Knochenmetas (Brustkrebs)

  • Hi Susannah,


    das klingt gut. Es ist nunmal so, dass Krebs nicht bei jedem gleich verläuft. Jeder Mensch ist anders und was bei dem Einen gut wirkt, muß beim anderen noch lange nicht funktionieren. Letztlich muß jeder Betroffene für sich entscheiden, was er will und vor allem auch nicht will. Ich hole mir gerne dazu nie nur eine Meinung ein. Es gibt gute und schlechte Ärzte. Und ich glaube mittlerweile längst nicht mehr alles, was mir so aufgetischt wird. Ich bin da kritischer geworden als noch vor zwei Jahren. Tatsache ist aber auch, dass gerade in der Krebstherapie bei Brustkrebs in den letzten Jahren wirklich große Fortschritte gemacht worden sind, von denen wirklich viele Betroffene auch profitieren.


    Halt die Ohren steif. Viele Grüße und alles Gute


    Jeannette

  • Hallo Goldmarie
    ich muß meinen Bericht korregieren von der Größe des Primärtumor habe ich irrtümlicherweise den Abstand vom Herd bis zur Mammille eingetragen.
    Er ist von 3 cm auf 15mm geschrumpft.Ich bin nicht so Gewand in Befunde lesen aber die TNM Klassifikation ist T2 NX M1.
    LG susannah

  • liebe susannah,
    ich hoffe du liest noch ab und zu im forum. wie geht es dir?
    mich interessiert es brennend, zu erfahren, wie es anderen mit der gleichen diagnose geht!
    bin grade dabei zu realisieren, dass das auf den ersten blick so gut klingende 'der tumor muss nicht operiert werden' eigentlich ein 'es macht keinen sinn den tumor zu entfernen' ist.
    der tumor wird bei mir duch die antihormontherapie kleiner, aber die metastasierung konnte noch nicht gestoppt werden ...
    lg ani64

    da es sehr förderlich für die gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. 8) voltaire

  • Ja mich würde es auch sehr interessieren, wie es Dir geht Susannah.
    Bei wurde bereits August 2008 BK festgestellt, und ich hatte mich damals nicht für die Behandlung mit der Schulmedzin fest gelegt. Hatte gute Jahre hinter mir, aber wie das Leben eben oft so mit spielt, hat sich letztes Jahr mein Lebensweg kann mal so sagen, von einem Tag auf den andern, komplett geändert. Und dies hat mir den Boden unter den Füssen komplett weg gezogen. Und ca 3 Wochen später begangen meinen Rückenschmerzen. Wurde 2 Monate auf Bandscheibenvorfall behandelt, bis ich nicht mehr konnte, und den Arzt wechselte. So kam sehr schnell die schlimme Diagnose, das mein BK metasisiert hat, und dies im ganzen Körper. Es hat der unter Teil meines Rückens komplett weg gefressen. Ärzte staunten ganz schön, das ich überhaupt noch laufen konnte. Mein Rücken wurde 34cm versteift und stabilisiert, und ich kann heute glücklicherweise ohne Schmerzen (Rücken) durchs Leben gehen, ausser das ich einen Druck im Rücken verspüre. Ich wurde dann zur Reha überwiesen, aber da kam es dann anders, meine rechte Brust wurde dann komplett entfernt, und ich muss gestehen, ich war sehr froh, das ich einen sehr guten Frauenarzt fand und betreut wurde.
    Schlimm hat es mit Metatasen mein Becken und mein rechter Oberschenkel ab gekriegt. Ich wurde im Dezember 2 Wochen lang täglich 1x bestrahlt. (Brust/Becken/Oberschenkel/Rücken/Nacken) Mein Tumormarker war am 5. Januar 2016 auf 1775 und bis Juni 2016 kam ich auf 205, runter, was die Lebensqualität enorm steigerte. Ich war fast 4 Monate im Rollstuhl, heute brauche ich in der Wohnung kein Stock mehr, nur wenn ich mich in der Natur aufhalte.
    Jedoch habe ich seit Mitte Juni 2016 einen Rückschlag erlitten, ich bekam Lungenentzündung, und ich musste 6 Wochen mit Xeloda (Chemo) pausieren. Die Lungenentzündung ging so lange, und meinte schon, das es auch meine Lunge erwischt hat. Glücklicherweise nicht.... aber, durch die Chemopause ging der Tumormarker wieder rasant hoch, bis auf 865 und dann wusste ich, wieso ich mich viel schlapper fühlte. Jetzt gehts mir wieder besser, und kommende Woche wird der Tumormarker endlich wieder gemessen.
    Erstaunlich ist, vor der Lungenentzündung wurde fest gestellt, dass das Loch im Becken markant kleiner wurde, das ist doch schon mal ein gutes Zeichen. Ich bin gutes Mutes, das ich mein Ziel, wieder gesund zu werden, auf gutem Wege bin. Trotz Rücken OP ich 7 cm kleiner wurde... :thumbsup: :)

