter vergleicht. Kein Krebs gleicht dem anderen. Der Brustkrebs der Schwiegertochter hat wohlmöglich ganz andere Eigenschaften, als deiner und wenn du dich hier ein bischen umguckst, wirst du feststellen, dass wir Brustkrebsler genau deshalb unterschiedlich behandelt werden. Außerdem bist du in einer metastisierten Situation und da gibt's nochmal ganz andere Spielregeln.


    Was ich dir damit sagen möchte, ist: Lass dich nicht verunsichern. Und wenn sie wieder damit ankommt, rede mit ihr offen darüber. Vielleicht erkennt sie dann, dass das alles nicht vergleichbar ist und dir solche Aussagen deshalb nicht helfen.


    LG, Sonja

  • Hallo Susannah,


    Lass dich nicht von anderen verunsichern. Wie einige aus dem Forum schon geschrieben haben, ist jeder Tumor anders. Wenn du dich gut beraten fühlst bei deinen Ärzten ist alles gut.
    Ich selbst habe die Schmerzen als reine Muskelschmerzen wahrgenommen (die letzten 3 Wochen der Schwangerschaft ging ich dann mit Gehhilfen) und mir dabei auch nichts gedacht - Schwangerschaft, Hausbau, Umzug ... Da kann man sich das leicht erklären ;-)
    Nach der Entbindung gingen die Schmerzen deutlich zurück und nach ca. 6 Wochen war ich mehr oder weniger schmerzfrei.
    Die Ärtzte haben sich immer gewundert, dass ich nicht beidseitige Knochenschmerzen habe... Meine Laientheorie ist, dass durch die Instabilität der Hüfte die Muskeln überlastet waren und "zugemacht" haben, nach der Entlastung und das geringere Gewicht konnten sich die Muskeln wieder entspannen und es wurde besser. Derzeit habe ich nur ganz leichte Muskelschmerzen durch die Medikamente (Anastrozol), ansonsten geht es mir recht gut.
    Mein Tumor ist auch innerhalb von 12 Wochen von 2 cm auf unter 1cm geschrumpft - also schlägt die Therapie gut an.
    Ich wünsche dir, dass er weiter bergauf geht! Eine ruhige Adventszeit!


    Ganz lieben Gruß,
    Oonamelin

  • Liebe Susannah,


    ich finde es immer ungeheuer lästig, wenn "Laien" meinen, mir die für mich richtige Behandlung empfehlen zu müssen. Denn sie sind keine ausgebildeten Ärzte (trotz evtl. vorhandenem Wissen) und außerdem gleicht - wie Sonja schon sagte - kein Krebs dem anderen und Du bist zusätzlich noch in einer ganz anderen Situation als die Schwiegertochter Deiner Freundin.


    Für Dich ist es wahrscheinlich am wichtigsten, Dich bei Deinen Ärzten gut zu informieren, zu den Vorschlägen, die sie Dir machen, Deine Fragen zu stellen und dann mit ihnen gemeinsam zu entscheiden, was für Dich das Richtige ist. Und meine Freundin würde ich nachdrücklich bitten, darauf zu verzichten, mir zu sagen, was für mich aus ihrer Sicht "das Beste" wäre :) . So ein "Stopp", das ja im Grunde ein "Nein" ist, fällt den meisten von uns nicht leicht. Aber vielleicht findest Du hier ein paar Tipps für Dich dazu: Perspektive 04/2015 (das Magazin der Frauenselbsthilfe nach Krebs), Beitrag "Wie aus dem ungewollten Ja, ein gutes Nein werden kann" auf S. 14 + 15. Zu finden unter dem Link: http://www.frauenselbsthilfe.d…ve/2015-4-perspektive.pdf .


    Herzliche Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Hallo Susannah,


    ich habe im November 2013 die Diagnose Her2neu positiven hormonabhängigen Brustkrebs mit Metastasen in Leber, Wirbelsäule, Becken und Brustwirbel bekommen. Zwei Primärtumore (1,7 cm und 0,8 cm) waren in der linken Brust.
    Ich habe dann eine Chemotherapie mit 6 Zyklen alle 3 Wochen Docetaxel gemacht. Gleichzeitig habe ich Perjeta und Herceptin von Anfang an auch alle 3 Wochen bekommen. Parallel dazu gab es noch 36 Bestrahlungen auf die Knochen. Und außerdem gab es alle 4 Wochen XGeva (ein Bisphosphonat gegen die Knochenmetastasen). Nach Ende der Chemotherapie im März 2014 habe ich dann noch Tamoxifen als tägliche Tablette dazubekommen. Seit 25 Monaten nehme ich also jetzt Herceptin, Perjeta, Tamoxifen und XGeva. Ist alles kein Pappenstiel und hat auch ordentlich Nebenwirkungen. Aussage der Onkologin war, dass ich das Zeug bis zum Lebensende nehmen soll oder solange, bis es nicht mehr wirkt. Operiert worden bin ich nicht. Durch die Therapie sind die Tumore in der Brust verschwunden. Meine Onkologin sagte, dass es für mich keinen zusätzlichen Nutzen bringen würde, die Brust zu operieren, da die Tumore schon gestreut hätten und die Krebszellen schon in meinem Körper im Blut und in den Lymphen unterwegs seien. Außerdem seien die Tumore ja auch beide weder in der Mammographie noch in der Sonografie mehr nachweisbar. Sie hat mir aber freigestellt, ob ich mich operieren lassen wollte. Ich habe das bisher aber nicht gemacht. Ich wollte mir das einfach ersparen. Ich habe einfach schon zuviel mitgemacht. Mit der Therapie bin ich bisher gut gefahren, habe immer Tumormarker um die 16. Ich werde eine Brust-OP nur dann machen, wenn in der Brust wieder was auftaucht. Ich kann aber gut verstehen, dass Du Dir Gedanken machst, warum bei Dir nicht operiert wurde. Ich bin mir, als ich die Diagnose bekommen habe, auch in vielen Fragen unsicher gewesen und wollte nicht nur auf eine ärztliche Meinung vertrauen. Ich habe mir dann eine Zweitmeinung bei einem anderen Arzt eingeholt. Das steht jedem Krankenversicherten zu und wird auch von den Krankenkassen bezahlt. Vielleicht wäre das noch eine Möglichkeit, Dich nochmal abzusichern. Wo bist Du denn derzeit in Behandlung?


    Viele Grüße
    Jeannette

  • Hallo Goldmarie
    danke für deine Antwort.Toll das die Tumore in deiner Brust veschwunden sind,mein Primärtumor ist auch durch die Therapie geschrumpft 89 mm.Er ist auch hormonabhängig (Östrogen und Progesteron positiv und Her-2-neu negativ)Zum Glück blieb mir bis jetzt eine Chemo erspart meine Tumormarker sind ja auch sehr gut gesunken.
    Bestrahlung bekam ich auch an Hüfte und im LWS-und unteren BWS Bereich ca 20x.
    Zur Zeit bin ich bei meinen Gynäkologen mit Schwerpunkt Onkologie in Behandlung.Außerdem stelle ich mich regelmäßig in der Strahlenklinik vor,die auch von einer Operation abraten,sowie die Ärzte in der Rehaklinik.
    LG Susannah