Noch ein Fall in der Familie....

  • Hallo Ihr Lieben!!!


    Gestern habe ich die Nachricht erhalten,daß bei meinem Bruder ein B-Zell Non Hodgkin Lymphom diagnostiziert wurde.
    Meine Erkrankung belastet mich schon schwer und jetzt auch noch das. Manchmal frage ich mich,warum man im Leben so bestraft wird.Wir sind 3 Geschwister und jetzt haben alle drei gleichzeitig eine schwere Erkrankung.
    Warum und wie sollen wir das bloss schaffen??? Bin langsam am verzweifeln und überlege mir einen Psychodoc aufzusuchen.Aber vielleicht komm ich dann auch noch in die Klapse,damit wäre niemand geholfen.
    Vielleicht hat jemand Erfahrung mit so einer Diagnose?


    Lg Kerstin (danker27)

  • Liebe Kerstin,
    das ist ja sch****.


    meine Bettnachbarin hatte ein solches. Sie war ein Sonderfall, weil sie zwei verschiedene Non-Hodgkins bekam. Es war aber kein Rückfall bei ihr, sondern eine komplette Neuerkrankung. Das eine hatte sie vor sieben Jahren und die Behandlung war zwar schlimm meint sie, weil sie so spucken musste (was heutzutage besser sein soll), aber nach 6 Chemos wars rum. Dieses Mal sollte sie vier (oder sechs, je nach Erfolg) Chemos und Antikörpertherapie bekommen.Die Ärzte sagten alle, dass die Non Hodgkins heutzutage sehr gut behandelbar sind.
    LG


    P.S.
    Hast Du einen Onkopsychologen? In die "Klapse" kommst du bestimmt nicht ;-) Ich glaube eher, dass jemand der sich in so einer Situation nicht schrecklich fühlt dorthin kommen würde ...

  • Liebe Kerstin,


    dass Du und Deine Geschwister nun gleichzeitig mit einer schweren Erkrankung zu tun haben, macht mich sehr betroffen.


    Und ich verstehe Deine Gedanken gut, Dir externe Hilfe zum Bewältigen dieser großen Belastung zu holen. Von Der "Klapse" ist man in solch einem Fall übrigens weit entfernt. Psychologen wissen sehr gut, was für einen gravierenden Einschnitt in die Psyche eine Krebsdiagnose darstellt.


    Ich selbst habe auch psychologische Unterstützung in Anspruch genommen - und mir hat es sehr gut getan, meine Sorgen und Ängste anderswo als bei Familie oder Freunden abladen zu können. Und vielleicht hilft Dir das auch. Einen Versuch wäre es immerhin wert.


    Ganz liebe Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Hallo liebe Kerstin!


    Das tut mir sehr leid, dass Du und Deine Familie so belastet sind.


    Ich kann Dir nur raten, die Hilfe eines Psychologen anzunehmen.
    In die "Klapse" kommst du dadurch nicht.
    Mir tut es jedenfalls sehr gut, dorthinzugehen und wirklich über alles reden zu können.
    Das geht in der Familie nicht.
    in Deinem Fall ist es sogar doppelt wichtig, Hilfe anzunehmen.
    Wie sollst Du das sonst verarbeiten????


    Lass Dich mal drücken.
    Gabriele