  • Hallo Ihr Lieben
    Ich war schon lange nicht mehr im Forum. Mir geht es sehr gut .Dieser Sommer war so zu sagen mein Sommer,ich habe das schöne Wetter genossen bin viel spazieren gegangen,Fahrrad gefahren und geh weiterhin zum Rehasport und zum Aqaufitness.
    Meine Tumormarker liegen im Normbereich und der Knoten in der Brust hat sich durch die Antihormontherapie verkleinert. Die Knochenmetastasen sind nicht schlechter geworden.Der Radiologe meint alles liegt im Dornröschenschlaf.Ich hoffe das bleibt noch mehere Jahre so,denn ich will mit meiner Krankheit alt werden .
    Ich habe auch schon 7 Kilo abgenommen ,was meinen Knochen und mein Wohlbefinden sehr gut tut.
    Liebe Gelbe Rose ich hoffe dir geht es auch wieder besser,hast ja schon vieles durchgemacht.Sei lieb gedrückt von mir

  • hey susannah,


    es freut mich sehr, dass es dir gut geht! :)
    das gibt doch mut, kraft und hoffnung! :thumbsup:
    bekommst du aht auch auf lebenszeit sowie xgeva und calc.+vit.d?
    wo warst du zur reha? ich weiß gar nicht, ob ich eine onkologische oder eine orthopädische rehaklinik aussuchen soll?


    weiterhin alles gute für dich!
    lg ani64

    da es sehr förderlich für die gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. 8) voltaire

  • Hallo ani
    für meine Knochen bekomme ich Bisphosphonate ,und das hilft mehr sehr gut .Calzium mit vit D nehme ich auch und von mir aus nehme ich noch Zimk ein für die Abwehr.Zur Reha war ich in Bad Oeynhausen in der Orthopädischen Abteilung .Nächstes Jahr versuch ich einen Aufenthalt auf Föhr zu kriegen.
    Ich wünsch dir einen schönen Tag

  • Hallo Ihr Lieben

    Bin mal wieder im Forum . Na mit der Reha hat es dieses Jahr noch nicht geklappt,habe einfach zuviel um die Ohren.

    Zur Zeit plagen mich Schmerzen an den Knien(sind auch von Metastasen befallen.)

    Nun habe ich festgestellt,das die Schmerzen immer schlimmer werden wenn ich mehr Sport mache.

    In den Sommerferien hatten wir beim Reha Sport und Aqau Fitness eine Pause von 3 Wochen ,und es ging mir gut,also weniger Schmerzen.:(

    Ich mache eigentlich gerne Sport, besonders Schwimmen will ich nicht missen.

    Ist noch jemand von euch mit knochenmetastasen mit den gleichen Problemen?

    Denn ich weiß nicht was ich machen soll, kürzer treten und vielleicht den Reha Sport aufgeben ?

    vielleicht habt ihr ein Paar Tipps für mich .würde mich sehr freuen über eure Antworten;)

    Lieben Gruß Eva

  • liebe susannah,


    ja, mir geht es auch so.


    ich war im sommer zur reha und alles außer aqua-gymnastik war eher kontraproduktiv. die schmerzen hatten enorm zugenommen insbesondere auch an knie und hüfte, schon alleine vom ständigen berghoch-laufen ...


    da in der Klinik in frankfurt kostenlos sportkurse für tumorpatienten bietet, hatte ich auch mal an einer stunde pilates teilgenommen. ich konnte es kaum fassen, dass ich soviel gar nicht mehr machen kann und hatte schmerztechnisch danach noch wochenlang zu knabbern.

    eventuell werde ich aber mal noch einzeltraining am gerät ausprobieren.


    momentan beschränke ich mich auf etwas morgengymnastik mit schwerpunkt auf den armen, venengymnastik und übungen mit dem theraband - also alles nur schmerzfreie übungen.


    ich glaube schon, dass es wichtig ist weiterhin regelmäßig sport zu treiben, aber man muss wohl halt selbst herausfinden, was einem gut tut und was nicht.


    liebe grüße

    ani64

    da es sehr förderlich für die gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. 8) voltaire

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Klinikname entnommen.

