Brusterhaltende OP / Frage nach Operationsergebnis

  • Liebe Mädels,

    Ende Januar wurde ich aufgrund eines DCIS nach Biopsie brusterhaltend operiert. Die Verkalkung war 1,5 cm lang mit einem Abstand zur Mamille von 3,7 cm. Meine Brüste sind ein A Körbchen bzw. eher ein AA Körbchen. Ich wollte mich nicht operieren lassen, weil die Ärzte bei denen ich zuerst war, mir große Angst eingejagt hatten. Sie teilten mir mit, dass es durchaus sein kann, dass meine Brust komplett amputiert wird. Das zweite Brustzentrum hat mich beruhigt und mir gesagt, die OP, die bei mir durchgeführt wird, sei die kleinste im Programm und man würde nichts davon danach sehen. Wieviel rausgeschnitten wird, hat man mir nicht gesagt. Der Arzt, der operiert hat, ist ein angesehener Operateur, den ich privat bezahlt hab, da mir sehr viel an einem sehr guten OP Ergebnis lag. Bei dem Histologiegespräch hab ich erfahren, dass mir Gewebe in der Größe von 4,5x3x2 cm entnommen wurde. In dem Gewebe hat man kein DCIS sondern ein LCIS gefunden. Das hat mich total verwirrt. Hatte daraufhin die Pathologie angeschrieben, die die Biopsie untersucht hatte. Die teilten mir mit, ist auf jeden Fall DCIS in dem Präparat. Der Radiologe hat wohl die gesamte Verkalkung bei der Biopsie abgesaugt. Der Pathologe konnte aber auch LCIS erkennen. Ich soll jetzt aufgrund des befundes keine Bestrahlung erhalten. Einerseits bin ich froh andererseits habe ich Angst, dass etwas übersehen wurde. Darüber hinaus ist LCIS auch keine Diagnose, die einen für den Rest des Lebens ruhig schlafen lässt.

    Jetzt ist das OP Ergebnis leider auch nicht so geworden, wie der Arzt mir das versprochen hat. Die operierte Brust ist deutlich kleiner. Von vorne sieht man das nicht, aber von oben. D.h. immer wenn ich dusche, sehe ich mein eigenes Elend. Außerdem ist die Brustwarze starr. Dh sie dehnt sich nicht aus bei wärme. Sie sieht gleich aus. Die operierte Brust sieht von oben platt und etwas engedellt aus während die nicht operierte Brust die natürliche spitze Form hat. Habe jetzt mir einen Termin Ende März bei dem Operateur geben lassen.

    Meine Frage an Euch. Gibt sich die Optik noch oder bleibt das Ergbnis so mit der platten Brust und der starren Brustwarze?

    Hatte jemand auch diese verwirrenden Ergebnisse mit DCIS und LCIS? Ich bin total frustriert. Habe seit der Diagnose im November sehr viel geweint und Megaangst gehabt. Ich wollte ein gutes OP Ergebnis haben, weil ich ohne Partner bin und mir einen neuen Partner wünsche. Nun komme ich mir so häßlich vor. Würde mich nicht trauen jemanden meinen Körper zu zeigen. Die Angst vor einem Rezidiv sitzt mir natürlich auch im Nacken.


    LG

    Orange

  • Hi Orange erst einmal willkommen in diesem Forum. Ehrlich gesagt, denke ich nicht, dass sich die Form wesentlich ändern wird. Egal wie gut der Chirurg ist, "ein Stück weniger" ist "ein Stück weniger". Ich hatte ein kleines B-Körbchen mit einen 1,2 cm Tumor. Nach der BET hatte ich nicht nur von oben sichtbar einen deutlichen Unterschied. Die komplette Form war eine andere. Aufgrund meiner BrCa-Mutation habe ich mittlerweile eine beidseitige Mastektomie mit Silikonsofortaufbau machen lassen. Ich habe auf beiden Seiten die gleichen Implantate und man sollte meinen, dass meine Brüste gleich sind. Aber nein, die vorher schon operierte Seite ist etwas anders, da fehlt halt einfach ein Stückchen Haut, die auf der anderen Seite noch nicht im Vorfeld rausgeschnitten wurde. Zur Brustwarze kann ich nichts sagen, nach der BET (mein Tumor war weit davon entfernt) waren sie wie immer. Bei der Mastektomie wurden sie entkernt, habe nun dauerhaft Nippelalarm, aber als erogene Zone haben sie ausgedient. Ich bin auch alleinstehend und hatte ähnliche Befürchtungen wie du, noch dazu meine ursprünglichen Brüste wirklich hübsch und gleichmässig waren. Aber mittlerweile weiss ich, dass es nur wenige Frauen gibt, bei denen das so ist und Männer da eh nicht so drauf achten, wie wir Frauen immer glauben..

