Bestrahlung und Autofahren

  • Hallo


    Ich hoffe ihr könnt mir helfen

    Meine letzte Chemo war Ende Dezember, Ende Januar hatte ich eine subkutane mastektomi. Mir wurde die Brust entfernt und mit Silikon wieder aufgebaut. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ich war 9 Tage im Krankenhaus. Das Ergebnis des Gewebes sowie der entnommenen Lymphknoten (16 Stück) war: alles krebsfrei


    Mein Onkologe nannte das Ergebnis brilliant. Er meinte das erhöht mit meiner Konstellation die Heilungschance auf 80 bis 90 Prozent (statisch gesehen)

    Nun muss ich Tomaxifen nehmen und noch fünfeinhalb Wochen zur Bestrahlung, da der Tumor eine anfangsgröße > 2 cm hatte

    Nach den Ferien geht es also wieder los.


    Die Schwester in der strahlenpraxis meinte, ich darf während der gesamten Zeit kein Auto fahren. Also auch am Wochenende nicht. Bestrahlt werden soll die Achselhöhle bis zum Schlüsselbein sowie die LAW und die Brustwand.

    Die Schwester meinte, wenn beim Autofahren was passiert und die raus bekommem dass ich eine strahlentherapie bekomme, bin ich der A....


    Mir macht das mit dem Autofahren extrem Stress. Gerade weil ich meine Kinder in den kiga fahren muss und auch abholen muss, sie zum Sport müssen, einkaufen etc...

    Habt ihr Erfahrung?


    Und wie ist das mit der Kur? Ich würde gern nach Grömitz. Nun sagten mir die him sozialen dienst im kh, es geht nur über die RV. Die Klinik läuft aber über die KK. Wie kann ich das angehen?


    LG Muz

  • Hallo Muz,

    Also ich bin jeden mit dem Auto zur Bestrahlung gefahren, da ich während dieser Zeit bereits in der Wiedereingliederung war und eh zur Arbeit musste. Der Sinn dieses Verbotes erschließt sich mir nicht. Da wirst du doch nicht sediert oder mit Medikamenten behandelt, die sich auf deine Verkehrtüchtigkeit auswirken??

    Das würde ich ja nochmal hinterfragen und eine Begründung einfordern...

    Gruß Tschetan

  • Hallo Muz ,

    da muss mir etwas entgangen sein, oder ich habe das nicht gesagt bekommen. Ich bin während der ganzen Zeit, in der ich bestrahlt wurde, Auto gefahren. Ich wüsste auch gar nicht, warum ich das nicht hätte tun dürfen. Aber wie das versicherungstechnisch ist, da bin ich nicht der Fachmann. Aber man hätte es mir doch sagen müssen, dass man nicht Auto fahren darf. Vielleicht fragst du noch einmal nach.

    Ich wünsche dir wenig Nebenwirkungen oder besser gar keine.

    LG

    Jonna

  • Hallo Muz ,

    versteh ich auch nicht.Ich bin während der Bestrahlung und Chemo- ab den 4.Tag- Auto gefahren,da ich weiter in die Arbeit gegangen bin.Mir hat keiner gesagt,dass man das nicht darf.

    Chemo würde ich ja noch verstehen,aber Bestrahlung.....da hatte ich gar keine Nebenwirkungen und mir ging es super.

    Zur Reha kann ich Dir nichts sagen,da ich keine gemacht habe.Mit Sicherheit melden sich noch Mädels die sich damit auskennen.

    Ich wünsche Dir alles Gute weiterhin

    Giecher:*

  • Liebe Muz ,

    Dass ich kein Auto fahren darf hat mir damals auch keiner gesagt.


    Mit Beginn der Strahlentherapie habe ich wieder angefangen zu arbeiten. Ohne Auto... undenkbar.


    Ab nach Hause...rein in die Taxe und los. Das mit der Taxe war eine große Hilfe für mich. Auf unserem Klinikgelände sind Parkplätze Mangelware. Ich hätte endlos suchen müssen und dann auch noch den Parkschein besorgen... der Fahrer hat mich direkt vor der Tür abgesetzt, seine kleine Kaffeepause gemacht und schon ging es zurück.