  • hallo Ani

    beim Reha sport benutzen wir auch hin und wieder Therabänder.Ich habe mir sogar welche mal besorgt,liegen hier nur rum ,ich denke ich werde sie mal wieder ausprobiere, und dann selber für mich sehen was keine Schmerzen bereitet.

    danke für deine Antwort

    einen schönen Sonntag

  • Hallo ihr lieben !


    Ich bin neu in der Runde, hoffe aber, im Austausch mit Betroffenen Mut und Durchhaltevermögen zu bekommen!!!


    Nachdem ich 10 Jahre beschwerdefrei glaubte, den Brustkrebs besiegt zu haben ,wurden meine Schmerzen im Beckenbereich und Schädelkarlotte und im untersten Wirbel im Januar 2017 als Knochenmetastasen diagnostiziert. Alle weiteren Untersuchungen ergaben keine weiteren negativen Befund. Reicht aber auch !

    Sofort wurde die Behandlung mit Letrozol begonnen, mit X-geva + Calcium + Vit. D und ibrance 125 ml und 18 Bestrahlungen im Becken.


    Frage an alle, die mit Knochenmetastasen Erfahrung haben: wann sollte das nächste Knochensinti erfolgen? Wie oft wird kontrolliert? Weil bei mir würde erst jetzt kontrolliert.Tumormaker war immer stabil bis jetzt kaum Nebenwirkungen. Das Knochecitigramm ergab gestern weitere Metastasen ! Jetzt muss ich mal abwarten was die Ärzte sagen wundere mich nur das hier viele sind die alle drei Monate im ct kontrolliert werden werde mal fragen warum das bei mir nicht gemacht wurde ? Bin gespannt !


    Danke für jede Reaktion.


  • liebe babydol,


    herzlich willkommen im forum!

    es tut mir sehr leid, dass die erkrankung dich wieder eingeholt hat.


    meine knochenmetastasen hatten bereits schaden angerichtet bevor der eigentliche tumor entdeckt war ...

    ein knochenszinti bekomme ich jedes jahr und alle 3 monate momentan aufgrund grenzwertig geschwollener lymphknoten ct's von hals und abdomen/thorax.

    davor hatte ich alle 3 monate low-dose-knochenstatus-ct's.

    bis bei mir regelmäßig kontrolliert wurde, war leider auch ein langer weg ...


    alles gute für dich!


    liebe grüße

    ani64

    da es sehr förderlich für die gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. 8) voltaire

  • Hallo Babydol,


    herzlich willkommen in unserer Runde. Ich bin auch noch relativ neu hier. Die BK-Diagnose mit Metastase im Dornfortsatz der Wirbelsäule habe ich Mitte September erhalten. Seit Anfang November nehme ich auch Ibrance, Letrozol und zusätzlich noch einmal im Monat Zoladex da ich noch nicht in den Wechseljahren bin. XGeva ist auch vorgesehen. Damit wurde jedoch noch nicht begonnen, da mir erst noch ein Zahn gezogen werden muss.

    Laut Arzt soll Ende Januar 2018 die erste Kontrolluntersuchung vorgenommen werden. Soweit ich weiß Sono Brust/Leber/Lunge und CT der Wirbelsäule. Wann wieder ein Knochenszinti gemacht wird, kann ich dir leider nicht sagen. Tumormarker werden bei mir nicht bestimmt. Sie sind wohl auch nicht immer aussagekräftig.


    Das bei dir trotz der Medikamente die Metastasen mehr geworden sind, ist natürlich kein so schöner Befund. Aber bitte nicht den Kopf hängen lassen, die Ärzte haben sicher noch Alternativen parat.


    Liebe Grüße

    Moni

  • Hallo, auch bei mir sind unter der Chemo neue Knochenmetastasen gewachsen.