  • Liebe Heideblüte,

    vielen Dank für Deine Antwort. Wenn ich vorher seelisch darauf vorbereit worden wäre, dann würde ich jetzt vielleicht anders fühlen. Aber mir hat der Arzt erzählt, er würde eine Plastik machen und Gewebe verschieben, so dass man überhaupt nichts sieht und das ist leider nicht der Fall. Ich hab auch schon überlegt, ob er vielleicht nicht selbst operiert hat, obwohl es vereinbart war. Alle die über den Arzt berichten sind megazufrieden und sprechen davon, dass man nichts sieht.

    Die Sache mit LCIS und DCIS und der nicht erfolgten Bestrahlung macht mich auch ganz irre.

    LG

  • Hallo Alys,

    ich hab Ende März nochmals einen Termin bei dem Arzt. Bisher habe ich noch nicht einmal den Befund bekommen, obwohl die Tumorkonferenz am 13.02 war. Das Ergebnis der Biopsie sollte ich vergessen sagte man mir. Das sieht aber der Pathologe, der die Biopsie gemacht hat anders. Weiss echt nicht, wo ich da ansetzen soll.

    Lieben Dank und LG

  • Liebe Orange,

    ich denke, dass das optisch unbefriedigende Ergebnis etwas mit der (geringen) Größe Deiner Brust zu tun hat. Mir sind 7x 4 x ? cm herausgenommen worden. Als mir der Arzt das vorher sagte, war ich entsetzt, weil ich dachte, da bleibt ja von meiner Brust kaum noch was übrig. Da hat er gelacht und gemeint, ich sei doch gut bestückt. Ich habe ein B-C-Körbchen. Das Ergebnis der Verschiebeplastik war besser als ich für möglich gehalten hatte. Die Brust war gleichmäßig geformt, allerding schon etwas kleiner, aber um das zu bemerken, musste man ziemlich lange hingucken und im BH war es gar nicht zu merken. Nur leider hat es nicht ausgereicht, die Schnittränder hatten noch DCIS. Er hat gleich die Mastektomie vorgeschlagen, ich habe natürlich nach der Nachresektion gefragt. Da meinte er dann, dass das Wegschneiden von mindestens einem weiteren cm rundherum kein ästhetisch befiedigendes Ergebnis mehr brächte. Die Mastektomie war die richtige Wahl, weil das DCIS so ausgedehnt war, dass die Nachresektion nicht ausgereicht hätte. Ich hätte nur eine weiter überflüssige OP gehabt. Die Haut und die Brustwarze sind geblieben. Darunter sitzt Silikon. Die Brust ist hübsch, aber keine Zwillingsschwester meiner eigenen mehr. Sie geht mehr in die Breite, die eigene - altersbedingt - mehr in die Länge. Im BH ist es aber kein Unterschied. Bei mir sieht man den Unterschied übrigens mehr von vorn als von oben. Dass man den Unterschied bei Dir nicht von vorne sieht, ist doch positiv. Ein Partner guckt Dich doch von vorne an und nicht aus Deiner "Dusch-Perspektive". Meine Brustwarze hat monatelang im Tiefschlaf gelegen, platt wie eine Flunder. Inzwischen verhält sie sich wie früher. Diesbezüglich solltest Du die Hoffnung nicht aufgeben.

  • Lavara18 : Das war eine weise Entscheidung Deines Arztes. Meine Brust hat nach der 2. BET nicht mehr wirklich schön ausgesehen .... Aber es hatte ja auch nicht gereicht.

