Knochenmetasen (Brustkrebs)

  • Liebe Baybsie,


    ganz lieben Dank für die Infos. Ich habe auch schonmal überlegt, ob da diese Version mit der Spritze und dann Aromatasehemmer nicht die sicherere Option wäre für mich. Ich werde das zeitnah bei meiner Frauenärztin ansprechen. Ggf. kann ich mich auch nochmal an das Brustzentrum wenden, wo ich die Behandlung hatte.

    Ich denke das ist eine super Option und ich würde mich sicherer fühlen.8o

    <3

    Gute Nacht!

  • Wahrscheinlich ist das jetzt albern und ich fange an, mich in irgendetwas hinein zu steigern....


    Seit ca 2 Wochen habe ich im rechten Beckenkamm eine druckschmerzhafte Stelle. Die bemerke ich, wenn ich abends zum Einschlafen drauf liege. Ab und an schmerzt sie auch einfach so, ohne dass Druck darauf ausgeübt wird. Der Schmerz ist ein leichter, als würde man auf ein Hämatom drücken.


    Meine ED war im August 2017. Er+, Pr+, Her2neu-

    Es wurde brusterhaltend operiert, 2 Wächter waren befallen.

    Chemo (4 AC, 12 Pacli), danach 29x Bestrahlung

    Letrozol seit Sommer 2018


    Die letzten Tumormarker im November waren ok


    Mein nächster Termin beim Onkologen ist im April und ich überlege, vielleicht mal anzurufen und um Abklärung zu bitten. Macht das Sinn oder eher nicht? Wir sind ja schon teilweise sehr mißtrauisch in Bezug auf unsere Körperwahrnehmung...

    LG, Angi ;)


    Läuft bei mir. Zwar rückwärts und bergab. Aber läuft.

  • Lunaiko

    Ich glaube, dass wir das Vertrauen in unseren Körper verloren haben. Ich habe mal ein Gespräch zwischen ein paar Frauen im Fitnessstudio mitbekommen. Eine sagte, dass sie seit vielen Wochen Schmerzen habe und diese gar nicht weggehen würden. Die Frauen unterhielten sich über Maßnahmen, die man machen könnte (Sauna, Massage, mehr trainieren, Schmerzmittel.... solche Sachen) ich habe angefangen zu weinen, weil die Frauen so unbekümmert und unbeschwert waren. Das bin ich seit der Erkrankung nicht mehr. Ich bin überaus wachsam und gehe lieber einmal mehr zum Arzt.
    was ich Dir gerne empfehlen würde
    Wenn Du Dich sorgst, dann folge Deinem Gefühl. Lass es abklären. Spreche mit Deinen Ärzten, was möglich ist, diese Schmerzen abzuklären. Lass Dich nicht abwimmeln und beschwichtigen. Wenn Du besorgt bist, dann kläre es, bis Du Dich mit der Antwort zufrieden gibst.
    Grüsse Ankypanky

  • Ja, Ankypanky, das Vertrauen und das unbekümmerte sind weg. Auch wenn man sich noch so sehr bemüht, die Krankheit nicht dauernd und jeden Tag auf dem Zettel zu haben. In Momenten, wo es kneift oder piekt, ist sie wieder da, die Sorge, dass der Tumor Ableger hinterlassen hat.

    LG, Angi ;)


    Läuft bei mir. Zwar rückwärts und bergab. Aber läuft.

  • Liebe Lunaiko ,


    bei mir ziept es dauernd. Gerne sind die Rippen auf der bestrahlten Seite möff.


    Ich gebe ihnen jeweils ein Ultimatum. 14 Tage. Bisher hat das Geziepe immer vorher aufgehört


    Ich glaube nicht, dass da was bei dir ist, aber um sicher zu sein,solltest du es abklären.


    Je eher je besser. Dann hast du Erleichterung.


    LG Sonnenglanz

  • Hallo , wie ist es bei Euch in der Praxis , stressig ist klar ...aber werdet ihr auch von der Schwester telefonisch abgewimmelt und zum Hausarzt verwiesen bei ernsthaften Schmerzen !?