    LG Greta

  • Hallo liebe Muz ,

    Ich bin auch während der Bestrahlung Auto gefahren. Das mit der Reha macht dann die Strahlenklinik, sie füllen mit Dir gemeinsam die Unterlagen aus und Du kannst 3 Wunschkliniken angeben. Sage ruhig wohin Du willst. Solltest aber noch ca.4-6 Wochen nach Bestrahlung warten, weil Du sonst nicht ins Wasser darfst.

    L.G.von Amy48

  • Mir wurde halt gesagt, dass ich, wenn was passiert, der arsch bin, da die strahlentherapie als invasive Therapie zählt

    einfacher wäre natürlich wenn ich fahren kann. Ich dachte bei der Bestrahlung dürfte man vielleicht eine Stunde danach nicht fahren aber ganze fünf Wochen lang???

  • Hallo Muz !


    Das wäre wirklich eine riesengroße Katastrophe, wenn ich sechs Wochen lang nicht fahren dürfte!

    Bis zur Bestrahlung dauert es noch eine Weile, doch das würde mich sehr interessieren.

    Auch ich muss die Kinder fahren, einkaufen usw.

    Wenn man nicht fahren darf, zahlt einem die KK dann einen Chauffeur?


    Viele Grüße

    Birgit

  • Ich kenne es nur so, dass man zur Chemo keinesfalls selbst fahren darf. Bei der Bestrahlung galt das nicht. Da kamen so einige Patienten mit dem Auto, ein Mann sogar auf einem Motorrad, angereist.

    Vielleicht wird das, wie so vieles Andere rund um die Behandlungen auch, überall etwas anders gehandhabt?

    LG an alle, Moni13

  • Hallo Muz ,

    jetzt, zur Strahlentherapie erklärte man mir, wenn ich einen "Taxischein" habe, dürfte ich nicht selbst fahren, da sie mir damit bescheinigen, dass ich nicht dazu in der Lage bin. Wenn ich dann selbst fahre und hätte einen Unfall o.a., könnte es Probleme mit der KK geben.

    Bei Chemo wurde mir das nicht gesagt, da wäre es meiner Meinung nach sinnvoller gewesen.

    LG

  • Guten Morgen,

    bin auch selbst zum Bestrahlen gefahren und das wurde auch im Vorfeld von den Strahlenärzten(zwei Ärzte)

    abgesegnet.

    Hatte auch in keiner Phase irgendwelche Einschränkungen,die mich ins grübeln gebracht hätten ,vielleicht doch lieber

    ein Taxi zu nehmen.

    LG

  • Kann ich nur bestätigen. Ich hatte einen taxischein auch zur Bestrahlung (50 km). Das war gut so, ich war nach den Bestrahlungen sehr müde und hätte mich unwohl gefühlt, hätte ich selbst fahren müssen. Brauchte so keinen Parkplatz suchen, der fahrer war nett, alles okay. Aber am Wochenende oder auch zu privaten Terminen wenn es ging bin ich selbst gefahren. Lg Bella69

  • Ich habe jetzt nochmal. Nachgefragt und der Arzt sate mir nochmal, dass ich durch Müdigkeit etc eingeschränkt wäre und wenn was passiert und di Versicherung das live bekommt, ich den Schaden habe.


    Zur Chemo bin ich auch nicht gefahren. Erst ab der zweiten Woche. Da hat mir auch keiner gesagt ich darf nicht fahren. Ach ich weiß doch auch nicht. :rolleyes:

  • Versicherungsrechtlich darf man zur Bestrahlung wohl nicht selbst fahren, so hats mir meine KK gesagt. Wenn man auf dem Weg zurück nen Unfall hat, kriegt man wohl Teilschuld, auch wenn man nicht schuld ist.

    Aber das gillt meines Erachtens nur für die direkte Fahrt.

    Ich bin ausm Bestrahlungstaxi raus, dann zu Hause in mein Auto und einkaufen etc. gefahren:D:D