    Orange : Lass Dich mal lieb drücken :hug: Ganz spurlos geht es halt doch nicht an uns vorbei. Aber: Du könntest nach ein wenig Heilungszeit mal bei einem Plastischen Chirurgen vorsprechen. Vielleicht lässt sich da noch ein wenig korrigieren. Die haben da mehr Ahnung davon als die Gyn.

    Ich hatte durch meine Mastektomie dann auch keine Bestrahlungen mehr. Wenn die Tumorkonferenz das durchgewunken hat dann freu Dich!

    LG friluftsliv


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    Man muss das Leben nicht verstehen, es reicht, wenn man sich darin zurecht findet.

  • Liebe Orange,

    mir ist noch der Gedanke gekommen, dass Dein Operateur das angekündigte optimale Ergebnis vielleicht deshalb nicht erreicht hat, weil sich nach dem Schnellschnitt in der OP herausgestellt hat, dass er mehr schneiden musste, als er ursprünglich angenommen hat. Die optimistischen Annahmen der Ärzte darf man immer nur auf den jeweiligen Stand der Erkenntnis beziehen. Das habe ich auch erst lernen müssen und muss es mir immer wieder vor Augen führen. Sonst erhofft man sich zuviel und wird enttäuscht. Ein DCIS kann über die sichtbare Verkalkung hinausgehen. Das war bei mir so. Mein DCIS war überwiegend nicht kalkassoziiert. Das ist dann auch für den besten Chirurgen wie eine black box.

    LG Lavara18

  • Liebe Lavara,

    ein Schnellschnitt gibt es nicht in dem Brustzentrum, in dem ich war. Ich habe auch gefragt, warum so viel weggeschnitten wurde. Es wurde mir gesagt zur Sicherheit. Sie hatten auch vorher kein MRT machen wollen, obwohl ich gesagt hatte, ich zahle es. Bei mir ist halt bei den 4,4*3x2 cm kein DCIS mehr gefunden worden nur LCIS. Daher hat mich das ganze noch mehr runtergezogen. Ich dachte mir, sie haben mir ohne Grund zu viel weggeschnitten. Ich weiss, es klingt paradox. Eigentlich müsste ich mich freuen, konnte es aber irgendwie nicht. Ich war erleichtert, dass nicht mehr geschnitten wurde und keine Bestrahlung ansteht, aber es hat mich auch mistraurisch gemacht. Ich habe das Gefühl manchmal wird unnötig geschnitten. Oder vielleicht wurde doch etwas übersehen? ich weiss nicht. Es ist halt verwirrend.

    LG Orange

  • Bei dem Histologiegespräch hab ich erfahren, dass mir Gewebe in der Größe von 4,5x3x2 cm entnommen wurde.

    Hallo Orange , ich habe auch ein A-Körbchen und bei mir wurden 53 Gramm bzw. 4,2 cm Tumor entfernt. Die genauen Abmaße des Tumors weiß ich nicht. Meine Operateurin hat auch einen sehr guten Ruf und hat die Brust wirklich gut hinbekommen. Sie ist jetzt nur einfach etwas kleiner als die andere. Anders kann ich mir das aber auch nicht vorstellen, wenn doch recht viel entfernt wird. Aber mir wurden auch keine Versprechungen gemacht.

    Bei mir wird nun leider doch die Mastektomie empfohlen, dass der Tumor so groß ist, wurde erst nach der BET festgestellt. Sonst wäre ich sehr zufrieden.

    Kann man evtl. etwas angleichendes machen? Also nicht die andere verkleinern, sondern evtl. mit Eigenfett aufpolstern?

    LG

    SanniKa

  • Liebe Orange , bei mir wurden aus einem B Körbchen 3 cm heraus geschnitten. Im Stehen sieht man nichts, bei Bewegung sieht es aus wie eine längliche Delle und Orangenhaut, während die andere Brust hübsch glatt ist. Also, spurlos ist es auch nicht abgegangen, aber OK. Man hat mir angeboten, gegenenfalls noch Gewebe aus der einen Brust in die andere zu transferieren. Aber ich bin auch so zufrieden.