    Ich fühle mich nicht gut aufgehoben und erhört so dass ich immer mehr in Depressionen verfalle ;(

  • einfach nur leben dann ist das Verhalten nicht in Ordnung. Als ich bei meiner letzten Chemo Methadon dazubekommen habe, ging es mir sehr schlecht und meine Nachbarin hat mich in die Praxis gefahren. Ich musste zwar trotzdem kurz warten, aber man hat sich dann um mich gekümmert und war dann ein paar Stunden dort, bis es mir wieder etwas besser ging.

    Ich hatte immer die Handynummer vom Onkologe, für den Fall, dass es mir nicht gut geht. Und eine Arzthelferin sollte nicht entscheiden, zu welchem Arzt du gehen sollst. Sie sollte zumindest Rücksprache mit dem Arzt halten.

    Ich würde beide, die Schwester und auch den Arzt diesbezüglich nochmal ansprechen.

    Was hast du gemacht, bist du zum Hausarzt und wie geht es dir jetzt?

  • Baybsie ,ich bin zuhause geblieben , konnte auch selbst nicht fahren . Diese Onkologie ist überlastet aber deshalb für mich kein Grund so mit Schmerzpatientin umzugehen . Nächste Woche hab ich Termin und werde es ansprechen beim Chefarzt .

    Zu meinem Hausarzt brauch ich erst gar nicht gehen der hat absolut kein Durchblick mehr bei den ganzen Medikamenten ...muss er auch nicht dafür hat man ja auch den Facharzt ...eigentlich

  • Hallo einfach nur leben ,


    ich glaube es gibt keine Onkologen, die nicht überlastet sind!


    Aber ein Onkologie MUSS für Schmerzen und Zwischenfälle da sein, wenn es mit der Erkrankung zu tun hat. Und eben auch ein Notfalltelefon für die Wochenenden/in der Nacht. Ich musste meinen an Weihnachten anrufen...


    Seit ich Metastasen habe, war ich mehrfach notfallmässig ganz kurzfristig beim Onkologen, zuletzt letzte Woche, da bin ich einfach hin gegangen, weil ich gerade aus der Radiologie kam.

    Ich warte dann 30-max 60 Minuten und dann untersucht er mich.


    Das musst Du dringend klären, oder sie sollen Dir sagen, wer sonst für Dich zuständig ist. Ansonsten ist es ggf. nicht die richtige Praxis.

    Manchmal sind es aber unkooperative Helferinnen, mit denen ich dann Klartext rede, zur Not vor dem Arzt. Hatte ich beim Hausarzt. Der hat sich dann entschuldigt.


    Viele Grüße

  • Da bei mir nun auch noch 2 Metas in der Rippe gefunden wurden, Frage: Sie sind noch klein und der Onkologe hat mir zu Olaparib nun wieder Bisphosphonate empfohlen (hatte ich prophylaktisch bei ED wegen Antihormonen und damit es keine Metas gibt...)

    Werden die dann einfach im Wachstum gestoppt?


    Habe so viele andere Baustellen, dass das Thema etwas kurz kam....

  • Debo30 , es tut mir so leid dass jetzt auch noch welche in der Rippe dazugekommen sind.

    Egal ob Bisphosphonate (meistens wird heute Zometa gegeben) oder Xgeva, beide stoppen das Wachstum von Knochenmetas, also verhindern dass die Löcher in den Knochen größer werden oder sich instabiles Knochengewebe aufbaut; und mit der Zeit sklerosieren die Knochenmetas.

    Zu beiden wird Calcium + Vitamin D dazugegeben, außer man hat einen zu hohen Kalziumspiegel.

  • Danke Waldmaus52 und KatzenMom 64 für die Infos!


    Das Zometa hatte ich prophylaktisch nach meiner ED schon, auch wegen der Antihormone und damit keine Metas kommen.


    Es ärgert mich insofern, dass ich es befürchtet hatte, mein Onkologe mir letztes Jahr aber keine geben wollte, wegen der Belastung, haha.

    Aber Chemo bekommt man immer gerne.....


    Und die Metas haben sich wohl letzes Jahr zwischen Februar und November gebildet. Zum Glück sind sie noch klein, da man sie ja eben mal nicht gesehen hat im November und erst jetzt im 2. PET.

    Die Radiologen machen mich echt fertig, nun zum 3. mal etwas Wichtiges nicht gesehen! Und immer andere, sehr erfahrene Ärzte!