    Viele waren aber vorher schon da (steht alles aufsführlich in meinem Profil).


    Wie oft ich ein Knochenzsinti oder eine CT bekomme kann ich noch nicht aus Erfahrung sagen, aber vom Gefühl her glaube ich da muss ich wohl immer nachfragen. Ich habe gerade jetzt wieder einen Arzttermin gewünscht weil ich nachher ohnehin zum Zometa ( Bisphosphonat-therapie - monatlich) muss. Da ist zwar eine Ärztin immer vor Ort aber ich krieg sie kaum zu sehen. Im BZ hat man nach mienr entlassung aus dem KH von 3-monatiger Kontrolle gesprochen. Was die umfassen wird - das bleibt abzuwarten.


    Alles Gute für Dich und LG Blume

  • Hallo Babydol,


    bei mir war das wie bei Ani, der Brusttumor wurde erst entdeckt, als ich vor fast 3 Jahren (:huh:solange ist das schon her) unerträgliche Rückenschmerzen hatte und das MRT zeigte, dass der vermutete Bandscheibenvorfall eine Knochenmetastase im Lendenwirbel war...

    Danach wurde ein Konochenszinti gemacht und noch weitere Metasasen (Becken, Schädelkarlotte, Oberschenkel, Halswirbel, Brustwirbel) entdeckt. Die wurden anfänglich "nur" bestrahlt (das Becken nicht, weil der Radiologin das zu riskant war hinsichtlich der Blutbildung im Knochenmark...der Oberschenkel und Schädel auch nicht) und alle 3 Monate ein MRT von der Wirbelsäule und ich glaube auch in so kurzem Abstand ein CT von Thorax und Abdomen gemacht. Nach einem Jahr wurde der Abstand auf 6 Monate verlängert.

    Eine Szintigraphie wurde gar nicht mehr gemacht. Jedesmal, wenn mir etwas weh tut, wurde ich wieder ganz zeitnah (meist am nächsten Tag) zum Mrt oder Ct geschickt. Ich glaube so 4 - 5 mal zusätzlich in den letzten 2,5 Jahren. Mal Schmerzen im Knie, Taubheit im Kinn, Schmerzen im Becken und Oberschenkel:rolleyes:Inzwischen überlege ich mir 3 mal, ob ich sage, wenn etwas weh tut. Bis auf das MRT vom Knie, auf dem eine Knochenmetastase sichtbar war, von der nicht sicher ist, ob sie vorher schon so aussah (gibt kein Vergleichs-MRT) kam da immer nichts bei raus. Zum Glück, aber ich bin ja zunehmend verstrahlt...

    Ich meine, ich wurde anfänglich so oft untersucht, weil die ersten Ergebnisse eine "Frakturgefährdung" zeigten - Wer will schon riskieren, das der Patientin ein Lendenwirbel bricht oder die diffusen Schmerzen im Oberschenkel oder Becken von einem nicht erkannten Bruch stammen (passiert wohl gelegentlich). Inzwischen steht in den Arztbriefen immer "keine Frakturgfährdung ersichtlich" o.ä.

    Ich kann mir vorstellen, dass die Metastasen bei dir noch nicht so raumfordernd, zerstörerisch oder groß waren, wie bei mir und deshalb schon (oder erst mal) in größeren Abständen kontrolliert wurde.

    Aktuell wird ein MRT bei mir nur noch bei Beschwerden oder unklaren Befunden gemacht. Ct von Abdomen und Thorax alle 6 Monate. Da ich ja auch eine Metastase im Brustbein habe, wäre eine Veränderung dort auch bei diesem CT zu sehen.

    Ich bekomme seit Juli Ibrance, Habe aber gerade erst mit dem 4. Zyklus begonnen, weil die Leukos jedesmal runtergehen und ich 3 oder 2 Wochen Pause statt einer machen muss. Mein behandelnder Arzt meinte, dass sichere Ergebnisse bei der Ibranceeinahme erst nach 4 - 6 Monaten vorliegen, in der Regel. Meine ControllCts wären eigentlich im Oktober gewesen, 3 Monate nach Juli. (Wieder schon nach 3 Monaten, weil im Juli nicht ganz klar war, ob ein Progress in den Knochen war oder nicht und eine minimale, unklare Veränderung in der Lunge zu sehen war. Deshalb ja auch die Umstellung auf Ibrance.)