    Sei froh, wenn du um die Bestrahlung drumherum kommst. Das Risiko, dass ein Zweittumor durch die Bestrahlung entstehen kann, entfällt. Ausserdem kann sich die Brust durch die Bestrahlung auch nochmal verändern und zB schrumpfen. Ich denke, du kannst deinen Ärzten vertrauen. Sonst gibt es die Möglichkeit einer Zweitmeinung oder du kannst beim Krebsinformationsdienst anrufen.


    Es bleibt die Angst, such dir eventuell professionelle Hilfe. So schnell steckt man das nicht weg.


    Du hast viel Glück gehabt und bist rechtzeitig operiert worden worden. Ich hatte ein DCIS im Tumor... Klar, es könnte auch sein, dass bei dir 'es gut gegangen wäre' und sich bei dir kein Tumor entwickelt hätte, aber es hätte auch, wie bei mir, schief gehen können.


    Ich habe dann jetzt das volle Programm : OP, Chemo, Bestrahlung, 10 Jahre AHT...


    Ich drück dir die Daumen, dass du nie wieder etwas mit dem Mist zu tun haben wirst und ohne Bestrahlung kannst du ästhetisch noch machen lassen, zu was die ästhetische Chirurgie in der Lage ist. Falls du das möchtest.


    Setz dich nicht unter Druck, du wirst ein besseres Gefühl für das bekommen, was an Therapie erfolgt ist und warum diese gut und richtig für dich ist.


    So, jetzt versuche ich es nochmal mit schlafen. Das wird heutzutage ja fast auch überbewertet. Träume süß!


    LG Sonnenglanz

  • Liebe Sonnenglanz,


    vielen Dank für Deine ausführliche Nachricht. Ich weiss, dass ich jammere und im Vergleich zu vielen anderen Glück habe. Aber es hilft meiner Seele nicht, mich mit anderen zu vergleichen. Ich habe mich auch gefragt, woran das liegt. Ich glaube, diejenigen unter uns, die ein stabiles soziales Umfeld haben mit Familie und guten engen Freunden, die stecken bestimmt alles besser weg. Ich bin alleine und habe keine Familie.

    Ich habe sowohl das Brustzentrum, meinen Frauenarzt und auch meinen Hausarzt gebeten, mir zu sagen, wo ich professionelle Hilfe bekommen kann, damit ich mit all den Ängsten, die ich seit der Diagnose habe, zurechtkomme. Keiner hat mir geholfen. Mein Frauenarzt meinte, ist nicht nötigt, soll arbeiten gehen. Mein Hausarzt, war überfordert und wollte sich melden. Das ist nun zwei Wochen her. Das Brustzentrum habe ich angeschrieben und keine Antwort erhalten, obwohl es eine Selbsthilfegruppe gibt, an die ich mich gewandt habe. Ich weiss nicht, ob es untergegangen ist. Wie bekomme ich professionelle psychologische Unterstützung in meiner Situation. Nächste Woche muss ich wieder arbeiten gehen und bin im Kopf nicht bereit dazu. Bin ganz unruhig und schlafe schlecht.

    Ich wünsche Dir und allen anderen, die viel mehr wegstecken müssen und noch eine lange medizinische Behandlung auf sich nehmen müssen, viel Kraft und eine postive Einstellung, das alles zu überstehen. Wie schwer es ist, weiss ich ja selbst, obwohl ich an dem Leid nur geschnuppert habe bisher.

    LG

    Orange

  • Liebe Orange ,


    Nein, du jammerst nicht, hier hat jede ihr Päckchen zu tragen. Es ist das eigene Empfinden, das sagt, wie schlimm es ist. Ich wollte dir kein schlechtes Gewissen machen, nur einfach sagen, dass du, wenn du daran arbeitest, ganz wieder zu dir finden kannst. Wie diese Arbeit aussieht und wie du es schaffst, das weiß ich natürlich auch nicht. Es ist wirklich harte Arbeit - und letztlich gibt es nicht mal eine Garantie, dass es funktioniert. Ich hoffe trotzdem, dass du einen Weg aus dem Tief heraus findest.


    Ja, die Psyche braucht auch ihre Zeit - und letztlich der Körper auch. Irgendwie brauchst du eine Überweisung für einen Psychoonkologen. Ich habe eine Verwandte, die sagt, mit der Diagnose Brustkrebs hätte man sofort Anspruch. Wie das mit einem DCIS ist, weiß ich nicht.