    Was nützt die ganze Bildgebung, wenn die Ärzte die nicht gescheit befunden!!


    Vitamin D nehme ich sowieso täglich und Calcium auch.


    Liebe Grüße

  • Liebe Debo30 , nun ja, die Gefahr einer Kieferosteonekrose ist nicht zu verachten, die ist bei Xgeva noch ein klein bisschen höher als bei den Bisphos, also ich hätte Xgeva (Denosumab) prophylaktisch nicht genommen, höchstens als „Prolia“ (auch Denosumab in der geringeren 60ml Dosis halbjährlich verabreicht), dito Bisphos.


    Jetzt, bei meinen vielen Knochenmetas, ein Lebensretter und vor allem Lebensqualitäts-Retter.

    Vor 2 Jahren konnte ich kaum mehr laufen wegen Knochenmeta im linken Oberschenkel (bzw nur mit Ar..xia Schmerzmittel, was auf Dauer sehr schlecht für meine Nieren war), vor 1 3/4 Jahr nachts stundenlang wegen pochender Schmerzen nicht einschlafen. Meine linke Schulter war auch kaputt und allein ein Shirt über den Kopf ausziehen ging nicht, und die Haare musste ich 1-händig waschen ...

    Heute sieht mir das mit den Gehproblemen kein Mensch mehr an, ich gehe ganz normal, meine Kollegen*innen die mich damals erlebt haben, staunen nur noch wenn ich ihnen heute über den Weg laufe.

    Und keine Schmerzen mehr, und obwohl meine linke Schulter stark verkürzt/eingezogen ist, kann ich meinen Kopf wieder 2-händig waschen, mich alleine an und ausziehen, den linken Arm zur Seite strecken.

    Die erste Besserung hab ich damals schon nach 2, 3 Monaten gemerkt, das allerletzte Mal hab ich Arc..ia im Oktober letztes Jahr genommen. Oder war es im September ?

    Und null Nebenwirkungen, abgesehen vom Bammel vor möglicher Kieferosteonekrose.

  • KatzenMom 64 Lebensqualitätsretter, das ist echt gut 😂 aber das kann ich so unterschreiben.👍

    Meine Gehfähigkeit und überhaupt die Stabilität der Wirbelsäule hat sich drastisch verbessert.


    Angst vor den bösen NW hab ich nicht - man muss ja auch nicht immer alles an NW mitnehmen m

  • Liebe KatzenMom 64 ,


    Du bist immer soo gut informiert!!


    Das klingt hart. Ich habe eine Bekannte die seit Jahren immer mehr Knochenmetas hat, alles mögliche bricht bei ihr und sie hat Schmerzen....schrecklich!

    Es freut mich sehr, dass es Dir da viel besser geht!

    Sie hatte jetzt wenige Hüftbestrahlungen und es geht ihr nun auch viel besser beim Laufen.


    Ab einem gewissen Punkt haben wir ja keine Wahl. Meist bekommt man soweit ich weiß in einem kerngesunden Gebiss/Knochen nicht die Nekrose, sondern wenn man da ohnehin eine Schwachstelle ist. Was bei mir zum Glück nicht der Fall ist....


    Es ist sehr wichtig, dass du oft (alle 3 bis max 6 Monate) zur Zahnreinigung gehst!! (War mal mein Fachgebiet...)


    Liebe Grüße

    Denise

  • Debo30 , KatzenMom 64 ,


    Debo, hast recht, gehe auch alle 3-6 Monate zur Zahnreinigung, bin Freitag wieder dran. Schon allein wegen Zahnstein. Da putzt man morgens und abends und macht allerlei aber ganz sauber wird es nicht ohne Profis.


    Bei mir ist das mit de Knochenmeta auch komisch. Ich hatte seit Jahren immer Schmerzen in der rechten Schulter. Mal nur 1 Ta, mal 2 Wochen echte Schmerzen, mal wochenlang nichts.


    Seit XGeva nichts mehr. Keine Schmerzen mehr und da frage ich mich schon, ob die eine Knochenmeta (die ja dann in der rechten Schulter gefunden wurde), nicht schon jahrelang da war. Wer weiß das schon im nachhinein.