    Da mir nichts wehtut, ich mich, mal abgesehen von den fiesen Nebenwirkungen, nicht schlecht fühle und mich jetzt erst mal um meine Zähne kümmern muss, habe ich die CTs in den Januar geschoben.

    Vielleicht haben sie bei dir etwas länger mit der Kontrolle gewartet, weil Bestrahlung, X-geva und Ibrance Zeit brauchen, bis eine Veränderung auf den Bildern sichtbar ist - Wenn die erste bildgebende Kontrolle tatsächlich erst nach 8 oder 9 Monaten war, ist das im Vergleich wirklich etwas spät. Frag mal nach. Frag sowieso - denn auch die neuen Metastasen, sind vielleicht nur eine Frage dessen, wer, wann und aus welcher Perspektive die Bilder beurteilt. (Habe ich ja in dem anderen Thread, unter "Pabociclib",geschrieben, warum ich jetzt immer genau gucke, wer was wann interpretiert....)


    Lieben Gruß

    Esma


    Anmerkung der Moderation: Der von Esma genannte Thread "Palbociclib" ist unter Palbociclib (Ibrance) bei metastasiertem ER+BK zu finden.

    Wer nichts weiß, muss alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)

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  • Hallo, ich will mich kurz vorstellen. Ich bin 64 Jahre alt und seit Anfang des Jahres Rentnerin und blicke auf 47 jährige Berufstätigkeit zurück. Ich habe mir das Dasein als Rentnerin so schön vorgestellt! 2017 dann Diagnose mamakarzinom rechts, ca. 2 cm groß, Chemo ohne carboplatin, op, brusterhaltende, Bestrahlung und dann reha. Bis anfang diesen Sommers schien alles gut zu sein. Dann im august 2018, Bruch des 11. Brustwirbelkörpers, op mit fixateur interne (4 Schrauben) aufgrund von Metastasen im gesamten oberen skelettbereich. Einriss des linken schambeins. Ich bin faktisch bewegungsunfähig und muss im tragestuhl zur Chemotherapie (carboplatin, abraxane, bisphosponate, avastin) gefahren werden. Die Schmerzen hat man versucht mit opiaten und morphium in den Griff zu kriegen. Wobei ich die opiate aufgrund von Unverträglichkeit abgesetzt habe. Ich bin nervlich komplett ausgelaugt und antriebslos. ?( wie soll es nur weitergehen??

  • Liebe Pipilu


    Herzlich willkommen in diesem Forum! In der Tat, wir alle haben uns unser Leben ohne Krebs vorgestellt, jetzt ist es aber so, dass wir damit leben müssen und das beste draus machen müssen. Ich schreibe dir mal ein herzliches Willkommen, obwohl ich keine Knochenmetastasen habe, aber weil sich noch niemand gemeldet hat. Es gibt hier viele Frauen mit Knochenmetastasen, die sich sicher noch melden werden, um dich zu unterstützen.


    Wie es weitergehen soll? Da ist die beste Strategie, Schritt für Schritt, eines nach dem anderen und sich so wenig wie möglich runterziehen lassen von all dem Negativen...Ich hoffe, dass für dich die richtige und gute Behandlung deiner Knochenmetastasen gefunden wird! Es gibt da einige Medikamente, soweit ich weiss.


    Alles Liebe,

    Viviane

  • Hallo , ich habe auch Knochenmetastasen in der Wirbelsäule ca.8-10 . Seit der Diagnose im Juli 2016 sind sie dank Bestrahlung,Chemo und Zometa geschrumpft und verknöchert,ich glaube das heißt so. Jedenfalls ist die Wirbelsäule halbwegs stabil und ich hoffe das bleibt auch noch eine ganze Zeit so! Alles Gute für dich!

  • Hallo Pipilu

    Auch ich habe Knochenmetastasen an der Wirbelsäule. Bekomme alle 4Wochen Zoladex und Zometa. Nehme seit Februar auch Ibrance. Heute hatte ich CT und es zeigt das alles seit Februar gleich geblieben ist. Man darf die Hoffnung nie aufgeben auch wenn es schwer fällt. Es gibt auch für dich wieder besser und schöne Tage.

    Lieben Gruß Jucy :)