    Ich bin privat versichert und brauche keine Überweisungen. Es ist relativ viel Papierkram... mit dieser Psychotherapie. Mit der Psychotherapeutin im KH habe ich nicht sonderlich harmoniert.


    Also zwei Schritte: bestehe auf einer Überweisung. Irgendwer muss sie dir geben.

    Suche einen Therapeuten, der dir entspricht.


    Leider ist es Aufwand und bei mir hat es auch etwas gedauert, bis die Gespräche genutzt haben. Aber es hat sich gelohnt. Also versuche es.


    Ohne Familie stelle ich mir das auch sehr schwer vor. Vielleicht hast du gute Freunde? Mir hat Bewegung gut getan, walken und jetzt kommt Krafttraining dazu. Da fühle ich mich gleich wieder gesünder.


    Keine Ahnung, mach auf alle Fälle alles, was dir Spaß macht. Malen, stricken, ab und zu Theater oder Kino und was weiß ich. Ich weiß, allein ist das alles doof, aber ohne das ist es noch doofer. Oder so.


    Zur Selbsthilfegruppe gehst du am besten einfach hin? Hi, da bin ich.


    Danke für deine guten Wünsche, solange das Mistvieh weg bleibt, ist alles gut. Die ersten 3 Monate der Chemo habe ich mein Innerstes total unter die Lupe genommen. Es hat nochmal gedauert, bis ich mich gefangen habe. Und in der Reha haben sie gesagt, dass man oft erst sehr spät merkt, was wirklich passiert ist. Und ich habe einen Mann, der extrem liebevoll zu mir war und ist. Da ist wirklich vieles einfacher.


    Setz dich nicht unter Druck. Wenn du jetzt noch wieder arbeiten kannst, müssen deine Ärzte das verstehen. Besteh darauf und lass dich nicht abwimmeln.


    Eventuell kann dir der Krebsinformationsdienst da auch helfen - > anrufen.


    Alles Gute für dich


    LG Sonnenglanz

  • Liebe Orange,

    Deine Ärzte scheinen mir wenig empathisch zu sein. Auch (nach dem Dafürhalten der Ärzte) irrationale Ängste gehören ernst genommen. Ganz besonders, wo Du damit alleine bist. Ich bin seit 36 Jahren glücklich verheiratet, aber mein Mann ist meine ganze Familie. Wir haben keine Kinder und ich auch keine Geschwister und seine Geschwister sind über Deutschland verstreut. Wenn ich mir das Jahr 2017 ohne ihn vorstelle, wäre es mir wahrscheinlich ungefähr so wie Dir gegangen. Ich habe glücklicherweise eine Gyn, zu der ich schon seit 20 Jahren gehe. Zwischen uns stimmt die Chemie. Mein Rat ist daher, eine Frauenärztin zu suchen, die mehr auf Dich eingeht. Wenn Du keine Frau kennst, die Dir eine Ärztin aus eigener Erfahrung empfehlen kann, bleiben nur die Bewertungsportale. Die sind nach meiner Erfahrung mitunter erstaunlich treffend.

    Alles Gute

    Lavara18

  • Liebe Orange


    ich glaube nicht dass du bereits arbeitsfähig bist. Du hast das ja alles noch nicht wirklich verdaut. Versuche nochmals mit deinem HA zu reden, falls das nichts bringt wechsele den Arzt. Psychologische Hilfe solltest du im BZ bekommen. Dort gibt es auch einen Sozialdienst oder direkt bei der Psychologischen Hilfe anrufen um Termine zu vereinbaren. Googel das BZ mal, die Nummern stehen bestimmt im Internet.


    Ich habe meinen FA nach der Diagnose gewechselt weil sie mir nicht mehr wirklich passte.


    Mit der Ansicht der Brust musst du auch nicht leben, auch da gibt es MÖglichkeiten, wird nur Zeit in Anspruch nehmen sich da zu erkundigen und dann zu entscheiden. Mir ist das Gefühl sehr wichtig, das Aussehen nicht so extrem. Das heißt überlege dir gut was du wirklich für dich brauchst um zufrieden zu sein.